Wie packe ich meinen Koffer?

29. März 2018 | von

Wie Du mit weniger Gepäck besser ans Reiseziel kommst.

Reisen ist eine meine großen Lei­den­schaften! Ich liebe es, neue Län­der und Kul­turen zu ent­deck­en, mich in frem­den Städten zu ver­lieren und exo­tis­che Küche zu kosten. Ja, ich bin gerne unter­wegs – ob nun drei Tage oder drei Wochen.

Wenn da nur nicht diese eine lästige Sache wäre: das Pack­en.

Während andere mit Handgepäck schnell gen Aus­gang eilen, ste­he ich noch eine halbe Stunde am Gepäck­band. Und warte. Wo andere ein fast fed­er­le­icht­es Köf­ferchen tra­gen, schleppe und hieve ich gerne mal 23 Kilo (von denen 11,5 Kilo im Übri­gen unge­tra­gen wieder daheim lan­den). Mein Prob­lem beim Pack­en ist: Ich kann mich ein­fach nicht entschei­den. Lieber das blaue oder das weiße Shirt? Jeans oder Chi­nos? Klei­der oder Rock mit Bluse? Und das aller­schwierig­ste: welche Tasche(n)? Und so lan­det alles im Kof­fer – für alle Fälle. Inklu­sive Sportzeug. Falls mich der drin­gende Wun­sch nach ein­er Stunde Yoga oder Joggen überfällt.

Richtig packen

Nach dem let­zten Trip war ich vom vie­len Warten und Hieven und Schlep­pen dann aber doch so gen­ervt, dass ich meine Fre­undin und Kol­le­gin Mari­na – Viel­reisende und häu­fige Kon­gress­be­sucherin – um Rat bat. Meinen Riesenkof­fer zu einem Köf­ferchen zu schrumpfen, das sollte doch zu schaf­fen sein?!

Richtig packen

Ja, ist es. Denn hier sind Mari­nas Tipps!

5 Tipps für effizientes Packen und kleines Gepäck:

  1. Keine extrav­a­gan­ten Einzel­teile, son­dern eher unaufgeregte und dadurch bess­er kom­binier­bare Klei­dung wählen. (Tja, ertappt! Mein Gepäck beste­ht prak­tisch nur aus unkom­binier­baren Extrav­a­ganzen! Bzw.: bestand!) Kos­mopolit Tyler Brulée emp­fiehlt für Män­ner ganzjährig: schlichte Tasche, blauer Blaz­er, Safari-Jacke, Chi­nos und Merinop­ul­li. Diese Basics kann man auch als Frau gut übernehmen. Akzente set­zt man dann durch Schmuck oder Tücher.
  2. Auch für län­gere Reisen nicht mehr als eine Wochen­garder­obe mit­nehmen. Für was haben Hotels einen Reini­gungsser­vice und Ferien­häuser oder ‑woh­nun­gen eine Waschmas­chine? Bei Basics wie Wäsche, Sock­en oder ein­fache T‑Shirts genü­gen sog­ar Dreier-Sets: eines zum Tra­gen, eines in der Wäsche, eines beim Trocknen.
  3. Früher nan­nte man es Zwiebel­look, heute heißt es Lay­er­ing. Wie auch immer man das Sys­tem nen­nt: Es reduziert Gepäck, denn Klei­dungsstücke aus leicht­en Mate­ri­alien lassen sich bei küh­leren Tem­per­a­turen übere­inan­der tra­gen und bei Wärme ausziehen. „Trans-sea­son­al cloth­ing“ heißt das Stich­wort, das am Besten mit Klei­dung aus ein­er Farb­palette funktioniert.
  4. Pack-Profis fal­ten ihre Klei­dung übri­gens nicht, son­dern rollen sie: Entwed­er wird jedes Klei­dungsstück für sich aufgerollt oder man rollt sie alle in ein großes Bün­del. Wie genau das funk­tion­iert, zeigt dies Video:

  1. Last but not least: Die wenig­sten Reiseziele befind­en sich in der Wild­nis – außer man reist in die Wüste, in den Urwald oder in den Himalaya. Heißt: Wenn wirk­lich mal was fehlt, kann man es auch kaufen.

Richtig packen

Dann wün­sche ich Dir ein­fach mal: Schön­er Pack­en und viel Spaß auf Reisen!

 

Hier find­est Du noch mehr Pack-Tipps!

 

Letzte Kommentare (1)

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Aveleen
Dienstag, 19. Juli 2016, 20:21 Uhr

Der Tipp ist toll. Werde ich aber erst schaf­fen, wenn ich so wack­e­lig alt bin, dass ich meine 23 Kilo nicht mehr selb­st rollen kann. Da graut mir jet­zt schon davor.
Ich kann mich vor der Reise auch nicht entschei­den was mit soll und das lasse ich auch erst mal so.

Außer­drm hoffe ich noch immer, dass bis dahin jdm. zusät­zlich zu den eh schon tollen Rol­lkof­fern erfind­et, dass man sie wie ein Flugzeug fern­s­teuern kann und dass die Kof­fer Trep­pen mit der Fern­s­teuerung schaf­fen. Dafür plädiere ich. Das wäre die genial­ste meist genutzte Erfind­ung für mich. 🙂
Her­zlichen Gruß Aveleen