Rezepte für Omas Kuchen-Klassiker – Heute so gut wie damals

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Wann hast du das letzte mal Kuchen gebacken? Wir meinen jetzt keine Backmischung, sondern so ein richtiger handgemachter „Oma-Kuchen“. Wie lange ist es her, dass der Duft von frischgebackenem Kuchen durch deine Küche gewabert ist? Schon lange? Okay, dann wird es allerhöchste Zeit, mal wieder selber zu backen, Freunde und Familie einzuladen und gemeinsam bei Kaffee und Kuchen eine gute Zeit zu haben. Wir haben unsere handgeschriebene Rezeptkladde gezückt und daraus drei unserer Lieblings-Oma-Kuchen-Klassiker gebacken, die schönen Sammeltassen-Erbstücke aus dem Schrank geholt, den Tisch gedeckt und uns so für einen Moment in die Küche von Oma und an die sonntägliche Kaffeetafel im Familienkreis „zurückgebeamt“.

Du willst das auch? Dann findest du hier die Rezepte dazu:

Omas Käsekuchen

Zutaten

Teig:

65 g Butter oder Margarine

65 g Zucker

1 Ei

200 g Mehl

2 TL Backpulver

Füllung:

500 g Magerquark

250 g Quark 20 % Fettgehalt

200 g Schmand

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eigelb

1 Päckchen Puddingpulver zum Kochen, Vanille oder Sahne

2 EL Öl (Sonnenblumenöl)

375 ml Milch

 

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Das Ei unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit den restlichen Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten. Den Teig gleichmäßig auf dem Boden einer Springform (26er oder 28er) drücken.

Die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren. Die dünnflüssige Teigmasse in die mit Teig ausgekleidete Springform füllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) gut 1 Stunde backen. Danach den Kuchen ruhig stehen lassen, damit er nicht zusammenfällt und erst nach völligem Erkalten aus der Form nehmen.

Je nach Laune kann man noch Dosenmandarinen, Blaubeeren oder Kirschen in die Teigmasse geben und mitbacken. Uns schmeckt die Variante ohne Obst allerdings am besten.

 

Omas Donauwellen

 Zutaten

Teig:

250 Butter oder Margarine

250 g Zucker

6 Eier

350 g Mehl

3 TL Backpulver

Mineralwasser mit Kohlensäure

6 EL Kakaohaltiges Getränkepulver (in eine Hälfte des Teiges)

Füllung:

2 Gläser Sauerkirschen

Buttercreme:

500 ml Milch

100 g Zucker

1 Päckchen Puddingpulver zum Kochen, Vanille

250 g weiche Butter

Schokoglasur:

1/2 Tafel Zartbitterschokolade

1/2 Tafel Vollmilchschokolade

20 g Kokosfett, z. B. Palmin

 

Zubereitung

Die Butter mit den Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach unterrühren. Damit das ganze schön locker wird ein, zwei Schluck Mineralwasser zufügen. Die Hälfte des Teiges auf ein gefettetes Backblech streichen. In die andere Hälfte des Teiges den Kakao unterrühren und auf den hellen Teig streichen. Darauf die gut abgetropften Sauerkirschen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) 25 – 30 Minuten backen.

Stäbchenprobe machen. Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen durch.

Währen der Kuchen abkühlt, die Buttercreme herstellen. Dazu aus Milch, Zucker und Puddingpulver (nach Packungsanleitung) einen Pudding zubereiten. Dieser muß kalt gerührt oder mit Frischhaltefolie vor Haut geschützt werden. Dazu die Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen.

Die weiche Butter mit einem Mixer cremig rühren und den erkalteten Pudding löffelweise unter die Buttermasse rühren. ACHTUNG: Pudding und Butter müssen unbedingt die gleiche Temperatur haben, damit die Creme gut gelingt.

Die fertige Creme auf den abgekühlten Kuchen streichen. Danach den Kuchen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Für die Schokoglasur die Schokolade (ich nehme immer meine Lieblingsschoki) mit dem Kokosfett schmelzen. Ich mach das bei niedriger Temperatur in der Mikrowelle, geht am schnellsten. Gut durchrühren und die Glasur auf der Cremeschicht verteilen. Das ganze im Kühlschrank fest werden lassen.

 

Omas Osterkranz

 Zutaten

Teig:

500 g Mehl

1 Würfel Hefe

200 ml lauwarme Milch

75 g Zucker

90 g weiche Butter oder Margarine

1 Prise Salz

1 Eiweiß

100 g Rosinen

1 Eigelb

1 EL Milch

Mandelblättchen zum Bestreuen

 

Zubereitung

Hefe zerbröseln und mit der Hälfte der lauwarmen Milch und 1 EL Zucker verrühren. Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte ein Vertiefung drücken. In die Vertiefung die vorbereitete Hefemischung geben und mit etwas Mehl verrühren. Das ganze abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Die übrigen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig verkneten, der nicht mehr klebt. Sollte er noch kleben etwas Mehl dazugeben, ist er zu fest, etwas Milch dazugeben.

Wieder abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.

Anschließend zu einem Zopf oder Kranz flechten und auf ein Blech legen. Das ganze nochmal für 30 Minuten gehen lassen.

Eigelb mit Milch verrühren und den Hefekranz damit bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Auch hier die Stäbchenprobe machen, dann kann nichts schief gehen. Den Kranz am Schluß noch mit hartgekochten Eiern dekorieren. Meine habe ich mit Zwiebelschale gefärbt.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr auch Familienrezepte, die ihr immer wieder gerne hervorholt? Für alle Leckermäulchen haben wir hier noch ein paar köstliche Backrezepte.

Wir sind die wohn-blogger Sven und Sig und seit über fünf Jahren auf der Suche nach spannenden Storys rund ums Wohnen. Wir mögen Tiny Houses, zu Wohnraum umgebaute Schiffscontainer, Earthships, Upcycle-DIY-Ideen, witzige Inneneinrichtungen und USA-Reisen. Eigene Upcycling-Projekte sind auf unserem Blog auch immer wieder zu finden. Aktuell bauen wir zum Beispiel Möbel aus alten Weinfässern. Unser Motto: Es gibt für alles eine Zweitverwendung.

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