Glücklich sein ohne Konsum: 11 Tipps

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Neulich sah ich ein paar Folgen „Aufräumen mit Marie Kondo“ auf Netflix – eine Sendung, in der eine sympathische Japanerin Familien dabei hilft, ihre Häuser zu entrümpeln und Ordnung zu schaffen. Nicht selten endeten die Folgen mit Freudentränen der Menschen, deren Zuhause sich von einem regelrechten Chaos hin zu einem aufgeräumten, atmungsfreien Lebensraum verwandelte. Dabei konnte man immer einen “Klick-Moment“ beobachten, der in ihren Köpfen stattfand.

„Die anfängliche Schwierigkeit, sich von Dingen zu trennen, verwandelte sich plötzlich in Erleichterung, als ob das Verschwinden von materiellen Dingen ein Gewicht von ihren Schultern nahm.”
Ausflug Im Park

Die Popularität der Sendung zeigt, dass wir uns im Grunde alle danach sehnen, nicht in Krimskrams zu versinken und nach einer Anleitung suchen, auch ohne Konsum glücklich zu sein. Denn, Hand aufs Herz, kennen wir nicht alle das Gefühl von Euphorie, wenn wir etwas schönes kaufen? Was wir uns in dem Moment allerdings nicht immer bewusst machen, ist, dass diese Euphorie meist nur von kurzer Dauer ist. Trotzdem hat sich in unseren Köpfen der Irrglaube eingeschlichen, dass Konsumieren glücklich macht. Marie Kondo stellt daher das Motto auf, nur Dinge aufzubewahren, die einen Funken Freude in uns wecken. Im Umkehrschluss heisst dies aber auch, dass wir nur Dinge anschaffen sollten, von denen wir wissen, dass sie uns lange begleiten und lange Freude bereiten werden. Ansonsten ist jeder Kauf eigentlich nur Ballast für unsere Seele und vor allem auch für die Umwelt. Die Erde versinkt im Müll, wenn wir nichts ändern. Wichtig ist es also vor allem, unser Konsumverhalten grundlegend zu verändern, damit sich gar nicht erst so viel ansammelt. Besonders gefährlich sind dabei unsere Frustkäufe, bei denen wir versuchen, ein emotionales Loch kurzzeitig zu stopfen. Wenn wir uns das jedoch viel öfter bewusst machen, dann können wir lernen, den Kaufimpuls umzuwandeln. Es gibt nämlich so viele andere Dinge, die man tun kann, um sich aufzumuntern!

1. Geh raus in die Natur!

Rausgehen In Die Natur

Mach einen Spaziergang oder eine Radtour im Wald oder nächst gelegenen Park. Natur wirkt beruhigend und die Bewegung schüttet ganz automatisch Endorphine aus.

2. Kurzurlaub für die Seele mit Aromatherapie

Aromatherapie

Auch Düfte können Glücksgefühle ausschütten. So können uns z.B. ätherische Öle in Stimmungen versetzen. Lavendel beruhigt, Zitrusdüfte beleben. Es gibt unzählige Düfte und Kombinationsmöglichkeiten. Stell‘ dir deinen eigenen “Happy Mix“ zusammen, den du immer verwenden kannst, wenn du eine Aufmunterung brauchst. Verwende ihn entweder im Diffuser oder z.B. auch in der Ecke deiner Dusche, wo der heisse Wasserdampf den Duft verbreitet.

3. Zeige jemandem eine unerwartete, nette Geste

Laecheln

Das macht nicht nur die betroffene Person glücklich, sondern auch dich. It‘s the magic of karma, baby! Denn egal wie groß die Freude ist, die du vergibst, sie kommt immer auch zurück zu dir. Die einzige Regel dabei ist: es muss von Herzen kommen. Sei es ein Kompliment, ein Lächeln für den Busfahrer, selbst gebackene Kekse für die Kollegen, ein Spaziergang mit einem Hund aus dem Tierheim oder ein spontaner Besuch bei deinen Eltern. Es gibt unzählige Dinge, die du tun kannst, um Glück zu verteilen.

4. Genieße dein liebstes Getränk und zelebriere die Zubereitung

Getraenk Matcha

Vielleicht ist es ein handgebrühter Kaffee, ein Chai Tee aus verschiedenen Gewürzen oder ein grüner Smoothie mit selbstgepflücktem Löwenzahn. Nimm dir Zeit bei der Zubereitung und genieße jeden Schluck.

5. Hol‘ dir eine Kuscheleinheit bei einer Fellnase

Hunde

Viele Studien belegen es – wer Zeit mit Tieren verbringt, fühlt sich sofort ausgeglichener. Und dankbar für jede Zuwendung sind die Fellnasen zugleich.

6. Triff‘ dich mit guten Freunden

Freunde Treffen

Auch wenn es nur für einen kurzen Plausch ist. Zusammen zu quatschen und zu lachen, ist einer der besten Wege, gute Laune zu bekommen.

7. Starte ein kleines DIY Projekt

Selber Basteln

Basteln und Malen haben wir als Kinder oft gemacht. Warum nicht auch jetzt? Kreativität bringt so viel Spaß und man kommt so richtig runter! Zeichne ein Mandala, bastle Schmuck aus Fundstücken, bau ein Insektenhotel oder stell dein eigenes Körperpeeling her. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

8. Mach deinen “Gute-Laune Song“ an und tanze

Tanzen Musik Von Taylor Swift

Taylor Swift weiß es, du weißt es. Just shake it off!

9. Atme tief durch oder meditiere

Ruhe Und Meditiere

Oft hilft es ungemein, einfach mal kurz den Kopf frei zu machen. Setz dich an einen ruhigen Ort und atme 10 Mal tief durch. Versuch für ein paar Minuten an nichts zu denken und kommende Gedanken einfach weiterschweifen zu lassen. Hilft super, um neuen Fokus zu schaffen.

10. Lass dich von einer Geschichte inspirieren

Lesen

Wenn es schwer fällt, eigene Gedanken abzuschalten, dann tauch in eine neue Geschichte ein. Mach es dir mit einem Buch gemütlich, höre einen inspirierenden Podcast, schau deine Lieblingsserie oder versuch es doch mal mit einer Tagträumerei.

„Reise in Gedanken an Orte und erlebe kleine Abenteuer. ”

11. Schreibe eine Liste mit Dingen, für die du dankbar bist

Liste Schreiben Fuer Dankbarkeit

In Momenten, in denen wir unser Glück mit Materiellem auffüllen wollen, hilft es, zu reflektieren, wieviel Grund für Freude wir bereits in unserem Leben haben.

„Wofür bist du heute dankbar?”

Ich hoffe, diese kleine Gute-Laune-Liste mit Aktivitäten macht dich genauso glücklich wie mich. Das Beste daran: Die Tipps stopfen kein Loch von außen, sondern lassen uns von innen erstrahlen. Und das tut so viel besser als jeder Frustkauf!

Übrigens: die Aufräum-Tipps von Marie Kondo gibt es hier:

Broschiertes Buch »Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert /...«
Gebundenes Buch »Das große Magic-Cleaning-Buch«
Broschiertes Buch »The Life-Changing Magic of Tidying«

Öko ist in: Nachhaltiges Wohnzimmer

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Die Küche wird gerne als das „Herz“ der Wohnung oder des Hauses bezeichnet. Und das Wohnzimmer? Ist der Mittelpunkt! Was man dort alles machen kann: ausruhen, fernsehen, Musik hören, lesen und vieles mehr. Doch auch wenn die Aktivitäten ganz unterschiedlich sind, eines muss das Wohnzimmer auf jeden Fall sein – gemütlich. Wohlfühloase, Behaglichkeitsquelle oder Anti-Stress-Ort in einem. Für all das steht „gemütlich“. Was aber gehört zu einem „gemütlichen“ Wohnzimmer? Bestimmt bequeme Sitzgelegenheiten, am besten ein Sofa, weich gepolstert und einladend zum Sich-Lang-Machen. Teppich und Vorhang sind für die harmonische Abrundung wichtig. Wie gut, dass es mittlerweile Möbel gibt, die schön anzusehen, qualitativ…

Hey, ich bin Franzi. Schon seit meiner Kindheit bin ich ein großer Natur- und Tierfreund und so wurde im Laufe der Zeit Umweltschutz ein immer größeres Thema für mich. Die...

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