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Kundenbewertungen für
PocketBook InkPad Eo E-Book (10,3", 64 GB)

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Ein sehr polarisierender "E-note & E-reader"

16 von 17 finden diese Bewertung hilfreich.
Verifizierter Kauf
Vorweg: Es fällt mir schwer, dieses Gerät halbwegs strukturiert ohne viele negative und auch einige wenige positive Emotionen zu bewerten. PocketBook versucht sich mit dem 10-Zöller "Inkpad Eo" nun auch in der neuen Kategorie "E-note & E-reader". Und die folgt eigenen Standards, die einem PocketBook eigentlich fremd sind. Markantes Grundmerkmal ist hier das ressourcenhungrige Android Betriebssystem (Version 11) mit Play Zugriff, was PocketBook bisher für die Reader (aus guten Gründen) nicht nutzte. Daraus leitet sich schon die erste Nutzerpflicht ab: Virenschutz muss auf das Eo! Denn es ist anfällig wie jedes Androidgerät! Und so ist das Eo dann auch kein "echtes" PocketBook, es ist technisch ein BigMe InkNote Color+ Clone, der auch in der Benutzeroberfläche der BigMe UI folgt. Das BigMe Gerät gibt es schon seit mehr als einem Jahr und spaltet seitdem die Nutzer. Das wird beim PocketBook Eo nicht anders werden. Denn eigentlich ist diese neue Klasse und damit auch das InkPad Eo nichts Anderes, als ein (sehr) einfaches Tablet mit der hakeligen und mitunter nervigen PocketBook-Androidapp. Na und das hat doch auch jedes andere, halb so teure, dafür farblich 3-mal so hoch aufgelöste und brillante Android-Tablet. Der Kaleido-3-Farbbildschirm kann da nicht einmal im Ansatz mithalten, der bei mir auch noch sichtbare Pixelfehler und eine inhomogene Ausleuchtung mit einem dicken dunkelgrauen Streifen links aufweist. Der Screen hat nur eine (selbst bei maximalem Aufdrehen) erstaunlich funzelige und eben fehlerhafte Beleuchtung. Das SmartLight reduziert zwar das Blaulicht, aber auch dafür gibt es keine automatische Einstellung (da der Umgebungslicht-Sensor fehlt). Wenn also beim Lesen plötzlich die Sonne brennt, stellt sich die Helligkeit und auch das SmartLight nicht nach. Die verfügbaren 3 Presets (TAG/NACHT/ABEND) oder eine freie Wahl müssen IMMER manuell mit mehreren Klicks vorgenommen werden. Das nervt, besonders draußen! Der einzige Vorteil des Kaleido-3-Screens von E-ink ist sein geringer Akkuverbrauch. Aber auch hier Fehlanzeige: In diesem Gerät ist der Akkuverbrauch für ein PocketBook extrem. Nach 2,5 Stunden ununterbrochener Test-Nutzung mit Einrichten des Geräts inkl. Installation einiger Apps aus dem Store, vielen nötigen Einstellungen in den (alles andere als intuitiven) Menüs und vielleicht 20 Minuten Lesen waren 70 (!) Prozent Akku weg. Das kann ein ordentliches Tablet teils besser! Ja, es laufen viele Android-Apps aus dem Playstore. Aber ehrlich, wenn ich lesen will, will ich genau NICHT von Mails und anderen "Apps" abgelenkt werden (und wenn, dann auf einem "ordentlichen" Tablet oder Smartphone). Sogar Videos ruckeln mit knapp 20 Bildern/sec., aber sie laufen. Aber nur wenn man nach viel (nervigem) Suchen in den Menüs dann auch die passende Geräteinstellung gefunden hat. Ehrlich, das macht auch keinen Spaß! Man kann auch (pixelige) 8 MB Fotos schießen - aber WOFÜR in diesem Gerät??? Fazit: Wie schon das in die Jahre gekommene BigMe-Original ist das auch noch sauteure Eo weder Fisch noch Fleisch. Auch beim Eo erschließt sich mir nicht das Konzept - und ich habe echt alles versucht, das Eo mit seinem Potenzial zu lieben. Aber es gibt KEINEN, aber auch wirklich gar keinen, Vorteil zu einem Android-Tablet/Phone mit PocketBook-App. So ist es in der aktuellen Version in Verbindung mit dem rudimentären Nutzerhandbuch nur etwas für geduldige und vermögende Technikaffine. Um z.B. einen im PB-Store gekauftes Comic in der Reader-App mit Dutzenden Einstellklicks zum Laufen zu bekommen werden Viele vorher Schreikrämpfe für ihr Geld bekommen. Bei all den eher negativen Aspekten in dieser neuen Geräteklasse und den damit verbundenen Flopp-Gefahren war PocketBook wenigsten clever genug, keine eigenen hohen Entwicklungskosten zu verursachen. Das BigMe zu clonen (und ggf. zu begraben) ist billiger. Für den Kunden ist's aber dafür zu teuer.

Viele Stärken, aber einige kritische Schwächen

8 von 9 finden diese Bewertung hilfreich.
Verifizierter Kauf
Erstmal vorweg, der Prozessor ist gut für diese Art von Tablet. Das System läuft flüssig und ist sehr responsiv für e-Ink. Das Display ist so gut, wie es derzeit mit e-Ink geht, auch wenn der Kontrast manchmal besser sein könnte. Dass der Android Store von Google unterstützt wird, ist schon mal nett, aber da fängt das System an zu schwächeln. Die Google-Integration ist aber leider nicht sauber umgesetzt, bei Kopplung kann es zu Verwirrungen kommen. Kritisch sehe ich, dass das Gerät gar keinen Zugangsschutz besitzt, weder Biometrie noch Passwort oder ähnliches. Jeder, der das Gerät in die Hände bekommt, hat damit Zugriff auf alles, was auf dem Gerät geladen oder installiert ist. Sensible Informationen sind nichts für dieses Gerät. Der Eingabestift ist nicht schlecht, aber kann nirgends am Gerät befestigt werden, weder mechanisch noch magnetisch. Damit ist der Stift immer lose vom Gerät mitzuführen - eine Hülle muss hier einspringen, von deren es nur eine gibt, welche keinen guten Ruf genießt. Die Qualität des Stifts kann aber mit dem Gerät oder den Stifen anderer Geräte nicht mithalten. Aber am schlimmsten ist die Akkulaufzeit. Voll aufgeladen, kann das Gerät keine 3 Tage im Standby verbleiben - für ein e-Ink-Gerät ein absolut schlechter Wert. Aber im laufenden Betrieb kann man faktisch zusehen, wie der Akku sich leert. Binnen 10 Minuten habe ich gute 5% Akku verloren. Hier muss ich dazu sagen, dass ich ein Update eingespielt habe und ein paar Apps (z.B. Kindle) installierte - trotzdem ist es gutes Ergebnis. Ich denke, das Gerät hätte ein wenig mehr Liebe gebraucht, um wirklich auf dem Markt bestehen zu können. Es ist kein schlechtes Gerät, aber die Schwächen sind für mich einfach zu gravierend.

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Verifizierter Kauf
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