Müsliriegel selber machen? So einfach geht’s – lecker und gesund!

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Wer ken­nt es nicht, das Früh­stück ist schon ein wenig her und das Mit­tagessen noch nicht in Aus­sicht, dafür aber die Schokoriegel-Sünde. Schoko­lade gibt zwar den schnellen Energie­kick, macht aber genau­so schnell wieder hun­grig. Die gesunde und sät­ti­gende Ret­tung ist der Müs­liriegel, den man ruck­zuck sel­ber machen kann. Hier find­et ihr alle Infos dazu, wir ihr eure eige­nen gesun­den und leck­eren Müs­liriegel sel­ber machen kön­nt.

Müsilriegel selber machen

Müsliriegel ­­selber machen – warum?

Schließlich find­et man im Super­markt unzäh­lige Vari­anten des beliebten Snacks. Lei­der steck­en die oft voller Zuck­er, Aro­mastoffe oder sog­ar Palmöl. Wenn man die Müs­liriegel selb­st her­stellt, hat man die Kon­trolle über die jew­eili­gen Zutat­en und ver­mei­det zu viel Zuck­er und Fett. Die Grund­lage des Riegels soll­ten energiere­iche und voll­w­er­tige Lebens­mit­tel sein.

Die richtigen Zutaten

Haferflocken

Hafer ist unser wertvoll­stes Getrei­de und hat einen unglaublich hohen Pro­teinge­halt von 24 Prozent. Er wirkt sich pos­i­tiv auf die Magen­flo­ra aus und stärkt dank seines Vita­min B- Gehalts die Ner­ven.

Nüsse und Kerne

Nüsse sind echte Wun­dertäter. 100 Gramm Son­nen­blu­menkerne brin­gen dem Kör­p­er mehr Eiweiß als Steak und 100 Gramm Hasel­nüsse ver­fü­gen über einen dop­pelt so hohen Cal­ci­umge­halt gegenüber Milch.

Honig

Bienen­honig ist eines der let­zten völ­lig naturbe­lasse­nen Lebens­mit­tel. Entzün­dung­shem­mend kann Honig wie Antibi­otikum wirken und fördert zusam­men mit heißer Milch den Stress­ab­bau. Ich habe ja erst vor Kurzem darü­ber berichtet, dass es mehr und mehr Bienen in die Städte zieht und warum Urban Bee­keep­ing Sinn macht. Vielle­icht ern­tet ihr ja dem­nächst sog­ar euren eige­nen Honig 😉

Trockenfrüchte

Trock­en­früchte sind Obst in geball­ter Form. Aprikosen z.B. steck­en voller Beta-Karotin, das für schöne Haut sorgt, Cran­ber­ries, die aus Ameri­ka stam­men, wirken antibak­teriell und schützen vor Entzün­dun­gen. Wenn ihr auch hier nicht auf die gekaufte Vari­ante zurück­greifen mögt, dann dör­rt euer Obst doch ein­fach selb­st.

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Gesund und lecker: selbstgemachte Müsliriegel

Neben der bere­its erwäh­n­ten Kon­trolle über alle Inhaltsstoffe, pro­duziert man mit selb­st­gemacht­en Müs­liriegeln auch viel weniger Ver­pack­ungsmüll. Gekaufte Riegel aus dem Super­markt sind meist von Plas­tik umhüllt und steck­en Riegel für Riegel in Plas­tik. Mit der selb­st­gemacht­en Alter­na­tive tut man sich und der Umwelt zeit­gle­ich etwas Gutes! Nach dem Back­en und schnei­den der Riegel ein­fach eine wieder ver­schließbare Dose mit Back­pa­pi­er ausle­gen und die Leck­ereien Schicht für Schicht darin stapeln. Um ein Zusam­men­kleben zu ver­mei­den, am besten nach jed­er Schicht erneut ein Blatt Back­pa­pi­er ver­wen­den.

Ohne Zuck­er oder veg­an? Kreiere ganz ein­fach deinen eige­nen gesun­den Müs­liriegel!

Geschmäck­er sind ver­schieden und Müs­liriegel schmeck­en in zahlre­ichen Vari­a­tio­nen leck­er. Wenn man fol­gende Ver­hält­nisse ein­hält, ste­ht der Kreativ­ität nichts mehr im Weg. Hier das Baukas­ten­prinzip für 12 bis 15 Müs­liriegel:

  • 100g Getrei­de: wäh­le z.B. Dinkel- oder Hafer­flock­en, gepuffter Ama­ranth
  • 70g Nüsse oder Kerne: z.B. Cashews, Kokos­flock­en, Erd­nüsse (salzige!)
  • 80g Trock­en­früchte: z.B. Dat­teln, Cran­ber­ries, Aprikosen
  • 120g flüs­si­gen Honig oder veg­ane Alter­na­tive: Ahorn­sirup oder Agaven­dick­saft
  • 60g But­ter oder Mar­garine
  • Gewürze: etwas Zimt, Vanille oder Kakao zum Ver­fein­ern

Wie macht man den gesunden und schnellen Powersnack nun selbst?

Müs­lirigel sel­ber machen geht schnell und ein­fach. Alles, was gehackt wer­den kann, wird zer­hackt. Je klein­er desto bess­er, da die Müs­liriegel dann bess­er hal­ten. Dann mis­cht man alle trock­e­nen Zutat­en wie Hafer­flock­en, Nüsse und Gewürze in ein­er Schüs­sel miteinan­der. Danach legt man eine Form z.B. Auflauf­form mit Back­pa­pi­er aus. Den Back­ofen heizt man auf 170 °C vor. Nun in einem kleinem Topf die Butter/Margarine mit dem Honig zum Kochen brin­gen und noch heiß mit den restlichen Zutat­en ver­men­gen. Die leckere Masse in die Form füllen und gut andrück­en, damit die Müs­liriegel nach dem Back­en nicht auseinan­der­fall­en. Für ca. 20 Minuten in den Back­ofen. Wichtig ist, dass man nach dem Back­en die Müs­li­masse eben­falls ca. 20 Minuten in der Form abkühlen lässt und danach erst in Riegelform schnei­det. Am besten hal­ten sich die kalo­rien­ar­men Snacks in ein­er wiederver­schließbaren Dose im Kühlschrank.

Müsliriegel für Schokoladenliebhaber? Kein Problem.

Alle die sich trotz der vari­anten­re­ichen Müs­liriegel nach Schoko­lade sehnen, kön­nen diese natür­lich ganz ein­fach mit Schoko­lade gestal­ten. Dafür ein­fach das Grun­drezept ver­wen­den und den Trock­en­fruch­tan­teil durch kleinge­hack­te Schoko­lade erset­zen. Oder die Schoko­lade im Wasser­bad erhitzen und die Riegel nach dem Abkühlen kurz mit ein­er Seite in die flüs­sige Schoko­lade ein­tauchen.

Vegane Müsliriegel – ohne Ei und ohne Butter

Bei der veg­a­nen Vari­ante hält man sich im Rezept ein­fach an Agaven­dick­saft statt Honig und verzichtet auf die But­ter, die man ganz ein­fach durch Mar­garine erset­zen kann. Wer möchte kann auch Kokosöl nehmen. Achtet dann jedoch darauf, dass die Riegel nicht zu warm wer­den: ab 26°C ver­flüs­sigt sich das Kokos­fett.

In diesem Sinne: Ran ans Körner-Regal im Super­markt und los geht die eigene Müsliriegel-Produktion!

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Energieballs – die runden und glutenfreien Müsliriegel

Wer keine Lust mehr auf die typ­is­che Riegelform hat und auf Gluten verzicht­en möchte, kann sich auch ein­fach an die Zubere­itung von Ener­gy Balls machen. Wie der Name schon sagt, steck­en die kleinen Bälle voller Energie. Statt Hafer­flock­en nimmt man gemah­lene Nüsse oder ein­fach nur Dat­teln oder andere Trock­en­früchte, die die Bälle zusam­men­hal­ten. Sehr prak­tisch ist zudem, dass man bei der Her­stel­lung der Ener­gy Balls den Ofen aus­lassen kann. Die kleinen Kraftkugeln müssen ein­fach nur in den Hän­den gut gerollt wer­den. Zum Rezept geht es hier.

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Selbstgemachte Müsliriegel: perfekt zum Verschenken

Passende Geschenke zu find­en, ist manch­mal gar nicht so ein­fach. Müs­liriegel sel­ber zu machen ist da eine tolle Idee.  Jed­er mag sie gern und selb­st­gemachte Geschenke sind immer eine super Sache. Entwed­er man ver­schenkt die Riegel in ein­er schö­nen Dose oder wick­elt sie einzeln in But­ter­brot­pa­pi­er ein und ver­schnürt die Päckchen mit einem hüb­schen Band – ein echter Hin­guck­er.

Wie lagert man selbstgemachte Müsliriegel?

Wahrschein­lich wer­den die Müs­liriegel ohne­hin nicht sehr lange hal­ten, so leck­er wie sie sind. Man lagert sie am besten in ein­er ver­schließbaren Dose im Kühlschrank. So hal­ten sie ca. ein bis zwei Wochen.

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Frischhaltedose, Emsa, »CLIP & CLOSE«, 0,2 l, 0,5 l, 1,3 l (3 Stck.), Borosilikatglas
Vorratsdosen-Serie , »Pure Box«, Luminarc, 3-teilig (42, 67, 92 cl)
Lene Bjerre Dose mit Deckel »Abella«
Wesco Gebäckdose »COOKIE BOX CL«

Essen retten: Warum ihr keine Lebensmittel wegwerfen müsst

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Wer soll das denn alles essen? Dieser Gedanke kommt einem nicht nur an Omas Esszimmertisch, sondern auch schon mal beim Betreten des Supermarktes. Dort biegen sich die Auslagen mit einer riesen Auswahl an Lebensmitteln. 11 Millionen Tonnen werden im Jahr weggeschmissen, in einem Geldwert von ungefähr 25 Milliarden Euro. Aber nicht alleine die Supermärkte sind dafür verantwortlich, bereits in der Landwirtschaft werden die ersten Lebensmittel aussortiert und schlussendlich auch beim Endverbraucher, also in der Gastronomie und in unseren Küchen zu Hause. Im Schnitt wird bei der Kartoffelernte fast die Hälfte der Kartoffeln entsorgt, da sie nicht den Standards des Handels…

Moin, ich bin Jana und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der es bald mehr Plastik im Ozean gibt als Fische. Genau diese schreckliche Prognose hat mich dazu...

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