Urlaub mit drei Generationen: eine Checkliste

5. Juni 2019 | von

In diesem Som­mer ging unser Fam­i­lienurlaub für ein paar Tage nach Hol­land. Mit drei Gen­er­a­tio­nen: Kindern, Eltern und Großel­tern. Dementsprechend gab es auch Einiges bei der Auswahl des Urlaub­sortes und beim Kof­fer Pack­en zu beacht­en.

Augen auf bei der Reiseziel-Planung

Bei der Auswahl des Reiseziels sollte man zunächst mal tief in sich hinein­horchen. Denn neben Strand­nähe und Zim­mer­ausstat­tung spielt bei der Reiseziel-Pla­nung auch der eigene aktuelle Gemüt­szu­s­tand eine entschei­dende Rolle. Wonach sehnt sich die Seele ger­ade: Ruhe oder Action, Shop­ping oder Strand­ko­rb? Und wie kann man die ver­schiede­nen Bedürfnisse vere­inen?

Unsere Wahl fiel auf ein strand­na­h­es Hotel in einem kleinen Örtchen mit süßer Fußgänger­zone. So kon­nten wir die meis­ten der gemein­samen Urlaub­swün­sche abdeck­en: Nach dem aus­giebi­gen Früh­stück musste nie­mand den Tisch abräu­men, tagsüber kon­nten die Kinder im Sand bud­deln oder alle gemein­sam durch die Stadt bum­meln, irgend­wo zwis­chen­durch noch frischen Fisch in hun­grige Kinder- und Eltern-Mün­der ein­wer­fen, und nachts kon­nten dann alle kom­fort­a­bel schlafen, um neue Energie für den kom­menden Tag zu tanken. So ein Urlaub zu acht kann näm­lich durch die ständi­ge gegen­seit­ige Rück­sicht­nahme auch schon mal ganz schön schlauchen. Mein per­sön­lich­es Urlaubs-High­light (neben dem kilo­me­ter­lan­gen Strand): ständig ver­füg­bares Soft­eis in allen Vari­a­tio­nen …

Landschaft in Holland
Strandoutfit für große Größen

Entspannt bleiben beim Koffer Packen

Bedenke beim Kof­fer pack­en am besten in erster Lin­ie: Es ist nur Urlaub. Keine Auswan­derung. Und im Zweifel kann man alles vor Ort nachkaufen, wenn man etwas vergessen hat. Außer man plant eine Tour durch den ein­samen Dschun­gel. Aber das wäre mit drei Gen­er­a­tio­nen im Alter von 4 bis 67 vielle­icht in der Tat eh etwas zu stres­sig.

Packliste für den Urlaub mit der Familie

Es muss nicht alles perfekt werden!

Klar kann man dank Inter­net mit­tler­weile schon vor­ab online den Strand­ko­rb reservieren, Muse­um­stick­ets ordern oder Restau­rants buchen. Aber warum nicht ein­fach treiben lassen und sehen, wo man lan­det? So haben wir schon die schön­sten Nach­barörtchen und Cafés ent­deckt, die noch nicht mal eine eigene Home­page haben.

Ich habe mir außer­dem abgewöh­nt, Reise­führer der Urlaub­sre­gion vor­ab zu studieren. Klar weiß ich schon, welche High­lights die Region zu bieten hat, aber ich lasse mir davon nicht meinen Urlaub dik­tieren. Wie soll man denn son­st noch über­rascht wer­den, auch mal ins Staunen ger­at­en?

Ins­ge­samt hat­ten wir ein­fach eine großar­tige Zeit. Und der näch­ste gemein­same Urlaub ist schon in Pla­nung …

Tipps zum Koffer Packen

  • Es gilt die Devise: weniger ist mehr. Man braucht nicht für jeden Tag zwei Out­fits. Zu Hause tra­gen die Kinder ihre T‑Shirts oder Shorts auch gerne über zwei Tage. Warum sollte das im Urlaub anders sein? Dafür darf es vielle­icht eine Bade­hose mehr sein. Damit man etwas zum Wech­seln dabei­hat.
  • Für das Son­nen­baden und Strand­bud­deln für jeden eine Kopf­be­deck­ung ein­pack­en. Son­st fängt man sich ganz schnell einen Son­nen­stich ein.
  • Geht ein­fach in Gedanken deinen geplanten Tagesablauf durch und packe die dementsprechen­den Klam­ot­ten ein.
  • Da kann man noch so platzs­parend und gut durch­dacht pack­en: In unseren Kof­fern sind die größten Platz-Ein­nehmer defin­i­tiv die Stofftiere der Kinder. Daher haben wir fol­gende Lösung gefun­den: Jedes Kind darf eine Hälfte eines Mini-Kinder-Trol­leys mit frei aus­gewähltem Spielzeug selb­st füllen. Nicht mehr und nicht weniger.
  • Und falls du im Urlaub Zeit für Entspan­nung hast: Statt des oblig­a­torischen Ferien-Schmök­ers vielle­icht ein­fach aus der Bücherei mal einen E‑Book-Read­er auslei­hen. Der wiegt viel weniger und bietet Platz für die Lesewün­sche aller Fam­i­lien­mit­glieder. (Und die Chance, dass bei vier mitreisenden Kindern alle Erwach­se­nen gle­ichzeit­ig zum Lesen kom­men, ist eh ver­schwindend ger­ing …)
  • Anson­sten darf in meinem per­sön­lichen Reise-Gepäck ein Fotoap­pa­rat nicht fehlen, um die gemein­samen Erin­nerun­gen festzuhal­ten.
  • Und was im Tages-Gepäck nicht fehlen darf: aus­re­ichend Wass­er und eine Not­fall-Reserve an kleinen Energie-Snacks. Denn bei acht Leuten hat immer irgend­je­mand Hunger oder Durst, und so läuft man nicht Gefahr, dass ein einzelnes Zuck­er­tief die Laune der gesamten Reiseg­ruppe nach­haltig in den Keller zieht.

Mein perfektes Urlaubsoutfit

Natür­lich muss auch das Out­fit stim­mig sein. Das luftige Som­merkleid kann am Tag gut über dem Biki­ni getra­gen wer­den und ver­wan­delt sich abends mit ein­er Leg­gins darunter in ein schick­es Out­fit. Was hältst du von meinem Strand-Look?

Plus-Size Sommerkleid
Strand-Look für große Größen

So stylst du mein Urlaub­sout­fit nach:

Strand-Look S1 T1
JUNAROSE Wickel Kleid
Strand-Look S1 T2
Angel of Style by Happy Size Leggings
Strand-Look S1 T3
s.Oliver Riemchensandale mit Schnallenverschluss
Strand-Look S1 T4
PRIMETTA Eyewear Sonnenbrille (1-St) im Aviator Look, Pilotform, Fliegerbrille
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