Kaufberatung Rückentragen
Mit Baby im Gepäck auf Wandertour
Ob zu Wanderungen, Städtetrips oder zum nächsten Einkauf: Für alle Eltern, die gerne mit ihrem Kind aktiv sind und dabei die Hände frei haben wollen, sind Rückentragen eine lohnende Anschaffung. Deren Merkmale sind so verschieden wie die Kleinsten selbst.
Inhaltsverzeichnis
> Wofür brauche ich als Elternteil eine Baby-Rückentrage?
> Welche Ausstattung haben Rücken-Kindertragen?
> Welche Rückentrage ist die richtige für mich?
> Wie reinige und pflege ich Kindertragen am besten? 7 Tipps
Wofür brauche ich als Elternteil eine Baby-Rückentrage?
- Du liebst die Berge, wanderst gerne und gehst viel spazieren? Mit einer Rückentrage als spezieller Form der Babytragen sind all diese Aktivitäten auch mit Nachwuchs möglich.
- Auf spannenden Pfaden, matschigen Passagen oder steilen Wegen geraten Kinderwagen an ihre Grenzen. In einer Rückentrage sitzt dein Kind dank gut gepolsterter Rückenlehnen sicher und bequem und kann die Umgebung beobachten, während du wanderst.
- Da Rückentragen dem Kind mehr Bewegungsfreiheit bieten als etwa Bauchtragen, sind längere Strecken möglich.
- Das Gewicht des Kindes verteilt sich dabei dank Hüftgurt und Rückenstütze angenehm wie bei einem Rucksack.
- Eine Trage gehört neben Kinderwagen, Bett und Co. zum Grundstock einer Babyausstattung.
Welche Ausstattung haben Rücken-Kindertragen?
Standsystem für einfaches Ein- und Auspacken
Rückentragen mit einem Aufstellbügel bleiben ohne Festhalten selbst stehen. Das heißt allerdings auf keinen Fall, dass du dein Kind in der Rückentrage allein lassen solltest. Vielmehr dient es dazu, den Packsack an der Rückentrage einfacher füllen zu können.
Verstellbare Features zur Gewichtsverteilung
Meist wollen beide Eltern die Trage nutzen. Modelle mit einem verstellbaren Rückensystem lassen sich optimal an die Größe des jeweiligen Elternteils anpassen. Das ist wichtig, um selbst ein höheres Gewicht bequem schultern zu können. Ein verstellbarer Hüftgurt nimmt zumindest physisch Last von deinen Schultern und verteilt das Gewicht auf dem Becken.
Mitwachsender Kindersitz
Dein Kind kann nur bequem und stabil sitzen, wenn der Kindersitz zur Körpergröße passt. Wenn du die Trage möglichst lange Zeit nutzen möchtest, solltest du auf einen größenverstellbaren Sitz Wert legen. Er wächst quasi mit deinem Sohn oder deiner Tochter mit.
Steigbügel oder Fußschlaufen für lange Touren
Bei Touren, die mehrere Stunden dauern, ist es für die Durchblutung der Beine deines Kindes besser, wenn sie nicht frei herunterhängen, sondern in Schlaufen oder Steigbügeln stehen. Zwischendurch solltest du deinem Kind trotzdem ab und zu eine Pause gönnen und es herausheben, damit es sich auch einmal etwas bewegen kann.
Sonnendach und Regenschutz
Sonnendächer und Regenponchos schützen die kleinen Passagiere vor UV-Strahlen bzw. Nässe. Beides lässt sich, falls nicht bereits in die Trage integriert, leicht nachrüsten.
Packsack als Stauraum für Essen, Windeln und Co.
Wer nicht nur das Kind, sondern zudem Verpflegung und andere Dinge wie Windeln, Cremes und ein Erste-Hilfe-Set in der Trage transportieren möchte, dem empfehlen wir ein Modell mit Packsack. Wie viel du dort hineinpacken kannst, verrät dir das in Litern angegebene Volumen.
Mit Spiegel für den Kontrollblick
Wer seinen Liebling immer im Blick haben möchte, kann eine Trage mit Spiegel wählen. So kannst du dein Kind anschauen, ohne die Trage abzunehmen. Das ist vor allem praktisch für alle, die oft allein mit dem Kind unterwegs sind.
Welche Rückentrage ist die richtige für mich?
- Für gelegentliche Spaziergänge auf gut befestigten Wegen eignet sich ein einfaches Modell ohne besondere Extras.
- Praktisch ist eine variable Nackenstütze, die du einfach herunterklappen kannst, wenn dein Kind den Kopf selbstständig halten kann.
- Für längere Touren ist eine Rückentrage mit Stauraum für Tagesgepäck empfehlenswert, mit der du Kindersitz und Rucksack in einem hast.
- Für anspruchsvolle Wanderungen auf holprigen Pfaden sind Modelle mit extrahoher und gut gepolsterter Rückenlehne für das Kind sinnvoll.
- Die hohe Lehne soll den Kopf deines Kindes schützen, wenn zum Beispiel der/die Träger*in ausrutscht und auf den Rücken fällt. Fußstützen für das Kind und ein Hüftgurt für die Tragenden sind ebenfalls ratsam.
Wie reinige und pflege ich Kindertragen am besten? 7 Tipps
- Gilt auch für Kinderwagen, Autositze und Co.: Wenn es sich vermeiden lässt, lass dein Kind darin nichts essen oder trinken, was schwer zu entfernende Flecken hinterlässt.
- Nicht allzu hartnäckige Flecken auf der Kindertrage kannst du mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel entfernen.
- Anschließend lässt du die Trage an der Luft trocknen – ebenso, wenn die Trage einmal nass geworden ist.
- Öffne gegebenenfalls den Packsack, damit auch er trocknen bzw. auslüften kann.
- Wer ein Modell mit Rahmen gewählt hat, kann diesen ebenfalls mit einem feuchten Tuch abwischen.
- Lagere die Rückentrage an einem trockenen Ort.
- Ob und welche Teile der Trage die Reinigung in der Waschmaschinen vertragen, erfährst du in den Herstellerangaben.