Wie wir entspannter und glücklicher in den Tag starten

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„Der Mor­gen macht den Tag“ ist so ein Sprich­wort, an das ich wirk­lich glaube. Die meis­ten mein­er Fre­unde inter­pretieren das ein biss­chen anders: Lange Nacht und kurz­er Mor­gen für einen aus­geschlafe­nen Tag. Natür­lich denke ich auch, dass ein gesun­der Schlaf sehr wichtig ist für einen guten Tag, aber der Mor­gen kann noch einiges mehr als das. Ich gebe euch heute deshalb ein paar Tipps für die per­fek­te Mor­gen­rou­tine, damit ihr entspan­nt und glück­lich in den Tag starten kön­nt.

Tipps für die perfekte Morgenroutine

Morgenroutine 

Warum der Morgen mit dem Vorabend beginnt

Aus Kind­heit­sta­gen kenne ich einen am Vor­abend gedeck­ten Früh­stück­stisch und einige mein­er Fre­undin­nen leg­en sich schon abends Klei­dung für den näch­sten Arbeit­stag bere­it. Das spart mitunter Zeit und Stress mor­gens, ist aber natür­lich Typ­sache. Für mich z.B. ist eher wichtig, am Abend in ein­er freien und ruhi­gen Atmo­sphäre einzuschlafen, in der ich auch aufwachen möchte. Das heißt, dass mein Schlafz­im­mer ordentlich ist und nichts rum­liegt, was mich schon beim Aufwachen an Arbeit erin­nert. Deshalb dusche ich auch abends, um frisch und sauber ins Bett zu fall­en und mor­gens nicht ans Haare­föh­nen denken zu müssen. Dinge, die man vielle­icht nicht geschafft hat und sich für den Fol­ge­tag vorn­immt, kann man sich je nach Typ gle­ich bere­itle­gen oder aber in einen Kalen­der oder ins Handy schreiben, um sie dann für den Moment vergessen zu kön­nen. So weiß man beim Aufwachen, dass man sich keine Gedanken machen muss – die wirk­lich wichti­gen To Dos find­et man dann beim Blick in den Kalen­der. Und der kann erst­mal noch warten. Welche Dinge ihr am Abend wegräu­men oder bere­itle­gen wollt, damit sie euch den Mor­gen vere­in­fachen oder nicht schon beim Aufwachen Sor­gen bere­it­en, kön­nt natür­lich nur ihr selb­st entschei­den. Ihr merkt selb­st, was euch mor­gens Stress bere­it­et.

Entspannt den Tag beginnen mit der perfekten Morgenroutine

Der richtige Schlafrythmus

Jed­er Men­sch hat einen anderen Schlafrhyth­mus und –Bedarf. Mir zum Beispiel reichen 6 Stunden, aber die brauche ich dann auch wirk­lich, wenn ich früh auf­ste­hen muss und dementsprechend wichtig kann es sein, bei Zeit­en ins Bett zu gehen, wenn einen ein arbeit­sre­ich­er Tag erwartet. Find­et für euch her­aus, wann ihr am besten ein­schlafen kön­nt, wann ihr am tief­sten schlaft und wie viele Stunden Schlaf ihr braucht. Dabei kann eine App für einige Tage bei der Doku­men­ta­tion helfen. Die richtige Zeit zum Auf­ste­hen ist übri­gens nicht die, zu der wir von alleine aufwachen, denn sie ist sehr abhängig von der Gewohn­heit. Pro­biert deshalb unter­schiedliche Zeit­en aus und seid ges­pan­nt!

Morgens im Bett

Es gibt aber noch andere Dinge, die einem das Aufwachen ver­süßen und damit das wirk­liche Wach­w­er­den und Auf­ste­hen erle­ichtern. Das kann eine erste Tasse Tee oder Kaf­fee im Bett sein, ein Blick auf Social Media oder ein paar Minuten Kuscheln. Lasst euch da von nie­man­dem Tipps geben, nur ihr selb­st kön­nt her­aus­find­en, was richtig für euch ist. Viele Men­schen verurteilen es, gle­ich mor­gens aufs Handy zu guck­en und ich dachte lange, dass die Beschäf­ti­gung mit den Plä­nen für den Tag vielle­icht für alle Men­schen nach dem Aufwachen Stress bedeutet. Das stimmt aber nicht. Wenn es euch beruhigt, kurz alle To Dos für den Tag durchzuge­hen, tut das. Vielle­icht wollt ihr euch aber auch lieber eine Runde auf Insta­gram berieseln lassen oder die Fotos vom Woch­enende anguck­en.

Ich selb­st kuschel mich manch­mal noch vor dem Anziehen in die weißen Lak­en, nach­dem ich schon im Bad war. Diese Aus­sicht lässt mich aus dem Bett sprin­gen und wenn ich dann nochmal kurz zurück schlüpfe bin ich wach und laufe nicht mehr Gefahr, wieder einzuschlafen.

Tipps für den perfekten Start in die Morgenroutine

Frühstück

Die näch­ste Sache, die viele aus dem Bett treibt, ist der Früh­stück­shunger. Andere dage­gen kriegen mor­gens keinen Bis­sen runter. Generell ist es wichtig etwas zu früh­stück­en, wenn man Leis­tung brin­gen will, aber das Wann und Was ist für jeden etwas anderes. Süß, herzhaft, schnell und ein­fach oder aufwändig kreiert. Im Bett, am Tisch, in der S-Bahn oder im Büro. Wichtig ist nur, sich etwas Zeit dafür einzu­pla­nen. Lasst euch inspiri­eren und über­legt euch nach dem Auf­ste­hen, worauf ihr wirk­lich Lust habt. Mit der Zeit find­et man das her­aus und kann sich auch über­legen, welche Ver­sion davon vielle­icht auch wirk­lich Energie spendet. Es muss ja nicht immer das Vol­lko­rn­brot sein, aber jeden Tag Schokocrois­sant ist vielle­icht auch nicht das wahre. Oder doch? 😉 Wie wäre es mit Müs­li?

Frühstücks-Tipps für die perfekte Morgenroutine

Auch wie man sein Früh­stück ein­nimmt ist sehr wichtig, weil man dabei die Chance hat, nochmal zur Ruhe zu kom­men, sich zu fokussieren oder was immer man sich von seinem Mor­gen wün­scht. Das heißt nicht, dass das nicht unter­wegs oder am Schreibtisch stat­tfind­en kann. Ich verzichte zum Beispiel beim Früh­stück auf mein geliebtes Handy, weil ich es dabei über­haupt nicht brauchen kann, habe gerne Gesellschaft, möchte aber trotz­dem meine Ruhe und mag deshalb auch keine Musik oder Radio neben­bei. Wenn ihr lieber die Zeit unter­wegs nutzen wollt, kann das aber genau­so funk­tion­ieren, wie wenn man ein Müs­li genießt, während man schon durch die Mails scrollt.

Tipps für die Morgenroutine: Frühstücken

Mein Start in den Tag

Ihr merkt schon, mein Ding am Mor­gen ist das Früh­stück. Ich ver­bringe min­destens eine Stunde am Früh­stück­stisch und sitze trotz­dem spätestens um 8 bei der Arbeit. Weil es mich glück­lich und entspan­nt macht, so zu starten.

Was euch entspan­nt, kann etwas ganz anderes sein, aber ich denke jed­er braucht seine „High­lights“ mor­gens, wenn man anschließend etwas schaf­fen möchte. Das kann ein Work­out sein, eine Runde Yoga, ein Tele­fonat, um bei Oma nach dem Recht­en zu sehen, ein frisch gepresster Saft, ein Gespräch mit dem Mit­be­wohn­er, eine Jogging- oder Spazier­runde, eine Runde „Alles auf­schreiben, was mir in den Kopf kommt“, eine halbe Stunde, die frei ist für was immer einem ein­fällt oder auch jede andere Sache, die euch gut tut.

Wenn ich also einen einzi­gen Tipp geben darf, wo ich schon anson­sten gegen all­ge­me­ingültige Tipps plädiere, dann lautet der: Nehmt euch Zeit für das, was euch gut tut. Und wenn ihr die Zeit zum Auss­chlafen nutzt, dann macht es bewusst zu dem, das ihr euch am Mor­gen gön­nt. Das Leben ist zu wertvoll, um den Mor­gen zu ver­schenken (zumin­d­est an den meis­ten Tagen) und erst recht ist es zu wertvoll, um gehet­zt oder gestresst damit zu begin­nen.

Entspannt den tag starten mit Tipps für die Morgenroutine

Laura Malina Seiler im Interview: Über Meditation und Seelenfrieden

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Laura Malina Seiler hat schon vieles gemacht: Sie hat als Artist Managerin gearbeitet, als PR-Beraterin und Personalentwicklerin. Heute ist die 31-jährige Berlinerin vor allem Coach und Expertin für Mindful Empowerment. Dieser Coaching-Ansatz setzt vor allem auf Achtsamkeit, moderne Spiritualität und mentale Stärke, um Veränderungen im Leben möglich zu machen. Eine Grundlage, die Laura auch selber näher zu sich sebst gebracht hat und die sie jeden Sonntag bei ihrem „Spiritual Sunday“ mit ihrer Community teilt, ist die Meditation.

Liebe Laura, wie bist du eigentlich zur Meditation gekommen? Das ist schon ganz schön lange her, ich habe damals mit der englischsprachigen…

Es ist viel nachhaltiger, in das zu investieren, das wir lieben, als diese Leidenschaft durch falsche Ideale und Konsum zu ersetzen. Hi, ich bin Vera und blogge seit 2012 auf...

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