Ab nach draußen

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Die Sonne strahlt, die Tem­per­a­turen klet­tern nach oben, alles grünt, die Vögel zwitsch­ern und über­haupt – alles schmeckt, klingt und riecht nach Früh­ling. Und das bedeutet: Runter von der Couch, ab nach draußen und die frische Luft genießen. Denn im Freien warten viele tolle Aktiv­itäten auf uns – vom Angrillen über die erste Fahrrad­tour bis hin zur Garte­nar­beit. Denn ganz ehrlich: Gibt es einen schöneren Ort als den eige­nen Garten, um das Früh­lingserwachen in vollen Zügen zu genießen? Wohl kaum. Hier find­est du Tipps für einen guten Start in die Outdoor- und Garten­sai­son.

Gartensaison

Ab nach draußen:

Permakultur im Garten

Per­makul­tur ist ein Sys­tem, in dem Men­schen, Tiere und Pflanzen har­monisch zusam­men­wirken und funk­tion­ieren. Im eige­nen Garten bedeutet das im Prinzip also nichts anderes, als einen Naturkreis­lauf zu schaf­fen, der sich fast selb­ständig reg­uliert und dadurch beson­ders nach­haltig ist. Doch wer so ein eigenes kleines Ökosys­tem schaf­fen möchte, braucht vor allem eines: einen Plan. Schließlich geht es darum, die Struk­turen und Muster der Natur zu erken­nen, zu ver­ste­hen und dann im End­ef­fekt zu berück­sichti­gen.

Garten Natur Permakultur Prinzip

Das Herzstück und zen­trale Ele­ment eines Per­makul­tur Gartens ist die Mis­chkul­tur. Hier teilen sich ver­schiedene Pflanzenarten ein Beet, was nicht nur schön bunt aussieht, son­dern dazu auch abso­lut sin­nvoll ist. Zum Beispiel brauchen die gle­ichen Pflanzen auch die gle­ichen Nährstoffe, sprich: Eine Monokul­tur laugt den Boden zu ein­seit­ig aus. Bei ein­er Mis­chkul­tur wer­den die Nährstoffe dage­gen viel sin­nvoller aus­genutzt, da die Pflanzen hier nicht in Konkur­renz zueinan­der bezüglich der Ressourcen ste­hen. Welche Pflanzen, Kräuter und Blu­men gut zueinan­der passen und sich opti­mal ergänzen, erfährst du hier. Weit­er­er Vorteil dabei: Die ver­schiede­nen For­men, Far­ben und Düfte im Beet helfen bei der Schädlings­bekämp­fung. Eine klare Win-win-Situation also.

Mischkultur Anlegen

Was du son­st noch alles bei ein­er nach­halti­gen Gartengestal­tung beacht­en soll­test: Vom richti­gen pH-Wert des Bodens, über Kom­postieren bis hin zur energies­paren­den Garte­nar­beit erk­lären wir dir Schritt für Schritt hier.

Gemüsegarten anlegen

Einen Gemüsegarten anzule­gen, ist nicht schw­er, den­noch: Auch hier ste­ht die Pla­nung an erster Stelle. Denn wer ein­fach so loslegt und willkür­lich Gemüse sät, der stellt hin­ter­her vielle­icht fest, dass der Stan­dort nicht der richtige ist oder die falschen Pflanzen zusam­men in ein Beet gepackt wur­den. Das muss nicht sein. Informiere dich vorher gründlich, damit du die dir ver­füg­bare Fläche opti­mal aus­nutzen kannst.

Gemuesegarten Mischkultur

Grund­lage für einen Gemüsegarten ist natür­lich das Saatgut. Wichtig ist, dass du samen­feste Bio-Samen set­zt. Denn nur aus Bio-Samen entste­ht hin­ter­her auch Bio-Gemüse. Wann, wie und wo aus­gesät wird, ver­rät ein Aus­saatkalen­der. Dieser informiert außer­dem über die per­fek­te Saat­tiefe oder wie lange die Samen brauchen, um zu keimen. Übri­gens: Um dein eigenes Gemüse anzubauen, brauchst du nicht zwangsläu­fig Saatgut. Auch aus vie­len Gemüser­esten lassen sich neue Pflanzen ziehen.

Gemueseernte

Unsere Blog­ger Yan­nic und Susann haben sich im let­zten Jahr den Traum vom eige­nen Gemüsegarten erfüllt. Hier teilen sie ihre Erfahrun­gen – von der Anzucht bis zur Ernte – mit uns und erzählen von ihren Plä­nen für dieses Jahr.

Gärtnern ohne Garten

Wusstest du, dass man für Garte­nar­beit nicht ein­mal einen Garten braucht? Auch in der Großs­tadt in ein­er kleinen Miet­woh­nung kannst du dir den Traum vom eige­nen Gemüse erfüllen, denn viele Pflanzen wach­sen auch auf ein­er Fen­ster­bank, einem Balkon oder in einem Zim­mergewächshaus.

Gaertnern Auf Der Fensterbank

Eine andere Möglichkeit bietet das Urban Gar­den­ing, bei dem die ganze Stadt als Garten genutzt wird. Die Men­schen schaf­fen sich qua­si Räume oder erobern brach­liegende Flächen, die sie anschließend mit bun­ten Blu­men oder Gemüs­esorten bepflanzen. Natür­lich müssen dabei ein paar rechtliche Fra­gen gek­lärt wer­den, denn nicht alles ist auf öffentlichen bzw. pri­vat­en Flächen erlaubt. Wer auf Num­mer sich­er gehen will, kann sich auch einen Schre­ber­garten mieten. In der eige­nen Parzelle kann man nicht nur seine Gar­ten­träume ver­wirk­lichen, son­dern hat gle­ichzeit­ig auch einen grü­nen Ort zum Entspan­nen und Erholen.

Erholen Terasse

Terrassen- und Gartengestaltung

Der Garten wird ja auch gerne mal als „Wohnz­im­mer im Freien“ beze­ich­net. Das kommt nicht von unge­fähr, schließlich soll der Garten eine kleine Wohlfühloase sein, in der wir die Seele baumeln lassen und nett zusam­men sitzen kön­nen. Deswe­gen ist nicht nur die Bepflanzung entschei­dend, son­dern auch die Gestal­tung der Ter­rasse bzw. des Gartens. Wer auch hier ganz im Sinne der Nach­haltigkeit han­deln möchte, set­zt dabei natür­lich auf fair pro­duzierte bzw. auf FSC-zertifizierte Holzmö­bel. Eine andere Möglichkeit: Recy­cling und Upcy­cling. Aus altem Holz lassen sich zum Beispiel pri­ma eigene Möbel bauen, andere Gegen­stände kön­nen möglicher­weise zu Deko-Accessoires umfunk­tion­iert wer­den.

Gartenmoebel DIY
Teelicht In Glasflasche

Alte Schuhe oder Fußbälle müssen beispiel­sweise nicht zwangsläu­fig weggeschmis­sen wer­den, son­dern kön­nen als Blu­men­topf ein zweites Leben bekom­men. Das Gle­iche gilt für alte Töpfe oder Gießkan­nen. Bei all diesen Upcycling-Ideen sind der Kreativ­ität keine Gren­zen geset­zt. Eines verbindet sie allerd­ings alle: Durch das Wiederver­w­erten aus­rang­iert­er Gegen­stände wer­den Müll einges­part und die Ressourcen geschont, sprich Upcy­cling bzw. Recyceln bietet opti­male Möglichkeit­en für eine nach­haltige Gartengestal­tung.

Fussball als Blumentopf

(Un)fair Friday

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Jeden Freitag entlassen wir dich mit interessantem Wissen und Fakten ins Wochenende. Ob positiv oder negativ – hier erfährst du, was uns diese Woche beschäftigt, aufgewühlt oder erfreut hat. Viel Spaß!

(Un)fair Friday: Gemüse und Obst ohne Plastik dank Natural Branding Der Anstieg des Meeresspiegels Das große (sinnlose) Wegschmeißen Mehr Tierwohl mit dem Tierwohllabel In 100 Jahren gibt es keine Insekten mehr Was lernen wir von Greta Thunberg? Früher war alles besser Die nachhaltige Alternative Fairphone Das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche Die Umweltsünde Kreuzfahrtschiffe Kastration von Ferkeln ohne Betäubung Die Folgen des Plastiktütenverbots Die Auswirkungen auf die Umwelt durch Fleischkonsum

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Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

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