Faces of OTTO: Jürgen Bock, Leiter Kulturentwicklung

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OTTO hat viele Gesichter – rund 4.300 Men­schen arbeit­en am Ham­burg­er Stan­dort. Dass sie sich dort auch wohl fühlen, dafür ist in manchen Punk­ten auch Jür­gen Bock zuständig.

Er engagiert sich für das, was man son­st oft von den Big Play­ern wie Google, Face­book und Co. hört: Unternehmen­skul­tur. Das bedeutet nicht nur Kick­er­tis­che im Büro und Craft Beer nach Feier­abend. Nein, Unternehmen­skul­tur heißt viel mehr, wie uns Jür­gen Bock erklärt.

„Mir ist es wichtig, dass Men­schen in einem Unternehmen inspiri­ert sind, dass sie wach­sen und das Beste aus sich und ihrem Tal­ent raus­holen kön­nen. Wenn sich die Mitar­beit­er wert­geschätzt fühlen, sind beste Voraus­set­zun­gen gegeben, dass sie frei­willig ihr ganzes Poten­zial dem Unternehmen zur Ver­fü­gung stellen. Die Voraus­set­zun­gen dafür zu schaf­fen ist in aller erster Lin­ie Auf­gabe der Führungskräfte. Wir ver­suchen unseren Beitrag dazu zu leis­ten, indem wir auf die Rah­menbe­din­gun­gen gestal­ter­ischen Ein­fluss nehmen.“

Jürgen Bock, Kulturentwicklung, OTTO

„Mein kleines Team und ich wollen Iden­ti­fika­tion, Gefüh­le und Zusam­men­halt ins Unternehmen brin­gen. Dafür gibt es ver­schiedene Ansätze, zum Beispiel gemein­same Ver­anstal­tun­gen, die die Leute in irgen­dein­er Form berühren.“

Eine dieser Ver­anstal­tun­gen ist zum Beispiel der Cul­ture Club, der regelmäßig in der Mit­tagspause stat­tfind­et. Ob Poet­ry Slams, Konz­erte oder Lunch-Disko, die Ver­anstal­tun­gen sollen inspiri­eren und zusät­zliche Energie frei set­zen. Essen gibt es für die rund 200 Mitar­beit­er, die pro Ver­anstal­tung am Cul­ture Club teil­nehmen, natür­lich trotzdem. 🙂

Ein weit­er­er wichtiger Fak­tor in der heuti­gen Arbeitswelt ist außer­dem die Flex­i­bil­ität des Arbeit­splatzes – das weiß auch OTTO und trägt einen großen Teil zu der grund­sät­zlichen Arbeit­sat­mo­sphäre vor Ort bei, wie uns Jür­gen Bock erklärt:

„Ganz neu ist jet­zt die Cowork­ing Fläche „collabor8“ – die Ben­jamin Otto übri­gens den Mitar­beit­ern im wahrsten Sinne des Wortes geschenkt hat. Hier kann man, in Absprache mit der jew­eili­gen Führungskraft, in ein­er neuen Umge­bung arbeit­en, um mal aus sein­er üblichen Arbeit­sat­mo­sphäre rauszukom­men.  Es ist auch ein sicht­bares Zeichen für den Kulturwandel. “

Coworking-Space, collabor8, OTTO

„Für die Otto Group ist der Kul­tur­wan­del wesentlich­er und entschei­den­der Fak­tor, um in der dig­i­tal­en Welt eine wichtige Rolle zu spie­len. Als Unternehmen mit über 60jähriger Ver­gan­gen­heit wollen wir es durch  Flex­i­bil­ität und Agilität mit den jun­gen Start Ups aufnehmen. “

Nachhaltigkeit gehört zur Unternehmenskultur bei OTTO

Und auch in Sachen Nach­haltigkeit bleibt OTTO auf dem Stand der Zeit. Denn längst hat das Unternehmen erkan­nt, dass „Green Liv­ing“ von einem Trend zu einem dauer­haften Lifestyle gewor­den ist, der zu ein­er mod­er­nen, dem Zeit­geist entsprechen­den Unternehmen­skul­tur ein­fach dazu gehört.

„Schon 2013 haben wir mit der Aktion Grüne8 die Mitar­beit­er zum Hin­ter­fra­gen angeregt, sie soll­ten über­legen: Wie komme ich zur Arbeit? Wie ernähre ich mich? Wie kann ich im All­t­ag nach­haltiger werden?
Im Zuge dessen wur­den auf dem OTTO Gelände auch eine Stadtrad-Station und eine Car2Go und Dri­ve now -Park­fläche ein­gerichtet, was in Sachen Mobil­ität ein weit­er­er Fortschritt war und bis heute rege genutzt wird.“

Eine weit­ere Nach­haltigkeit­sak­tion wurde übri­gens im Jan­u­ar 2017 umge­set­zt:  Mit dem Keep­Cup, einem schick­en Kaf­fee­bech­er aus recy­cle­baren Kun­st­stoff, soll dem Einwegbecher-Irrsinn im Unternehmen ein Ende geset­zt wer­den. So wer­den nicht nur bis zu 390 Kilo Müll im Jahr, son­dern auch reich­lich Energie gespart.

Wir sind ges­pan­nt, wie sich unsere Kul­tur in den fol­gen­den Jahren verän­dern wird. Wir geben euch natür­lich immer neue Updates, was bei uns im Hause OTTO so passiert. Mit­machen ist übri­gens deut­lich erwünscht:

„OTTO Mitar­beit­er kön­nen und sollen immer auch eigene Ideen zur Kul­turgestal­tung ein­brin­gen. Denn nur gemein­sam kön­nen wir eine Kul­tur gestal­ten, die für unsere Arbeit opti­mal ist.“

Nachhaltigkeit bei OTTO: Tschüss, Pappbecher!

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In einem großen Unternehmen wie OTTO wird viel Kaffee getrunken - doch das bedeutet nicht nur koffeinselige Mitarbeiter, sondern oft auch eine Menge Abfall. Genauer gesagt bis zu 130.000 Einwegbecher pro Jahr, die im Müll landen. Doch damit ist jetzt Schluss! Am 30. Januar hat OTTO den KeepCup im Unternehmen eingeführt, einen schicken Mehrwegbecher, der usprünglich aus Australien stammt und inzwischen bereits auf der ganzen Welt im Einsatz gegen den Verbrauch von Coffee-to-go-Bechern ist. Er besteht aus recycelbarem Kunststoff und alle Mitarbeiter, die ihren Kaffee in Zukunft mit dem KeepCup im Firmen-Bistro holen, bekommen ihr Heißgetränk dauerhaft zu einem vergünstigten…

Ich bin Henrietta und ich bin Nachhaltigkeits-Anfängerin. Nicht, dass ich früher Müll in die Natur geschmissen hätte, stundenlang mit dem Auto um den Block gefahren wäre oder kiloweise Billigfleisch gegessen...

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