Kaufberatung Pflanzenöle
Gesunde Öle als Nahrungsergänzungsmittel und Superfood
Pflanzenöle können die Gesundheit von Herz, Haut und Gehirn positiv beeinflussen. Zusätzlich sollen die hochwertigen Öle entzündungshemmend und antioxidativ wirken.
Inhaltsverzeichnis
> Welche positiven Effekte haben Pflanzenöle?
> Welche Pflanzenöle sind besonders gesund?
> Worauf sollte ich bei der Qualität von Ölen achten?
> Welche 5 Vorteile haben Öle gegenüber Kapseln?
> 5 Tipps: Wie lagere ich Pflanzenöle richtig?
Welche positiven Effekte haben Pflanzenöle?
- Schnell verfügbare Energiequelle und Vitamine: Pflanzenöle liefern nicht nur Energie, sondern fördern auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K.
- Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit: Ungesättigte Fettsäuren sollen das LDL-Cholesterin senken und das HDL-Cholesterin steigern und können somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.
- Entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren und GLA (Gamma-Linolensäuren): Diese sollen durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften die Linderung von Hautproblemen und Gelenkerkrankungen unterstützen.
- Pflege für Haut und Haare: Öle wie Argan- oder Nachtkerzenöl sollen die Hautregeneration fördern, Feuchtigkeit spenden und gleichzeitig das Haar stärken.
- Antioxidative Schutzwirkung für Zellen: Pflanzenöle sind reich an Vitamin E und Polyphenolen, was die Zellen vor freien Radikalen schützen und den Alterungsprozess verlangsamen kann.
- Unterstützung der kognitiven Leistungsfähigkeit: Omega-3-reiche Öle unterstützen Konzentration, Gedächtnis und die allgemeine Gehirnfunktion.
Welche Pflanzenöle sind besonders gesund?
Hanföl
Hanföl zeichnet sich durch sein optimales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren (3:1) aus, das eine entscheidende Rolle für die Unterstützung der Hautgesundheit, die Stärkung des Immunsystems und die Aufrechterhaltung eines gesunden Fettsäurehaushalts spielt.
Algenöl
Algenöl ist eine vegane Alternative zu Fischöl, da es als rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel DHA und EPA enthält – die essenziellen Omega-3-Fettsäuren, die Herz und Gehirn stärken können. Es ist besonders für Menschen geeignet, die auf tierische Produkte verzichten möchten und dadurch Gefahr laufen, einen Omega-3-Fettsäuren-Mangel zu erleiden.
Kokosöl
Kokosöl enthält mittelkettige Fettsäuren wie Laurinsäure, die schnell Energie liefern und leicht verdaulich sind. Es hat antimikrobielle Eigenschaften und wird oft in der Sporternährung oder als Bestandteil von Produkten zur Hautpflege genutzt.
Weizenkeimöl
Weizenkeimöl ist eine wertvolle Quelle für Vitamin E, das als starkes Antioxidans die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Es soll die Hautgesundheit unterstützen und zur Stärkung des Immunsystems beitragen.
Nachtkerzenöl
Nachtkerzenöl ist reich an GLA, einer Omega-6-Fettsäure, die entzündungshemmend wirken soll. In Form eines Körperöls kann es bei Hautproblemen wie Neurodermitis helfen und die Hormonbalance unterstützen, insbesondere bei PMS-Beschwerden.
Borretschöl
Borretschöl enthält ebenfalls einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure und hat ähnliche Eigenschaften wie Nachtkerzenöl. Es soll die Hautgesundheit fördern, kann Entzündungen lindern und bei Gelenkbeschwerden unterstützend wirken.
Arganöl
Arganöl wird aus den Kernen des Arganbaums gewonnen und ist reich an Vitamin E und Antioxidantien. Es soll die Regeneration der Haut unterstützen und das Haar stärken und hat auch in der Ernährung einen hohen gesundheitlichen Wert.
MCT-Öl
MCT-Öl, gewonnen aus Kokos- oder Palmöl, besteht aus mittelkettigen Fettsäuren, die schnell Energie liefern und leicht verdaulich sind. Es soll die Fettverbrennung fördern und die Funktionen des Gehirns unterstützen. Es wird in der Sporternährung als Nahrungsergänzungsmittel oder als Bestandteil der kohlenhydratarmen, ketogenen Diät verwendet.
Worauf sollte ich bei der Qualität von Ölen achten?
- In kaltgepressten Pflanzenölen bleiben die empfindlichen Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E am besten erhalten.
- Biozertifizierte Öle sind frei von Pestiziden und Schadstoffen, was bei Nahrungsergänzungsmitteln besonders wichtig ist.
- Achte auf transparente Angaben zur Herkunft. Regionale Produkte haben oft eine bessere Qualität und tragen zur Nachhaltigkeit bei.
- Beachte zudem, dass das Öl frei von künstlichen Zusätzen, Aromen oder Konservierungsstoffen ist, um die natürliche Qualität und Wirksamkeit zu gewährleisten.
- Prüfe die Zertifizierungen wie Bio-Label oder Fair-Trade-Siegel, vor allem bei global gehandelten Ölen wie Arganöl.
- Flüssige Öle solltest du bevorzugt in Glasflaschen kaufen, um eine etwaige Schadstoffbelastung durch Kunststoffverpackungen ausschließen zu können.
Welche 5 Vorteile haben Öle gegenüber Kapseln?
1. Natürliche Reinheit
Öle sind in ihrer unverarbeiteten Form erhältlich, häufig ohne Zusatzstoffe wie Gelatine oder Füllstoffe, die in Kapseln vorkommen können.
2. Flexibilität bei der Dosierung
Flüssige Öle lassen sich individuell dosieren und an den persönlichen Bedarf anpassen, während Kapseln feste Mengen vorgeben.
3. Höhere Bioverfügbarkeit
Öle werden meistens schneller vom Körper aufgenommen, da sie nicht wie Kapseln erst in der Magensäure aufgelöst werden müssen.
4. Vielseitige Anwendung
Öle können direkt in die tägliche Ernährung integriert werden, zum Beispiel in Salaten, Smoothies oder pur, und sind damit flexibler als Kapseln, die mit Wasser konsumiert werden müssen.
5. Genuss und Geschmack
Hochwertige Öle wie Hanföl bieten ein angenehmes Geschmackserlebnis, das über die reine Einnahme hinausgeht – ein weiterer Vorteil gegenüber Kapseln.
5 Tipps: Wie lagere ich Pflanzenöle richtig?
- Pflanzenöle sollten vor Licht geschützt aufbewahrt werden, da Licht die Fettsäuren zersetzt und das Öl schneller ranzig werden lässt. Eine dunkle Glasflasche oder ein geschlossener Schrank sind ideal.
- Lagere empfindliche Öle wie Hanföl im Kühlschrank, um ihre Frische zu bewahren. Stabilere Öle wie Kokosöl können bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
- Halt die Flasche immer gut verschlossen, um das Öl vor Luft und Oxidation zu schützen. Sauerstoff beschleunigt das Verderben des Öls.
- Bewahre das Öl am besten nicht in der Nähe von Herd oder Backofen auf, da Wärme die Qualität beeinträchtigt.
- Verwende das Öl vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums und achte auf Geruch oder Geschmack, um festzustellen, ob es noch genießbar ist.