Digital Detox: Mal so richtig abschalten

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Ein­fach mal abschal­ten kön­nen und nicht ständig erre­ich­bar sein – in Zeit­en von Social Media und Smart­phones gar nicht so leicht. Dabei würde uns etwas Abstand vom Handy manch­mal gut­tun. Die Lösung? Dig­i­tal Detoxing.

Digitalisierung Zeitalter Geraete

Es vib­ri­ert, piepst, leuchtet auf und klin­gelt ständig. Ob Push-Nachrichten von Insta­gram, News, E-Mails oder WhatsApp-Mitteilungen – das Smart­phone hat uns fest im Griff. Und es macht uns süchtig. Viele kön­nen qua­si nichts mehr unternehmen, ohne ständig auf das Dis­play vom Handy zu schauen. Die Kon­se­quenz: Wir fühlen uns gestresst und haben trotz­dem die ganze Zeit Angst, etwas zu ver­passen. Mit Dig­i­tal Detox gön­nen wir unserem Gehirn eine dig­i­tale Ent­gif­tungskur und kön­nen unser Leben entschleunigen.

Was ist Digital Detoxing?

Digitale Medien Handy Smartphone

Das Smart­phone ist über­all. Neben dem Bett, im Bus, am Esstisch, auf dem Sofa. Viele find­en das gar nicht so toll und set­zen jet­zt auf die Gegen­be­we­gung: Dig­i­tal Detox. Über­set­zt bedeutet das erst­mal nichts anderes als eine dig­i­tale Ent­gif­tung. In den USA – und mit­tler­weile auch in Deutsch­land – gibt es bere­its Digital-Detox-Camps, die ihren Kun­den einen dig­i­tal­en Entzug möglich machen. Konkret: keine Gespräche über die Arbeit, kein Alko­hol, keine Handys, Com­put­er, Tablets oder Uhren. Brauchen wir das? Scheinbar.

Auszeit Nehmen

Wenn man jedoch mal genauer über Dig­i­tal Detox nach­denkt, wird man schnell fest­stellen, dass das Bedürf­nis, abzuschal­ten und zur Ruhe zu kom­men, fast so alt wie die Men­schheit selb­st ist: Früher sprach man eben vom Medi­tieren im Schweigek­loster, heute heißt es dann eben Dig­i­tal Detox. Viele wollen einen Rück­wärts­gang ein­le­gen und auch mal ana­log sein. Eben das “richtige” Leben genießen. Doch, um dig­i­tal zu ent­giften, muss man vor allem eins: kon­se­quent sein und Gewohn­heit­en ändern.

Auswirkungen & Risiken digitaler Medien 

Social Media Foto

Die per­ma­nente, dig­i­tale Reizüber­flu­tung ist kräftezehrend und anstren­gend. Die Risiken und gesund­heitlichen Fol­gen für Kör­p­er und Geist sind vielfältig. Hier ein paar Beispiele:

  • Kurzsichtigkeit: Die Sehkraft, vor allem von jun­gen Erwach­se­nen, wird immer schlechter. Durch die durchge­hende Über­anstren­gung der Augen hat mit­tler­weile die Hälfte aller Europäer zwis­chen 25 und 29 Jahren mit Kurzsichtigkeit zu kämpfen.
  • Smartphone-Nacken: Der ständi­ge Blick nach unten aufs Smart­phone kann zu Fehlhal­tun­gen führen. Kein Wun­der, denn wenn der Kopf nach vorne geneigt ist, lastet sein Gewicht auf der Hal­swirbel­säule. Dabei wer­den die Wirbel nicht nur in eine unnatür­liche Posi­tion gezo­gen, son­dern auch ver­schiedene Muskel­par­tien wer­den überdehnt oder ver­härten sich.
Smartphone Nacken
  • Stress: Doch die exzes­sive Nutzung dig­i­taler Medi­en macht sich nicht nur physisch bemerk­bar, son­dern auch psy­chisch. Die ständi­ge Erre­ich­barkeit und gle­ichzeit­ig die Angst, irgen­det­was zu ver­passen, sor­gen dafür, dass wir uns gestresst fühlen. Wir ger­at­en qua­si in eine psy­chis­che Abhängigkeit.
  • Konzentrations- und Schlaf­störun­gen: Das Smart­phone lenkt uns ab. Forsch­er fan­den her­aus, dass die Anwe­sen­heit von Handys unsere kog­ni­tiv­en Fähigkeit­en ein­schränken. Warum wir schlechter schlafen? Wom­öglich wegen der inneren Unruhe, aber auch wegen des blauen Lichts des Bild­schirms. Dieses führt näm­lich dazu, dass im Kör­p­er der Mela­tonin­spiegel sinkt. Dieses Hor­mon sorgt eigentlich dafür, dass wir bei Dunkel­heit müde wer­den. Sinkt die Pro­duk­tion, kön­nen wir schlechter schlafen.

Tipps für den Digital Detox

Digitale Auszeit

Seien wir ehrlich: Im All­t­ag des dig­i­tal­en Zeital­ters ist ein radikaler, voll­ständi­ger Detox so gut wie nicht möglich. Wer eine richtige dig­i­tale Ent­gif­tungskur machen möchte, sollte wirk­lich über ein Dig­i­tal Detox Camp nach­denken oder ver­suchen, das Ganze mit Diszi­plin im Urlaub selb­st umzuset­zen. Allerd­ings kön­nen wir auch im All­t­ag darauf acht­en, dass wir das Smart­phone und Co. nicht zu inten­siv nutzen und eine Bal­ance finden.

  • Keine Push-Nachrichten: Auf­plop­pende Nachricht­en zwin­gen uns dazu, mehr als nötig auf den Bild­schirm zu star­ren. Benachrich­ti­gun­gen unbe­d­ingt auf stumm stellen. Wer etwas Drin­gen­des will, ruft an!
  • Das Handy wegle­gen: Klingt etwas banal, aber es hil­ft, wenn das Handy in einem anderen Raum liegt. Die bloße Anwe­sen­heit vom Smart­phone lenkt ab.
Tipps Digital Detox
  • Smart­phone auss­chal­ten: Auch wenn wir es gerne vergessen: Das Smart­phone kann man auss­chal­ten. Wie wäre es also, wenn du es am Feier­abend ein­fach mal aus machst? Geh in dieser Zeit raus und genieß das “richtige” Leben. Mutige lassen das Handy auch ein­fach mal über Nacht aus. Lass dich mor­gens ganz old­school von einem klas­sis­chen Weck­er wecken.
  • Apps löschen: Manch­mal ist die Selb­st­diszi­plin nicht groß genug. Dann müssen wir uns anders helfen. Ähn­lich wie bei ein­er Diät: Wenn wir abnehmen wollen, haben wir in der Regel keine Süßigkeit­en zu Hause. Wenn wir dig­i­tal ent­giften, soll­ten wir eine Zeit Zeitfresser-Apps wie Insta­gram löschen. So kom­men wir gar nicht erst in die Versuchung.
Smartphone Ausschalten
  • Ablenken: So ein dig­i­taler Entzug kann härter sein als vielle­icht angenom­men. Fällt es dir sehr schw­er, dann such dir genü­gend Ablenkung und untern­imm etwas.
  • Gemein­sam stärk­er: Dig­i­tal Detox fällt viel leichter, wenn man nicht alleine auf das Smart­phone verzichtet, son­dern gemein­sam. Vere­in­bare mit deinem Part­ner oder Fre­un­den doch gemein­same handyfreie Zeiten.
  • Detox-Apps: Das klingt vielle­icht etwas para­dox, aber es gibt mit­tler­weile Apps, die Dig­i­tal Detox­ing unter­stützen. Wie? Die App For­est pflanzt beispiel­sweise Bäume, je länger du dein Handy liegen lässt. Also: Ent­giften und Gutes tun!

Fazit

Digital Detoxing

Im End­ef­fekt darf jed­er entschei­den, wie er sein Leben gestal­ten möchte, klar. Ob 24 Stunden online oder offline. Doch wer regelmäßig Auszeit­en vom Smart­phone ein­legt, der wird schnell merken, wie viele pos­i­tive Neben­ef­fek­te so ein Dig­i­tal Detox hat. Ein­fach mal ausprobieren!

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