10 Gründe für Madrid im Herbst

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Es muss nicht immer Barcelona oder Paris sein – Madrid im Herb­st ist auch eine gute Wahl. Wir nen­nen euch 10 Gründe, warum.

1. Draußen Kaffee trinken

Wenn bei uns nasse Kälte über die Lande zieht und Stürme und Regen schickt, ist in Madrid noch fein­stes Straßencafé-Wetter. Vor allem zwei Vier­tel eignen sich wun­der­bar für einen Cafe con Leche: das Schrift­stellervier­tel rund um die Calle de las Huer­tas. Veg­ane Bistros, altspanis­che Tav­er­nen oder sog­ar Katzen­cafés sor­gen für Unter­hal­tung. Zweit­er Hotspot der Stadt ist das Vier­tel Lava­piés, gle­ich hin­ter dem Kun­st­mu­se­um Reina Sofia find­et sich die quirlig-kreative Atmo­sphäre von Indis­chen Läden, sene­gale­sis­chen Shops, lateinamerikanis­chen Restau­rants oder Bistros mit syrischen Snacks neben tra­di­tionell spanis­chen Bars. Abends öff­nen die Keller zu Konz­erten in malerischen Gewölben.

2. Zeit für Kunst

Was der Lou­vre für Paris, ist der Pra­do für Madrid: Der Pra­do ist eine der bedeu­tend­sten Gemälde­samm­lun­gen der Welt und beweist, dass Alte Meis­ter alles andere als anges­taubt sind. Wer ein­mal vor den raum­fül­len­den Bildern von Tin­toret­to, Goya oder Velásquez stand, spürt, dass Kun­st im Muse­um einen ganz eige­nen Zauber hat, den Inter­net und Co. nicht ver­mit­teln kön­nen. Wer es lieber mod­ern­er mag, besucht die Museen Reina Sofia oder Thyssen-Bornemisza, alle liegen prak­tis­cher­weise auf der Muse­umsmeile ent­lang des Prado.

3. Märkte und Markthallen

Hin­ter dem Pra­do erstreckt sich der Bücher­markt von Madrid, kleine Buden mit Büch­er­stän­den ver­bre­it­en eine gemütliche Stim­mung. Trube­liger ist es auf dem größten Flohmarkt der Stadt, Son­ntags mor­gens gehört ein Aus­flug zum El Rastro-Markt ein­fach dazu. Wer es etwas gemütlich­er mag und dazu noch schlem­men möchte, besucht lieber die hüb­sche Eisen­halle El Mer­cadero San Miguel auf der gle­ich­nami­gen Plaza.

4. Retiro-Park

Ges­tutztes Grün kann manch­mal ganz schön spießig ausse­hen. Nicht so im Retiro-Park. Der Park, der sich nur wenige Schritte von Pra­do ent­fer­nt befind­et, ist ein wun­der­bares Stückchen Grün. Auf dem großen, kün­stlichen See fahren Väter mit ihren Kindern Tret­boot, im Schat­ten der Pla­ta­nen ver­suchen Kün­stler den Kristall­palast auf die Lein­wand zu ban­nen, während andere lieber Speed machen und in Inlin­ern vorbeizischen.

5. Churros essen

Ein Geheimtipp sind sie längst nicht mehr, die Chur­ros, das lange Schmalzge­bäck, das die Madrile­nen in die dick­flüs­sige Schoko­lade dip­pen. Aber egal, es ist eine her­rliche Schmad­derei, die ein­fach dazuge­hört und köstlich schmeckt.

6. Shoppen jenseits der großen Ketten

Shop­pen gehen kann man in Madrid wun­der­bar und zwar nicht nur in großen Einkaufs­ket­ten, die es mit­tler­weile über­all auf der Welt gibt, son­dern in vie­len kleinen Läden. Rund um die Gran Via befind­en sich Gassen, in denen sich auch inhab­erge­führte Bou­tiquen ange­siedelt haben. Rund um die Puer­ta del Sol lohnt es sich auch, nach Geschäften zu schauen.

7. El Templo de Debod

Ein alt-ägyptischer Tem­pel mit­ten in der spanis­chen Haupt­stadt? Ja, der Tem­ple de Debod wurde tat­säch­lich in Ägypten abge­tra­gen und Stein für Stein nach Spanien trans­portiert, weil er son­st dem Assuan-Staudamm zum Opfer gefall­en wäre. Beson­ders roman­tisch ist der Tem­pel am Abend, denn dann wird er wun­der­schön beleuchtet und sein Abbild spiegelt sich im Wass­er wieder.

8. Königspalast

Der Königspalast in Madrid ist ein Muss, eben­so die gegenüber­liegende Almudena-Kathedrale. Dieser riesige Platz vor dem Königspalast, auf dem es vor Kleinkün­stlern nur so wim­melt, kom­biniert mit dieser mon­u­men­tal­en Atmo­sphäre im Palast ist wohl etwas Ein­ma­liges. Beson­ders schön ist auch der kleine Park unter­halb des Palastes mit seinen Pfauen, die Jar­dines del Cam­po del Moro. Tipp: Ab Okto­ber ist der Ein­tritt in den Palast nach 16 Uhr frei.

9. Panoramablick genießen

Madrid ist eine sehr flach gele­gene Stadt, bei der die Aus­sicht­spunk­te über die City recht rar sind. Eine Möglichkeit ist das Kaufhaus El Corte Inglés in der Gran Via. Von der Dachter­rasse des Cafés ergibt sich ein schön­er Blick über die City. Eine andere Vari­ante ist die Seil­bahn Tele­féri­co Madrid. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und führt über die Gebäude des Stadtzentrums.

10. Tapas essen

Diese vie­len kleinen Gerichte, ob Oliv­en oder Knoblauch-Tomaten-Brot schmeck­en in ein­er echt­en Tapas-Bar ganz anders als bei uns. Also ein­fach mal aus­pro­bieren, am besten rund um die Calle de las Huer­tas. Ein echter Klas­sik­er sind die Gam­bas in Knoblauch­soße im Casa del Abuelo.

Tschüss, Herbst! 10 Tipps für einen winterfesten Balkon

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Die Pflanzen benötigen auch im Winter dringend ausreichende Wassergaben, um nicht zu vertrocknen. Wichtig ist, unbedingt an frostfreien Tagen zu gießen, jedoch sparsamer, als im Sommer. Mit der Bewässerung deiner Pflanzen, die im Winterquartier schlummern, solltest du allerdings aufpassen: Einmal in der Woche reicht das Gießen voll aus. Überprüfe vor dem Gießen mit einem Finger, ob die Erde schon trocken ist. Verwende möglichst abgestandenes Gießwasser, das sich vorher der Raumtemperatur anpassen konnte. Aufgepasst, wenn eine Pflanze in den kommenden Wochen einen Teil der Blätter abwirft: Die Ursache ist in der Regel kein Wassermangel, sondern das reduzierte Lichtangebot oder eine zu hohe Temperatur im…

Hallo, ich bin Andrea - und ich reise gerne. Keine Reise hat mich nachhaltiger beeindruckt als mein Aufenthalt in der Mongolei, von dem ich Euch hier auch erzähle. Doch es...

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