Nachhaltigkeit? Einen Schritt weiter denken!

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Hey, mein Name ist Laura, ich bin 22 Jahre alt und befinde mich gerade auf der Zielgeraden meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei OTTO. Als ich meine Ausbilung anfing, hatte ich, um ehrlich zu sein, mit dem Thema Nachhaltigkeit noch nicht viel am Hut. Aber ich hatte eine Vorstellung davon, was nachhaltiges Leben bedeuten könnte. In dieser Vorstellung kamen (seltsamerweise, wie ich nun finde) vor allem die Farbe grün, biozertifiziertes Gemüse und der Verzicht auf Plastiktüten vor – ein Bild eines so vielfältigen Themas, das mir jetzt absolut ungenügend erscheint. Zum Glück sollte sich das relativ schnell ändern!

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Die Idee vom kleinen Fisch verhindert Größeres

Nach etwa einem halben Jahr bei OTTO „ploppte“ aus dem Bereich Corporate Responsibility plötzlich die Möglickeit auf, ein Projekt für Auszubildende ins Leben zu rufen, das das Thema Nachhaltigkeit für Mitarbeiter erlebbar machen sollte. „Erlebbar? Nachhaltigkeit …?“, dachte ich noch – und hatte so meinen „Aha-Moment“. Denn von diesem Tag an tat ich genau das, was Nachhaltigkeit für mich auch heute noch bedeutet: Einen Schritt weiter denken. Sich Auswirkungen bewusst machen und sich etwas weniger hinter dem Gedanken „Ich bin ja sowieso nur ein kleiner Fisch im Ozean, was ändert meine Haltung zur Umwelt schon?“ verstecken. Würden Menschen ihre Einstellung zur Umwelt kritischer hinterfragen – die echten Fische im echten Ozean würden es ihnen danken.

Pfand und Äpfel sammeln

So entstand das GOODproject, das unter dem Nachhaltigkeitsdach BeGOOD von OTTO aufgehängt und mittlerweile zu einer echten Herzensangelegenheit für mich geworden ist: Mit unserer Pfandtonne, in die Mitarbeiter ihre leeren Flaschen werfen können, konnten wir bereits eine stolze Summe an gemeinnützige Zwecke spenden.

Doch wir sind nicht allein, denn ganz nach dem Motto „einen Schritt weiter denken“ agiert auch unser Kooperationspartner „Das Geld hängt an den Bäumen“ aus Altona. Zur Unterstützung dieser Initiative veranstalteten wir bei OTTO eine Apfelsammelaktion – und stellten aus fast einer Tonne Äpfel, die sonst vermutlich schlichtweg verfault wären, leckeren OTTO-Saft her, den unsere Kollegen erwerben konnten.

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Die Erlöse flossen zurück zu unserem Kooperationspartner, der Menschen beschäftigt, die es auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht ganz leicht hatten. Auch und vor allem durch die tolle Zeit im Projekt und durch all das positive Feedback der Kollegen ist mir bewusst geworden, dass Nachhaltigkeit ein sehr bunter Strauß an Möglichkeiten sein kann: Ob aus einem sozialen oder umweltschonenden Blickwinkel – der Umdenkprozess erfordert gar nicht so viel Mühe, wie es anfangs erscheinen mag.

Sinnvolles tun und Spaß haben

Nachhaltigkeit besteht für mich schon lange nicht mehr nur aus der Farbe grün, biozertifiziertem Gemüse und dem Verzicht auf Plastiktüten – es ist zu dem guten Gefühl geworden, etwas Sinnhaftes zu tun und dabei Spaß zu haben.

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Hallo, ich bin Dörte und darf als Teamleitung Influencermarketing bei OTTO den re:BLOG betreuen, das stylishste Nachhaltigkeitsformat, das ich überhaupt kenne. Ich versuche tagtäglich, das nachhaltige Abenteuer zu leben, als Kleinfamilie mit zwei Kids mein Ökobewusstsein in die echte Welt zu bringen. Sodass alle Familienmitglieder damit gut leben können, Spaß haben und wir alle mit bewussterem Handlungen durch unseren Alltag gehen. Manchmal gelingt es super, manchmal weniger gut. Da ich mich schon mein halbes Leben mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftige, ist es umso schöner, dass ich hier auf dem Blog meine Herzensthemen teilen kann.

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