Winterdinner: Deko-Tipps und Rezepte für kühle Tage

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Ken­nt ihr das Gefühl, an einem kalten Abend ein­fach nur schnell nach Hause zu wollen? Und dann betretet ihr eure Woh­nung  und plöt­zlich seid ihr der zufrieden­ste Men­sch der Welt, weil es dort so warm und gemütlich ist. Wieso sollte es nicht auch am Esstisch so sein? Mit ein­fachen Hil­f­s­mit­teln wie kleinen Pflänzchen oder Kerzen kön­nt ihr super­schnell ein kom­plett neues Ambi­ente in euer Essz­im­mer zaubern. Wir empfehlen euch, weiße und beige­far­bene Ele­mente zu mis­chen, die erzeu­gen eine fre­undliche und warme Atmo­sphäre. Scheut euch nicht vor kleinen, far­bigen Eye­catch­ern wie Laven­del! Lasst euch von den Fotos unseres Loft-Dinners inspiri­eren und traut euch, unsere ein­fachen Rezepte nachzukochen. Gau­men­zirkus garantiert!

Vegetarische Menue

Das perfekte (vegetarische) Weihnachtsdinner

Vorspeise: Salat mit gegrillten Pfirsichen

Pfirsich Auf Salat

Für das Dress­ing braucht ihr:

  • 50 ml natives Olivenöl
  • 1 Wein­bergp­fir­sich
  • 1 Knoblauchze­he
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 EL Wasser
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Apfelessig
  • Meer­salz / Pfeffer

Für den Salat braucht ihr:

  • 150 g Babyleaf-Salat
  • ca. 25 g Kürbiskerne
  • 5 Wein­bergp­fir­siche
  • Ahorn­sirup
Gebratener Pfirsich

Für das Dress­ing den Knoblauch und die Schalotte grob hack­en, im Olivenöl andün­sten und abkühlen lassen. Den Wein­bergp­fir­sich entsteinen und schälen. Alle Zutat­en für das Dress­ing püri­eren, mix­en und mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Für den Salat wer­den die Kür­biskerne geröstet, die Wein­bergp­fir­siche hal­biert und die Kerne ent­fer­nt. Die Pfir­siche mit etwas Ahorn­sirup beträufeln und in ein­er Grillp­fanne grillen. Den Salat anmachen und je zwei Pfir­sich­hälften pro Per­son darauf leg­en. Noch ein­mal etwas Ahorn­sirup über die Pfir­siche träufeln und mit Kür­bisker­nen bestreuen.

Hauptspeise 1: Erbsen-Pistazien-Ravioli

Erbsen Ravioli Vegan

Für den Nudel­teig braucht ihr:

  • 330 g Hartweizengrieß
  • 170 ml Wasser
  • 1,5 TL Meersalz
  • 1 EL Olivenöl

Für die Fül­lung braucht ihr:

  • 400 g frische Erb­sen (900 g brutto)
  • 100 g Pis­tazien, geröstet + gesalzen (200 g brutto)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchze­he
  • 1 Ast Minze
  • 3-4 Stiele glat­te Petersilie
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • Meer­salz, Pfeffer

Für das Pesto braucht ihr:

  • 1 Bund Basilikum
  • 150 ml natives Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Zitronensaft
  • Abrieb ein­er 1/2 Zitrone
  • Meer­salz, Pfeffer

Für die Gar­ni­tur braucht ihr ver­schiedene Sprossen (Erb­sen­sprossen, Tahoon- und Shisokresse).

Alle Zutat­en für den Nudel­teig zu einem glat­ten Teig verkneten. Eventuell mit der Wasser-/Grießmenge vari­ieren, falls der Teig zu kle­brig oder zu trock­en wird. In Frischhal­te­folie ein­wick­eln und 30-60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Fül­lung Erb­sen und Pis­tazien schälen. Pis­tazien im Mix­er fein mahlen. Die Schalotte und den Knoblauch hack­en und mit den Erb­sen in etwas Olivenöl dün­sten. Minz- und Peter­silien­blät­ter abzupfen und mit den Erb­sen, der Schalotte und dem Knoblauch püri­eren. Pis­tazien­mehl und Zitro­nenabrieb unter­mis­chen und mit Salz, Pfef­fer und Zitro­nen­saft abschmecken.

Jet­zt kön­nt ihr den Nudel­teig aus­rollen. Entwed­er kön­nt ihr einen Ravi­o­liformer nutzen oder auf ein­er Bahn mit Abstand etwa einen Teelöf­fel große Kugeln der Fül­lung verteilen, eine zweite Bahn darü­ber leg­en und den Teig behut­sam um die Fül­lung fest drück­en. Dann rund ausstechen (etwa Ø 7cm). Wenn ihr den Teig gut zusam­men­drückt, braucht ihr wed­er Ei noch Wass­er zum Verkleben.

Während das Salzwass­er für die Ravi­o­li zum Sieden gebracht wird, kön­nt ihr euch um das Pesto küm­mern. Hier­für die Pinienkerne anrösten, abkühlen lassen und mit dem Olivenöl, Basi­likum, Zitro­nenabrieb und -saft püri­eren. Mit Meer­salz und Pfef­fer abschmeck­en. Die Nudeln etwa drei bis fünf Minuten in sieden­dem Wass­er ziehen lassen.

Hauptspeise 2: Geschmorte Auberginen mit Mandel-Gnocchi alla Romana

Hauptspeise 2 Gnocchi

Für die Gnoc­chi braucht ihr:

  • 850 ml Mandelmilch
  • 50 g Man­deln, gemahlen
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 50 g Butter
  • 50 g Parmesan
  • 1-2 TL Meer­salz, Pfeffer
  • Muskat
  • einige Blät­ter Salbei

Für die geschmorten Auberginen braucht ihr:

  • 2 Auberginen
  • 2 Knoblauchze­hen
  • 1 Zwiebel
  • 800 g Tomaten-Polpa
  • 250 g frische Dattel-Tomaten
  • 10 Dat­teln (soft, entsteint)
  • 1 EL Bal­sam­i­co Essig
  • Meer­salz, Pfeffer
  • 1 Hand Pinienkerne
  • 1 Hand Haselnüsse

Man­delmilch zum Kochen brin­gen und die But­ter darin schmelzen. Grieß und Man­deln mit einem Schneebe­sen unter­rühren und 35-40 Gramm des geriebe­nen Parme­sans dazugeben und mit Salz, Pfef­fer und Muskat abschmeck­en. Rühren, bis der Grieß gequollen ist und ein fes­ter Brei entsteht.

Den Grießbrei auf ein mit Frischhal­te­folie belegtes Blech etwa 1,5-2 Zen­time­ter hoch ver­stre­ichen und abkühlen lassen.

In dieser Zeit Auberginen in Scheiben schnei­den und in ein­er Grillp­fanne brat­en oder alter­na­tiv in ein­er nor­malen Pfanne mit etwas Olivenöl schmoren. Knoblauch und Zwiebel hack­en und mit etwas Olivenöl anschwitzen. Dat­teln fein hack­en und zusam­men mit der Tomaten-Polpa dazugeben. Etwa zehn Minuten köcheln lassen. Frische Tomat­en häuten und hal­bieren. Die Soße mit Meer­salz, Pfef­fer und Bal­sam­i­co abschmeck­en. Die Auberginen­scheiben und frischen Tomat­en in die Soße geben und einkochen lassen.

Wenn der Grieß kalt und fest ist, wird er mit einem run­den Förm­chen (Ø 6-7cm) aus­gestochen, in eine gefet­tete Form gegeben, mit dem restlichen Parme­san und ein paar But­ter­flock­en bestreut und im Ofen bei 180 Grad gold­braun geback­en. Sal­bei frit­tieren und über die Gnoc­chi geben.

Pinienkerne und grob gehack­te Hasel­nüsse rösten und zum Servieren über dem Gericht verteilen.

Nachspeise: Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Beeren

Schokokuchen Mit Beeren

Für die Küch­lein braucht ihr:

  • 100 g Butter
  • 120 g Zartbitterschokolade
  • 4 Bio-Eier
  • 100 g Palmblütenzucker
  • 70 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/4 TL Meersalz
  • Fett für die Form

Für die Soße braucht ihr:

  • 125 g Himbeeren
  • Apfeldick­saft

Für die Gar­ni­tur braucht ihr:

  • ver­schiedene Beeren
  • Minze

Die Schoko­lade und But­ter im Wasser­bad schmelzen. Eier und Zuck­er schau­mig auf­schla­gen, die geschmolzene Schoko­lade langsam und unter Rühren ein­fließen lassen. Danach Mehl und Kakao hinein sieben. Bei 210 Grad Umluft sieben bis zehn Minuten back­en (die Küch­lein sind fer­tig, wenn die Ober­fläche aufreißt). Für die Him­beer­soße 125 Gramm Him­beeren püri­eren, passieren und mit Apfeldick­saft süßen. Die war­men Küch­lein aus der Form stürzen und mit der Soße, den Beeren und eini­gen Minzblättchen anrichten.

Fer­tig ist das Winterdinner!

Vegane Plätzchen & Co. zu Weihnachten

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Backen ohne Ei und Butter?  Ja das geht – Wir haben 6 leckere, vegane Weihnachtsrezepte für dich zum Nachbacken.

Veganes Gebaeck
„Schmeckt wie früher bei Oma – auch ohne tierische Produkte.”

Vegan backen geht sogar einfacher als viele vielleicht erwarten. Denn vegane Plätzchen & Co. sind nicht nur kinderleicht herzustellen, sondern kommen in den meisten Fällen auch ohne spezielle Ersatzprodukte aus. Also – egal, ob du nun vegan bist oder deinen Konsum tierischer Produkte einfach reduzieren möchtest – diese pflanzlichen Backrezepte versüßen dir garantiert die Weihnachtszeit. Von klassisch, schokoladig oder fruchtig – mit veganem Weihnachtsgebäck musst du auf nichts verzichten.

Vegan…

Hi, wir sind Susann und Yannic, seit 2006 ineinander verliebt, leben und arbeiten wir als Fotografen in Berlin. Wir lieben es zu essen und zu kochen, ernähren uns seit vielen...

Zum Autor

Samstag, 29. November 2014, 11:24 Uhr

Tolle Tipps und das Din­ner sieht wirk­lich suu­u­u­per­leck­er aus! Mal sehen, was davon auf meine X-Mas Tafel landet 🙂

Lieber Gruß, Sina

cat
Samstag, 29. November 2014, 7:35 Uhr

super­leck­er und schön. nicht sehr saison­al und gar nicht region­al. pfir­sich, frische erb­sen, auberginen, tomat­en und basi­likum. wo soll das alles herkom­men? also re- gar nix……

    Montag, 1. Dezember 2014, 14:08 Uhr

    Hal­lo cat, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ja, da hast du Recht – manche unser­er Zutat­en sind nicht region­al in dieser Jahreszeit ver­füg­bar. Ich habe von daher beispiel­sweise die Pfir­siche ein­fach mit Bir­nen vom Hof nebe­nan erset­zt – klappt auch wun­der­bar! Viele Zutat­en lassen sich zudem in Bio-Qualität und in der heimis­chen Kräuterküche find­en. Wir ver­suchen bei unseren Rezept-Tipps auf ver­schiedene ökol­o­gis­che Aspek­te zu acht­en und diese leck­er und kreativ für euch zu gestal­ten. Bei diesem Rezept sind die Zutat­en über­wiegend veg­an, gluten- und laktosefrei.
    Unser näch­stes Rezept wird übri­gens ein durch­weg veg­anes Menü mit vornehm­lich re:gionalen Zutat­en, auch sehr sehr lecker!
    Liebe Grüße, Sophie aus dem re:BLOG Team