Diese Tage: Am Rande des Nervenzusammenbruchs – kennst du?

13. März 2020 | von

An manchen Tagen ste­ht man ein­fach am Rande eines Ner­ven­zusam­men­bruchs und fühlt sich inner­lich wie betäubt, irgend­wie einge­froren. Obwohl man gle­ichzeit­ig vor Wut kocht, weil alles nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. Weil man wieder keinem so gerecht wer­den kann, wie man es sich eigentlich wün­scht. Und alles, was man anpackt, funk­tion­iert irgend­wie nur in Zeitlupe, während die Zeit schein­bar auf der Über­hol­spur an einem vor­bei rast.

An solchen Tagen möchte man sich am lieb­sten in Embryostel­lung auf dem Sofa ein­rollen, die Kuscheldecke über den Kopf ziehen und die Welt drumherum an einem imag­inären Schal­ter per Knopf­druck auf „Pause“ oder wenig­stens auf „Laut­los“ stellen. Oder raus auf ein weites Feld ren­nen, um alles aus sich her­aus zu schreien, was sich in let­zter Zeit so anges­taut hat.
Warum? Weil man so der­maßen von allem gen­ervt ist …

Was dich nicht umbringt, macht dich (eigentlich) stark

Von den Kindern, die sich gefühlt unun­ter­brochen anz­ick­en, ver­pet­zen, rum­schreien oder weinen, weil sie nicht dies­mal nicht die große Play­mo­bil-Pyra­mide bekom­men haben oder weil der kleine Brud­er ein rotes Gum­mibärchen mehr in sein­er Tüte hat­te. Von Kindern, die nur fernse­hen oder Nin­ten­do spie­len wollen, sich ständig vor den Hausauf­gaben, dem Zähne putzen oder dem Aufräu­men drück­en, oder ein­fach so mit der Gesamt­si­t­u­a­tion total unzufrieden sind. Da kann man noch so viel reden, oder argu­men­tieren — nichts hil­ft. Es ist, als würde man gegen einen tosenden Sturm anre­den.

Vom Haushalt, der sich immer wieder sisyphos-artig auftürmt – ohne Aus­sicht, ihn und seine Wäscheberge, Krim­skrams-Stapel und Chaos-Eck­en jemals bezwin­gen zu kön­nen. Man ren­nt, räumt, macht und tut den ganzen Tag, während am anderen Ende des Haus­es schon wieder drei neue Baustellen entste­hen, weil sich mal eben noch zwei Nach­barskinder zum spie­len selb­st ein­ge­laden haben.

Vom Job, dem man – teilzeitbe­d­ingt – auch irgend­wie nie so gerecht wer­den kann, wie man es am lieb­sten würde. Weil einen das Tages­geschäft manch­mal der­maßen auf Trab hält, dass man zu den eigentlich span­nen­den The­men gar nicht mehr kommt.

Mama-Sein Erfahrungen der Bloggerin JuliaAuch vom Ehe­mann, der dann abends am lieb­sten auch noch „auf den Arm“ will, fragt, was es denn zum Essen gibt und anschließend noch ver­meintliche ehe­liche Pflicht­en gel­tend machen möchte, obwohl man tagsüber so viel Stress hat­te, dass man noch nicht mal zum Duschen gekom­men ist.

Und nicht zulet­zt bin ich auch ganz ein­fach von mir selb­st gen­ervt, weil ich mich nach all dem The­ater schon wieder nicht zum Sport aufraf­fen kon­nte und mich dann wun­dere, warum sich meine lockere Boyfriend-Jeans auf ein­mal wie eine straff sitzende Jeg­gings anfühlt.

„An diesen Tagen würde ich mir dann am lieb­sten eins von diesen ger­ade so ange­sagten State­ment-T-Shirts selb­st bedruck­en lassen, auf dem dann in großen schwarzen Buch­staben geschrieben ste­ht: ICH KANN NICHT MEHR.”

Kennst du das? Ist das schon dieses berüchtigte Burnout-Syn­drom, von dem alle sprechen? Kriegt man dafür bere­its eine Mut­ter-Kind-Kur an der Nord­see verord­net? Oder wenig­stens eine Dosis Mädels-Well­ness mit anschließen­der Shop­ping-Tour? Ich sollte das mal recher­chieren.

Ein Kuschel-Look tut übri­gens auch gut:

Pro­duk­te Julia: Mama-Sein S2 T1
Boysen's Kapuzenshirt, im Mix aus Sweat und Samt -Optik
Pro­duk­te Julia: Mama-Sein S2 T2
Bodyright Bootcuthose »Shaping«, mit integriertem Shaping-Slip
Pro­duk­te Julia: Mama-Sein S2 T3
Firetti Trauring, Wahlweise mit oder ohne Brillanten
Pro­duk­te Julia: Mama-Sein S2 T4
UGG »Bailey Bow 2« Winterboots, mit Satinschleifen hinten am Schaft

Mein Rezept gegen hausgemachten Stress

Manch­mal dreht man sich um, und die Kinder liegen kuschel­nd auf dem Sofa. Dann kommt aus der Küche der Gat­te mit einem frisch aufgeschäumten Lat­te Mac­chi­a­to für mich. Also: Manch­mal muss man ein­fach nur mal den Blick­winkel ändern. Wäscheberge und To-do-Lis­ten aus­blenden und ein­fach mal wieder den Moment genießen. Dann atme ich tief durch und sehe auf ein­mal wieder ganz klar: wie glück­lich ich mich schätzen kann, mit meinem doch eigentlich sor­gen­freien Leben, zwei gesun­den Kindern, ein­er liebevollen Fam­i­lie und Fre­un­den, einem span­nen­den Job – was kann mir da so ein biss­chen selb­st gemachter Stress schon anhab­en?

Herbst-Outfit für Große GrößenHerbstlook für Große GrößenIch nehme einen tiefen Schluck aus der heißen Kaf­fee­tasse und bin plöt­zlich wieder so dankbar, voller Liebe und inner­er Zufrieden­heit und frage ich mich, warum ich diesen Text über­haupt geschrieben habe. Also nichts wie weg mit der dun­klen Kuscheldecke aus Selb­st­mitleid, rein in ein süßes Out­fit und raus an die frische Luft. Denn: „Hap­pi­ness is not a des­ti­na­tion – it’s a way of life“.

Gefällt dir mein Out­fit? Hier gibt es den ganzen Look:

Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T1
Boysen's Meshkleid, mit Drapierung
Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T2
Boysen's Longstrickjacke, in Rippenoptik
Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T3
Gabor Stiefelette
Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T4
J. Jayz Wickelarmband, mit glänzenden Elementen
Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T5
Sweet Deluxe Halsband »Choker Talibe, 6515«, mit Glasstein
Pro­duk­te Julia: Mama Sein S1 T6
Laura Scott Umhängetasche, Crossbody Bag mit Zierkette
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