Meine Mutter und ich – ein gutes Team

8. Mai 2018 | von

Eine Mama bleibt immer eine Mama — egal wie groß bzw. alt man auch ist. Stimmt’s? Ganz klar, meine liebe Mama Iris hat bei mir ober­ste Pri­or­ität und gehört zu meinen wichtig­sten Men­schen. Ich weiß, dass es nicht selb­stver­ständlich ist, dass man sich mit seinen Eltern gut ver­ste­ht und ihnen blind ver­trauen kann. Genau deswe­gen bin ich sehr froh über die wun­der­bare Bindung zu mein­er Mama.

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Meine Mama und ich — Ein gutes Team

Bevor ich euch ein biss­chen was über unsere Beziehung erzäh­le, möchte ich kurz erwäh­nen, dass ich nicht gewöhn­lich aufgewach­sen bin. Mut­ter, Vater, Kind — Ja, das kenne ich, aber eben anders. Meine Eltern waren nie ver­heiratet oder wohn­ten zusam­men, sie pflegten allerd­ings ein fre­und­schaftlich­es Ver­hält­nis miteinan­der und mir man­gelte es als Einzelkind an nichts. Urlaube, gemein­same Tagesstruk­turen oder ähn­lich­es mit bei­den zusam­men kenne ich jedoch nicht. Aufgewach­sen bin ich über­wiegend bei mein­er Mama.

Muttertagsgeschenke

Neulich war meine Mut­ter das erste Mal für ein paar Tage bei uns im neuen Haus. Ich genieße es, wenn ich sie rund um die Uhr für mich habe — nicht, dass ich eine Klette wäre, aber es gibt immer so viel zu besprechen und viele Dinge, die ich ihr erzählen möchte. Da reichen die täglichen Tele­fonate manch­mal nicht aus. Ich erzählte ihr, dass ich für Soul­ful­ly einen Beitrag über unsere Bindung schreiben darf. Gemein­sam viel uns dann eine sehr schöne Sto­ry ein, über die wir heute noch gerne sprechen und an die ich mich noch haar­ge­nau erin­nern kann.

Die große Überraschung

Ich denke, ich war so um die 9 — 10 Jahre alt, als es hieß: „Cécile wir bei­de machen jet­zt ein paar Tage Urlaub in Salzburg“. Na gut, dachte ich mir. Salzburg klingt jet­zt zwar nicht so span­nend, aber Urlaub ist Urlaub. Mein Papa und alle Ver­wandten beauf­tragten mich, ihnen Salzburg­er Nock­erl mitzubrin­gen. Ich wusste zwar nicht im ger­ing­sten, was das ist, aber nick­te immer nur zu 🙂

Muttertag

Am Tag der Abreise standen Mama und ich dann am Bus­bahn­hof mit unseren Kof­fern. Es war so 5 Uhr mor­gens und ich war noch ganz schön ver­schlafen. Um mir die Wartezeit zu verkürzen, warf ich einen Blick auf den Kof­fer­an­hänger, der da so vor sich hin­baumelte. Und was las ich da? Zielort: PARIS und unsere Namen! Mir wurde heiß und kalt gle­ichzeit­ig. Dieses Gefühl war unbeschreib­lich toll. Still ging ich dann zu Mama und sagte ihr ganz ver­legen, wie ein Kind das etwas angestellt hat­te: „wir fahren gar nicht nach Salzburg, son­dern nach PARIS“ und fiel ihr vor lauter Vor­freude um den Hals. Wir ver­bracht­en dann wun­der­volle und lustige Tage in Paris und im Dis­ney­land — das war ein richtiges High­light und wir bei­de denken noch immer gerne an diese Reise zurück.Überraschung gelungen.

Mutter und Tochter

Mama ist und bleibt die Beste

Während wir darüber so sprachen, musste Mama Iris an unsere Umzugsphase ins neue Haus zurück­denken. Sie hat­te große Pläne geschmiedet und war für das Ein­räu­men unser­er neuen Küche ver­ant­wortlich. Lei­der hat sie sich jedoch am Umzugstag den Fuß 2 mal gebrochen und fiel somit als Helfer aus. Das tat ihr so unendlich leid, dass sie dann den Auf­bau der Küche überwacht hat und unsere kom­plette Wäsche gebügelt und eingeräumt hat — Mama ist ein­fach die Beste und kocht auch am allerbesten!

P.S. Ich bin übri­gens stolz darauf, wenn Leute sagen, dass ich mein­er Mama ähn­lich sehe 🙂

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