»Responsible commerce that inspires« ist die Vision, die uns leitet. Als Teil der Otto Group machen wir uns für menschenwürdige Arbeitsbedingungen stark. Unsere Anforderungen an die Menschenrechte entlang der Lieferkette sind in der Business Partner Declaration on Sustainability und im Code of Conduct verankert.
Schon 1996 haben wir unseren ersten „Code of Conduct“ (Verhaltenskodex) erarbeitet und kontinuierlich weiterentwickelt. 2018 haben wir den Code of Conduct der Brancheninitiative amfori BSCI übernommen. Dieser ist ein verpflichtender Bestandteil der “Business Partner Declaration on Sustainability”. Unser Code of Conduct basiert auf der Menschenrechtserklärung der UN, den Konventionen und Empfehlungen der International Labour Organization (ILO), den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, den OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen und auf den UN-Prinzipien für Kinderrechte und Unternehmen.
Mit diesem Code of Conduct fordern wir ein, dass in den Produktionsstätten in den Lieferketten der Produkte, die auf otto.de angeboten werden die genannten Mindeststandards eingehalten werden.
Hierunter fallen u.a. angemessene Vergütung, zumutbare Arbeitszeiten, keine Kinderarbeit, Schutz von jugendlichen Arbeitnehmern, Arbeitssicherheit, keine Diskriminierung und keine Zwangsarbeit. Um regelmäßig zu überprüfen, dass die Anforderungen aus dem Code of Conduct eingehalten werden, haben wir das Sozialprogramm für unsere Eigenmarken ins Leben gerufen.
„Es motiviert mich jeden Tag aufs Neue, einen Beitrag zur schrittweisen Verbesserung der Lieferkette, mit meiner Arbeit zu leisten. Dabei ist es mir wichtig dies in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu tun.“
Maren S. - Expert Sustainable Supply Chain
Sozialprogramm
Mit dem 1999 eingeführten Sozialprogramm werden die Arbeitsbedingungen in den Fabriken der Endfertigung regelmäßig auf ihre Einhaltung anhand von Sozialaudits überprüft. Diese werden von unabhängigen Dritten durchgeführt. Unser Anspruch ist es, dass alle unsere Endfertigungen in Risikoländern ein gültiges Audit zum Zeitpunkt der Produktion haben. Sollten die Fabriken kein gültiges Audit vorweisen können, unterstützen wir die Endfertigungen dabei, Verbesserungen umzusetzen. In dem Fall, dass sich keine Verbesserung abzeichnet, beenden wir die Geschäftsbeziehung.
Die Karte zeigt die Endfertigungen unserer Eigenmarken, die sich in sogenannten Risikoländern befinden. Die Einstufung in Risikoländer erfolgt durch die amfori. „Risikoländer“ sind in dem Fall solche, in denen die Wahrscheinlichkeit für Verstöße höher ist z. B. durch Korruption oder Kriege.
Social Strategie (Trainings)
Darüber hinaus wollen wir im Rahmen unserer Strategie für Eigenmarken das Wissen und die Fähigkeiten unserer wichtigsten Akteure in der Lieferkette im Bereich Menschenrechte fördern. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf folgende Menschenrechtsthemen: Sichere Arbeitsumgebung, kinderfreie Produktion, frei gewählte Beschäftigung, existenzsichernde Löhne und angemessene Arbeitszeiten.
Um dies zu erreichen, setzen wir auf gezielte Schulungen. Diese Trainings sollen tiefgehende Einblicke in die genannten Themen bieten und praktische Fähigkeiten vermitteln, um positive Veränderungen in der Endfertigung zu bewirken. Die Trainings werden von unabhängigen Partnern wie etwa dem Centre for Child Rights and Business, der amfori BSCI, Astra und Quizrr durchgeführt.
Dieses Video gibt dir einen Einblick in eine Schulung zum Thema sichere Arbeitsumgebung.
Das von Save the Children und dem Centre for Child Rights and Business entwickelte „WeCare-Programm“ ist beispielsweise ein Training zur Vermeidung von Kinderarbeit, das von uns bereits in Ländern wie China, der Türkei und Bangladesch umgesetzt wurde. Es zielt darauf ab, das Leben von Arbeitnehmer*innen zu verbessern und Fabriken zu familienfreundlicheren Arbeitgebern zu machen. Zu den Maßnahmen gehören psychologische Beratung, Kinderbetreuung und die Bereitstellung von Schulmaterialien. Damit bekämpfen wir die Ursachen von Kinderarbeit und unterstützen Geschäftspartner dabei, dieses Ziel zu erreichen.
Mit dieser Strategie wollen wir die Arbeitsbedingungen und Lebensstandards der Menschen in unseren Lieferketten verbessern.