Upcycling: Aus alter Jeanshose wird ein neuer Brotbeutel

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Seit 2013 bin ich nun im Social-Media-Team von OTTO. Ange­fan­gen hat alles mit einem Prak­tikum. Gle­ich am ersten Tag wurde mir die Frage nach meinem Herzen­s­the­ma gestellt und ich musste nicht lang nach­denken: Pri­vat hat­te ich mich schon damals dem Upcy­cling gewid­met und alte Klam­ot­ten zu Unikat­en aufzuar­beit­en ist bis heute voll mein Ding. Mein Team war von der Idee begeis­tert und seit­dem wurde „Upcy­cling“ mein eigen­ständi­ges Pro­jekt. Mit Foto-Anleitungen oder auch Videos möchte ich euch ermuti­gen, mit mir gemein­sam eur­er Kreativ­ität freien Lauf zu lassen, denn Spaß ste­ht an erster Stelle! Auch ohne beson­dere Vorken­nt­nisse kön­nt ihr euren alten Klei­dungsstück­en ein zweites Leben schenken.

Im ersten Schritt heißt es: Mate­ri­alien find­en. T-Shirts, die zu klein gewor­den sind, auf dem Lieblingspul­li ein Fleck, der nicht mehr wegge­ht und die Jeans ist ein­fach irgend­wie doch ein Stück zu kurz gewor­den. Zu kurz? Das ist ja kein Prob­lem: Ich habe die Hosen­beine mein­er Jeans zum Beispiel ein­fach abgeschnit­ten und schon hat­te ich eine neue Shorts. Egal ob für den Som­mer oder für die kalte Jahreszeit in Kom­bi­na­tion mit ein­er war­men Strumpfhose. Die neue Shorts in den Hän­den, wan­derte mein Blick allerd­ings zu den bei­den abgeschnip­pel­ten Hosen­beinen – viel zu schade, um sie ein­fach wegzuw­er­fen. Nach ein­er kurzen Recherche im Netz stieß ich auf die tolle Idee, aus den Hosen­beinen einen wiederver­wend­baren Brot­beu­tel zu basteln. Darin trans­portiere ich jet­zt Stullen, Apfel & Co. zur Arbeit!

Für den Brot­beu­tel braucht ihr: eine alte Jeans, eine Näh­mas­chine, einen alten Gür­tel, eine Schere, ein Maßband, Nadel und Faden sowie einige Stecknadeln.

Zuerst schnei­det ihr vom Hosen­bein ein 40 Zen­time­ter langes Stück ab. Anschließend zehn Zen­time­ter vom Schnal­lenende des Gür­tels und 40 Zen­time­ter von der Gür­tel­spitze abtren­nen. Vom Rest des Gür­tels behal­tet ihr zwei weit­ere Streifen à drei Zentimeter.

Das lange Gür­tel­stück näht ihr mit­tig auf das Hosen­bein. Achtet darauf, dass die Löch­er in Rich­tung des gesteppten Hosen­saums zeigen. Tipp: Stecht vorher am besten Löch­er in den Gür­tel, das erle­ichtert das Nähen unge­mein. Jet­zt fix­iert ihr das Ganze mit einem drei Zen­time­ter lan­gen Gürtelstück.

Dann dreht ihr das Hosen­bein auf links und näht die obere Hosen­beinkante mit ein­er Zick-Zack-Naht zusam­men. Dabei näht ihr das Gür­tel­stück mit der Schnalle mit­tig mit ein. Die Schnalle liegt dabei innen.

Zum Schluss set­zt ihr in jede Ecke eine diag­o­nale Naht, so erhält euer Beu­tel einen Boden. Dreht alles wieder auf rechts und schon seid ihr fertig!

DIY: Tafelboard aus alten Fensterrahmen

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Ich liebe es, alten Gegenständen ein neues Leben zu geben. Und wenn sie dabei nicht nur gut aussehen, sondern auch noch nützlich sind, dann ist meine Mission erfüllt! Für meine sonst sehr cleane Küche, brauchte ich einen charmanten Hingucker. Da kamen mir die alten Holzfensterrahmen vom Sperrmüll gerade recht. Wahnsinn, wie viele Lackschichten sich bei manchen Rahmen entdecken lassen und welche eine Geschichte sie erahnen lassen. Definitiv viel zu schade zum Wegschmeißen. Beide Fensterrahmen habe ich mit einer Tafelplatte versehen, so kann ich wichtige Notizen mit einem Stück Kreide festhalten.

Für die Fensterrahmen mit Tafelboard benötigt…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

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