DIY Campingkocher aus einer Blechdose bauen

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Som­mer, Sonne, Camp­ingzeit. Endlich mal wieder mit dem Zelt oder dem Camper-Van losziehen, einen schö­nen Spot am See oder Meer aus­suchen und in freier Natur über­nacht­en. Das macht nicht nur Spaß, son­dern bringt dich auch runter und entspan­nt. Für so einen Trip ist es immer gut, wenn du ein biss­chen Equip­ment zum Kochen am Start hast. Oder zumin­d­est eine Möglichkeit hast, dir mor­gens einen Kaf­fee zu kochen.

Eine beliebte Heizquelle ist dabei der gute alte, mit Gas betriebene Camp­ingkocher. Die Hobos, nor­damerikanis­che Wan­der­ar­beit­er, die Anfang des 20. Jahrhun­derts unter­wegs waren, hat­ten nicht so einen kom­fort­ablen Kocher. Sie baut­en sich aus Blech­dosen den soge­nan­nten Hobo-Kocher. Das Schöne: So einen Camp­ingkocher kannst auch du dir ganz ein­fach sel­ber bauen!

Das brauchst du:

  • eine leere Blech­dose (10 cm Durchmesser)
  • 4 Schrauben M4, ca. 4 cm lang und 8 passende Muttern
  • 2  Schrauben M4, ca. 12 cm lang und 2 passende Muttern
  • einen Akkuschrauber und Metallbohrer
  • etwas Schleif­pa­pi­er oder eine Eisenfeile
  • eine Blech­schere oder eine Flex
  • eine Schutzbrille
  • Arbeit­shand­schuhe

Und so geht’s:

Schritt 1 DIY Camping Kocher

Schritt 1: Die leere Dose von ihrem Etikett befreien. Das funk­tion­iert ganz gut, wenn du sie in heißes Wass­er legst. Nun die Dose seitlich mit eini­gen Löch­ern verse­hen. Dazu mit dem Akkuschrauber vor­bohren und mit einem größeren Bohrer das Loch ver­größern. Um das Bohren zu erle­ichtern, kannst du ein passendes Vierkan­tholz in die Dose steck­en. Dadurch ver­formt sich die Dose nicht so sehr, wenn du Druck mit dem Akkuschrauber darauf ausübst.

Schritt 2 Camping Kocher Tutorial

Schritt 2: Mit ein­er Blech­schere eine größere Öff­nung in den unteren seitlichen Bere­ich der Dose schnei­den. Hast du eine Flex, dann kannst du auch damit die Öff­nung auss­chnei­den. Diese Öff­nung dient übri­gens zur Zufuhr von Bren­n­ma­te­r­i­al, wie kleinen Holzstücken.

DIY Camping Kocher

Schritt 3: Jet­zt vier Löch­er in den Boden der Dose bohren. Auf die 4 cm lan­gen Schrauben je eine Mut­ter auf­schrauben, durch die gebohrten Löch­er steck­en und mit der anderen Mut­ter am Dosen­bo­den festschrauben. Diese 4 Schrauben dienen als Stand­füße des Hobos und ver­mei­den ein Ver­bren­nen des Unter­grun­des, auf dem der Kocher betrieben wird.

Schritt 4 DIY Camping Kocher

Schritt 4:  Nun zum Abschluss mit Schleif­pa­pi­er oder ein­er Eisen­feile die Bohrlöch­er und den Auss­chnitt ent­grat­en. Achtung: Es wer­den auf jeden Fall ein paar scharfe Kan­ten an der Innen­seite der Dose bleiben, also: Be Careful!

Schritt 5 DIY Campingkocher

Schritt 5: Wenn du kleinere Gefäße auf den Hobo stellen möcht­est, soll­test du nun am oberen Rand der Dose noch vier Löch­er bohren, durch die du die bei­den lan­gen Schrauben durch­steck­en kannst. Auf diesen Schrauben kann dann anschließend dein Gefäß ste­hen und vom Hobo-Kocher beheizt werden

Schritt 6 Anheizen Campingkocher

Schritt 6: Jet­zt nur noch Brennholz in Form von kleinen Stöckchen oder kurzen dün­nen Holzscheit­en in die Öff­nung geben. Noch etwas Holz­wolle oder einen Gril­lanzün­der dazu, anzün­den und los geht’s.

Camping kocher Fertig

Fer­tig ist dein DIY-Campingkocher!

Achtung – nützliche Tipps:

  • Trage beim Bau des Camping-Kochers stets eine Schutzbrille und feste Arbeit­shand­schuhe, um dich nicht an schar­fen Kan­ten und Bohrspä­nen zu verletzen.
  • Betreibe deinen Kocher nur dort, wo offenes Feuer ganz offiziell erlaubt ist.
  • Bei stärk­erem Wind, Trock­en­heit und im Wald soll­test du den Kocher nicht nutzen!
  • Zur Sicher­heit kannst du den Kocher auch auf eine Met­allplat­te, eine Kachel oder ein paar Steine stellen, wenn der Unter­grund leicht brennbar ist.
  • Denke daran, dass sich bei einem offe­nen Feuer an den Kochge­fäßen Ruß bilden kann. Also vielle­icht eher nicht den neuesten Hightech-Kochtopf mit zum Camp­en nehmen.

…und jet­zt viel Spaß auf deinem näch­sten Outdoor-Trip mit dem DIY-Kocher!

Basteln mit Strandgut

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Muscheln, glatt geschliffene Scherben oder Steine – Strandgut eignet sich perfekt zum Basteln. Das Schöne: Es entstehen nicht nur wunderschöne Dekostücke, sondern gleichzeitig auch einmalige Mitbringsel und Erinnerungsstücke. Und damit nicht genug: Das Sammeln und Basteln sind tolle Beschäftigungen für Kinder. Interessiert? Dann haben wir hier inspirierende Ideen, was man alles so aus Strandgut fertigen kann.

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Wir sind Sig und Sven und schreiben seit 2009 auf unserem Blog wohn-blogger.de über nachhaltige und alternative Wohnkonzepte gemixt mit DIY- und Upcycling-Ideen. Tiny Houses, umgebaute Schiffscontainer und Earthships haben...

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