Wieder fit für die Piste!

20. Dezember 2019 | von

Als geborene Tegernseerin hat­te ich schon als Kind die Berge direkt vor der Haustür. Schon mit zwei Jahren bekam ich meine ersten Ski, zunächst nur aus Plas­tik, und rutschte auf ihnen meinen ersten bay­erischen Hügel hinab. Eigentlich war es nicht ein­mal ein Hügel, son­dern nur eine leichte Nei­gung in unserem Garten, aber ich fand es klasse. Später wur­den die Plas­tik­ski­er natür­lich gegen “Echte” aus­ge­tauscht. Von da an war ich nur noch auf der Skip­iste anzutr­e­f­fen – unsere Win­ter waren ja fast jedes Jahr sehr schneere­ich. In der Skischule war ich bekan­nt dafür, dass ich meine ganz eigene Vorstel­lung davon hat­te, wie man “richtig” Ski fährt.  Abge­se­hen von den Grun­dregeln, die ich beherrschte,  fand ich „Schuss“ fahren um einiges aufre­gen­der, als im „Pflug“ den Berg hin­unter zu kur­ven. Die Turniere gewann ich in der Regel. All meine Ski-Trophäen, Urkun­den inkl. Wim­pel oder Pins habe ich immer noch zuhause. Lange hat­te ich mir damals über­legt, mein Train­ing im Ski­club zu inten­sivieren. Doch dage­gen sprachen zwei Dinge: Zum einen habe ich mich nicht getraut, im Schuss eine berüchtigte Piste bei uns runter zu don­nern, zum anderen war auch das The­ma Schule sehr präsent. Ich ging ins Inter­nat, dort war Freizeit immer Mangelware.

Arme raus

Im Inter­nat kam ich in Berührung mit ein­er Snow­board­er-Clique, mit der ich mich anfre­un­dete. Ab diesem Zeit­punkt war Ski­fahren für mich out, das Snow­board­fahren, das ich mir mehr oder weniger selb­st beibrachte, dage­gen “in”. Damit bin ich 10 Jahre ganz gut gefahren, bis ich meinen Fre­und ken­nen­lernte, der nicht ger­ade der größte Fan von Snow­boar­d­en odeAprès-Ski ist. Dazu kam, dass ich nach München zog und mir die Zeit fürs Ski­fahren fehlte. Am Woch­enende auf über­füll­ten Pis­ten zu fahren, auf die es alle Münch­n­er zieht, fand ich auch nicht so attraktiv.

Kniebeuge

Seit­dem habe ich nur ein einziges Mal wieder auf dem Brett ges­tanden und ver­misse es ganz schreck­lich. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenom­men, mein Snow­board oder meine Ski­er wieder her­aus zu pack­en und in die Berge zu fahren. Da ich nach ein­mal Ski­fahren oder Snow­boar­d­en nicht den Muskelkater meines Lebens haben möchte, habe ich mir diese tollen Übun­gen der Ex-Skirennläuferin und dreifachen Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch aus­ge­sucht, um mich etwas vorzu­bere­it­en und fit in die Ski-Sai­son zu starten. Abge­se­hen davon ist Gym­nas­tik immer gut und ein super Aus­gle­ich nach Feierabend.

Ich habe mich für fol­gende Übun­gen entsch­ieden, die Bauch, Beine und den Po trainieren. Ich wärme mich vor den Übun­gen vorher gerne kurz auf:  Zehn Minuten zu guter Musik auf der Stelle laufen oder Seil­sprin­gen reichen vol­lkom­men aus.

von vorne

Ihr habt noch nicht genug?  Dann schaut Euch doch ein­fach diese und noch weit­ere Übun­gen von Maria Höfl-Riesch im Video an.

Super bequeme Sport­bek­lei­dung, in der man trainieren kann, find­et man auch in Marias Sportkollek­tion.

Ich würde mich freuen, wenn auch Ihr mit­macht und fit für die Ski-Sai­son werdet!

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