So gelingt der
Urlaub mit Teenagern und großen Kindern

11. September 2018 | von

Ich kann mich noch gut an den ersten Sommerurlaub mit unseren drei Kindern erinnern. Die waren damals noch klein – im Kindergarten- und Grundschulalter – und die Begeisterung über Meer und Wellen groß. An der Ostsee mit ihrem moderaten Klima und den flachen Stränden hatten wir den perfekten Ort für unseren Familienurlaub gefunden – ja, es hat uns so gut gefallen, dass wir auch für den kommenden Sommer dort buchten. Und für den darauffolgenden Sommer. Und den Sommer danach. Und …

Urlaub mit erwachsenen Kindern

Tatsächlich fahren wir bis heute einmal im Jahr an die See, denn mein Mann und ich (beide arbeiten wir in eher stressigen Berufen) lieben diesen ruhigen und unspektakulären Ferienort, bei dem die Entspannung gleich nach der Ankunft beginnt. Und auch die Kinder (mittlerweile 20, 18 und 15) können – nach ein paar eher angenervten oder sogar abstinenten Jahren – den Urlaub an der See wieder genießen.

Beiger Sommerhut für Damen
Rote Sommerhose für kurvige Frauen
„Dennoch ist es nicht immer ganz einfach, mit fast erwachsenen oder heranwachsenden Kindern in den Urlaub zu fahren. Da gilt es, auch Kompromisse zu schließen, damit der Urlaub gelingt und alle ihren Spaß haben. ”

Hier sind meine 5 Tipps, die sich in den letzten Jahren bewährt haben:

  1. Der wohl wichtigste Tipp: Kinder, die absolut nicht mit in den Urlaub fahren wollen, müssen auch nicht mit. Es gibt viele Angebote für Jugendfreizeiten und Ferienfahrten, sodass man familienurlaubsunwillige Teenager durchaus auch anderweitig „unterbringen“ kann. (Manchmal sind sie nach Jugendherbergs- und Zeltlageraufenthalten ganz froh, wieder im gemütlichen Ferienhaus „bei Muttern“ Urlaub zu machen …)
  2. Ebenfalls wichtig: Die Kinder in die Urlaubsplanung mit einbeziehen. Gut, der Urlaub an der See ist für uns gesetzt, aber bei unserer jährlichen Städtereise dürfen die Kinder selbstverständlich mitplanen und mitreden. So wird diese Reise immer wieder ein Highlight für uns alle!
  3. Freunde der Kinder mitnehmen: Ja, ich weiß, das geht nicht immer – aber wenn doch, entspannt das den Urlaub zumeist ungemein. Die Kinder haben Spaß und die Eltern entsprechend auch. Vor allen Dingen entfällt das nervige „Mir ist soooo langweilig!“ – und das sorgt für gute Laune bei allen Beteiligten!
  4. Den Kindern mehr Freiraum geben. Ja, ich tendiere selber zur Gluckenmutter und muss mich bemühen, meine Kinder nicht ständig zu betüdeln. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Reibungspotenzial sinkt, wenn ich den Kindern den Freiraum gebe, auch mal etwas alleine und ohne Eltern zu machen. Vice versa machen auch mein Mann und ich etwas ohne Kinder.
  5. Alles ein bisschen lockerer sehen: Klar nervt es, wenn Teenager bis 12 Uhr mittags in den Federn liegen und – nach Ansicht der Eltern – alles verpassen. Und natürlich ist es für uns Erwachsene befremdlich, wenn die Kinder lieber am Handy daddeln, als einen Strandspaziergang zu machen. Aber hey, es ist auch ihr Urlaub! Da kann man auch mal fünf gerade sein lassen!

Hast du weitere Tipps? Ich bin gespannt!

Alle Fotos © Alejandra Fernandez

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