Wie finde ich meinen Stil?

23. November 2018 | von

In 5 Schritten zur selbstbewussten Mode

Das wohl Beste am Bloggen ist die Möglichkeit, mit so vie­len ver­schiede­nen Frauen aus allen Teilen der Welt in Kon­takt treten zu kön­nen. Bere­ich­ernd ist dabei nicht nur, dass ich viel Inspi­ra­tion von anderen wun­der­vollen Frauen ziehen kann, son­dern auch, dass mir dadurch immer wieder klar gemacht wird, wie wichtig solch ein Aus­tausch und Unter­stützung zwis­chen Frauen jeglichen Alters und Klei­der­größe ist. Ein Anliegen, das in let­zter Zeit immer wieder an mich getra­gen wurde, war die Bitte um Tipps, wie man seinen per­sön­lichen Stil find­en würde, was mich let­z­tendlich zu diesem Beitrag inspiri­ert hat.

Eigentlich finde ich es sehr schade, dass sich so viele Frauen hil­f­los fühlen, wenn es um Styling und Klam­ot­ten geht. Immer­hin kann sie nicht nur unsere Wahrnehmung, son­dern auch unser Selb­st­wert­ge­fühl enorm steigern, wenn man denn weiß, was einem gefällt und Freude bere­it­et. Stattdessen ist für Viele das Shop­pen gehen blanker Hor­ror, weil man mit der Erwartung­shal­tung begin­nt, eh nichts zu find­en und am Ende deprim­iert wieder nach Hause zu gehen.

Isabell Styling

Das Look-A-Like von meinem Outfit:

Einen per­sön­lichen Style zu haben, kann in solchen Sit­u­a­tio­nen von großem Vorteil sein. Es bewahrt einen nicht nur vor der Verzwei­flung, nichts zu find­en, was zu einem passt, son­dern auch vor Fehlkäufen, die man später nur bereut. Außer­dem ist das Gefühl, seinen eige­nen Style gefun­den zu haben, unglaublich bere­ich­ernd und befreiend. Ich kann mich noch sehr gut an meine eigene Entwick­lung, die zugegeben recht lange gedauert hat, erin­nern und an den Moment, sich selb­st, sein wahres Ich, zum ersten Mal im Spiegel­bild zu sehen. Seinen Style zu ken­nen, bedeutet dem­nach für mich, sich selb­st zu ken­nen und das schafft Selb­st­be­wusst­sein. Wie Ihr zu Eurem per­sön­lichen Style find­et, erk­läre ich Euch nun mit 5 effek­tiv­en Tipps.

Schritt 1: Lass Dich inspirieren!

Zu Beginn hil­ft es erst ein­mal, sich darüber Klarheit zu ver­schaf­fen, was einem wirk­lich gefällt und was nicht. Meis­tens wis­sen wir ja schnell, ob uns etwas zusagt oder nicht, aber oft sind wir in unserem Denken so fest­ge­fahren, dass uns viele tolle neue Styles und Möglichkeit­en ent­ge­hen. Ich finde es dann sehr hil­fre­ich, Mag­a­zine und Blogs zu durch­forsten oder ich suche wild auf Plat­tfor­men wie Insta­gram oder Pin­ter­est. Ihr werdet schnell merken, wie Euer Inter­esse häu­fig von ähn­lichen Looks und Stil­rich­tun­gen geweckt wer­den wird. Ein erster Anhalt­spunkt also.

Isabell Styling

Schritt 2: Analysiere Deinen Kleiderschrank!

Welche Klei­dungsstücke hast Du beson­ders häu­fig in deinem Klei­der­schrank? Vielle­icht in mehrfachen Aus­führun­gen und Far­ben? Vielle­icht hast Du ja unglaublich viele läs­sige Shirts und bist der Typ für Casu­al-Looks. Oder Du hast auf­fal­l­end viele Röcke und Klei­der und magst es all­ge­mein eher fem­i­nin. Finde es her­aus, indem Du Dir Deinen Klei­der­schrank bewusst anschaust. Sehr wahrschein­lich bist Du Deinem per­sön­lichen Style schon viel näher, als Dir bewusst ist.

Es hil­ft auch, Deine Klei­dung nach Waren­grup­pen zu sortieren.

So fällt Dir dann auf einen Blick auf, wo Dein Schw­er­punkt liegt und mache dies zu deinem Sig­na­ture-Piece. Ich zum Beispiel horte Unmen­gen von Jack­en, Män­teln und Blaz­ern. Zudem wird Dir durch diese Aktion mit Sicher­heit auch bewusst, welche Teile du nicht gerne mocht­est. Teile, die Du Dir mal gekauft, aber nie getra­gen hast. Ver­banne sie am Besten gle­ich aus Deinem Klei­der­schrank und grü­bele auch gar nicht erst darüber nach, wieso Dir dieses eine Teil nicht ste­ht oder Du Dich darin nicht wohl fühlst. Es hat nichts damit zu tun, dass der Schnitt vielle­icht unvorteil­haft sein kön­nte, und suche erst gar nicht die Schuld bei Dir dafür. Es passt ein­fach nicht zu Dir, das hat Dir dein Bauchge­fühl bere­its gesagt, indem es Dich davon abge­hal­ten hat­te, es über­haupt anzuziehen. Ver­banne es also nicht nur aus Deinem Klei­der­schrank, son­dern gle­ich auch aus Deinen Gedanken.

Schritt 3: Sei experimentierfreudig!

Ich denke, häu­fig ist unsere Angst vor Ent­täuschun­gen schuld daran, dass wir nichts Neues aus­pro­bieren. Unsin­nige Klei­dungsregeln hal­ten uns davon ab, Klei­dung zu tra­gen, die uns tat­säch­lich inter­essiert und glück­lich machen würde. Doch Regeln sind dazu da, gebrochen zu wer­den und so ganz neben­bei werdet Ihr erken­nen, dass Euch das Teil, das Euch jahre­lang furcht­bare Angst gemacht hat, unglaublich gut ste­ht. Lasst Euch also nicht aus­brem­sen von ver­meintlichen Dos und Don’ts. Ihr alleine entschei­det, was Euch gefällt und was Euch Freude bereitet.

Isabell Styling

Schritt 4: Definiere Deinen Style!

Ver­suche Deinen Style zu betiteln. Das wird Dir auch in Zukun­ft helfen, Klei­dung gemäß Deines Stils zu find­en. Das hört sich vielle­icht erst­mal etwas schwierig an, aber im Grunde ist es ganz ein­fach. Habt Ihr Euch Inspi­ra­tion geholt und Euren Klei­der­schrank angeschaut, so schreibt nun alle möglichen Adjek­tive, die Euch dazu in den Sinn kom­men, auf. Zum Beispiel habe ich für mich unter anderem fol­gende Adjek­tive gefun­den: läs­sig, casu­al, ange­zo­gen, kon­fek­tion­iert, burschikos.

Isabell Styling

Mein Out­fit nachshoppen:

Schritt 5: Bleibe Dir selbst treu!

Stil muss nicht teuer sein und Stil ist eben­so wenig eine Frage der Klei­der­größe. Es ist im Grunde eine Hal­tung. Egal was Dir gefällt, mache es zu Deinem Marken­ze­ichen und lasse Dich vor allem niemals von der Mei­n­ung ander­er irri­tieren. Wichtig ist nicht, was Andere von Dir denken, son­dern das was Du von Dir selb­st hältst. Geschmäck­er sind ein­fach ver­schieden und es wird immer jeman­den geben, dem nicht gefällt, was Du anhast oder verkör­perst. Aber das ist auch vol­lkom­men in Ord­nung so, denn nur weil jeman­dem nicht gefällt, was Du trägst, heißt das nicht, dass es Dir auch tat­säch­lich nicht ste­ht. Ziehst Du ein Teil an und Du fühlst Dich schön darin, dann siehst Du darin auch schön aus!

Letzte Kommentare (7)

Kommentar schreiben: Werde aktiv und rede mit!

Ilona
Montag, 26. September 2016, 8:13 Uhr

Ich finde diese Seite ganz Super und werde mir meinen Style noch mal genauer ansehen.
Ich habe nur das Prob­lem ‚das ich K‑Größen brauche .Die Klei­dun­gen sind in Großen Größen schw­er zu find­en oder seeeehr teuer.
LG Ilona

cbs
Sonntag, 4. September 2016, 12:15 Uhr

Hal­lo,

ich finde die Tipps wirk­lich sehr empehlendswert und gut nachvol­lziehbar. Werde bes­timmt einiges davon umsetzen.

Und noch zu “Ger­linde” — jemand, der/die so abw­er­tend, unhöflich und ver­let­zend ist, sollte doch lieber andere Blogs besuchen. 

Viele Grüße und her­zlichen Dank

Char­lotte

Gerlinde Hausinger
Donnerstag, 1. September 2016, 1:27 Uhr

Fett und hässlich ist kein Vorbild?

    Kirsten
    Sonntag, 18. September 2016, 0:55 Uhr

    ich meine: dumm und igno­rant ist kein Vor­bild.… Ger­linde, Artikel eins unseres Grundge­set­zes besagt: Die Würde des Men­schen ist unan­tast­bar! Pfui Spinne zu so ein­er Aus­sage, wenn dir etwas nicht gefällt, ein­fach mal die Klappe halten!

    Schneckenfrau
    Montag, 12. September 2016, 1:42 Uhr

    Dumm und niveau­los wie du geht gar nicht.

    Chris
    Samstag, 3. September 2016, 8:20 Uhr

    na ja, unver­schämt und respek­t­los noch viel weniger .…
    Lies mal den ganzen Text, da ste­ht z.B.: ” …Stil ist eben­so wenig eine Frage der Kleidergröße. …”
    Du zeigt mit dein­er Bemerkung jeden­falls keinen (guten) Stil!

    Marie
    Donnerstag, 1. September 2016, 10:55 Uhr

    Hal­lo Gerlinde,

    gerne möcht­en wir auf unsere Neti­quette ver­weisen. Link verborgen
    Auf unserem Blog gilt es liebe- und respek­tvoll miteinan­der umzuge­hen, wir bit­ten dich dies zu beachten. 

    Liebe Grüße
    Team Soulfully