Gesund & lecker: ayurvedischer Frühstücksbrei

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Eine leichte, warme Mahlzeit am Mor­gen ist nicht nur für Ayurveda-Fans der per­fek­te Start in den Tag. Ganz beson­ders in der kalten Jahreszeit. Seit ich ihn in der Hundertwasser-Therme in Bad Blumau zum ersten Mal pro­biert habe, bin ich ein Fan von diesem speziellen ayurvedis­chen Früh­stücks­brei – und das Schöne: Der Küchenchef hat das Rezept ver­rat­en. Hier kommt also das Grun­drezept, das sich je nach Ernährung und Ayurveda-Typ vari­ieren lässt.

Ayurvedischer Getreidebrei

Zutaten für das Grundrezept vom ayurvedischen Frühstücksbrei

  • 500 ml Wasser
  • 150 Gramm Getreideflocken
  • 1 Ess­löf­fel Honig (Ahorn- oder Zuck­er­rüben­sirup für die veg­ane Variante)
  • 1 Messer­spitze Zimt
  • 1 Messer­spitze Kurkuma
  • 50 Gramm Trock­en­früchte (Menge je nach Geschmack und Süßebedürf­nis variieren)

Zubere­itung:

Die Getrei­de­flock­en und Trock­en­früchte weicht ihr über Nacht in Wass­er ein und stellt sie im Kühlschrank kalt. Am näch­sten Tag gebt Ihr die restlichen Zutat­en dazu und lasst das Ganze etwa 15 Minuten leicht kochen.

Ahornsirup
Nüsse und Trockenobst

Varianten für unterschiedliche Ayurveda-Typen

Je nach­dem, was für ein Ayurveda-Typ seid, gibt es ver­schiedene Zutat­en, die euch beson­ders gut bekommen.

Vari­ante für Pitta-Typen

Vari­ante für Kapha-Typen

  • Buch­weizen­flock­en
  • Getrock­nete Äpfel oder Beeren

Vari­ante für Vata-Typen

  • Weizen­flock­en
  • Getrock­nete Aprikosen

Wer möchte, peppt den Brei zusät­zlich noch mit knack­i­gen Nüssen oder Samen auf. Für Kapha- und Pitta-Typen empfehlen sich Sonnenblumen- oder Kür­biskerne, für Vata-Typen Nüsse.

Regionale Zutaten bevorzugt

Eine kleine Anmerkung: Natür­lich lassen sich auch exo­tis­che Samen und Getrei­de wie Quinoa, Chia & Co. für diesen Brei ver­wen­den. Ich per­sön­lich finde jedoch, dass man solche Vari­anten ver­mei­den und auf regionales Super­food zurück­greifen sollte. Diese wer­den über tausende Kilo­me­ter trans­portiert und die Bestände in den Heimatlän­dern aufgekauft. Die dor­tige Bevölkerung kann sich in der Folge die Ernährung damit nicht mehr leis­ten, weil wir mit unserem Kon­sum die Preise vor Ort in die Höhe treiben. Weniger als ein Prozent der Bevölkerung lei­det tat­säch­lich an Gluten-Unverträglichkeit. Also lieber testen lassen, bevor man unsere heimis­chen Getrei­de nur wegen des Glutens meidet.

 

 

Basisch essen – Ein Experiment in Sachen gesunde Ernährung

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B wie Basisch – lange stand das Basenkochbuch ganz weit vorne um genau zu sein und irgendwie stand es da ziemlich gut. Vor kurzem habe ich meine Kochbücher neu sortiert und aussortiert, weil ja Platz frei werden musste für die ganzen Babyutensilien im Küchenschrank und da ist es mir wieder in die Hände gefallen. Weil ich ja immer alles ausprobieren muss, habe ich den Mann überredet eine Woche lang basisch mit mir zu leben. Immerhin verspricht einem jedes Basenkochbuch und jeder Basenartikel, dass Mann und Frau wie neugeboren aus so einer Basenkur hervorgehen und dass das basische Essen überhaupt das…

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das Redaktionsteam Reisefeder unter anderem für Magazine wie Brigitte, Onlineportale wie Spiegel Online oder Reisebücher wie Merian. Seit ihrer Kindheit auf dem Bauernhof fühlt...

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