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5 Tipps für nachhaltige Hochzeitsdekoration

Im letzten Jahr habe ich geheiratet und euch bereits ein bisschen was zu nachhaltigen Hochzeitsfeiern zusammengeschrieben. Nun folgen noch ein paar Ideen zu umweltverträglicher Deko, die ordentlich was hermacht.

I Die Einladung

Im Grunde genommen fängt die Dekoration oft schon bei der Einladungskarte an – viele Paare entwickeln eine richtige Corporate Identity rund um ihre Hochzeitsfeier. Los geht die Nachhaltigkeit also schon beim Druck der Karten. Dafür lege ich euch die Umweltdruckerei ans Herz. Dort wird mit umweltfreundlichen Farben auf zertifiziertes Papier (Blauer Engel oder Umweltblume) gedruckt. Der Versand erfolgt CO2-neutral und im Pappkarton. Hier können natürlich auch Tischkarten, Sitzpläne und was man sonst noch so an Drucksachen brauchen könnte bestellt werden.

II Tischdekoration

Je nach Jahreszeit kann die Tischdekoration angepasst werden. Im Sommer bieten sich frische Wiesenblumen an, im Herbst eher Kastanien und gepresste bunte Blätter. Insgesamt macht es aus nachhaltiger Sicht absolut Sinn zu überlegen, was mit der Deko nach dem Hochzeitstag passiert. Sind das Dinge, die man für Zuhause eh gut gebrauchen kann? Oder freut sich jemand von den Gästen darüber? Kann die Deko einfach zurück in den Wald gebracht werden? Selbstgemachte Kärtchen können toll aussehen und der Deko eine besonders persönliche Note geben.

 

III Deko zum Vernaschen

Richtig gut finde ich auch essbare Deko: Waffeln in Herzform, auf den Tischen verteilte Kekse oder Äpfel sehen gut aus und können im Laufe des Abends einfach aufgefuttert werden. Außerdem die Torte: Die soll natürlich schmecken und gut aussehen. Am besten ist es, wenn sie aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Fragt beim Bäcker eurer Wahl doch einfach mal nach, was für Rohstoffe in den Kuchen landen. Prinzipiell stellt sich beim Catering die Frage: Soll es ein Buffet geben, oder ein Menü am Platz? Auch hier kann man darauf achten, dass regional und saisonal gekocht wird. Das Menü kann auch auf die Deko abgestimmt sein. Bei einer Herbst-Hochzeit bieten sich zum Beispiel Kürbisse als Deko und zum Verzehr an.

 

IV Blumig schön

Ein Brautstrauß darf nicht fehlen, aber auch auf den Tischen machen sich Blumen immer gut. Hier lohnt sich das genaue Hinsehen (übrigens nicht nur zur Hochzeit): Am besten setzt man auf heimische, in der aktuellen Saison wachsende Blumen. So vermeidet man lange Transportwege und unterstützt lokale Gärtnereibetriebe. Blumen in Töpfen können übrigens auch toll aussehen und können nach der Hochzeit eingepflanzt werden – bei sich selbst, bei der Familie oder bei Freunden.

V Draußen feiern

Viele Paare entscheiden sich für ein Fest im Grünen. Hier ist es wichtig, darauf zu achten die Natur nicht zu sehr zu belasten. Man kann Freunden helfen, Fahrgemeinschaften zu bilden damit nicht jeder mit einem nur zur Hälfte besetzten Auto kommt. Auf glitzerndes Konfetti sollte im Wald besser verzichtet werden und auch die Idee, Ballons durch die Gegend fliegen zu lassen ist nicht besonders ökologisch.

 

Und am Ende gilt: Folgt eurem Herzen und seid nicht zu streng mit euch selbst, der Tag soll sich rundum richtig anfühlen und den ein oder anderen ökologische Kompromiss kann man sich selbst durchaus verzeihen, oder?

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