Egal ob Campingplatz oder Wildnis – Das Zelt ist mein Zuhause!

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Als Kind wollte ich ständig draußen zel­ten – ob in irgen­deinem Garten oder auf einem Camp­ing­platz. Ich freute mich jedes Mal darauf, wenn es im Som­mer ein paar Tage auf den Camp­ing­platz ging – mein Onkel hat dort einen fes­ten Stand­platz, und somit war das Zel­ten ein­mal im Jahr auf jeden Fall sicher.
Als Jugendliche bevorzugte ich es, im Som­mer ein­fach meinen Schlaf­sack zu schnap­pen und unter freiem Him­mel zu schlafen. Als ich älter wurde, habe ich das immer weniger gemacht.

Doch irgend­wann fragte ich mich, was da nur passiert ist. Was ich jedoch bemerk­te: Dass es schwieriger gewor­den ist, sich zu über­winden ein­fach das Zelt oder den Schlaf­sack zu schnap­pen. Plöt­zlich macht man sich viel zu viele Gedanken.
Dabei unter­schei­de ich beim Zel­ten zwis­chen zwei Kategorien:

Das „normale“ Zelten

Unter nor­malem Zel­ten ver­ste­he ich, dass du auf Camp­ing­plätzen unterkommst oder auf einem Pri­vat­grund­stück oder ähn­lichen Plätzen zel­test. Also eigentlich kein großes Ding.

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Das eignet sich beson­ders, wenn du mit dem Gedanken spielst, auch mal wieder zel­ten zu wollen. So kannst du dich in sicher­er Umge­bung an das Gefühl gewöh­nen. Dich mit den Geräuschen um dich herum ver­traut machen und auf das Wesentliche konzentrieren.

Das brauchst du zum Zelten

 

Wildzelten

Das Wildzel­ten ver­langt dann doch schon ein biss­chen mehr Mut, und dabei gibt es auch ein paar Dinge zu beacht­en. Wer sich an das Wildzel­ten wagen möchte, sollte damit mein­er Mei­n­ung nach auf jeden Fall in einem Land begin­nen, in dem das Jed­er­mannsrecht besteht.

Was das bedeutet? Mehr oder weniger das Recht und die Möglichkeit (mit ein paar Ein­schränkun­gen), sich  über­all in der Wild­nis und freien Natur aufzuhal­ten, ob beim Zel­ten oder Grillen. Es gilt zum Beispiel in der Schweiz, in Nor­we­gen oder in Schot­t­land.

So muss man sich zumin­destens schon mal keine Gedanken um die Geset­zes­lage machen.

Dinge, die du generell beim Wildzelten beachten solltest:

  • Ver­halte dich leise / ruhig
  • Bleibe nicht zu lange an einem Ort
  • Mache nur ein kleines Feuer und achte darauf, dass das Feuer sich­er ist (Wald­brand, Aus­bre­itung etc.)
  • Feuer unbe­d­ingt wieder löschen. Außer­dem abnässen und abdecken.
  • Nimm unbe­d­ingt deinen Müll wieder mit!
  • Beachte Ver­botss­childer
  • Campe niemals in Naturschutzgebieten
  • Störe keine Tiere (Brut, Nest, Höh­le, Bau)

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Über längere Zeit in einem Zelt zuhause

Für län­gere Zeit in einem Zelt zuhause zu sein, ist vielle­icht nicht für jeden etwas.
Es mag nicht so lux­u­riös sein, kann manch­mal schlaflose Nächte bedeuten und bedarf anfangs etwas Übung. Beson­ders in Län­dern, wo Wildzel­ten nicht erlaubt ist (oder ein­fach nicht ganz so sich­er ist). Ich freute mich den­noch schon sehr darauf.

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In den meis­ten Fällen ver­suche ich zwar eine Unterkun­ft zu find­en, möglich ist das bei ein­er Fer­n­wan­derung mein­er Art – von Ham­burg nach Kath­man­du – dann allerd­ings nicht immer.
Ger­ade am Anfang waren meine Nächte eher schlaf­los. Die Geräusche der Umge­bung erscheinen einem so nah. Dabei erscheinen mir Camp­ing­plätze manch­mal gruseliger als ein ver­steck­tes Plätzchen im Nir­gend­wo. Warum? Weil ich dort die ganze Zeit Men­schen reden höre. Sie bewe­gen sich und wer­fen ständig unter­schiedlich­ste Schat­ten auf mein Zelt.
Im Nir­gend­wo hörst du das Konz­ert von Grillen. Abge­se­hen von den Bewe­gun­gen, die durch den Wind her­vorgerufen wer­den, sind die Schat­ten hier meis­tens gleichbleibend.
Doch mit der Zeit wird es immer nor­maler, das Zelt mein Zuhause zu nen­nen. Es ist mein 5-Billionen-Sterne-Hotel, zu dem ich regelmäßig zurück­kehre und eine der weni­gen Beständigkeit­en in ein­er sich fast täglich wech­sel­nden Umgebung.

Das Zel­ten ver­stärkt zudem das Gefühl von Frei­heit und Aben­teuer und trägt damit zu einem inten­siv­eren Erleben mein­er Wan­derung bei. Es gibt mir die Frei­heit, meine Etap­pen so zu gestal­ten wie ich möchte. Ich muss nicht immer von Ort zu Ort het­zen, voraus­ge­set­zt die Umge­bung ist dort sicher.

Übri­gens, schöne Tipps für Mikroaben­teuer gibt auch Alas­tair Humphreys. Der aben­teuer­lustige Brite hat den Begriff (#microad­ven­ture) erfun­den und liebt es, unter freiem Ster­nen­him­mel zu schlafen. Zum Beispiel nur für eine Nacht zwis­chen zwei Büro­ta­gen auf dem näch­st­gele­ge­nen Hügel. Oder irgend­wo am Wass­er. Pro­biert es aus! Hier find­et ihr ein paar sein­er Ideen.

Ich bin ges­pan­nt: Welch­es war euer lieb­ster Zeltplatz?

 

OTTO-Wohnmesse: Nachhaltige Produkte im Fokus

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Für OTTO hatte ich neulich einen ganz besonders spannenden Einsatz. Auf der OTTO-Wohnmesse sollte ich mich für re:BLOG nach nachhaltigen Produkten für Euch umsehen. In Pforzheim, am Rande des Schwarzwalds, besuchte ich die Wohnmesse. Die einzelnen Sets zeigen unterschiedliche Themen wie Produktneuheiten, Farbtrends oder sind der Nachhaltigkeit gewidmet. Letztere hatte den größten Messestand und die meisten Produkte ausgestellt. Das kommt nicht von ungefähr. Nachhaltige Produkte auf der OTTO-Wohnmesse Gezeigt wurden ein Esszimmer und ein Schlafzimmer. Mit seinen nachhaltigen Produkten zeigt OTTO in der Nachhaltigkeitshalle, dass Produkte mehr können als nur gut aussehen und technisch überzeugen. Die Produkte zeigen auch noch…

Hallöchen, ich bin Jessie und schreibe auf meinem Blog BUNTERwegs über die Themen Outdoor, mit dem Schwerpunkt Wandern, Street Art und Nachhaltigkeit. Derzeit bin ich hauptsächlich zu Fuß auf dem...

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