10 gute Gründe, warum jeder mehr lesen sollte  

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Lesen macht nicht nur Spaß, son­dern ist darü­ber hin­aus auch sin­nvoll und gesundHier find­est du 10 gute Gründe, warum jed­er von uns mehr lesen sollte.

Ich bin ein lei­den­schaftlich­er Leser. Wenn mich jemand als Bücher­wurm oder Leser­at­te beze­ich­net, macht er mir ein Kom­pli­ment. Sowohl daheim als auch unter­wegs habe ich fast immer ein Buch griff­bere­it. Ich brauche es wie die Luft zum Atmen. Manche Büch­er ver­schlinge ich an einem Tag, an anderen knab­bere ich mehrere Wochen. Im Schnitt lese ich eine Stunde pro Tag und ein Buch pro Woche. Das klingt viel, wenn man bedenkt, dass jed­er vierte Deutsche nie zum Buch oder E-Book greift. Dabei ist regelmäßig zu lesen kein Hex­en­werk. Es gibt sog­ar viele gute Gründe dafür. Wusstest du beispiel­sweise, dass du beim Lesen gle­ichzeit­ig dein Gehirn trainierst? Nicht nur, weil dir viele Infor­ma­tio­nen ver­mit­telt wer­den, son­dern auch, weil dabei viele inter­ak­tive und kom­plexe Prozesse gle­ichzeit­ig ablaufen. Büch­er kön­nen uns also dabei helfen, unser Gehirn jung und leis­tungs­fähig zu hal­ten. Es gibt aber noch viele weit­ere, gute Gründe, warum du öfters lesen soll­test. 

E-Book Reader vs. gedrucktes Buch 

Lesen Auf Dem EReader

Ob jemand lieber zum EBook Read­er greift oder doch die gedruck­te Vari­ante bevorzugt, ist vor allem eins: Geschmackssache. Sicher­lich wer­den die elek­tro­n­is­chen E-Books ihre Vorteile haben, doch es wird das Papierbuch nicht kom­plett ver­drän­gen. Denn es wird immer Men­schen geben, die Seit­en zum Umblät­tern bevorzu­gen. Und das sind nicht auss­chließlich Tra­di­tion­al­is­ten. Bei ein­er Studie ein­er nor­wegis­chen Uni­ver­sität kam her­aus, dass wir beim Lesen gedruck­ter Seit­en, den Inhalt deut­lich bess­er erfassen und behal­ten kön­nen. Warum? Die Forsch­er ver­muten, dass der physis­che Akt des Umblät­terns zu einem besseren, inten­siv­eren Textver­ständ­nis führe. Lesen am Bild­schirm ver­leite dazu, den Text zu über­fliegen. Doch auch EBook Read­er haben entschei­dende Vorteile: Vor allem auf Reisen sind sie unschlag­bar, denn so hat man seine ganz eigene Biblio­thek immer mit dabei, ohne viel schlep­pen zu müssen. Prak­tisch.  

Klassisches Buch Lesen

Und was ist mit der Ökobilanz? 

Ob nun ein gedruck­tes Buch oder ein EBook Read­er nach­haltiger ist, kommt vor allem auf das eigene Lesev­er­hal­ten an. Wer viel ließt, kann sich guten Gewis­sens ein EBook anschaf­fen. Und das, obwohl für die Her­stel­lung von E-Read­ern einiges an Energie benötigt wird. Rund 11 Kilo CO2 wer­den dabei freigesetzt. Im Ver­gle­ich: Ein nor­males Buch kommt bei sein­er Her­stel­lung auf rund 1,1 Kilo Kohlen­diox­id. Deswe­gen ist einem Jahre­spen­sum von min­destens zehn gele­se­nen Büch­ern, die Ökobi­lanz von E-Readern bess­er als von Papier­büch­ern. 

10 Gründe, mehr zu lesen 

Buecher Lesen

1. Lesen ist beste Unter­hal­tung 

Auf ein­er ein­samen Insel ver­schollen sein („Robin­son Cru­soe“), im postapoka­lyp­tis­chen Ameri­ka ums Über­leben kämpfen („Die Straße“), einen Mord aufk­lären, ohne Geld durch ein Wohl­stand­s­land wan­dern („Deutsch­land umson­st“) – von diesen und unzäh­li­gen anderen Aben­teuern tren­nt dich nur ein Buchdeck­el. Inspi­ra­tio­nen für tolle Wälz­er find­est du auch auf OTTO. 

 2. Lesen bildet 

Voltaire for­mulierte das bere­its im 18. Jahrhun­dert mit spitzer Zunge: „Lest, bildet euch! Allein die Lek­türe entwick­elt unseren Geist, das Gespräch ver­wirrt und das Spiel verengt ihn.“ 

 3. Lesen ist Gehirn­jog­ging 

Beim Lesen simuliert das Gehirn das fik­tive Geschehen, etwa die Hand­lun­gen der Roman­fig­uren. Dabei regt sich der prä­mo­torische Kor­tex, der wichtig für eine höhere geistige Leis­tung ist. Stu­di­en haben gezeigt, dass Men­schen, die viel lesen, länger men­tal fit bleiben und sel­tener an Demenz oder Alzheimer erkranken. 

4. Lesen ist min­i­mal­is­tisch & nach­haltig 

Ein Buch, eine ruhige Ecke, etwas Zeit – mehr braucht es nicht, um sich in eine fremde Welt zu begeben. 

 5. Lesen kann sich jed­er leis­ten 

Für die meis­ten Büch­er zahle ich über­haupt nichts. Anstatt sie zu kaufen, nutze ich nach­haltige Alter­na­tiv­en wie Bib­lio­theken, öffentliche Büch­er­schränke und Tauschmöglichkeit­en. 

 6. Lesen hat keine Wer­bepausen 

Wer Fernse­hen schaut, Radio hört oder im Inter­net surft, wird mit hoher Wahrschein­lichkeit von Wer­bung abge­lenkt. Bis zu 10.000 Wer­be­botschaften pras­seln pro Tag auf uns ein. Lit­er­atur ver­schont uns weit­ge­hend davon. 

 7. Lesen reduziert Stress 

Genug von der ständi­gen Erre­ich­barkeit und Beschal­lung? Stress in der Beziehung? Ärg­er auf der Arbeit? Dann schnapp dir einen Roman oder ein Sach­buch, ver­liere dich darin und erhole dich von der Unruhe des All­t­ags. 

Entspannung Beim Lesen

8. Lesen fördert soziale Kom­pe­tenzen 

Psy­cholo­gen der Uni­ver­si­ty of Toron­to fan­den her­aus, dass Proban­den, die gerne in Roma­nen lasen, beim Empathie-Test bess­er abschnit­ten als Proban­den, die wenig schmök­erten. 

 9. Lesern verbessert eige­nen Schreib­stil 

Wer selb­st schreibt, sollte auch regelmäßig lesen, denn es bere­ichert den Wortschatz und die Aus­druck­sweise. Diesen Rat geben Autoren, die es wis­sen müssen: Stephen King, Hanns-Josef Ortheil, Wolf Schnei­der und andere. 

 10. Lesen macht attrak­tiv 

Wusstest du, dass Men­schen mit einem Buch in der Hand von anderen als attrak­tiv emp­fun­den wer­den? Sie wirken intel­li­gen­ter und erweck­en den Ein­druck, dass sie inter­es­sante Gesprächspart­ner sind. 

Leses­toff und E-Reader find­est du auch auf otto.de:

Motivationstipps fürs Lesen 

Viele Buecher Lesen

Du kennst nun einige gute Gründe, mit dem Lesen durchzus­tarten. Trotz­dem kann es sein, dass es mit der Umset­zung hapert. Der innere Schweine­hund, die Macht der Gewohn­heit, Zeit­man­gel, Bücher­man­gel – es gibt immer auch „gute“ Gründe, beque­mere Wege der Freizeit­gestal­tung zu gehen. Hier kom­men ein paar Tipps und Tricks, mit denen es mit dem regelmäßi­gen Lesen klappt. 

  • Mache das Lesen zu dein­er Gewohn­heit: Am besten du ver­suchst mehrere Wochen lang täglich 15 Minuten (oder auch länger) lesen – möglichst immer zur gle­ichen Tageszeit und am gle­ichen Ort. 
  • Ließ nur Büch­er, die dich wirk­lich inter­essieren: Lesen soll kein Zwang, son­dern Vergnü­gen sein. 
  • Auch Comics, Graph­ic Nov­els und Kinder­büch­er sind Büch­er: Ger­ade am Anfang ver­schafft solch leichte Kost einem den Zugang zur Welt der Lit­er­atur. 
  • Besorge dir einen Ausweis in der Bücherei: Das kostet nichts oder nur einen Jahres­beitrag und du wirst erstaunt über die Auswahl sein. 
  • Sei allzeit zum Lesen bere­it: Habe also immer ein Buch in Reich­weite, auch im Zug, auf der Arbeit, im Café oder beim Arzt. 

Fazit: Mehr lesen

Ganz ehrlich: Wann hast du das let­zte Mal ein Buch gele­sen? Wenn es dir schw­er­fällt diese Frage zu beant­worten, dann wird es höch­ste Zeit, deinem Bücher­re­gal mal wieder einen Besuch abzus­tat­ten. Wichtig ist dabei nur, dass du ein Buch auswählst, dessen Inhalt wirk­lich inter­essiert. Falls du beim Lesen merkst, dass dich die Geschichte nicht fes­selst, ist es rat­samsich nach einem anderen Buch umzuse­hen. Denn nach so ein­er Flaute fällt es uns in der Regel schw­er die Moti­va­tion zum Lesen aufrecht zu erhal­ten. Doch du wirst schnell merken: Mit dem richti­gen Buch in der Hand ist das Lesen eine sehr unter­halt­same und bere­ich­ernde Sache. 

Plogging: Joggen und Müll sammeln

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Mit Plogging kann jeder etwas für die Umwelt tun: Einfach die nächste Joggingrunde mit Müll sammeln verbinden. 

Flaschen, Tüten, Zigarettenstummel: Wer viel draußen ist, merkt schnell, wie viel Müll auf unseren Straßen herumliegen kann. Laut dem Umweltbundesamt produziert jeder von uns 450 Kilo Abfall im Jahr, und jede Menge davon landet auf den Gehwegen, Grünflächen und eben auch auf Joggingstrecken. Ein paar schwedische Jogger begannen deshalb den Müll während des Laufens aufzusammeln und ihn später dem Recyclingkreislauf zuzuführen: Plogging nennt sich dieser neue Outdoorsport, mit dem wir uns fit halten und gleichzeitig etwas Gutes tun können.  

Plogging – Fitness und Umweltschutz:  Woher kommt Plogging?  Was braucht man zum Ploggen?   Vorteile des Ploggings  Plalking als Alternative  Fazit 

Woher kommt Plogging? 

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Hallo, ich heiße Christof und schreibe auf meinem Blog über Minimalismus und Nachhaltigkeit. Ohne materiellen Überfluss, negative Beziehungen und unnötige Verpflichtungen zu leben, führt zu persönlichem Glück und gesellschaftlichem Gewinn....

Zum Autor

ti_ric
Mittwoch, 16. November 2016, 15:35 Uhr

Hal­lo Christof.

Vie­len Dank für den tollen Beitrag. Ich bin ger­ade auf Reisen in Südameri­ka und ver­suche auch mehr zu ler­nen und zu lesen. Dabei kommt mir der Ama­zon Kin­dle Read­er zugute. Aber die Idee mit der Bücherei ver­wende ich gerne daheim und empfehle die auch den anderen Lesern gerne weit­er. Lesen ist und bleibt min­i­mal­is­tisch, das ist großar­tig.

Alles Gute!