Smart Home: Wohnen mit der Technik-Wunderwelt

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Vor ein paar Jahren sah die Utopie des futur­is­tis­chen Wohnens noch so aus: Ein sprechen­der Robot­er bringt uns mor­gens frischen Kaf­fee ans Bett, die Duschtem­per­atur reg­ulieren wir per Sprach­be­fehl, und alle elek­tro­n­is­chen Geräte schal­ten sich von alleine ab, wenn wir mor­gens das Haus ver­lassen. Im Film „Zurück in die Zukun­ft 2“ (von 1989) gab es noch mehr inter­es­sante Ideen: Haustür öff­nen per Touch­screen, Sekunden-Pizza aus der Mikrow­elle oder TV-Programme wech­seln per Gesten­s­teuerung. Siehe da: Das Smart Home von heute kann zumin­d­est mit einem Teil dieser Fan­tasien aufwarten.

Was ist die Idee von Smart Homes?

Energies­parend, effek­tiv, prak­tik­a­bel und ein­fach im Umgang sollen sie sein und unser Leben erle­ichtern. 30 Prozent der deutschen Haushalte nutzen bere­its Teile davon. Die intel­li­gente Ver­net­zung von Haustech­nik, Unter­hal­tungse­lek­tron­ik und mobil­er Kom­mu­nika­tion soll uns Dinge vom Leib hal­ten, auf die wir gut verzicht­en kön­nen. Früher mussten wir Holz hack­en und Kohle aus dem Keller holen, um für Wärme zu sor­gen, heute reicht unser Smart­phone oder Tablet als Schaltzen­trale, um sich wohlzufühlen. Während Energies­par­lam­p­en mit­tler­weile in jedem deutschen Haushalt zum Ein­satz kom­men, kennze­ich­net sich ein mod­ernes Smart Home durch eine ganze Rei­he tech­nis­ch­er Gerätschaften und Gad­gets aus, für die man unbe­d­ingt ein Faible haben sollte, wenn man dem Trend fol­gen möchte.

Wie kann man anfangen?

Wer punk­tuell anfan­gen möchte, investiert etwa in Funksteck­dosen (etwa von AVM), die den Stromver­brauch messen oder investiert in ein Smart-Thermostat (von Tado, knapp 250 Euro), mit der man die Heiztem­per­atur auch via App von unter­wegs reg­ulieren kann. Inter­es­sant sind auch die „Elga­to Eve Motion“-Geräte (knapp 50 Euro), mit der man Licht, Radio und weit­ere Geräte kop­peln und steuern kann. Bei Betreten oder Ver­lassen des Raumes (auf eine Dis­tanz von rund neun Metern) gehen Licht & Co. automa­tisch an oder aus. Smarte Kühlschränke mit Low-Frost und Null-Grad-Zone, Überwachungssys­teme oder Smart-Watering-Sets zum intel­li­gen­ten Bewässern der Gartenpflanzen sind weit­ere Beispiele für alle, die mal aus­pro­bieren wollen, wie sich die neue tech­nis­che Wun­der­welt anfühlt – der Nach­frage sind, wie so oft, kaum Gren­zen geset­zt. Mit­tler­weile gibt es qua­si für alle Bere­iche in den eige­nen vier Wän­den ver­schiedene Smart-Home-Angebote.

Wer tiefer in die Materie ein­steigen möchte, fängt bere­its beim Haus- oder Woh­nungs­bau damit an. Neben den mit­tler­weile üblichen energies­paren­den Stan­dards (Fuß­bo­den­heizung, Wärmedäm­mung, Energies­par­fen­ster) sollte man bei der Bausub­stanz darauf acht­en, dass die Funksig­nale auch in die entle­ge­nen Eck­en kom­men, damit alles rei­bungs­los funk­tion­iert. Zu dicke Wände kön­nen die Sig­nal­stärke bee­in­flussen. Ein weit­er­er Grund für ein Smart-Home ist unser Wun­sch nach Sicher­heit. Wasser-, Tür- und Fen­stersen­soren kön­nen uns via Push-Mitteilungen oder Anruf war­nen, das Gle­iche gilt für mod­erne Überwachungssys­teme, die über sen­si­ble Raum­sen­soren ver­fü­gen. Ein smarter Rauch­melder kann sog­ar im Brand­fall für Not­beleuch­tung sor­gen und automa­tisch Türen und Fen­ster entriegeln.

Wie sieht die Zukunft der Smart Homes aus?

Bis­lang hat das The­ma nur wenige Tück­en: Mann kann noch nicht prog­nos­tizieren, welche Sys­teme und Funk­stan­dards sich in Zukun­ft durch­set­zen wer­den, aktuell laufen viele Anbi­eter nebeneinan­der her. Die Telekom (Qivi­con) und Energiehersteller RWE arbeit­en aktuell mit Pro­duk­ten von Home­mat­ic zusam­men, die sich expliz­it an Ein­steiger richt­en. Weit­ere Anbi­eter für ver­schiedene Bere­iche sind Gar­de­na, Rademach­er, Homee oder Eno­cean. Wer etwa 400 bis 500 Euro investiert, kann sich bere­its ein üppiges Smart-Home-Set für ver­schiedene Wohn­bere­iche zusam­men­stellen und option­al erweit­ern und nach eige­nen Bedürfnis­sen erweit­ern. Kleinere Starter­pakete gibt es auch ab knapp 150 Euro. Für den Anfang gilt: Wenn man sich für einen Anbi­eter entschei­det, sollte man sich unbe­d­ingt nach den ver­füg­baren Smart Home-Komponenten erkundi­gen, die den eige­nen Wün­schen entsprechen.

Weit­ere Infos zum The­ma Smart Home gibt es hier.

So baust Du in 6 Schritten eine Kräuterspirale

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Eigene Kräuter im Garten anbauen? Ein Traum, der leicht umzusetzen ist. Doch Kräuter haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Standort. Ideal ist deswegen eine Kräuterspirale, die jeder Pflanze den besten Standort zusichert. Und es macht auch noch richtig Spaß, sie selbst zu bauen. Schritt 1: Material beschaffen Du brauchst: Steine für die Trockenmauer (Ziegel, Sandsteine) Schotter (alte Betonplatten, Bauschutt oder einfacher Kies) Sand Komposterde Mutterboden Teichmaterialien, entweder Teichfolie, ein Maurerkübel oder ein Fertigteich. Achtung: Man unterschätzt leicht die Menge der benötigten Steine. Schritt 2: Platz abstecken Wo soll die Kräuterspirale hinkommen? Ideal wäre ein vollsonniger Platz im Garten. Die Kräuterschnecke wird…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

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Gustav Sucher
Freitag, 12. Oktober 2018, 8:56 Uhr

Mein Brud­er ist ein Fan von Smart Home. Er hat für seine Tech­niker Abschlussprü­fung auch ein kleines Smart Home Bauele­ment entwick­elt. Das kon­nte man dann per Smart­phone steuern, wofür ich die App gemacht hat­te. Danke für den tollen Post!