Die Sache mit den Neujahrs-
vorsätzen

2. Januar 2020 | von

Jedes Jahr aufs Neue wer­den sie The­ma: Neu­jahrsvorsätze. Sin­nvoll oder belas­tend und gibt es Alter­na­tiv­en?

So setzt du Neujahrsvorsätze erfolgreich um

Früher war meine Gedanken­liste mit Vorsätzen für das neue Jahr immer recht lang. So stand neben „mit dem Rauchen aufhören“, natür­lich auch an ober­ster Stelle das Abnehmen oder Sport zu treiben. Wusstest du, dass zum Jahre­san­fang die meis­ten Anmel­dun­gen in Fit­nessstu­dios stat­tfind­en? 🙂

Wie hält man Neujahrsvorsätze ein
Abnehmen gehört mit zu den häufigsten Neujahrsvorsätzen

Vorsätze schaffen unnötigen Leistungsdruck

Ich denke, diese Stan­dard-Vorsätze ken­nt jed­er und wir wer­den tat­säch­lich von der Gesellschaft um uns herum dazu getrieben, uns diese selb­st zu dik­tieren. Ich habe dabei u.a. die mas­siv­en Sport- und Diät­shake TV-Wer­bun­gen, die uns nach Wei­h­nacht­en vor die Nase gehal­ten wer­den, im Kopf. Man fühlt sich dann irgend­wie unweiger­lich schlecht, wenn man sich eigentlich gut fühlt, so wie man ist und man vielle­icht ein­fach mal keinen dieser Abnehm-Vorsätze hat.

Neujahrsvorsätze erzeugen unnötigen Leistungsdruck
Neujahrsvorsätze werden nur kurz eingehalten

Wie oft hab ich mich nach anfänglich­er Euphorie dann nur noch in ein Fit­nessstu­dio gezwun­gen, weil ich ja schließlich dafür zahle? Meist war mir das nach eini­gen Monat­en dann auch egal und ich bin nicht mehr hin. Ich denke, bei der Sache mit den Vorsätzen spie­len der Zwang und eine Art neg­a­tive Belas­tung eine große Rolle. Wenn ich etwas wirk­lich gerne tue und im All­t­ag z.B. zu wenig Zeit dazu finde (das kann natür­lich auch Sport sein), dann finde ich es toll, wenn ich mir diese Zeit bewusst frei räume und daraus einen Neu­jahrsvor­satz mache. Wird es hinge­gen lediglich von mir erwartet, ist es nur unnötiger Druck.

Statt Neujahrsvorsätze zu machen gibt es bessere Alternativen

Gute Wünsche anstatt Vorsätze, die ohnehin nicht machbar sind

Viel lieber als Vorsätze schreibe ich mir z.B. gute Wün­sche für das neue Jahr auf einen Zettel und lasse diesen mit ein­er Rakete auf­steigen oder ver­brenne ihn in den Raunächt­en. Ich finde diesen sym­bol­is­chen Akt sehr schön und er ist nicht mit einem Zwang oder du MUSS ver­bun­den. Ich for­muliere hier auch mehr einen Wun­sch, der bere­its einge­treten ist, als eine Verbindlichkeit. Bei mir würde das aktuell so klin­gen:

„„Liebes Uni­ver­sum, es ist schön, dass ich mehr Zeit mit mein­er Kreativ­ität ver­brin­gen darf und weit­er­hin viel Freude daran habe.“ ”

Auf einem anderen Zettel würde ste­hen: „Liebes Uni­ver­sum, danke, dass du mir hil­f­st, mich nicht mehr so unter Druck set­zen zu lassen (Social Media).“

Und dann hätte ich noch Zettel mit fol­gen­den Worten:

  • „Danke, dass all meine Lieb­sten gesund sind.“
  • „Danke, dass es mir gut geht und ich so tolle Ideen habe.“
  • „Es ist schön, dass ich mit dem Rauchen aufge­hört habe.“
Das neue Jahr als Neustart nutzen

Neujahrsvorsätze als Neustart?!

Wie du siehst, ich halte tat­säch­lich nicht mehr allzu viel von Neu­jahrsvorsätzen. Sie trüben meine Stim­mung. Vor allem dann, wenn ich einen Vor­satz nicht einge­hal­ten habe und ins Grü­beln komme. Ich kenne aber auch Men­schen, die brauchen diese Vorsätze, da sie sich dann viel bess­er daran hal­ten oder einen bes­timmten Wun­sch umset­zen kön­nen. Der Anfang des neuen Jahres eignet sich für sie bestens, um einen kleinen per­sön­lichen Neustart zu wagen. Ich bin glück­lich, meine Wün­sche für mich erkan­nt zu haben und dass ich genug Moti­va­tion auf­brin­gen kann, an ihnen zu arbeit­en und sie wahr wer­den zu lassen.

Wie ist es bei dir? Machst du Neu­jahrsvorsätze?

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