Diese Tage: Am Rande des Nervenzusammenbruchs – kennst du?

10. November 2017 | von

An manchen Tagen steht man einfach am Rande eines Nervenzusammenbruchs und fühlt sich innerlich wie betäubt, irgendwie eingefroren. Obwohl man gleichzeitig vor Wut kocht, weil alles nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. Weil man wieder keinem so gerecht werden kann, wie man es sich eigentlich wünscht. Und alles, was man anpackt, funktioniert irgendwie nur in Zeitlupe, während die Zeit scheinbar auf der Überholspur an einem vorbei rast.

An solchen Tagen möchte man sich am liebsten in Embryostellung auf dem Sofa einrollen, die Kuscheldecke über den Kopf ziehen und die Welt drumherum an einem imaginären Schalter per Knopfdruck auf „Pause“ oder wenigstens auf „Lautlos“ stellen. Oder raus auf ein weites Feld rennen, um alles aus sich heraus zu schreien, was sich in letzter Zeit so angestaut hat.
Warum? Weil man so dermaßen von allem genervt ist …

Was dich nicht umbringt, macht dich (eigentlich) stark

Von den Kindern, die sich gefühlt ununterbrochen anzicken, verpetzen, rumschreien oder weinen, weil sie nicht diesmal nicht die große Playmobil-Pyramide bekommen haben oder weil der kleine Bruder ein rotes Gummibärchen mehr in seiner Tüte hatte. Von Kindern, die nur fernsehen oder Nintendo spielen wollen, sich ständig vor den Hausaufgaben, dem Zähne putzen oder dem Aufräumen drücken, oder einfach so mit der Gesamtsituation total unzufrieden sind. Da kann man noch so viel reden, oder argumentieren – nichts hilft. Es ist, als würde man gegen einen tosenden Sturm anreden.

Vom Haushalt, der sich immer wieder sisyphos-artig auftürmt – ohne Aussicht, ihn und seine Wäscheberge, Krimskrams-Stapel und Chaos-Ecken jemals bezwingen zu können. Man rennt, räumt, macht und tut den ganzen Tag, während am anderen Ende des Hauses schon wieder drei neue Baustellen entstehen, weil sich mal eben noch zwei Nachbarskinder zum spielen selbst eingeladen haben.

Vom Job, dem man – teilzeitbedingt – auch irgendwie nie so gerecht werden kann, wie man es am liebsten würde. Weil einen das Tagesgeschäft manchmal dermaßen auf Trab hält, dass man zu den eigentlich spannenden Themen gar nicht mehr kommt.

Mama-Sein Erfahrungen der Bloggerin JuliaAuch vom Ehemann, der dann abends am liebsten auch noch „auf den Arm“ will, fragt, was es denn zum Essen gibt und anschließend noch vermeintliche eheliche Pflichten geltend machen möchte, obwohl man tagsüber so viel Stress hatte, dass man noch nicht mal zum Duschen gekommen ist.

Und nicht zuletzt bin ich auch ganz einfach von mir selbst genervt, weil ich mich nach all dem Theater schon wieder nicht zum Sport aufraffen konnte und mich dann wundere, warum sich meine lockere Boyfriend-Jeans auf einmal wie eine straff sitzende Jeggings anfühlt.

„An diesen Tagen würde ich mir dann am liebsten eins von diesen gerade so angesagten Statement-T-Shirts selbst bedrucken lassen, auf dem dann in großen schwarzen Buchstaben geschrieben steht: ICH KANN NICHT MEHR.”

Kennst du das? Ist das schon dieses berüchtigte Burnout-Syndrom, von dem alle sprechen? Kriegt man dafür bereits eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee verordnet? Oder wenigstens eine Dosis Mädels-Wellness mit anschließender Shopping-Tour? Ich sollte das mal recherchieren.

Ein Kuschel-Look tut übrigens auch gut:

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Boysen's Kapuzenshirt, im Mix aus Sweat und Samt -Optik
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Bodyright Bootcuthose »Shaping«, mit integriertem Shaping-Slip
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Firetti Trauring, Wahlweise mit oder ohne Brillanten
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UGG »Bailey Bow 2« Winterboots, mit Satinschleifen hinten am Schaft

Mein Rezept gegen hausgemachten Stress

Manchmal dreht man sich um, und die Kinder liegen kuschelnd auf dem Sofa. Dann kommt aus der Küche der Gatte mit einem frisch aufgeschäumten Latte Macchiato für mich. Also: Manchmal muss man einfach nur mal den Blickwinkel ändern. Wäscheberge und To-do-Listen ausblenden und einfach mal wieder den Moment genießen. Dann atme ich tief durch und sehe auf einmal wieder ganz klar: wie glücklich ich mich schätzen kann, mit meinem doch eigentlich sorgenfreien Leben, zwei gesunden Kindern, einer liebevollen Familie und Freunden, einem spannenden Job – was kann mir da so ein bisschen selbst gemachter Stress schon anhaben?

Herbst-Outfit für Große GrößenHerbstlook für Große GrößenIch nehme einen tiefen Schluck aus der heißen Kaffeetasse und bin plötzlich wieder so dankbar, voller Liebe und innerer Zufriedenheit und frage ich mich, warum ich diesen Text überhaupt geschrieben habe. Also nichts wie weg mit der dunklen Kuscheldecke aus Selbstmitleid, rein in ein süßes Outfit und raus an die frische Luft. Denn: „Happiness is not a destination – it’s a way of life“.

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Boysen's Meshkleid, mit Drapierung
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Boysen's Longstrickjacke, in Rippenoptik
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