Alltagshelden: Fair Fashion von Armedangels

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Zeit­los­es Design statt Fast-Fashion.

Nach­haltige Mate­ri­alien statt bil­liger Massenware.

Faire Pro­duk­tion statt Lohnsklaverei.

Jed­er hat die Wahl.

Das Köl­ner Fash­ion Label Armedan­gels ver­tritt seit 10 Jahren genau dieses Mot­to und beweist mit jedem einzel­nen Stück ihrer Kollek­tio­nen, dass faire Mode wed­er „öko“ noch ein­tönig oder unmod­ern ist. Dabei geht es Armedan­gels nicht darum, aktuellen Trends hin­ter­herzuren­nen, son­dern zeit­lose Mode von hoher Qual­ität zu erschaf­fen, die wir lange tra­gen wer­den. Kein Klim­bim ist die Devise – aber lang­weilig wird es trotz­dem nicht. Jahr für Jahr lassen sich die Design­er coole neue Prints und Designs ein­fall­en, die die Mode abso­lut „fash­ion­able“ macht.

Für mehr Nachhaltigkeit in der Fashion Industrie

Die Fash­ion Indus­trie ist ein hartes Geschäft – um konkur­ren­zfähig zu bleiben, set­zen viele Unternehmen auf Bil­lig­pro­duk­tion und men­sche­nun­würdi­ge Arbeits­be­din­gun­gen. Die Armedangels-Gründer Mar­tin Höfel­er und Anton Juri­na haben sich 2007 entsch­ieden, einen anderen Weg einzuschla­gen. Kein einziges ihrer Pro­duk­te soll die Umwelt gefährden – darum set­zen sie auf nachwach­sende Rohstoffe und recycelte Mate­ri­alien, ohne den Ein­satz von Gen­tech­nik, Pes­tiziden, Ner­vengift und hor­ren­den Wassermengen.

Armedangels-Geschäftsführer Martin Höfeler
Grün­der und Geschäfts­führer Mar­tin Höfeler

Und auch die Pro­duk­tion läuft nach­haltig und unter fairen Arbeits­be­din­gun­gen, egal ob beim Baum­woll­bauern in Indi­en, der Näherin in der Türkei oder dem IT-Team in Köln. Faire Löhne und sichere Arbeits­be­din­gun­gen sind bei Armedan­gels Grundvoraussetzung.

Auf der Suche nach den fairsten Materialien

Und auch, wenn es bei Armedan­gels in Sachen Nach­haltigkeit schon richtig gut läuft, lehnt sich das Unternehmen nicht entspan­nt zurück – son­dern ist immer dabei, neue, inno­v­a­tive Pro­duk­tion­swege zu find­en. So haben sie etwa vor Kurzem nach langer Suche eine tolle Viskose gefun­den, die sie mit gutem Gewis­sen benutzen kön­nen. Dieser beson­ders umwelt­be­wusst pro­duzierte Viskose-Stoff, EcoVero, wird in Öster­re­ich pro­duziert und somit kommt der Rohstoff für die Cellulose-Faser aus Europa und stammt nicht – wie viele ähn­liche Pro­duk­te – aus Bambus- oder Euka­lyp­tus­plan­ta­gen. Das ver­wen­dete Holz ist FSC- oder PEFC- zertifiziert.

EcoVero Viskose

Ein weit­eres Mate­r­i­al, auf das Armedan­gels seit Jahren set­zt, ist Wolle – denn das Natur­ma­te­r­i­al hält warm, ist umwelt­fre­undlich, atmungsak­tiv und selb­streini­gend. Doch Wolle ist auch ein Pro­dukt, das von Tieren stammt und damit immer die Gefahr von Leid und nicht art­gerechter Hal­tung birgt. Darum sucht sich Armedan­gels ihre Schaf­far­men ganz gezielt aus und set­zt nicht auf Zer­ti­fikate wie „The Good Side“, son­dern besucht die Far­men auch direkt vor Ort. Derzeit bezieht das Unternehmen ihre Wolle aus Patag­o­nien von ein­er Schaf­farm, in der die Schafe frei in der Weite der Natur leben, aus­re­ichend Zugang zu Fut­ter und Wass­er haben und nur ein­mal im Jahr zur Schur kommen.

Schafherde in Argentinien

Der Einsatz zahlt sich aus

Dass sich der manch­mal lange Atem und das inten­sive Suchen nach alter­na­tiv­en Lösun­gen auszahlt, beweisen die Errun­gen­schaften, die Armedan­gels sich auf die Fahne schreiben kann – wirk­lich toll, was das Unternehmen in zehn Jahren erre­icht hat, nämlich:

  • … mehr als 1.4 Mil­lio­nen kg Bio-Baumwollfasern verarbeitet
  • … gut 2.700 kg Pes­tizide und ca. 350.000 kg chemis­che Dünger
  • … ca. 2.8 Mil­liar­den Liter Wass­er durch den Ein­satz von Bio-Baumwolle
  • … durch die Zahlung sta­bil­er Min­dest­preise mit­ge­holfen, das Leben von Baum­woll­bauern zu verbessern – bere­its seit 2007 ist Armedan­gels Fairtrade-zertifiziert.
  • … alle Prozesse ihrer Liefer­kette entsprechend der GOTS (Glob­al Organ­ic Tex­tile Stan­dards) umgestellt
  • … Teil der Fair Wear Foun­da­tion geworden
  • … das Sor­ti­ment von 1.000 Teilen auf 872.000 Teile aus­geweit­et – alles eco & fair.

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Was bedeutet Nachhaltigkeit für Dich, Anja?

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Anja Dillenburg ist der Girlboss der Corporate Responsibility bei OTTO. Selbstverständlich würde sie selbst diesen Begriff niemals benutzten – aber ich tue es. Weil er einfach passt. Denn Anja versteht es, ihr nachhaltiges Engagement immer charmant zu verpacken und den Zeigefinger in der Tasche zu lassen. So auch auf dem Talk beim re:MIND-Kongress, den sie zusammen mit drei Teammitgliedern bestritt. Anja ist ein Mensch, der sichtlich Spaß hat an lebhaften Diskussionen hat, die das Thema Nachhaltigkeit im OTTO-Kosmos stets begleiten. Sei es die Einführung des „Keep Cups“, des Mehrwegbechers für die Mitarbeiter, oder OTTOs Engagement im Bergwaldprojekt, es gibt in…

Ich bin Henrietta und ich bin Nachhaltigkeits-Anfängerin. Nicht, dass ich früher Müll in die Natur geschmissen hätte, stundenlang mit dem Auto um den Block gefahren wäre oder kiloweise Billigfleisch gegessen...

Zum Autor

Samstag, 6. Januar 2018, 19:38 Uhr

… gut 2.700 kg Pes­tizide und ca. 350.000 kg chemis­che Dünger
Einges­part? Benutzt? 

Die Aufzäh­lung ver­ste­he ich nicht. Armedan­gles kann ich abso­lut empfehlen. Die Pro­duk­te hal­ten recht lange und der Kon­takt ist sehr nett, wenn zb mal ein Knopf abge­fall­en ist.