Neujahrsvorsätze umsetzen: so klappt es
vielleicht wirklich!

26. Dezember 2018 | von

Liebe Soulfully-Freundin, kennst du diese Liste?

• Dem Rettungsring den Kampf ansagen und jeden Tag Sport machen.
• Keine Süßigkeiten und Kohlenhydrate mehr essen.
• Weniger am Smartphone hängen.
• Endlich 10 kg abnehmen, damit die ganzen Schrankleichen wieder passen.

Ich wette, so ähnlich hat es sich schon jede von uns zu einem Jahreswechsel ganz fest vorgenommen. Aber Hand aufs Herz: eigentlich wollen wir das alles doch gar nicht, oder? Weil es vielleicht anstrengend werden könnte und wir unsere Gewohnheiten bereits so lieb gewonnen haben.

Das weiß unser Unterbewusstsein leider ganz genau. Genau deshalb ist unser Scheitern bei dieser Art von Neujahrs-Vorsätzen quasi schon vorprogrammiert. Unser Unterbewusstsein lässt sich eben nicht so einfach austricksen, sondern möchte lieber instinktiv alles von uns fernhalten, was negative Gefühle in uns wecken könnte.

Machen ist wie wollen, nur krasser

So ein „Vorsatz“ ist für mich etwas, wozu ich mich absichtlich zwingen müsste. Wie ein hoher Berg von Aufgaben, den man vor sich herschiebt und an dessen Abarbeitung man sich gar nicht richtig herantraut, weil man gar nicht weiß, wie man ihn auch nur ansatzweise bewältigen könnte.

Aber warum fällt es uns eigentlich so schwer, unsere Vorsätze durchzuhalten? Meist hat das ja zugegebenenermaßen gar nichts damit zu tun, dass wir nicht mehr können. Sondern viel mehr damit, dass wir nicht wollen. Wenn ich aber weiß, was ich will und was mir wichtig ist, macht es doch viel mehr Spaß, das auch zu verfolgen und am Ende zu erreichen, oder? Weil ich dann weiß, wofür ich es mache. Nämlich weil es mir wichtig ist.

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Stärken stärken!

Deshalb probiere ich es genau andersrum: Ich formuliere ich erst gar keine Vorsätze, sondern Wünsche. Und Wünsche wollen erfüllt werden – das ist etwas Positives.

Also anstatt mich davon runterziehen zu lassen, was alles negativ ist und welche vermeintliche Schwäche ich endlich mal ausbügeln müsste, konzentriere ich mich auf meine Stärken und auf das, was mir persönlich wirklich wichtig ist. Für mich sind das eindeutig: meine Familie, meine Leidenschaften und meine Gesundheit.

Meine Neujahrs-Wünsche

Ich wünsche mir also, dass ich genau diesen Bereichen meines Lebens mehr Aufmerksamkeit schenken kann.

Familie: Wenn ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen möchte, bedeutet das als Konsequenz gleichzeitig wohl auch ein bisschen Handy-Detox. Aber eben nicht, um mich selbst zu geißeln, sondern für mehr sinnvoll genutzte gemeinsame Zeit und die sich daraus ergebenen Erinnerungen.

Leidenschaften: Und meine Leidenschaft für Mode kann ich mit meinen Schrankleichen ehrlich gesagt gar nicht neu erwecken. Also suche ich doch lieber gleich eine sinnvolle neue Verwendung für sie und schaffe Platz für neue Trends in meinem Kleiderschrank.

Gesundheit: Aber im Klartext heißt es dann letzen Endes wohl doch, dass ich mehr Sport machen muss, wenn mir meine Gesundheit wichtig ist. Und deshalb will ich es auch machen. Im Februar. Wenn mein Lieblingskurs im Fitness-Studio wieder etwas leerer geworden ist, nachdem die meisten anderen ihre „guten Vorsätze“ bereits über Bord geworfen haben …

Ich wünsche dir und deinen Lieben einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018! Auf dass alle deine Wünsche in Erfüllung gehen …
Eure Julia

Alle Fotos © Andrea Hufnagel

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