Wie Ärzte Übergewichtige diskriminieren

14. Juli 2020 | von

Ihre Beschw­er­den kom­men von Ihrem Übergewicht – wie oft musstest du diesen Satz schon hören? Keine harm­lose Diskri­m­inierung, denn sie kann fatale Fol­gen haben.

Diskriminierung Dicke

Es gibt ein sehr wichtiges The­ma, über das ich heute schreiben möchte, das uns alle bet­rifft. Nicht nur in schwieri­gen Zeit­en ist es wichtig, dass wir auf uns auf­passen! Wir Übergewichti­gen tre­f­fen lei­der allzu oft auf Ärzte, die uns schon wegen unser­er Kör­per­maße in Schubladen pack­en. Aber Vor­sicht … Vorurteile kön­nen tödlich sein.

Erfahrung Diskriminierung und Uebergewicht

Meine persönliche Erfahrung mit Diskriminierung

Übergewicht kann tödlich sein. Und das nicht nur, wie uns immer wieder gesagt wird, wegen der Erkrankun­gen, die ein zu hohes Gewicht verur­sacht. Auch die Vorurteile, die Ärzte und Kranken­haus­per­son­al gegenüber Men­schen mit einem höheren BMI haben, kön­nen für uns gefährlich wer­den. Ich habe da lei­der meine eige­nen, schmer­zlichen Erfahrun­gen machen müssen …  Lebens­ge­fahr, Inten­sivs­ta­tion — Ret­tung in let­zter Minute: Vor 25 Jahren bin ich ern­sthaft erkrankt und wären mein Mann und ich damals nicht so hart­näck­ig gewe­sen, hätte ich damals mein Leben ver­loren. Das klingt drama­tisch – war es auch. Hier eine Kurz­fas­sung meines per­sön­lichen Dramas:

Dir gefällt Susies Tuni­ka-Look? Hier kannst du ihn nachshoppen:

Nach mein­er ersten Schwanger­schaft hat­te ich stark zugenom­men und meine Gynäkolo­gin riet mir zu ein­er Mikropille. (Die hätte ich niemals, niemals nehmen dür­fen!) Ich war ein­ver­standen, nicht ahnend, wie gefährlich diese Entschei­dung für mich wer­den würde. Bed­ingt durch Stress, einen viel zu heißen Früh­som­mer und zu wenig Flüs­sigkeit­szu­fuhr hat­te ich mir beim Arbeit­en eine Throm­bose in der Kniekehle einge­fan­gen. Ich bin mit dieser Throm­bose noch geflo­gen, habe ein Restau­rant und ein Ten­nis-Turnier besucht und fühlte mich von Stunde zu Stunde immer elen­der. Dann begann meine Ärzte-Odyssee:

Als Uebergewichtige beim Arzt
  • Arzt 1 erkan­nte NICHT, dass es sich um eine Throm­bose han­delte, und diag­nos­tizierte eine Bak­er-Zyste. Die bekommt man unter anderem, wenn man zu viel Sport treibt. (Nicht wirk­lich mein Problem.)
  • Arzt 2 Behan­delte die ange­bliche Bak­er-Zyste mit einem Druck­ver­band, hörte nicht auf meine Ein­wände und meinte, ich kön­nte den Ver­band ein­fach ent­fer­nen, wenn er mich nervt … Das habe ich am Abend im Restau­rant getan und ab da wurde es drama­tisch. Ich kon­nte auf ein­mal nicht mehr atmen. Ich kam kaum noch die Restau­rant­treppe hoch, mir wurde schwindelig, aber ich schob es auf den Alkohol.
  • Arzt 3 Am näch­sten Tag, einem Son­ntag, wurde die Lage so drama­tisch, dass ich den Notarzt rief. Der schob meine Beschw­er­den auf zu viel Alko­hol und natür­lich auf mein Übergewicht. Zu keinem Moment hat er sich wirk­lich für mich inter­essiert. Eine näherge­hende Unter­suchung hielt er für unnötig. Die Ursache mein­er Atem­not hat­te er ja auf den ersten Blick erkan­nt: mein Gewicht.

Am näch­sten Tag lag ich mit ein­er Lun­genem­bolie, aus­gelöst durch die Throm­bose, im Kranken­haus. Ich ver­brachte sechs Wochen dort, zwei davon auf der Inten­sivs­ta­tion. Ich hat­te Glück im Unglück, denn hier traf ich zum ersten Mal endlich auf Ärzte, die mir zuhörten und mich und meine Lage ernst nah­men. Wie ernst es um mich stand, habe ich tat­säch­lich erst im Kranken­haus begrif­f­en. Ich bin bis heute dankbar, dass die Ärzte dort mich nicht einzig auf mein Gewicht reduziert haben.

Vorurteile Uebergewicht

Übergewicht-Diskriminierung mit Zahlen belegt

Aber war mein drama­tis­ch­er Ver­lauf ein Einzelfall? Lei­der nein! Eine aktuelle Befra­gung zeigt, dass Ärzte bei übergewichti­gen Patien­ten sel­tener Blu­tun­ter­suchun­gen, Com­put­er­to­mo­grafien, etc. anord­nen als bei schlanken Patien­ten. Denn die Ursache der Beschw­er­den scheint für viele Ärzte offen­sichtlich das Übergewicht zu sein. Eine schnelle, ein­fache Diag­nose, die fatale Fol­gen haben kann. Viele Ärzte unter­suchen übergewichtige Patien­ten nicht gründlich genug. Viele Patien­ten gehen zu sel­ten oder zu spät zum Arzt, aus Angst vor Ermah­nun­gen und Zurechtweisun­gen. („Sie müssen endlich abnehmen!“) Viele haben eine lange His­to­rie der Demü­ti­gun­gen hin­ter sich, oft schon seit Kinderta­gen. Eine unge­sunde und gefährliche Kom­bi­na­tion!

Aber es gibt noch ein weit­eres Prob­lem, das viele Plus-Size-Patien­ten haben: Die uns ver­schriebe­nen Medika­mente wirken oft nicht aus­re­ichend, oder sie sind zu schwach dosiert, weil das wirk­liche Gewicht bei der Dosierung nicht genug berück­sichtigt wurde. Auch das ist keine beruhi­gende Tat­sache. Lebens­ge­fährliche Krankheit­en wer­den oft nicht erkan­nt: Eine Studie belegt, dass bei 300 Obduk­tio­nen aufgedeckt wurde, dass bei 1,65 Prozent der Übergewichti­gen häu­figer Krankheit­en überse­hen wur­den. Darunter auch schwere Erkrankun­gen wie Lun­genkrebs und Her­zlei­den. Übergewicht kann also tödlich sein, aber anders als man denkt.

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Erfahrung Body Shaming

Nutze dein Recht auf faire Behandlung

Die Diskri­m­inierung von Dick­en muss endlich aufhören! Für uns alle ist es wichtig, ein gutes ver­trauensvolles Ver­hält­nis zu unseren Ärzten aufzubauen und wir alle soll­ten nicht zögern, einen Arzt zu wech­seln, wenn er uns unangemessen behan­delt. Wir haben das Recht, vorurteils­frei behan­delt zu wer­den. Also hab den Mut und ste­ht zu deinen Kur­ven, beson­ders auch beim Arzt!

Hast du schon mal Erfahrun­gen mit Diskri­m­inierung von Übergewichti­gen bei Ärzten gemacht?

Bleib gesund!!!

Letzte Kommentare (25)

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Caro3108
Mittwoch, 3. März 2021, 14:53 Uhr

Hal­lo, ja ich habe auch wieder so schlechte Erfahrun­gen hin­ter mir. In den let­zten 3 Jahren habe ich stark zugenom­men auf­grund ein­er schw­eren Depres­sion und Burnout, ich habe mir ende let­zten Jahres vorgenom­men endlich was daran zu ändern, lei­der machte mir ein Meniskuss­riss einen strich durch die Rech­nung. Ende Okto­ber wurde ich dann am Knie Operiert und auch da musste ich mir anhören das käme durch mein Gewicht und ich bewege mich zu wenig, das ich grad mit Sport ange­fan­gen habe, wollte der Chirug nicht hören oder hat Ihn nicht Inter­essiert, auch die Anäste­sistin machte mir schwere vor­würfe wegen meines Gewicht­es. Ich wurde dann Operiert und nach der OP war alles gut, ich mache meine übun­gen die ich bei der Physio gezeigt bekom­men habe und gehe jeden Tag 1 Std raus. Nun tut mir das Knie seit ein­er Woche wieder stark weh, also bin ich zum Chirug, der hat sich das gar­nicht weit­er angeschaut und mir nur nochmal Physio und ne Ban­dage ver­schrieben. Aber der Ham­mer war, er fragte mich allen ern­stes ob ich zugenom­men habe, ich habe das beneint und gesagt ich halte mein Gewicht, da fragt er mich ob er Nach wiegen soll und damit hat­te er den Bogen überspan­nt. Nun wech­sel ich den Arzt und hoffe der hil­ft mir. Ich habe schon so viele Ärzte durch und bekomme immer mehr das Gefühl das jed­er Arzt das immer nur auf das Gewicht, Alko­hol oder Rauchen schiebt.

Novemberregen
Montag, 28. Dezember 2020, 20:49 Uhr

Hal­lo, ja auch ich habe diese Erfahrung gemacht.
Meine Ärztin war über­fordert mit mir, ich hat­te einen schla­gan­fall und hat­te vor ein paar Wochen Symp­tome die auf einen weit­eren hindeuten.
Meine Ärztin nahm das nicht so ernst.
Ich bin ins Krankenhaus.
Als ich ent­lassen wurde, wech­selte ich die Ärztin, diese unter­suchte mich nicht, sie sagte direkt, nehmen sie ab, dann haben sie keine Schla­gan­fälle mehr.
Sie haben Übergewicht essen sie WENIGER, VON NICHTS KOMMT NICHTS.
Ich erk­lärte ihr, dass ich meine Ernährung umgestellt habe vor 2 Jahren durch meinen ersten Sa.
Sie lachte und meinte, naja das sieht bei ihnen aber ander­st aus.
Das kann man glauben oder auch nicht

Aagathe
Sonntag, 18. Oktober 2020, 15:51 Uhr

Die heftig­ste Diskri­m­inierung, die ich erlebte, geschah durch einen Urolo­gen welch­er sich auf männliche Erek­tion­sstörun­gen spezial­isiert hat.
Mein Ehe­mann hat­te ihn deswe­gen aufge­sucht und es wurde von ihm gewün­scht, ich solle ihn begleit­en. Ich bin von Beruf medi­zinis­che Fachkraft und mein Mann erhoffte sich, dadurch bess­er zu ver­ste­hen was der Arzt erklärt.
Jeden­falls sucht­en wir diesen Arzt auf und schön im Erst­ge­spräch, ohne vorherige Unter­suchung meines Mannes, “wusste” der Arzt: “Das liegt am Übergewicht ihrer Frau! Da kann ja keine Lust aufkommen!”
Mein Mann hat mich so wie ich bin ken­nen­gel­ernt und wir haben 6 Kinder. Diese sind nicht durch Zauberei entstanden 😂.
Mein Mann hat das Gespräch sofort mit harschen Worten an den Arzt been­det und wir sind gegangen.

Biggi Fricke
Samstag, 17. Oktober 2020, 17:18 Uhr

Hal­lo, ich kann es gut nachvol­lziehen, meine Tochter hat auch das Prob­lem, sie ist erwach­sen, plus size, und erzählt mir, auch mit Pip­pi in den Augen, wie demor­al­isierend manche Ärzte mit ihr umge­gan­gen sind, endlich hat sie guten Arzt in Bre­men gefun­den , ich bin sehr glück­lich darüber, da ich als Mut­ter, trotz mein­er Unter­stützung, natür­lich mit­gelit­ten habe!! Big­gi Fricke

MTG
Sonntag, 11. Oktober 2020, 14:29 Uhr

Lei­der kenne ich auch Diskri­m­inierung von Ärzten, Arzthelferin­nen. Ich bin Übergewichtig , Esstörung u LipoLym­phö­dem (Gen­de­fekt)
Es ist eh nicht leicht mit Gewicht u alles auf das zu schieben noch viel mehr! Lei­der haben die Ärzte nicht erkan­nt, dass ich an der Fettverteilungsstörung erkrankt bin u dadurch ent­stand ein Lei­densweg mit vie­len For­men u Arten von Diskri­m­inierung v Ärzten usw

claudia
Sonntag, 11. Oktober 2020, 13:06 Uhr

ich ver­suchte einen neuen Hausarzt zu bekom­men, weil ich von dem alten Hausarzt nur Vor­würfe wegen meines Gewichts hörte…nachdem ich meine Geschichte erzählte,meinte er:es gibt für Leute wie sie einen passenden spruch:
das ganze Leben gefressen und gesof­fen und dann auf den Dok­tor hoffen…
war das nicht nett ??

Mel
Sonntag, 11. Oktober 2020, 10:35 Uhr

Es ist immer das gle­iche Spiel :
Rauchen Sie? Nein!
Tja, aber ihr Übergewicht! Sie müssen abnehmen.
Wäre schön, wenn Ärzte das mal nicht so hoch bew­erten wür­den und sich um die Lei­den der Patien­ten küm­mern. Ich laufe seit 13 Jahren mit starken Schmerzen rum. Mein Gewicht wurde immer mehr. Ca. 40 kg Zunahme. Geholfen hat mir kein­er. Auch nicht, als ich um Unter­stützung gebeten habe. Das tue ich jet­zt seit 10 Jahren.
Sie müssen abnehmen. Sie müssen abnehmen.
Danke dafür.

Wölkchenfrau
Donnerstag, 8. Oktober 2020, 21:49 Uhr

Ja, das kenne ich auch.
Gehe ich wegen unerträglich­er Schmerzen zum Orthopä­den, ist die erste Frage immer: wie viel wiegen Sie denn.
Als ob schlanke Men­schen nie einen Band­scheiben Vor­fall bekämen.
Ich ver­suche bei allen Anfein­dun­gen humor­voll zu bleiben.…
Ich habe auch einen Six­pack, nur eben gut versteckt.…
Aber es tut trotz­dem weh, von vie­len nur auf die Äusser­lichkeit­en reduziert zu werden.
Die bekom­men nicht mit, wie sehr ich mich immer wieder mit Diäten und Fit­ness herumschlage.…
Sind wir wegen unser­er Fülle weniger wertvoll?

Funnyjuliane
Donnerstag, 8. Oktober 2020, 10:39 Uhr

habe die gle­ichen erfahrun­gen gemacht
Bin zum orthopä­den gegan­gen wegen schmerzen in der hand war eine sehnenscheidentzündung
Und er fragte ob ich diät mache
Fragte ich was das mit der hand zu tun hat
N I C H T S
Der arzt hat mich nie wieder gesehen
Das­selbe mit dem augenarzt

Malika
Donnerstag, 8. Oktober 2020, 9:31 Uhr

Ich nehme Ärzten die Chance, mich auf mein Gewicht zu reduzieren: ” ich bin übergewichtig, strebe keine Diät an und rauche. Die Risiken sind mir bewusst, und jet­zt zu dem Prob­lem, dass mich ver­führt…” Ab da kann man dann vernün­ftig reden. Auf Augenhöhe.

Christine
Mittwoch, 7. Oktober 2020, 6:42 Uhr

Was Du da schilder­st, kann ich nur nachvol­lziehen! In unser­er Gesellschaft nimmt die Diskri­m­inierung der­maßen zu. Und es bet­rifft ja nicht nur Übergewichtige. Mein­er Mei­n­ung nach liegt es daran, das die Men­schen solche Werte wie Tol­er­anz, Mit­ge­fühl und Liebe nicht mehr ken­nen. Mir per­sön­lich liegt es am Men­schen, nicht an seinem Ausse­hen. Ich finde, Du bist so liebenswert ger­ade weil Du so bist wie Du bist! Sei glück­lich, das Du so einen lieben Mann hast, der zu Dir hält, denn das ist wirk­lich alles Glück der Erde.

Reni
Dienstag, 6. Oktober 2020, 12:19 Uhr

Als ich beim Chirur­gen für eine Knie Op war, bekam ich gesagt wenn ich etwas mehr wiegen würde kön­nte er mich nicht ambu­lant operieren. Es würde noch ger­ade so passen. Wenn man von etwas essen zunimmt muss man noch mal das etwas hal­bieren meinte er. Sein Kol­lege ist sehr kräftig , er hat noch nie etwas gesagt.😂 nach der Op kon­nte er gar nicht begreifen das ich so schnell fit war.

Annelore
Mittwoch, 2. September 2020, 16:25 Uhr

Wie lebens­ge­fährlich die Diskri­m­inierung ist, habe ich let­ztes Jahr bei einem stark adipösen Kol­le­gen erleben müssen. Er traute sich nicht mit ein­er schw­eren Bron­chi­tis zum Arzt, weil er a) als Freiberu­fler weit­er­ar­beit­en wollte und es ja “nur” schlim­mer Hus­ten war und b) weil jede Atem­not bei ihm seit­ens der Ärzte mit dem Übergewicht erk­lärt wurde. Er hat­te keine Lust, mit dem Essen aufzuhören oder sich auf eine Ernährung­sum­stel­lung zu konzen­tri­eren, wo er doch alle Kraft für den Job brauchte. Drei Monate später ver­ständigte er am Woch­enende den Notarzt. Als der ein­traf, war er tot.

Bettina
Montag, 31. August 2020, 22:35 Uhr

Susie, vie­len Dank für Ihre pack­ende Erzäh­lung. Ich bin nicht mein ganzes Leben lang übergewichtig gewe­sen. Umso bess­er kann ich ver­gle­ichen, wie man mich in bei­den Sit­u­a­tio­nen behan­delt hat. Neulich hat­te ich unan­genehmes Erleb­nis bei einem Orthopä­den. Nach Ihrem Artikel werde ich öffentlich über meine Erfahrung bericht­en und andere Patien­ten warnen.

Syna
Montag, 31. August 2020, 15:03 Uhr

Ein The­ma mit dem ich mich auch ständig auseinan­der set­zen muss.. Body sham­ing ist mir allzu bekannt…

Jassy
Freitag, 28. August 2020, 21:45 Uhr

Hal­li Hal­lo ich bin auch ger­ade sehr verzweifelt und zwar wurde ich 03.08.2020 per RTW ins Kh gebracht mit denn sym­tomen links­seit­ige Taubheit,starke Rück­en­schmerzen und schwindel. Als ich im Kh war und ver­sucht habe meine sym­tome zuerk­lären hat­te man mich nicht wirk­lich für voll genom­men. Am ersten Tag meines Aufen­thalts im Kh wurde mein Kopf unter­sucht MRT etc. da sagte man mir das es kein Schla­gan­fall war was ja schon mal gut ist. Am zweit­en hat­te ich wieder Gefühl im linken Arm aber mein Bein war immer noch so komisch taub und mein Rück­en tat höl­lisch weh, kon­nte nicht wirk­lich ste­hen und gehen und hat­te ständig Schmerz Attack­en im Bein war auch komisch war. Da sagte man mir das es evtl. die Band­scheibe ist aber man hat­te mich nur geröngt und gesagt da ist nur ein leichter Ver­schleiß zuse­hen mehr nicht. Gut am drit­ten Tag gab es ein wärmepflaster und Schmerztablet­ten. Am vierten Tag sagte man mir das sie nicht wis­sen woher das kommt und sie keine Möglichkeit haben zwecks MRT da ich zu Dick bin ich müsste das mit meinem Hausarzt abklären. Gesagt getan bin dann kraft mein­er wasser­suppe zum Hausarzt er hat­te denn Ver­dacht auf Band­scheibe also muss ich so schnell wie möglich zum MRT naja gut es gibt 2 bei mir in der Stadt zum glück hat die erste Prax­is mich aufgenom­men dank meines Übergewicht. Ein paar Tage nach dem MRT musste ich dann zum Arzt wegen Befund Auswertung(muss aber dazu sagen das ich immer noch Rück­en­schmerzench­merzen hat­te zu diesem Zeit­punkt und das taub­heits­ge­fühl dann mit mal rechts auf­trat). Der Arzt sagte man könne nichts sehen bis auf ein biss­chen ver­schleiß und er sagte auch das meine Wirbel­säule bei meinem starken Übergewicht doch sehr gut aussieht. Und dann kam fol­gen­des er guck­te mich an und sagte ich muss ganz drin­gend abnehmen son­st wird das alles noch schlim­mer mit meinem Rücken(obwohl ich eigentlich nichts habe laut sein­er aus­sage) ich guck­te ihn an und war total ent­täuscht und trau­rig. Ich arbeite als Altenpflege­helferin und hat­te nie was mit dem Rück­en ich war auch schon immer Übergewichtig das hat mich im Leben nie bee­in­flusst und jet­zt wo ich Hil­fe brauche bekomme ich nur eine Diät oder ein Magen­band aufge­brummt mehr nicht. Ich immer noch starke Schmerzat­tack­en in bei­den Beinen oder so starke Rück­en­schmerzen das ich nur liegen kann aber kein­er kann mich helfen da es ja nur was mit meinem Gewicht zu tun an. Klar ist Übergewicht nicht gut für die Knochen oder Wirbel­säule aber ich war immer gesund und fit aber jet­zt wo ich habe werde ich nur reduziert und das tut mir nicht nur kör­per­lich weh son­dern auch seelisch.

Anja
Donnerstag, 20. August 2020, 10:47 Uhr

Natür­lich ist es nicht okay, dass man/frau wg ihres Gewichts diskri­m­iniert wird oder gar eine schlechtere medi­zinis­che Ver­sorgung bekommt. ABER… Übergewicht und beson­ders Adi­posi­tas SIND lebens­ge­fährliche Erkrankun­gen, die viele weit­ere Krankheit­en mit sich brin­gen (kön­nen), das ist durch Stu­di­en hin­re­ichend belegt. Das Ärzte darauf hin­weisen finde ich richtig und wichtig. Ich habe eher die Erfahrung gemacht (ich bin selb­st seit Jahrzehn­ten Übergewichtig und teil­weise auch Adipös gewe­sen), dass Ärzte mein Gewicht nicht mal ange­sprochen haben.
Men­schen auf­grund ihres Ausse­hens zu diskri­m­inieren ist falsch. Auf gesund­heitliche Risiken hinzuweisen ist richtig. Es ist ja auch keine Diskri­m­inierung, wenn der Arzt Raucher/innen auf die gesund­heitss­chädliche Wirkung ihrer Sucht aufmerk­sam macht und ihnen rät aufzuhören.

Annea
Mittwoch, 19. August 2020, 10:29 Uhr

Liebe Susie, liebe Mitschreiberinnen,
Eure Erfahrun­gen machen mich sprach­los: Soviel Igno­ranz seit­ens des medi­zinis­chen Per­son­als und so wenig Empathie.
Allerd­ings sind meine Erfahrun­gen ähn­lich. Migräne, orthopädis­che Prob­leme … alles natür­lich wegen zu dick. das ich schon als Jugendliche (damals noch 51 Kilo) mit Migräneat­tack­en zu kämpfen hat­te — inter­essiert nicht.
Als Men­sch, als Organ­is­mus wurde ich nicht betra­chtet — nur als jemand, der sich nicht im Griff hat, was gesunde Ernährung angeht.
Finde ich sehr schade, denn ich bin mehr als nur zu viele Kilos.
In diesem Sinne. sucht Euch gute Ärzt*innen und sagt den anderen die Meinung.

Gundi
Freitag, 19. Juni 2020, 22:39 Uhr

Hal­lo,
Ich bin Gun­di, 62 Jahre alt und ich wiege bei 165 cm Grösse 128 kg.
Ich habe eine Schild­drüse unter­funk­tion und bin verzweifelt.
Ich mache seit über 1 Jahr die Inter­vall Diät und habe damit ca. 10 kg abgenom­men. Ist viel zu wenig, ich weiss. Es geht aber nicht weiter.
Mein Mann wollte sich schon von mir tren­nen und sich eine” richtige Frau” suchen. Das hat mich sehr getrof­fen und ich kann diese Worte nicht vergessen. Ich habe Arthrose in den Knien und deshalb Schwierigkeit­en weite Streck­en zu gehen.
Ich höre immer wieder von meinem Arzt ich muss mich mehr bewe­gen. Ich bin aber ständig müde und antrieb­s­los und raffe mich auf meine Hausar­beit zu machen und meine 2 Enkel zu beauf­sichti­gen. Ich war schon zur Ernährungs­ber­atung, die wollte mich zur Magen OP schick­en. Ich habe mich geweigert weil meine Mut­ter an Magen und Darmkrebs gestor­ben ist. Ich sel­ber hätte bere­its eine Kopf OP ( ein geplatztes Aneurys­ma) und schon deshalb würde ich mich nicht frei­willig operieren lassen.
Liebe grüsse

pitticoat
Sonntag, 12. April 2020, 15:37 Uhr

Im Jan­u­ar hat­te ich endlich einen Ter­min in der Gas­troen­terolo­gie, in einem Kranken­haus mit angeschlossen­er Polik­linik. Ich habe seit Okto­ber 19 Durch­fall ver­bun­den mit immensen Blähun­gen. Dadurch ist mein soziales Leben am Boden.
Nun zu meinem Arzt besuch. Der Arzt fragte nach meinem Prob­lem, ich sprach von Durch­fall seit Okto­ber. … Drei Minuten später wusste ich endlich, dass ich zu dick bin. Das ich, wenn ich mir jet­zt nicht den Magen verklein­ern lasse, nicht über­leben werde. Die dann über­flüs­sige Haut würde man auch in ihrer Klinik ent­fer­nen. Den Durch­fall habe ich wegen meines Übergewicht­es, ich habe Stuh­linkon­ti­nenz, weil der fette Bauch so auf die Därme drückt. Im Beck­en­bo­den­zen­trum kann man mir helfen aber das wird für mich eine Quälerei. Wir machen erst­mal eine Darm­spiegelung. Der freie Ter­min ist aber erst im Juni aber bei mir ist es ja nicht so schlimm, da macht das ja nichts.
Bis dahin hat­te der Arzt nur die Infor­ma­tion von mir, dass ich Durch­fall habe und es manch­mal nicht mehr aufs Klo schaffe. Keine Frage nach mein­er Gesund­heits­geschichte, nach anderen Erkrankun­gen, nach den Medika­menten die ich ein­nehme usw.
Keine Unter­suchun­gen in der Zwis­chen­zeit bis Juni.
Es stand für Ihn nach drei Minuten fest, dass ich im Okto­ber Schla­gar­tig Inkon­ti­nent gewor­den bin, weil ich ein­fach zu dick bin. Und das Mit­tel das man zur Dar­mentleerung vor der Spiegelung bekommt würde bei mir auch nicht aus­re­ichen, ich muss das dop­pelte nehmen …
Auf meine Frage wie ich bis zum Juni vorge­hen soll, wenn ich aus dem Haus muss, zum Arzt usw. kam die promte Antwort: ” Na dann essen sie eben mal nichts” in gen­ervtem, aggres­siv­en Ton.

Als ich draußen auf der Strasse stand fiel mir die Kinnlade runter, was war mir da ger­ade passiert… Ich wollte wieder rein gehen und aus­ras­ten aber lei­der hat mein Mann mich am Man­tel fest­ge­hal­ten, weil er wusste was kommt. 

Ich habe mich am näch­sten Tag per Inter­net auf der Seite der Klinik beschw­ert und meine Ent­täuschung rausgelassen. 

Die Antwort kam promt. Der Arzt, Ober­arzt, hätte mich in kein­er weise wegen mein­er Fet­tleibigkeit diskri­m­iniert, er hat mich nur usw. Und da Inkon­ti­nenz schon mal aufge­treten wäre, hat er das so ver­mutet. (Ich weiss nicht woher er das wis­sen will, davon weiss ich nicht mal was). Jeden­falls schrieb die Fall­man­agerin, die das aus­baden musste, ob ich nicht nochmal in ihre Klinik kom­men kön­nte. Dann kön­nte man mich für ein paar Tage ein­weisen und alle Unter­suchun­gen machen. Das habe ich abgelehnt.

Ich bin auf die fieses­te Art diskri­m­iniert wor­den die man sich vorstellen kann. Ein­fach weil ich zu dick bin. 

Ich sehe das Ganze als Unter­lassene Hilfeleistung.

Eigentlich habe ich in den let­zten Jahren, wenn ich zum Arzt kam und als erstes die Fest­stel­lung hörte, ich sei zu dick, geant­wortet, dass ich wegen dieser Neuigkeit nicht gekom­men bin und habe die Prax­is verlassen. 

Aber an diesem Tag war ich so in Not und gle­ichzeit­ig so voller Hoffnung.

Bumblebee
Mittwoch, 5. Juni 2019, 0:12 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin eigentlich kein zartbe­seit­eter Men­sch. Ich habe eine große Klappe und kann mich in der Regel gut wehren, wenn mir jemand doof kommt. Heute musste ich mir allerd­ings ein paar Trä­nen ver­drück­en als ich die Prax­is meines Orthopä­den verließ.
Ich habe vor 5 Jahren gute 45 kg weniger gewogen. Ich habe es immer geschafft mein Gewicht plus minus 10 Pfund zu hal­ten, bis ich an Hashimo­to erkrank­te, was aber fälschlicher­weise zuerst als reine Depres­sion behan­delt wurde. Lange Rede kurz­er Sinn, bis heute habe ich qua­si in jedem Jahr 7 bis 8 kg zugelegt. Natür­lich nicht von alleine, aber Trauer, Antrieb­slosigkeit und auch ständi­ge Sportver­let­zun­gen haben mich zum wahren Frust­fress­er wer­den lassen. Alles keine Entschuldigung, ist schon klar, aber ich bin trotz allem noch ein füh­len­der Mensch.
Mir ist früher schon aufge­fall­en, das der Orthopäde mich nicht ernst genom­men hat und jegliche Beschw­er­den ( auch als ich 30 kg leichter war als jet­zt) auf mein Gewicht geschoben hat. Kann ja auch dur­chaus sein. Übergewicht tut keinem Gelenk gut, ist klar.
Als ich aber heute nach langer Zeit mit Kniebeschw­er­den seine Sprech­stunde besuchte kam ich mir vor wie ein wider­lich­es Insekt, das man aus der Ferne betrachtet.
Reißen sie sich endlich zusam­men und nehmen sie ab!Das kann ja nicht soooo schw­er sein!Sie sind noch jung und dann so dick, das geht doch nicht! Wenn er es in einem fre­undlichen Ton rüber gebracht hätte, wäre es wahrschein­lich gar nicht so kränk­end gewe­sen. Die Krö­nung war allerd­ings als er meinte: Tja, Hashimo­to muss ja für vieles her­hal­ten, ein­fach weniger essen.
Na klar! Das ich da in den let­zten 5 Jahren mit gefühlten 100 Diäten, immer wieder Sport und zugegeben auch Pillen und Pülverchen nicht selb­st drauf gekom­men bin!
Als sein Blick über meine Fig­ur ging sah man genau was er dachte: “Sich­er du fette Sau, erzählst mir hier von erfol­glosen Diäten und Sport und sitzt Zuhause wahrschein­lich nur auf dem Sofa und frisst”
Ich habe mich zulet­zt so gedemütigt und hil­f­los gefühlt als ich ca 10 Jahre alt war. Ein übergewichtiges Kind, das nie­mand mochte, eben weil es nicht schön schlank wie andere Kinder, son­dern fett war. Seit­dem weiß ich wie es sich anfühlt, wenn man dick ist und einem Spott und Ablehnung an jed­er Ecke begeg­nen und auch wie nett und zuvork­om­mend Men­schen sein kön­nen, wenn man schlank ist. So und nicht anders war das heute.
Ich habe erst mal Rotz und Wass­er geheult als ich Zuhause war. Ob ich die Prax­is nochmal besuche, weiß ich nicht.

edith
Montag, 5. März 2018, 14:17 Uhr

mit dem gewicht ist es wie mit dem Mond: mal ab und dann wieder zu. wenn der Arzt sagt wiegen, dann sage ich ein­fach: NEIN er sieht mich doch und ich will es auch nicht mehr wis­sen. andere werte, wie blut abnehmen usw sind ok und wie groß ich bin, das sieht man auch.

Charly 47
Samstag, 25. November 2017, 10:22 Uhr

Hal­lo Theodora,
Du siehst sehr hüb­sch aus, keine Frage. Bei 20 kg weniger würde man Dich ver­mut­lich gar nicht mehr erkennen…
Zu empfehlen ist generell langes schwim­men im Wass­er natür­lich. Nach ein­er hal­ben Stun­den, wenn man aus dem Wass­er steigt, spürt man so richtig wie einen das Fett nach unten zieht. Ich kenne das seit ewigen Jahren. Ich steige ein­fach nicht mehr auf die Waage und denke nicht mehr so viel darüber nach, was ich alles NOCH tun kön­nte um Gewicht zu verlieren.
Lebe froh und glücklich.

Gruß von
Char­ly 47

biene
Mittwoch, 8. November 2017, 9:18 Uhr

Hal­lo,
ja du sprichst ir aus der Seele ich habe auch schon einige Diäten etc, hin­ter mir. Natür­lich muss
man sich immer rech­ht­fer­ti­gen und es nervt ein­fach nur noch wenn das Gewicht nicht runter gehen will. Nach ein­er hohen Cor­ti­son-Behand­lung nahm ich nochmals
inner­halb von weni­gen Wochen 14 kg zu. Das fand ich nicht mehr schön zu mal ich gesund­heitliche Prob­leme habe, Im Moment mache ich eine Ernähring­sum­stel­lung und ich habe es tat­säch­lich geschafft diese 14 kg wieder abzunehmen. Im Momet ste­he ich und mein
Gewicht will nichit runter gehen. Aber ich warte ab und vielle­icht klappt es irgend wann das es wieder klappt und meine Kilo ‘s wieder pruzeln.Lg Biene
aber nicht durch mein Übergewicht.

Anna
Mittwoch, 1. November 2017, 19:00 Uhr

Hal­lo Cecile,

ich bin vor einiger Zeit mehr zufäl­lig auf diese Soul­ful­ly-Seit gelangt und habe mich sehr gefreut, Dich hier zu sehen. Ich habe damals die Shop­ping-Queen-Woche gese­hen, bei der Du gewon­nen hat­test. Meine her­zlichen Glück­wün­sche nachträglich.

Da ich dazu neige, immer gerne andere Men­schen “ret­ten” zu wollen, wenn sie an Din­gen scheit­ern, die ich für Unfug halte, möchte ich Dir gerne einen Youtube-Beitrag empfehlen.

Er hat meine Sichtweise auf ALLES verän­dert, was an Falschaus­sagen, an Mythen, an unsin­ni­gen ärztlichen Empfehlun­gen, an Panikmache der Diät‑, Fit­ness-und Gesund­heits-Indus­trie so täglich auf uns herabreg­net, damit wir mit­spie­len, uns ver­rück­t­machen lassen und vor lauter Angst vor dem frühzeit­ig lauern­den Tod die entsprechen­den Pro­duk­te kaufen und kon­sum­mieren! Davon hat so gut wie IMMER irgendw­er einen wirtschaftlichen Nutzen, wenn er uns nur glaub­haft ver­sich­ern kann, dass es drin­gend notwendig sei, an uns etwas zu verändern.

Ich selb­st bin auch in den ver­gan­genen 10Jahren etwas aus dem Leim gegan­gen. Früher war ich nor­mal­gewichtig und fühlte mich trotz­dem immer zu dick und nicht “richtig” pro­por­tion­iert. Heute weiß ich, dank dieses Youtube-Beitrages, dass es Gründe gab, warum ich so gewor­den bin, wie ich heute bin. Und ich weiß auch, dass es mit ERNÄHRUNG üüüüber­haupt nix zu tun hat. Es hat keinen Sinn, an dieser Stellschraube zu drehen. Alle, die irgend­wann vl. mal erfol­gre­ich abgenom­men haben, die es mit viel Diszi­plin geschafft haben und nun stolz tönen, wie LEICHT ihnen doch der Verzicht auf dies und jenes gefall­en sei, HALTEN diesen Sta­tus mit viel Anstren­gung vielle­icht für 2 oder 3 Jahre. Spätestens danach ist der große Erfolg vor­bei und es geht Schritt für Schritt wieder nach oben zurück zum Aus­gangs-Übergewicht. Den Akt kann man sich also get­rost ers­paren, wenn man nicht zu Masochis­mus neigt.

Wenn Du also wirk­lich daran inter­essiert bist, wie Du vl. doch irgend­wann mal ein wenig schlanker und ange­blich deshalb “gesün­der” sein kön­ntest, dann nimm Dir die Zeit, Dir dieses Inter­view mit Andreas Win­ter in Quer-Denken-TV anzuse­hen. Es heißt “Abnehmen ist leichter als Zunehmen” und dauert etwas über eine Stunde. Man braucht also etwas Zeit dafür. Ist aber gut investierte Zeit. Ich habe mir danach das Hör­buch mit gle­ich­nami­gen Titel besorgt. Darin zerpflückt Hr. Win­ter Stück für Stück all diesen Käse, den man uns Übergewichti­gen seit Jahr und Tag als Gründe für unser Übergewicht einre­det, denn damit lässt sich gutes Geld verdienen! 

Wer allerd­ings zu den­jeni­gen gehört, der alles, was seinem eige­nen Wis­sens-und Erfahrungss­chatz wider­spricht, sofort vom Tisch wis­cht, weil er nicht bere­it ist, neue Denkweisen auch nur in Erwä­gung zu ziehen, der braucht sich das gar nicht anzuse­hen. Es gibt eine Menge Men­schen, die nicht bere­it sind, ihre eige­nen Überzeu­gun­gen auf den Prüf­s­tand zu stellen und sich einzugeste­hen, dass manch­es davon vl. doch nicht so wirk­lich halt­bar ist. 

Ich würde mir für Dich, Cecile wün­schen, dass Du offen bist für alles, was Dir ein gutes Gefühl mit Deinem Kör­p­er gibt- und zwar so, wie er JETZT ist. Und was wirk­lich “gesund” und was “unge­sund” ist, darüber stre­it­en sich schon immer die Gelehrten und nie­mand kann wirk­lich mit 100%iger Sicher­heit sagen, was stimmt und was nicht. Es gibt zu allem Stu­di­en, die das Eine und das Gegen­teil davon glaub­haft und nachvol­lziehbar bele­gen. WIR entschei­den, was davon wir GLAUBEN wollen und was sich auf uns wie auswirken soll.

Ich wün­sche Dir gute und allein für DICH passende Entschei­dun­gen, was Du mit meinem Kom­men­tar und mein­er Video-Empfehlung nun machst. 

Liebe Grüße
von Anna