Der Him­mel wird grau, Wol­ken zie­hen auf und das ers­te Don­ner­grol­len ist auch schon zu ver­neh­men? Dann ist der Regen­guss jetzt nur noch eine Fra­ge der Zeit. Damit du in sol­chen Momen­ten nicht weit und breit vom nächs­ten Unter­stand ent­fernt stehst, ste­hen dir Regen­ra­dar-Apps zur Sei­te. Sie arbei­ten oft prä­zi­ser als Wet­ter-Apps und haben spe­zi­ell die Regen­wol­ken im Blick. So kommst du tro­cken ans Ziel.

Kos­ten­lo­se Regen­ra­dar-Apps

Die in die­sem Kapi­tel auf­ge­führ­ten Apps kannst du zwar kos­ten­frei her­un­ter­la­den (Stand: Juni 2019), dafür wird Wer­bung ein­ge­blen­det. Außer­dem ist der Funk­ti­ons­um­fang in man­chen Fäl­len ein­ge­schränkt gegen­über einer kos­ten­pflich­ti­gen Voll­ver­si­on.

“Regen­Ra­dar”

Die App stammt vom belieb­ten Por­tal Wet­te­rOn­line, das schon seit 1997 prä­zi­se Wet­ter­da­ten lie­fert. Der “Regen­Ra­dar” kon­zen­triert sich auf den Nie­der­schlag in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Der User wird auto­ma­tisch erfasst und bekommt einen Regen-Radar­film für die Regi­on zu sehen, der die letz­ten und die kom­men­den 90 Minu­ten abbil­det. Wer die App im inter­nen Spei­cher sei­nes Andro­id-Smart­pho­nes instal­liert hat, kann ein eige­nes Wid­get für den “Regen­Ra­dar” erstel­len.

Prak­tisch für Tou­ris­ten, die Deutsch­land, Öster­reich oder die Schweiz besu­chen: Die App ist in ins­ge­samt 27 Spra­chen ver­füg­bar (Stand: Juni 2019), dar­un­ter auch außer­eu­ro­päi­sche wie Hin­di, Afri­kaans und Indo­ne­sisch.

“Regen­Ra­dar” für iOS her­un­ter­la­den
“Regen­Ra­dar” für Andro­id her­un­ter­la­den

“Rain­To­day” (für iOS)

“Rain­To­day” vom Wet­ter­dienst Meteo­Group gab es ursprüng­lich sowohl für iOS als auch für Andro­id, war Mit­te Juni 2019 aber für Andro­id nicht mehr ver­füg­bar. Dabei konn­te die App ähn­lich gute Bewer­tun­gen erzie­len wie der “Regen­Ra­dar”.

“Rain­To­day” sen­det sei­ne Regen­war­nun­gen bis zu 60 Minu­ten im Vor­aus. Aus­schlag­ge­bend ist das jewei­li­ge Post­leit­zah­len­ge­biet, in dem man sich befin­det. Natür­lich erhält man auf Wunsch auch die War­nun­gen für eine ande­re Regi­on.

Die Regen­war­nun­gen gibt es für Deutsch­land und die Schweiz.

“Rain­To­day” für iOS her­un­ter­la­den

“Regen­Alarm”

Der Name ist Pro­gramm: Wenn sich Regen, Schnee oder Hagel nähern, erhält der User eine Warn­mel­dung auf sein Smart­pho­ne. Ob er per Benach­rich­ti­gung, Vibra­ti­on, Ton oder von allem zusam­men gewarnt wer­den will, kann er selbst aus­wäh­len.

Neben Deutsch­land und Öster­reich wird auch die Wet­ter­la­ge in wei­te­ren euro­päi­schen Län­dern erfasst, hin­zu kom­men die USA, Kana­da, Mexi­ko, Argen­ti­ni­en, Japan, Süd­ko­rea, Aus­tra­li­en und noch eini­ge mehr. Die Daten bezieht “Regen­Alarm” jeweils von den staat­li­chen Wet­ter­diens­ten. Ins­ge­samt zehn Spra­chen ste­hen zur Ver­fü­gung.

Beson­ders posi­tiv: Die Macher vom “Regen­Alarm” ant­wor­ten zügig und umfas­send auf die Kom­men­ta­re in den App-Stores. Außer­dem infor­mie­ren sie die User-Com­mu­ni­ty per Twit­ter über neu­es­te Ent­wick­lun­gen oder aktu­el­le Beta-Ver­sio­nen.

“Regen­Alarm” für iOS her­un­ter­la­den
“Regen­Alarm” für Andro­id her­un­ter­la­den

“Regen Alarm”

Glei­cher Name, anders geschrie­ben, ande­rer Anbie­ter: “Regen Alarm” (mit Leer­zei­chen) ähnelt in vie­ler­lei Hin­sicht dem Kol­le­gen “Regen­Alarm” (ohne Leer­zei­chen). Aller­dings hat die App bis­lang (Stand: Juni 2019) deut­lich weni­ger User gefun­den.

Dabei bie­tet auch die­ser “Regen Alarm” weni­ge Minu­ten vor einem Nie­der­schlag eine Warn­mel­dung, und das nicht nur in Deutsch­land, son­dern in ganz Euro­pa, den USA, Afri­ka, Tei­len Süd­ame­ri­kas und Aus­tra­li­en. Das Spra­chen­pa­ket hält da nicht ganz mit, denn es gibt “nur” sechs Sprach­ver­sio­nen. Dar­un­ter aller­dings Eng­lisch, Spa­nisch und Fran­zö­sisch, womit wei­te Tei­le der Welt abge­deckt sind.

Klei­ner Gag: Der Sound bei einer Warn­mel­dung klingt nach Regen­trop­fen.

“Regen Alarm” für iOS her­un­ter­la­den
“Regen Alarm” für Andro­id her­un­ter­la­den

Län­ge­re Akku-Lauf­zeit = län­ge­re Sicher­heit

Die bes­te Regen­ra­dar-App nützt nichts, wenn dein Smart­pho­ne vor der ent­schei­den­den Nach­richt den Geist auf­gibt. Des­we­gen soll­te – spe­zi­ell bei Wan­de­run­gen fern der nächs­ten Steck­do­se – der Akku mög­lichst lan­ge durch­hal­ten. Wie das geht? Das ver­ra­ten dir die fol­gen­den UPDATED-Rat­ge­ber.

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Kos­ten­pflich­ti­ge Regen­ra­dar-Apps

Neben den wer­be­frei­en Pro-Ver­sio­nen der kos­ten­lo­sen Apps gibt es auch Anbie­ter, die von vorn­her­ein auf kos­ten­pflich­ti­ge Apps set­zen. Der Leis­tungs­um­fang ist dann in der Regel von Beginn an grö­ßer oder kann per Abo oder In-App-Kauf erwei­tert wer­den.

“Warn­Wet­ter”

Hin­ter dem “Warn­Wet­ter” steckt nie­mand ande­res als der staat­li­che Deut­sche Wet­ter­dienst, der unter ande­rem den Kata­stro­phen­schutz über die aktu­el­le Wet­ter­si­tua­ti­on auf dem Lau­fen­den hält. Unwet­ter­war­nun­gen sind des­halb auch bereits in der kos­ten­frei­en Basis­ver­si­on ver­füg­bar, für Regen­war­nun­gen ist aller­dings die Frei­schal­tung der Voll­ver­si­on not­wen­dig.

Außer­dem gibt es in der Voll­ver­si­on Infor­ma­tio­nen zu:

  • Wol­ken (Satel­li­ten­da­ten, Modell­vor­her­sa­gen)
  • Blit­zen (Blitz­or­tung, Vor­her­sa­gen)
  • Wind (Modell­vor­her­sa­gen)
  • Tem­pe­ra­tu­ren (Modell)
  • orts­be­zo­ge­nen Wet­ter­wer­ten (Wet­ter­sta­tio­nen sowie Vor­her­sa­ge­punk­te)

Die Voll­ver­si­on erhältst du per In-App-Kauf für 1,99 Euro (Stand: Juni 2019).

“Warn­Wet­ter” für iOS her­un­ter­la­den
“Warn­Wet­ter” für Andro­id her­un­ter­la­den

“Regen­Vor­schau”

Die “Regen­Vor­schau” gehört zu den best­be­wer­te­ten Apps unter den Wet­ter-Pro­gram­men. Im Gegen­satz zu ande­ren Apps bie­tet sie zwar kei­ne Sie­ben-Tage-Vor­schau, in der ohne­hin vie­le Unsi­cher­hei­ten ste­cken, wodurch die Genau­ig­keit abnimmt. Dafür glänzt sie mit beson­ders prä­zi­sen Vor­her­sa­gen, wann es wo in den kom­men­den zwei Stun­den zu reg­nen beginnt.

Wie bei “Warn­Wet­ter” ist die wesent­li­che Funk­ti­on (Anzei­ge von Ort und Bewe­gungs­rich­tung vom Nie­der­schlag) bereits in der kos­ten­frei­en Basis­ver­si­on zugäng­lich. Wenn du aber eine Alarm­mel­dung für dei­nen aktu­el­len Stand­ort erhal­ten willst, benö­tigst du die kos­ten­pflich­ti­ge Voll­ver­si­on.

Das Bezahl­mo­dell ist je nach Betriebs­sys­tem unter­schied­lich. In App­les App Store gibt es neben der Basis­ver­si­on die App “Regen­Vor­schau Pro” für 2,29 Euro. Die sucht man in Goo­g­les Play Store ver­geb­lich. Statt­des­sen gibt es dort nur die Basis­ver­si­on, in der du für ein­ma­lig 4,49 Euro oder im 1‑Jah­res-Abo für je 1,99 Euro einen Pre­mi­um-Sta­tus mit dem Regen­alarm erwer­ben kannst (Stand: Juni 2019).

“Regen­Vor­schau” für iOS her­un­ter­la­den
“Regen­Vor­schau Pro” für iOS her­un­ter­la­den
“Regen­Vor­schau” für Andro­id her­un­ter­la­den

“Wea­ther­Pro”

“Wea­ther­Pro” ging bereits in meh­re­ren Tests ver­schie­de­ner Tech-Maga­zi­ne als Sie­ger her­vor. Her­aus­ge­ber ist der Wet­ter­dienst Meteo­Group, der auch hin­ter der Spe­zi­al-App “Rain­To­day” steckt. Im Gegen­satz dazu deckt “Wea­ther­Pro” das gesam­te Wet­ter­spek­trum ab, und das für fast jeden Punkt der Erde.

Auch hier gibt es eine kos­ten­freie Basis­ver­si­on, die aber nur vor Unwet­tern mit Stark­re­gen oder Gewit­ter warnt. Das erwei­ter­te Regen­ra­dar mit einer Vor­her­sa­ge von bis zu drei Stun­den und Bil­dern im Fünf-Minu­ten-Rhyth­mus gibt es erst mit der Voll­ver­si­on.

Beim Nie­der­schlags­ra­dar kannst du anhand unter­schied­li­cher Far­ben erken­nen, ob die her­an­zie­hen­den Wol­ken Regen, Schnee, Schnee­re­gen, Hagel oder Eis­re­gen in sich tra­gen. Im Mai 2019 kün­dig­ten die Ent­wick­ler außer­dem eine Ver­knüp­fung mit einer Smart­watch bzw. Apple Watch an.

Die Pro-Ver­si­on gibt es im Abo für 0,99 Euro pro Monat bzw. 9,99 Euro für ein gan­zes Jahr (Stand: Juni 2019).

“Wea­ther­Pro” für iOS her­un­ter­la­den
“Wea­ther­Pro” für Andro­id her­un­ter­la­den

Immer schön tro­cken blei­ben

Wet­ter betrifft jeden. Kein Wun­der, dass es beim Small­talk im Büro genau­so zu den Lieb­lings­the­men gehört wie am Früh­stücks­tisch oder in der Stamm­knei­pe. Ent­spre­chend beliebt sind Wet­ter-Apps, die mil­lio­nen­fach auf die Smart­pho­nes gela­den wer­den. Doch jedes Mal vor einem Spa­zier­gang lan­ge ana­ly­sie­ren, ob in nächs­ter Zeit ein Regen­guss droht? Spe­zi­el­le Regen­ra­dar-Apps neh­men dir die­se Arbeit ab. Sie zei­gen dir genau, ob es an dei­nem Stand­ort tro­cken bleibt oder ob du dir schon ein­mal einen Unter­schlupf suchen soll­test. Auf Wunsch gibt es in der Regel eine Warn­mel­dung. Und schon kommst du tro­cke­nen Fußes nach Hau­se – oder mar­schierst gar nicht erst los.

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