Kaufberatung Katzen-Trinkbrunnen
Fließende Wasserquelle für dein Haustier
In freier Wildbahn trinken Katzen instinktiv am liebsten aus fließenden Gewässern. Katzen-Trinkbrunnen sorgen bei dir zu Hause für ein ähnliches Erlebnis und animieren das Tier spielerisch zum Trinken.
Inhaltsverzeichnis
> Welche Vorteile hat ein Katzen-Trinkbrunnen?
> Worauf sollte ich beim Kauf eines Katzenbrunnens achten?
> 8 Tipps: So kannst du den Katzenbrunnen reinigen
Welche Vorteile hat ein Katzen-Trinkbrunnen?
- Ein Katzenbrunnen lässt Wasser mithilfe einer Pumpe zirkulieren und simuliert so ein fließendes Gewässer, aus dem die Tiere gerne trinken. Die Pumpe erhält ihre Energie oft aus dem Stromnetz, an das du den Brunnen mit dem mitgelieferten Netzteil anschließt.
- Durch die Bewegung des Wassers und das Fließgeräusch wird der Spieltrieb deiner Katze geweckt und die Attraktivität der Wasserquelle gesteigert.
- Das ist der große Unterschied zu einem Wasserspender, aus dessen Reservoir nur Wasser nachläuft, wenn die Katze aus dem Napf getrunken hat.
- Das durch die Umwälzung mit Sauerstoff angereicherte und durch Filtration saubere Wasser hat eine hohe Qualität, bleibt im Sommer kühl und schmeckt.
- Die Brunnen tragen so zu einem gesunden Flüssigkeitshaushalt der Samtpfoten bei. Vor allem ältere, kranke und „trinkfaule“ Tiere profitieren davon.
- Das großzügige Wasserreservoir versorgt die Katze auch während deiner Abwesenheit ausreichend mit Flüssigkeit.
- Tierbrunnen befeuchten die Raumluft, was das Wohlbefinden von Mensch und Tier in der Heizperiode steigern kann.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Katzenbrunnens achten?
Material
Katzen-Trinkbrunnen aus Keramik haben eine natürliche Haptik und sind spülmaschinengeeignet. Sie sind allerdings nicht bruchsicher – eine Napfunterlage kann sinnvoll sein, um das Material zu schonen. Kunststoffmodelle sind bruchfest und leicht, insbesondere Melamin ist sehr robust und außerdem kratzfest. In der Regel kannst du Katzennäpfe aus diesem Material in den Geschirrspüler geben. Das gilt auch für Gehäuse aus Edelstahl, die hygienisch, langlebig sowie rost- und kratzfest sind.
Abmessungen und Trinkhöhe
Die Haustierquellen sind zwischen 14 x 14 x 24 cm und 31 x 20 x 33 cm (B x H x T) groß. Hast du mehrere Katzen, bewährt sich ein Modell mit großer Trinkfläche. Varianten mit verstellbarer Trinkhöhe lassen sich an die Größe des Tieres anpassen. Das kann bei alten oder kranken Vierbeinern vorteilhaft sein, die den Kopf nicht mehr so gut weit nach unten strecken können.
Fassungsvermögen
Je nach Größe variiert auch das Volumen der Wasserspender: Es liegt zwischen 0,8 und 6 l. Katzenbrunnen mit größerer Kapazität brauchst du nicht so häufig aufzufüllen.
Filtersystem
Bei den Filtern von Katzen-Trinkbrunnen hast du die Wahl zwischen Aktivkohlewechsel- und Dauerfiltern. Letztere müssen nicht regelmäßig ausgetauscht, sondern nur gereinigt werden. Je nach Anzahl der Vierbeiner und Beanspruchung halten Kohlefilter etwa vier bis sechs Wochen. Einige Katzen-Trinkbrunnen sind mit einem Aktivkohlefilter und zusätzlichen Dauerfiltern ausgestattet, die bei Langhaarkatzen von Vorteil sein können: Haarfilter verhindern, dass die Pumpe verstopft.
Wasserstandsanzeige
Transparente Gehäuse oder Sichtfenster zeigen, wann du Wasser nachfüllen solltest. Eine LED-Beleuchtung ermöglicht es dir, auch im Dunkeln den Wasserstand zu prüfen.
Wasserflussregulierung
Sanft oder sprudelnd: Bei Modellen mit Wasserflusseinstellung kannst du die Vorlieben deiner Katze berücksichtigen und den Geräuschpegel reduzieren, wenn dich das Plätschern stört.
Stromversorgung
Tierbrunnen mit Netzkabel benötigen am Aufstellort eine Steckdose. Spielt deine Katze gerne mit Kabeln und beißt hinein, empfiehlt sich ein Modell mit Kabelschutz. Katzen-Trinkbrunnen mit Akku und USB-Ladekabel kannst du steckdosenunabhängig aufstellen.
Tipp: Für den Garten gibt es einfache Katzenbrunnen ohne Strom und Pumpe, an die du den Gartenschlauch anschließen kannst. Ein Schwimmerventil aktiviert bei niedrigem Wasserstand den Zufluss.
8 Tipps: So kannst du den Katzenbrunnen reinigen
- Zieh immer den Netzstecker, bevor du den Katzenbrunnen entleerst oder säuberst.
- Um Kalkablagerungen und Verschmutzung zu verhindern, solltest du das Wasser ein- bis zweimal wöchentlich wechseln. Trinken mehrere Tiere daraus, empfiehlt sich eine höhere Frequenz.
- Bei einigen Modellen kannst du Zahnpflegetabletten in eine Halterung legen. Sie reinigen mit einem Enzym das Gebiss und halten einige Tage. Füll sie bei Bedarf nach.
- Reinige den Katzenbrunnen einmal pro Woche: Spül die Trinkschalen mit klarem Wasser aus und befreie die Dauerfilter von Schmutz und Haaren.
- Hartnäckige Rückstände und Kalk lassen sich mit Zitronensäure schonend entfernen. Leg die betroffenen Teile für ein bis zwei Stunden in die Lösung oder nimm einen Entkalker – beachte dabei immer die Hinweise des Herstellers.
- Dauerfilter lassen sich gegebenenfalls auch kurz auskochen, um sie keimfrei zu machen.
- Einmal pro Monat oder spätestens bei höherer Geräuschentwicklung solltest du die Pumpe gemäß Gebrauchsanleitung zerlegen und reinigen.
- Mit kleinen Flaschen- oder Spülbürsten kannst du die Schläuche und Stutzen gut säubern.