Nachhaltige Sonnencreme

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Endlich ist der Som­mer da! Doch wer viel Zeit an der frischen Luft, im Freibad oder am Bade­see ver­bringt, stellt sich wieder die alljährliche Frage: Welche Son­nen­creme ist gut für mich? Mit­tler­weile geht es aber nicht mehr nur um niedrige oder hohe Lichtschutz­fak­toren, son­dern vor allem darum, eine Creme zu find­en, die nicht nur gesund, son­dern auch umwelt­fre­undlich ist.

Sonnencreme Test

Sonnencreme: Schutz oder Risiko?

Jed­er, der sich direk­ter Sonnene­in­strahlung aus­set­zt, weiß, dass man auf Son­nen­creme nicht verzicht­en darf. Je heller und zarter die Haut, desto höher sind die LSF-Zahlen, zu denen man greift. Vor allem bei Kleinkindern sind Vari­anten mit Lichtschutz­fak­tor 50 nicht nur ange­bracht, son­dern auch drin­gend notwendig, um die hellen Haut­par­tikel vor aggres­siv­en UV-Strahlen zu schützen. Soweit der Kon­sens. Mas­siv­er Gebrauch von han­del­süblichen Indus­triepro­duk­ten kann allerd­ings unge­sund sein und die natür­liche Regen­er­a­tion und Schutz­funk­tion des Kör­pers manip­ulieren. Denn: Vor allem min­der­w­er­tige Cremes enthal­ten viele gesund­heitss­chädliche Chemikalien, die über die Haut­poren in unseren Organ­is­mus gelan­gen und dort angekom­men die Entste­hung von Hautkrebs sog­ar fördern können.

Sonnenschutz Nachhaltig

Zu den schädlich­sten Inhaltsstof­fen gehören unter anderem Nanopar­tikel in min­er­alis­chen Stof­fen wie Titan­diox­id. Aber auch Silikon, Erdöl, Parabene, Alu­mini­um oder Paraf­fine sind in vie­len Son­nen­cremes enthal­ten. All diese chemis­chen UV-Schutzstoffe haben nach­weis­lich schlechte Auswirkun­gen auf unseren Kör­p­er. Toxikolo­gen war­nen zudem vor dem oft ver­wen­de­ten Lichtschutz­fil­ter Oxy­ben­zon, auch Benzophenone-3 genan­nt. Ihm wird nachge­sagt unter anderem Hautkrebs und Zellschädi­gun­gen zu fördern.

Die Auswirkungen von Sonnencreme auf die Meere

Unglück­l­licher­weise hat exzes­sives Ein­schmieren mit Son­nen­creme nicht nur neg­a­tive Fol­gen für die Gesund­heit. Am See oder am Meer kommt meis­tens Son­nen­milch zum Ein­satz, der wir Dank des Ver­merks „Wasser­fest“ unser Ver­trauen schenken. Doch, was viele nicht wis­sen: Sobald wir mit son­nen­cre­megeschützter Haut schwim­men, tauchen oder schnorcheln gehen, lösen sich mas­siv Par­tikel aus der Creme und schädi­gen kleinere und größere Organ­is­men im Wasser.

Meer Schnorcheln Sonnencreme

Forsch­er haben fest­gestellt, dass der in vie­len Son­nen­cremes enthal­tene Stoff Oxy­ben­zon für Koral­len­riffe hoch giftig ist. Er schädigt vor allem die Zellen von jun­gen Korallen, die dadurch anfäl­liger für die tödliche Koral­len­ble­iche wer­den oder sich nicht mehr fortpflanzen kön­nen. Die Folge: Die wertvollen Riffe gehen immer weit­er zurück oder ster­ben sog­ar kom­plett ab.

„Als erster US-Bundesstaat ver­bi­etet Hawaii nun Son­nen­schutzmit­tel, die Oxy­ben­zon enthal­ten. Dieses Gesetz soll 2021 in Kraft treten.” 
Sonnen Am Strand

Nachhaltige Sonnencremes

Bio-Sonnencreme

Soge­nan­nte Bio-Sonnencremes verzicht­en auf gefährliche Chemikalien und set­zen auf Zinkox­id und Titanox­id. Diese min­er­alis­chen UV-Filter wirken physikalisch und reflek­tieren die UV-Strahlen. Wichtig dabei ist nur, dass die min­er­alis­chen Stoffe nicht zu sehr verklein­ert wer­den (das wird gemacht, damit die Creme bess­er einzieht und der „Weiß­ef­fekt“ aus­bleibt). Wenn die Par­tikel ein­er Bio-Sonnencreme klein­er sind als 100 Nanome­ter, wer­den sie als Nan­oteilchen beze­ich­net. Das Prob­lem daran ist, dass die Min­erale durch das drastis­che Verklein­ern ihre Eigen­schaften verän­dern und bish­er nicht erforscht ist, wie sich das auf den men­schlichen Kör­p­er auswirkt. Alle Kos­meti­ka, die Nanopar­tikel enthal­ten, tra­gen in den Inhaltsstof­fen den Zusatz „nano“.

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Naturkosmetik Sonnencreme Bio

Sonnenschutz durch Kleidung

Der beste Schutz gegen UV-Strahlen bedeutet sich nicht unbe­d­ingt stun­den­lang in der Sonne zu brutzeln. 10 bis 15 Minuten direk­tes Son­nen­licht auf der Haut genügt, um den täglichen Vitamin-D-Bedarf zu deck­en. Um sich zu schützen, sollte man an heißen Som­merta­gen also auf die richtige Klei­dung set­zen. UV-undurchlässige, luftige Tex­tilien und Son­nen­hüte bilden einen nach­halti­gen und zuver­läs­si­gen Son­nen­schutz. Übri­gens: Auch beim Schnorcheln oder Schwim­men bietet es sich an ein T-Shirt zu tra­gen. So schützt man seine Haut und gle­ichzeit­ig auch die wertvollen Korallenriffe.

Hut Als Sonnenschutz

Natürlicher Sonnenschutz durch Ernährung

Schon der deutsche Philosoph Lud­wig Feuer­bach (1804–1872) wusste: „Du bist, was du isst.“ Beson­ders zutr­e­f­fend wird dieser Spruch, wenn es um die Gesund­heit der Haut geht. Wenn wir mit unser­er Ernährung beispiel­sweise genü­gend Beta-Carotin zu uns nehmen, kön­nen wir den Eigen­schutz der Haut maßge­blich bee­in­flussen. Beta-Carotin (steckt vor allem in Möhren und Aprikosen) wird im Kör­p­er in Vita­min A umge­wan­delt, das unter anderem als Radikalen­fänger dient. Aber auch Lycopin soll den natür­lichen Lichtschutz­fak­tor der Haut  maßge­blich stärken. Lycopin ist vor allem in Tomat­en und anderen roten Frücht­en, wie Wasser­mel­one oder rosa Grape­fruits enthal­ten. Auch andere Zitrusfrüchte, wie Zitro­nen oder Orangen leis­ten einen wichti­gen Beitrag in Sachen Son­nen­schutz: Das darin enthal­tene Vita­min C unter­stützt das von der Sonne geschwächte Immun­sys­tem. Wer zusät­zlich noch genü­gend Nüsse und hochw­er­tige Pflanzenöle zu sich nimmt, fördert die gesunde Regen­er­a­tion der Haut. Mit Hil­fe des wichti­gen Inhaltsstoffes  Vita­min E steigern diese Fette außer­dem der Elas­tiz­ität der Haut und beu­gen so der Hau­tal­terung vor.

Vitamine Hautschutz

Soll­tet ihr euch aber den­noch mal etwas zu lange in der Sonne aufge­hal­ten haben, find­et ihr hier Hil­f­s­mit­tel bei Son­nen­brand.

Geschenke-Tipps: Drei einfache Beauty-DIYs

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Etwas Selbstgemachtes schenken ist doch immer das Beste oder? Wenn man aber nicht mehr als Dreikäsehoch durchgeht, reicht es nicht aus, auf die Karte „mit Liebe gemacht“ zu setzen. Zumindest war das meine Erfahrung. Es muss schon ein bisschen mehr hinter dem Geschenk stecken und auch nützlich für den Beschenkten sein. Ansonsten kann das DIY schnell in der Ecke oder in der Schublade landen und verstauben. In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass insbesondere liebevoll gestaltete und passende Beauty-DIYs sehr gut ankommen, besonders bei umweltbewussten Beschenkten. Denn oftmals reichen wenige, natürliche und wohltuende Zutaten, um den gewissen „Wow-Effekt“ zu…

Moin, ich bin Jana und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der es bald mehr Plastik im Ozean gibt als Fische. Genau diese schreckliche Prognose hat mich dazu...

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