Auf einen Blick: Nachhaltigkeit bei OTTO

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Bere­its vor 30 Jahren wurde Umweltschutz zum Unternehmen­sziel erk­lärt. Seit­dem entwick­elt OTTO sein nach­haltiges Engage­ment kon­tinuier­lich weit­er und hat sich ambi­tion­ierte Ziele geset­zt. Sei es die Umstel­lung auf 100% nach­haltige Baum­wolle, 100% FSC-zertifizierte Holzmö­bel oder die CO2-Reduktion um 50%. Vieles wurde aber auch schon erre­icht. Welche Ziele wir schon erre­icht haben und welche Her­aus­forderun­gen noch gestemmt wer­den müssen – hier erfährst du alles rund um OTTO’s Nachhaltigkeitsengagement.

Nachhaltigkeitsengagement
„Unser Ziel ist es, das The­ma Nach­haltigkeit zu ein­er Selb­stver­ständlichkeit zu machen.” 

Nachhaltige Baumwolle

Baum­wolle ist bei OTTO der wichtig­ste Rohstoff für Tex­tilien. Im Jahr 2005 wurde deswe­gen Cot­ton made in Africa (CmiA) als Social Busi­ness von Dr. Michael Otto gegrün­det. CmiA ste­ht nicht nur für nach­halti­gen Baum­wol­lan­bau, son­dern unter­stützt auch über 1 Mil­lio­nen Klein­bauern sowie ihre Fam­i­lien in Afri­ka. 2017 betrug der Anteil an Cot­ton made in Africa gela­bel­ten Pro­duk­ten im OTTO-Shop bere­its 77% – bis 2020 wer­den es 100% sein! Bio-Baumwolle (zer­ti­fiziert nach GOTS oder OCS) macht 1% aus.

Ziele Baumwolle
COTTON MADE IN AFRICA

Die Lebens­be­din­gun­gen der Klein­bauern wer­den nach einem ein­fachen Prinzip verbessert und zwar: „Hil­fe zur Selb­sthil­fe“. In Schu­lun­gen wird ihnen ver­mit­telt, wie sie ertragssteigernde und umweltscho­nende Anbaumeth­o­d­en selb­st umset­zen kön­nen, sodass sie langfristig höhere Einkom­men erzie­len kön­nen. Dadurch wer­den die Klein­bauern in die Lage ver­set­zt, ihre Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen aus eigen­er Kraft zu verbessern. Mit dem Verkauf von Cot­ton made in Africa-Artikeln sowie Lizen­zge­bühren, die Unternehmen für jedes gela­belte CmiA-Produkt abführen, wer­den diese Train­ings finanziert. Cot­ton made in Africa unter­stützt außer­dem Pro­jek­te für den Schul­bau und für den Zugang zu sauberem Trinkwass­er, wie beispiel­sweise das WASH-Projekt: Wass­er für Mosam­bik.

Ziel dieses Pro­jek­tes ist, dass die Gemein­den von Cabo Del­ga­do in Mosam­bik erst­ma­lig Zugang zu sauberem Trinkwass­er bekom­men. Es wer­den also nicht nur die Lebens­be­din­gun­gen der Baum­woll­bauern verbessert, son­dern auch die von Mil­lio­nen weit­eren Menschen.

FSC®-zertifiziertes Holz

Das FSC®-Label ste­ht für eine ver­ant­wor­tungsvolle Wald­be­wirtschaf­tung. Weltweit gibt es 10 ein­heitliche Grund­sätze und 56 Kri­te­rien, die einge­hal­ten wer­den müssen, um das FSC®-Label zu erhal­ten. 2017 waren bere­its 54% der Holzmö­bel im OTTO-Shop FSC®-zertifiziert. Somit ist garantiert, dass alle ver­wen­de­ten Hölz­er aus ver­ant­wor­tungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen.

Forstwirtschaft FSC
„Das Ziel bis 2025: 100% FSC® beim gesamten Holzmöbelsortiment.” 
Ein Kauf Ein Baum Ein Wald

Mit diesem ambi­tion­ierten Ziel übern­immt OTTO eine Vor­re­it­er­rolle beim Rohstoff Holz. Seit 2014 gibt es außer­dem die Aktion „Ein Kauf. Ein Baum. Ein Wald.“ In regelmäßi­gen Aktion­szeiträu­men wird für jedes verkaufte FSC®-Massivholzmöbelstück ein neuer Baum im Zukun­ftswald auf Amrum gepflanzt. So kon­nten bere­its 60% des gefährde­ten Waldes auf Amrum gerettet wer­den! Jed­er, der während der Aktion ein FSC®-Massivholzmöbelstück kauft, wird damit zum Baumpaten.

FSC®-zertifizierte Kataloge & Werbemittel

Auch bei der Pro­duk­tion von Kat­a­lo­gen und Werbe­mit­teln wird Nach­haltigkeit groß geschrieben. Bis 2018 soll der Anteil von For­est Stew­ard­ship Coun­cil® (FSC®)-zertifizierten Papieren für Kat­a­loge und Werbe­mit­tel auf 50% erhöht wer­den. Doch damit nicht genug. Auch andere ökol­o­gis­che Aspek­te wer­den bei der Pro­duk­tion betra­chtet. Für den Haup­tkat­a­log von OTTO wird beispiel­sweise auss­chließlich chlor­frei geble­icht­es Papi­er verwendet.

Umweltschutz Papiersparen

Auch Papiers­paren wird bei OTTO groß geschrieben. Die Mitar­beit­er acht­en darauf, dass nur gedruckt wird, wenn es nötig ist. Außer­dem sind bere­its 82% des Druck- und Kopier­pa­piers aus Recy­cling­pa­pi­er. Die restlichen Büropa­piere sind FSC®-zertifiziert.

Klimaschutz

OTTO ver­fol­gt eine Kli­maschutzs­trate­gie, um zukün­ftig weniger C02-Emissionen zu pro­duzieren. Bere­its 2017 kon­nten die Emis­sio­nen so um 43% reduziert wer­den. Das ehrgeizige Ziel bis 2020 lautet: Die Treib­haus­gase­mis­sio­nen zu halbieren!

Im beson­deren Fokus ste­ht in Sachen Kli­maschutz natür­lich der Trans­port. Um den CO2-Ausstoß zu ver­ringern, set­zt OTTO ver­mehrt auf den Trans­port per Schiff statt die Ware mit einem Flugzeug einzu­fliegen. Doch damit nicht genug: Beim Trans­port der Pro­duk­te zum Kun­den set­zt das Unternehmen auf eine bessere Aus­las­tung der Fahrzeuge und einen mod­er­nen, sprits­paren­den Fuhrpark. Außer­dem unter­stützt OTTO kli­maschützende Pro­jek­te, wie die Moor-Renaturierung im Nation­al­park Jas­mund auf Rügen. In regelmäßi­gen Aktion­szeiträu­men engagiert sich OTTO gemein­sam mit dem Berg­wald­pro­jekt e.V. für die Wiedernäs­sung der Moore. Warum? Weil Moore nicht nur gigan­tis­che Kohlen­stoff­spe­ich­er sind, son­dern auch sel­te­nen Tier- und Pflanzenarten einen Leben­sraum bieten. Somit spie­len Moore eine bedeu­tende Rolle für Kli­ma und Umwelt.

Sozialverantwortung

Doch nach­haltiges, ver­ant­wor­tungsvolles Han­deln gilt nicht nur gegenüber der Natur, son­dern auch gegenüber dem Men­schen. Bere­its seit den 1990er Jahren ver­fol­gt OTTO das Ziel, die Arbeits­be­din­gun­gen bei der Her­stel­lung von Waren nach­haltig und langfristig zu verbessern. Die Basis dafür bildet der soge­nan­nte Code of Con­duct, der 1996 ins Leben gerufen wor­den ist. Der Code of Con­duct ist ein Ver­hal­tenskodex, der bespiel­sweise den geset­zlichen Min­dest­lohn oder bezahlte Über­stun­den fordert. Liefer­an­ten, die mit OTTO zusam­me­nar­beit­en wollen, sind an den Code of Con­duct gebun­den. Es ist ein fes­ter Bestandteil jed­er Geschäfts­beziehung, um die Liefer­an­ten auf bes­timmte Arbeits-und Sozial­stan­dards zu verpflichten.

Textilfabrik China

Mit dem Sozial­pro­gramm geht ein Qual­i­fizierung­spro­gramm ein­her, das auf Dauer bessere Arbeits­be­din­gun­gen schaf­fen soll. Es umfasst zum Beispiel Work­shops, Hausauf­gaben, E-Learnings und Vor-Ort-Besuche, die dafür sor­gen sollen, dass soziale und ökol­o­gis­che Min­destanforderun­gen einge­hal­ten wer­den. Das ambi­tion­ierte Ziel lautet hier: Wir wollen sämtliche Liefer­an­ten der OTTO Eigen­marken, die in Risikolän­dern (beispiel­sweise Chi­na, Banglade­sch oder der Türkei) pro­duzieren, in das Sozial­pro­gramm integrieren.

Die OTTO products

Vom Pro­dukt bis zur Ver­pack­ung: ein­fach nach­haltig. Das ist das Ziel der OTTO prod­ucts.

OTTO prod­ucts bietet eine nach­haltige Alter­na­tive für alle, denen die Zukun­ft der Umwelt und der Gesellschaft am Herzen liegt. Darum liegt der Fokus nicht nur auf nachwach­senden Rohstof­fen und ein­er nach­halti­gen Pro­duk­tion, son­dern auch auf umwelt­fre­undlichen Recycling-Verpackungen. Die min­i­mal­is­tis­chen Basics aus den Bere­ichen Fash­ion und Liv­ing lassen sich in jeden Stil inte­gri­eren und begleit­en dich ein Leben lang. Bewusstes Shop­ping, erschwingliche Preise und hochw­er­tige, nach­haltige Mate­ri­alien sind die Grundpfeil­er der OTTO products.

FurFree – Pelzfreies Einkaufen

Beim Nach­haltigkeit­sen­gage­ment von OTTO ste­hen nicht nur Men­sch und Natur im Fokus, son­dern auch Tiere. Deswe­gen ist OTTO 2014 dem FUR FREE RETAILER PROGRAM (FFRP) beige­treten. Ein­er Ini­tia­tive der Fur Free Alliance, einem Zusam­men­schluss inter­na­tion­al führen­der Tier- und Umweltschutzver­bände. So set­zt OTTO ein klares Zeichen für ein pelzfreies Einkaufen.

„Schon 1991 hat OTTO sämtliche Echt­pelze aus dem Ange­bot genommen.” 
Pelzfreies Einkaufen Fur Free Retailer

Denn Pelz­far­men, auf denen beispiel­sweise Nerze, Füchse, Polar­füchse, Marder oder Kan­inchen gehal­ten und gezüchtet wer­den, hal­ten sich oft­mals nicht an Tier­schutzbes­tim­mungen. Tierquä­lerische Bedin­gun­gen ste­hen dort an der Tage­sor­d­nung. Umso wichtiger ist es für OTTO, sich für mehr Tier­schutz einzuset­zen und sich gegen den Ein­satz von Echt­pelzen jeglich­er Art klar auszus­prechen. Die Einkauf­steams bei OTTO hal­ten sich an strenge, nach­haltige Einkauf­s­richtlin­ien, damit soziale und ökol­o­gis­che Stan­dards in der Liefer­kette einge­hal­ten wer­den und so faire, gerechte Arbeits­be­din­gun­gen und der Schutz der Umwelt gewährleis­tet wer­den kann.

Platz schaffen mit Herz – Kleiderspende im Paket

Die meis­ten Klei­der­schränke platzen aus allen Näht­en. Höch­ste Zeit um auszu­sortieren! Denn so schafft man nicht nur Platz für neue Klei­dung, son­dern kann dabei auch Gutes tun. Zum Beispiel mit der Ini­tia­tive Platz schaf­fen mit Herz (PSMH), die von OTTO unter­stützt wird. Das Prinzip ist ganz ein­fach: Alle aus­sortierten Klei­dungsstücke kön­nen kosten­frei über Her­mes an die Ini­tia­tive geschickt wer­den. Hier wird aus der Klei­der­spende eine Wert­spende, mit der soziale und ökol­o­gis­che Pro­jek­te unter­stützt werden.

Das Geld hängt an den Bäumen

Das Geld hängt an den Bäu­men“ (DGhadB) ist ein Unternehmen, das son­st ungenutzte Äpfel von Ham­burg­er Streuob­st­wiesen ein­sam­melt und anschließend daraus in ein­er Slow-Food-Mosterei einen kom­plett ökol­o­gis­chen Mis­chsaft her­stellt. Das Beson­dere ist außer­dem, dass bei dem Unternehmen Men­schen mit Behin­derun­gen beschäftigt wer­den. OTTO unter­stützt als Part­ner das Unternehmen und verkauft die Säfte von DGhadB im Restau­rant. Der Erlös der leck­eren Säfte fließt zu hun­dert Prozent zurück in das Pro­jekt und finanziert so die Arbeit der Mitarbeitenden.

Saefte Oekologisch Hergestellt Hamburg

Arbeit für Menschen mit Behinderung

Hin­ter „Arbeit für Men­schen mit Behin­derung“ (AfB) ste­ht ein gemein­nütziges Inte­gra­tionsun­ternehmen, bei dem behin­derte und nicht-behinderte Men­schen gemein­sam arbeit­en kön­nen, da alle Arbeitss­chritte bar­ri­ere­frei gestal­tet sind. AfB hat sich darauf spezial­isiert, aus­ge­di­ente IT-Hardware von großen Konz­er­nen und öffentlichen Ein­rich­tun­gen zu repari­eren und gebraucht weit­er zu verkaufen. Denn oft­mals sind aus­ge­musterte Rech­n­er nicht automa­tisch Elek­troschrott, son­dern kön­nen durch inten­sive Pflege noch einige Jahre weit­er genutzt wer­den. Auch OTTOs Alt­geräte wan­dern in die Hände von AfB.

Elektroschrott Verhindern

Das Schöne: So wer­den nicht nur Arbeit­splätze für Men­schen mit Behin­derung geschaf­fen, son­dern gle­ichzeit­ig wer­den auch die Umwelt, Ressourcen und das Kli­ma geschützt. Denn durch das Wieder­auf­bere­it­en defek­ter IT-Geräte kon­nten inner­halb von zwei Jahren 476.060 kg Eisen-Äquivalente928.477 kWh Energie, sowie 274.608 kg CO2-Äquivalente einges­part werden.

VAUDE Zelt und Schlafsack im Test

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"Gutshof Glien“ steht auf dem Schild über dem prunkvollen Eingang des ehemaligen Gutshofs im brandenburgischen Klein Glien, das 90 Minuten mit der Bahn von Berlin entfernt liegt. Am Eingang empfängt mich Julianne, die gemeinsam mit ihrem Freund und vier weiteren Gründern das Workation-Retreat ins Leben gerufen hat. Das sogenannte Coconat ist ein Ort, der digitalen Nomaden und gestressten Großstädtern Raum für Erholung in der Natur und Arbeiten unter Gleichgesinnten ermöglicht.

Coconat Erholung
Mini-Abenteuer mit Gleichgesinnten Eine Mischung aus Dorfbewohnern und Retreat-Besuchern hat sich auf der Terrasse zu Kaffee und Kuchen versammelt, als ich durch den großen Korridor des ehemaligen Gutshofs…

Hallo, ich bin Dörte und darf als Teamleitung Influencermarketing bei OTTO den re:BLOG betreuen, das stylishste Nachhaltigkeitsformat, das ich überhaupt kenne. Ich versuche tagtäglich, das nachhaltige Abenteuer zu leben, als...

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