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iPho­ne 14: Alle Gerüch­te, Leaks und Infor­ma­tio­nen zusammengefasst

Offizielles Bildmaterial zum iPhone 14 gibt es noch nicht, aber jede Menge Gerüchte.

Dass die Zeit zum nahen­den iPho­ne 14 immer kür­zer wird, merkt man unter ande­rem an der zuneh­men­den Dich­te an Leaks und Gerüch­ten. Dabei gab es schon vor dem iPho­ne 13 ers­te Spe­ku­la­tio­nen zu des­sen Nach­fol­ger. Was das Inter­net zum kom­men­den iPho­ne 14 zu sagen hat, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Hin­weis: Nichts als Gerüchte

Bis Apple das nächs­te iPho­ne vor­stel­len wird, dürf­ten noch eini­ge Wochen ver­ge­hen. Übli­cher­wei­se prä­sen­tiert das Unter­neh­men sei­ne neue Smart­pho­ne-Genera­ti­on im Herbst zwi­schen Sep­tem­ber und Okto­ber. Aktu­ell tip­pen Insider*innen eher auf Mit­te Sep­tem­ber für die Vorstellung.

Alle Infor­ma­tio­nen, die bis zur offi­zi­el­len Ankün­di­gung im Inter­net kur­sie­ren und geteilt wer­den, sind des­halb ledig­lich Gerüch­te und Ver­mu­tun­gen. Wenn­gleich sich die Leaks in den ver­gan­ge­nen Jah­ren häu­fig als kor­rekt erwie­sen haben, soll­test du die­se immer mit einer gewis­sen Skep­sis lesen und im Hin­ter­kopf behal­ten, dass sich die ver­meint­li­chen Infor­ma­tio­nen auch als falsch her­aus­stel­len kön­nen – auch, wenn sie durch­aus plau­si­bel klingen.

Die Nomen­kla­tur: iPho­ne 14, XV oder doch ganz anders?

Die­ses Jahr fei­ert das iPho­ne sei­nen 15. Geburts­tag. Wir erin­nern uns: 2017, anläss­lich der ers­ten Zehn, ver­öf­fent­lich­te Apple par­al­lel zum regu­lä­ren iPho­ne 8 das iPho­ne X (Römisch Zehn). Viel­leicht plant Apple erneut eine ähn­li­che Über­ra­schung – sofern nach den zahl­rei­chen Leaks und Gerüch­ten davon über­haupt noch die Rede sein kann.

Aller­dings wür­de eine Son­der­edi­ti­on mit Suf­fix „XV“ zu einem ähn­li­chen Dilem­ma füh­ren wie 2018. Erin­nern wir uns wei­ter: Nach dem iPho­ne 8 und dem X konn­te Apple im Jahr dar­auf nicht ein­fach mit der logi­schen Zah­len­rei­he wei­ter­ma­chen. Ein iPho­ne 9 als Nach­fol­ger des iPho­ne X? Was sich nicht nur wie ein Rück­schritt anhört, war auch für Apple undenk­bar. Mit dem Ergeb­nis: 2018 folg­ten die abstrus benann­ten iPho­ne XR, XS und XS Max – wobei bis heu­te nicht klar ist, wofür das „r“ stand.

Mit den in den dar­auf­fol­gen­den Jah­ren erschie­ne­nen iPho­nes hat Apple bei der Namens­ge­bung end­lich wie­der in die Spur gefun­den und setzt die für alle nach­voll­zieh­ba­re Zähl­wei­se fort. Folg­lich ist es nur legi­tim, anzu­neh­men, dass auf das iPho­ne 13 das iPho­ne 14 folgt.

Auch die zahl­rei­chen Leaks zum kom­men­den iPho­ne gehen davon aus, dass Apple der Num­me­rie­rung treu bleibt und im Herbst ein Smart­pho­ne vor­stel­len wird, das alle erwar­ten: das iPho­ne 14.

Wie vie­le Model­le umfasst das iPho­ne 14?

Ursprüng­lich als Solist 2007 an den Start gegan­gen, erscheint das iPho­ne seit eini­gen Jah­ren als Quar­tett. Auch für 2022 ist davon aus­zu­ge­hen, dass Apple erneut vier iPho­ne-Model­le prä­sen­tie­ren wird. Aller­dings könn­te hier die ers­te Neue­rung anste­hen. Denn die Ver­kaufs­zah­len der bei­den Mini-Model­le, iPho­ne 12 mini und 13 mini, hät­ten wohl nicht den Erwar­tun­gen ent­spro­chen, heißt es aus dem Unter­neh­men nahe­ste­hen­den Krei­sen. Die Fol­ge: Das Mini wird vor­aus­sicht­lich nicht fortgeführt.

Statt­des­sen soll es neben dem iPho­ne 14 ein iPho­ne 14 Max geben – ana­log zum iPho­ne 14 Pro (Max). Der ein­zi­ge Unter­schied zwi­schen den bei­den Model­len ist auch hier wie­der nur die Bild­schirm­grö­ße. Dar­aus ergibt sich nach jet­zi­gem Kennt­nis­stand fol­gen­de mög­li­che Grö­ßen­ver­tei­lung für 2022:

  • iPho­ne 14: 6,1 Zoll (15,5 Zentimeter)
  • iPho­ne 14 Max: 6,7 Zoll (17 Zentimeter)
  • iPho­ne 14 Pro: 6,1 Zoll (15,5 Zentimeter)
  • iPho­ne 14 Pro Max: 6,7 Zoll (17 Zentimeter)

Das Tech­nik­ma­ga­zin 9to5Mac ora­kelt indes, dass Apple statt eines zwei­ten Max-Modells auch die „Plus“-Bezeichnung zurück­brin­gen könn­te. Das Suf­fix hat­te Apple zum letz­ten Mal beim iPho­ne 8 2017 ver­wen­det. Dage­gen spricht aber, dass Apple damit die Klar­heit der obi­gen Namens­ge­bung auf­ge­ben wür­de. Zumal ein „iPho­ne 14 Plus“ und ein „iPho­ne 14 Pro Max“ gleich groß wären – es also für Kund*innen nur umso ver­wir­ren­der wäre, war­um das eine iPho­ne ein „Plus“ im Namen trägt und das ande­re ein „Max“. Dann wie­der­um: Apple hat auch schon mal ein iPho­ne XR, XS und XS Max ver­öf­fent­licht – so viel dazu, Kund*innen nicht zu verwirren.

Wie könn­te das iPho­ne 14 aussehen?

Fast schon zuver­sicht­lich geben sich die Leaks bei dem Design des iPho­ne 14: Hier erwar­ten uns kei­ne gro­ßen Über­ra­schun­gen. Es wird wohl aus­se­hen wie sein Vor­gän­ger. Die kos­me­ti­schen Upgrades betref­fen vor­ran­gig die bei­den Pro-Model­le. So soll unter ande­rem die Notch im Dis­play ersetzt wer­den. Alter­na­tiv ver­baut Apple die Front­ka­me­ra und die Sen­so­ren für Face ID fort­an in zwei soge­nann­ten Punch-Holes, also klei­nen Aus­spa­run­gen im Dis­play statt des bis­lang schwar­zen Bal­kens am obe­ren Rand. Wäh­rend die Front­ka­me­ra im iPho­ne 14 Pro (Max) in einem klei­nen Loch ver­schwin­det, erin­nert die Aus­spa­rung für die Face-ID-Sen­so­ren optisch an eine läng­li­che Pil­le. Das nor­ma­le iPho­ne 14 (Max) soll hin­ge­gen wei­ter­hin mit einer Notch aus­ge­stat­tet sein.

Apro­pos Dis­play: Die Chan­cen, dass Apple allen iPho­ne-Vari­an­ten ein Pro­Mo­ti­on-Dis­play spen­die­ren könn­te, ste­hen wei­ter­hin schlecht. Die adap­ti­ven LTPO-OLEDs, die eine Bild­wie­der­hol­ra­te bis zu 120 Hertz unter­stüt­zen, blei­ben auch 2022 den Pros vor­be­hal­ten. Bis­lang ver­bau­te Apple LPTOs ledig­lich in der Apple Watch und den iPho­ne 13 Pros. Auch beim iPad ist das Pro das ein­zi­ge Apple-Tablet, das eine Bild­fre­quenz bis zu 120 Hz wie­der­ge­ben kann. Als Zulie­fe­rer für die Dis­plays, die in den iPho­nes ver­baut wer­den, grei­fe Apple erneut auf Sam­sung und LG zurück.

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Eine wei­te­re Ände­rung, die eben­falls nur das Pro betrifft, ist der das Dis­play umlau­fen­de Rah­men. Die­ser soll gegen­über dem Vor­gän­ger und dem nor­ma­len iPho­ne 14 um bis zu 20 Pro­zent schma­ler ausfallen.

Bis­lang fer­tig­te Apple das Chas­sis sei­ner iPho­ne je nach Modell aus Alu­mi­ni­um oder Edel­stahl. 2022 könn­te Titan als drit­tes Metall hin­zu­kom­men. Die Apple Watch bie­tet der kali­for­ni­sche Kon­zern bereits in einer Titan-Vari­an­te an. Dank sei­ner Mate­ri­al­be­schaf­fen­heit ist Titan weni­ger kratz­an­fäl­lig und schwe­rer zu ver­bie­gen. Soll­te sich das Gerücht bewahr­hei­ten, ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass sich dies auch im Preis niederschlägt.

Wenn­gleich das Design des iPho­nes 14 nahe­zu iden­tisch zum Äuße­ren des Vor­gän­gers sein wird, lässt sich zumin­dest auf der Rück­sei­te eine Über­ar­bei­tung erken­nen. Die ver­bes­ser­te Kame­ra (sie­he unten), die in den bei­den Pro-iPho­nes ste­cken wird, bean­spru­che näm­lich mehr Platz. Das Pla­teau, aus dem die drei rück­sei­ti­gen Kame­ras her­aus­ste­hen, soll gegen­über dem iPho­ne 13 Pro (Max) noch­mals ein biss­chen dicker ausfallen.

3D-Model­le zei­gen, wie das iPho­ne 14 aus­se­hen könnte:

Ver­ab­schie­det sich das iPho­ne 14 vom Lightning-Anschluss?

Der jähr­li­che Leis­tungs­zu­wachs der Pro­zes­so­ren und des 5G-Modems sor­gen dafür, dass sich Smart­pho­ne schnel­ler auf­hei­zen. Um dem Tem­pe­ra­tur­an­stieg ent­ge­gen­zu­wir­ken, soll Apple seit eini­ger Zeit an einem neu­en ther­mi­schen Ver­fah­ren arbei­ten, dass die im iPho­ne-Inne­ren ent­ste­hen­de Wär­me bes­ser aus dem Gehäu­se lei­tet. Soge­nann­te Dampf­kam­mern küh­len bereits eini­ge High-End-Smart­pho­nes ande­rer Her­stel­ler, unter ande­rem von Sam­sung und Razer. Viel­leicht hal­ten sie dem­nächst auch beim iPho­ne Einzug.

Nicht nur zu war­me Smart­pho­nes, son­dern auch der Light­ning-Port, App­les pro­prie­tä­rer Anschluss, könn­te bald der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Denn ab 2024 soll ein euro­pa­wei­ter Stan­dard für mehr Ein­heit­lich­keit bei den Lade­an­schlüs­sen und ‑kabeln sor­gen. Ab dann gilt für alle Her­stel­ler eine USB-C-Pflicht. Bis­lang wehrt sich das US-Unter­neh­men gegen den Beschluss, die Fra­ge ist nur, wie lan­ge noch. Was wären die Alter­na­ti­ven? Gut mög­lich, dass Apple bereits an einem USB-C-iPho­ne expe­ri­men­tiert. Ob die­ses aber schon 2022 in den Han­del kommt, ist frag­lich. Eine ande­re Opti­on wäre, die Kabel­buch­se gänz­lich zu eli­mi­nie­ren und nur noch auf induk­ti­ves Laden zu set­zen. Damit wäre Apple ver­mut­lich der ers­te Her­stel­ler, der die­sen gewag­ten Schritt gin­ge. Zumal die Geschwin­dig­keit bei kabel­lo­sem Laden – trotz MagSafe – weit­aus nied­ri­ger aus­fällt als über Light­ning oder USB‑C.

Doch nicht nur beim Auf­la­den des iPho­nes selbst ist die Gerüch­te­kü­che am Bro­deln. Auch bei der Ener­gie­um­ver­tei­lung gibt es man­cher­lei Mut­ma­ßun­gen. Android-Nutzer*innen ken­nen viel­leicht die soge­nann­te „Rever­se wire­less charging“-Funktion. Die­se Tech­nik ermög­licht bila­te­ra­les Laden, also das Laden eines Zweit­ge­räts mit­hil­fe eines Android-Smart­pho­nes. So kannst du zum Bei­spiel In-Ear-Kopf­hö­rer auf­la­den, indem du das Lade­ca­se auf der Rück­sei­te eines Sam­sung Gala­xy S22 plat­zierst. Der Gedan­ke, Air­Pods dem­nächst durch Auf­le­gen auf ein iPho­ne mit Strom zu ver­sor­gen, ist auf jeden Fall naheliegend.

iOS 16 bringt neu­en Sperr­bild­schirm, geteil­te Media­thek und mehr

Unab­hän­gig vom iPho­ne 14 hat­te Apple bereits Anfang Juni des­sen Betriebs­sys­tem vor­ge­stellt. Die kom­men­de Ver­si­on heißt iOS 16 und wird auf den 2022er iPho­nes vor­in­stal­liert sein. Inter­es­sier­te kön­nen sich eine unfer­ti­ge Ver­si­on in Form einer Beta bereits her­un­ter­la­den, um die neu­en Funk­tio­nen aus­zu­pro­bie­ren. Dabei ste­hen mög­li­cher­wei­se noch nicht alle fina­len Inhal­te zur Ver­fü­gung. Wie du die Beta zu iOS 16 instal­lierst und wel­che Funk­tio­nen dich erwar­ten, unter ande­rem ein neu­er Sperr­bild­schirm und die Mög­lich­keit, ver­schick­te Nach­rich­ten zu bear­bei­ten, liest du hier:

Mehr dazu 
iOS 16 Public Beta: So bekommst du die neu­en Funktionen 

Dar­über hin­aus ver­mu­ten Gerüch­te – wie jedes Jahr –, dass Apple end­lich ein Always-On-Dis­play (AoD) inte­grie­ren könn­te. Die­se Bild­schirm­funk­ti­on redu­ziert den Strom­ver­brauch, indem im Stand­by-Modus nur weni­ge rele­van­te Infor­ma­tio­nen ange­zeigt wer­den – dafür aber dau­er­haft. Mit einer Always-On-Funk­ti­on müss­test du dein iPho­ne zukünf­tig nicht erst wecken, um Uhr­zeit, Wid­ge­ts und Benach­rich­ti­gun­gen ein­zu­se­hen. Statt­des­sen wür­de das Gerät die­se Inhal­te, wie eine Apple Watch, per­ma­nent bereithalten.

Ein Wer­muts­trop­fen hat das Gerücht aller­dings: Obwohl es bereits Vide­os zu der Funk­ti­on gibt, die anschei­nend sogar auf einem iPho­ne X von 2017 dar­stell­bar wäre, liegt der Ver­dacht nahe, dass Apple das AoD aus­schließ­lich auf den 14 Pros ermög­licht. Grund dafür könn­te das ener­gie­ef­fi­zi­en­te LTPO-OLED der Pros sein, des­sen Bild­fre­quenz auf 1 Hertz gedros­selt wer­den kann.

Im Code der Beta zu iOS 16 wur­den Ende Juli bereits kon­kre­te Hin­wei­se auf die Always-On-Funk­ti­on ent­deckt. Die von Apple bei­geleg­ten Hin­ter­grund­bil­der ent­hal­ten dem­nach eine „Sleep“-Variante, also eine, die ange­zeigt wird, wenn du das iPho­ne gera­de nicht nutzt. In die­sem Stand­by-Modus redu­ziert das Gerät die Far­ben des Hin­ter­grund­bilds und des­sen Helligkeit.

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Neu­er Chip­satz und mehr Spei­cher – aber nicht für alle

Wir sind es inzwi­schen gewohnt, dass mit jeder neu­en Smart­pho­ne-Genera­ti­on auch ein leis­tungs­stär­ke­rer Chip­satz ein­her­geht. Die­sen jähr­li­chen Rhyth­mus haben Apple, Sam­sung und Co. über Jah­re eta­bliert. 2022 könn­te Apple mit die­ser Tra­di­ti­on bre­chen. Der oft gut infor­mier­te Apple-Ana­lyst Ming-Chi Kuo pro­phe­zeit, dass nur das iPho­ne 14 Pro und Pro Max den neu­en ARM-Pro­zes­sor A16 Bio­nic ver­baut haben. Die bei­den Stan­dard­mo­del­le set­zen hin­ge­gen auf das Vor­jah­res­mo­dell, den A15 Bio­nic, der auch in allen iPho­ne-13-Model­len tak­tet. Auch an der Anzahl der Ker­ne ändert sich gegen­über 2021 nichts: Es soll auch im iPho­ne 14 bei zwei Per­for­mance- und vier Effi­zi­enz-Ker­nen blei­ben. Jason Cross, Redak­teur bei Mac­world, erwar­te um eine 15 Pro­zent höhe­re Pro­zes­sor­leis­tung im Ver­gleich zwi­schen dem A 16 Bio­nic und dem A 15 Bio­nic. Bei der GPU könn­ten sogar bis zu 30 Pro­zent mehr Gra­fik­leis­tung drin sein.

Immer­hin: Beim Arbeits­spei­cher, so Kuo, sol­len iPho­ne 14 und 14 Pro gleich­zie­hen. Statt wie bis­her vier und sechs Giga­byte (GB) RAM könn­ten ab die­sem Jahr in allen iPho­nes sechs GB ste­cken. Einen Unter­schied könn­te es aber auch hier geben: Beim iPho­ne 14 soll Apple mut­maß­lich Arbeits­spei­cher vom Typ LPDDR4X ver­bau­en, im iPho­ne 14 Pro hin­ge­gen den schnel­le­ren LPDDR5 (4.266 Mbit/s vs. 6.400 Mbit/s Daten­ra­te). Zudem ver­spricht der Her­stel­ler Micron eine 20 Pro­zent höhe­re Ener­gie­ef­fi­zi­enz, was sich auf die Akku­lauf­zeit aus­wir­ken würde.

Zu guter Letzt könn­te auch der Flash­spei­cher ein Upgrade erfah­ren. Bereits beim iPho­ne 13 Pro hat­te Apple erst­mals die Kapa­zi­tät auf einen Tera­byte (TB) ange­ho­ben. Kurz nach des­sen Ankün­di­gung kur­sier­ten die ers­ten Gerüch­te, dass der Spei­cher des iPho­ne 14 Pro sogar auf zwei Tera­byte wach­sen könn­te. Damit sich der Spei­cher auf glei­cher Flä­che über­haupt ver­dop­peln könn­te, käme das soge­nann­te „Qua­dru­p­le Level Cell“-Verfahren (QLC) zum Ein­satz. QLC ermög­licht die Erhö­hung der Spei­cher­dich­te ohne phy­si­sche, also räum­li­che, Aus­deh­nung. Ob Apple zwei Jah­re in Fol­ge den Spei­cher erhöht, weiß aktu­ell nur der Her­stel­ler selbst.

Kame­ra-Neue­run­gen: 48 Mega­pi­xel, 8K und Autofokus

Auch bei den Kame­ras dürf­te Apple wie­der fein­jus­tiert haben, um die Bild­qua­li­tät erneut zu stei­gern. Kon­kre­te Anga­ben lie­gen hier aber vor allem wie­der bei den Pro-Model­len vor. Erneut will Ming-Chi Kuo hier vali­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten haben, die besa­gen, dass Apple erst­mals die Mega­pi­xel auf dem Sen­sor erhöht. So soll die Haupt­ka­me­ra statt der bis­her ver­bau­ten zwölf Mega­pi­xel zukünf­tig Fotos mit bis zu 48 Mega­pi­xel schie­ßen. 48 Mega­pi­xel wären auch des­halb nötig, um 8K-Video­auf­nah­men zu ermög­li­chen. Bei Fotos könn­te das soge­nann­te Pixel Bin­ning statt­fin­den. Die­ser Pro­zess ver­schmilzt meh­re­re Pixel zu einem, um das Resul­tat vor allem bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen zu ver­bes­sern. Das damit abge­lich­te­te Motiv hät­te dann zwölf statt 48 Mega­pi­xel, böte aber mehr Details. Die Ult­ar­weit­win­kel- und die Tele­ka­me­ra blei­ben wohl wei­ter­hin bei einer 12-MP-Auf­lö­sung. Glei­ches gilt für die bei­den nor­ma­len iPho­ne 14.

Als wei­te­res Gerücht im Umlauf ist eine soge­nann­te Peri­skop­ka­me­ra, die einen ech­ten opti­schen Zoom ermög­li­chen wür­de. Eini­ge Android-Smart­pho­nes, wie das Sam­sung Gala­xy S21 und S22, bie­ten bereits Peri­sko­plin­sen. Ein der­ar­ti­ges Kame­ra­sys­tem bean­sprucht jedoch zusätz­li­chen Platz im Gehäu­se. Dass Apple die­sen bereits im iPho­ne 14 ein­räumt, ist unwahr­schein­lich. Ers­te Mut­ma­ßun­gen Rich­tung iPho­ne 15 legen nahe, dass Apple sich die Neue­rung für 2023 auf­he­ben wird – gene­rell dürf­ten uns beim iPho­ne 15 wie­der grö­ße­re Ver­än­de­run­gen, auch hin­sicht­lich des Designs, erwarten.

Bes­se­re Fotos bei schlech­ter Beleuch­tung könn­te auch die Front­ka­me­ra im iPho­ne 14 lie­fern, so denn die Gerüch­te stim­men. Hier soll sich zumin­dest die Blen­de wei­ter öff­nen, von ehe­mals f/2.2 auf f/1.9. Eine grö­ße­re Blen­den­öff­nung lie­ße mehr Licht auf den Sen­sor fal­len, was sich wie­der­um in schär­fe­ren Fotos bemerk­bar machen wür­de. Eine zwei­te Neue­rung betrifft den Fokus, der nun nicht mehr fix ist, son­dern sich auto­ma­tisch auf wech­seln­de Abstän­de zum Objekt anpasst. Der soge­nann­te Auto­fo­kus ist bei Kame­ras auf der Smart­pho­ne-Rück­sei­te längst Standard.

Wann erscheint das iPho­ne 14 und was kos­tet es?

Das iPho­ne 13 hat­te Apple am 14. Sep­tem­ber 2021 der Welt­öf­fent­lich­keit prä­sen­tiert. Gut mög­lich, dass auch die Ankün­di­gung des dies­jäh­ri­gen Apple-Smart­pho­nes in ein ähn­li­ches Zeit­fens­ter fällt. Der offi­zi­el­le Ver­kauf star­tet für gewöhn­lich eini­ge Wochen spä­ter, wobei es in der Ver­gan­gen­heit immer mal wie­der modell­ab­hän­gi­ge Abwei­chun­gen gege­ben hat.

Über die Prei­se lässt sich – wie über den Rest – aktu­ell nur spe­ku­lie­ren. Abge­lei­tet von den der­zeit kol­por­tier­ten Spe­zi­fi­ka­tio­nen der kom­men­den iPho­ne-Genera­ti­on dürf­te aber mit einem Preis­an­stieg für alle vier Model­le zu rech­nen sein. Dazu kom­men der even­tu­ell grö­ße­re Flash­spei­cher, Titan als neu­es Gehäu­se­ma­te­ri­al und App­les Wunsch, das Pro noch stär­ker von der Stan­dard­va­ri­an­te abzu­he­ben – auch preislich.

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