Helden des Alltags: Fairbags

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Upcy­cling: alten Din­gen eine zweite Chance geben und ihnen neues Leben ein­hauchen. Diesem Nachhaltigkeits-Trend fol­gt auch Fairbag, ein junges Unternehmen aus Schwäbisch Hall. Hier wer­den Ruck­säcke und Taschen in den unter­schiedlich­sten For­men und Größen hergestellt, von der Clutch bis zum Lap­top Case – und das aus einem ungewöhn­lichen Mate­r­i­al: Die Fairbags beste­hen aus alten Druck­tüch­ern, die beim Off­set­druck benutzt wer­den, um die Farbe von der Druck­plat­te auf den zu bedruck­enden Stoff zu bringen.

So ist jede Fairbag ganz indi­vidu­ell und zum Teil mit den unter­schiedlich­sten Mustern und Druck­spuren verse­hen. Wichtig dabei: Alle Mate­ri­alien – vom Grund­stoff bis zu Zusatz­ma­te­ri­alien –  sind aus Deutsch­land und zu größten Teilen direkt aus der Region, sodass keine lan­gen Trans­portwege entste­hen. Außer­dem sind die Taschen zu 100 Prozent fair­trade und vegan.

Soziale Nachhaltigkeit bei Fairbag

Nun gibt das Unternehmen aber nicht nur alten Druck­tüch­ern eine Möglichkeit, sich neu zu beweisen, son­dern auch ihren Mitar­beit­ern. Die Men­schen, die bei Fairbag arbeit­en, haben zum Teil einen schw­eren Weg hin­ter sich, sind lange arbeit­s­los gewe­sen, lei­den unter kör­per­lichen oder geisti­gen Ein­schränkun­gen, haben keinen Schu­la­b­schluss oder kom­men aus ein­er jahre­lan­gen Iso­la­tion. Auch ältere Men­schen, die auf dem Arbeits­markt Prob­leme haben oder Mitar­beit­er mit Migra­tionsh­in­ter­grund sind hier willkom­men. „Wir sind Men­schen mit und ohne Hand­i­caps. Aber genau wie bei unseren Taschen hat das Leben seine Spuren hin­ter­lassen“, erk­lärt das Unternehmen seine Philoso­phie. Wer hier anfängt, darf auch Schwächen haben. Und so bilden bei Fairbag die unter­schiedlich­sten Charak­tere ein bunt gemis­cht­es Team, das gemein­sam Taschen her­stellt, die eben­solche tollen Unikate sind wie die Mitar­beit­er selbst.

Wie der KeepCup zu OTTO kam

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Wir haben euch ja schon erzählt, dass bei OTTO jetzt der Mehrwegbecher für Kaffee und Tee eingeführt wurde, um firmenintern noch nachhaltiger zu werden. Heute stellen wir Euch die beiden Männer vor, ohne die das Projekt gar nicht möglich gewesen wäre und die den KeepCup zu OTTO geholt haben: Ben Köhler und Niels Mester. Wie lange seid ihr schon bei OTTO und was macht ihr hier? Ben: Ich bin seit sechs Jahren bei OTTO und man nennt mich Senior Projektleiter Corporate Responsibility. Einfacher: Ich arbeite im Nachhaltigkeitsmanagement. Unsere Aufgabe ist es, das Thema Nachhaltigkeit bei OTTO in verschiedenen Unternehmensbereichen zu…

Ich bin Henrietta und ich bin Nachhaltigkeits-Anfängerin. Nicht, dass ich früher Müll in die Natur geschmissen hätte, stundenlang mit dem Auto um den Block gefahren wäre oder kiloweise Billigfleisch gegessen...

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