3 Tipps für eine schöne Badezimmerbeleuchtung

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Badezimmerbeleuchtung Leuchten am Badspiegel

Sechs Uhr morgens und du öffnest die Tür zum Badezimmer. Wie schön, wenn dich jetzt kein kaltes Neonlicht anstrahlt, sondern ein freundlicher Licht-Mix. Zum langsamen Wachwerden knipst du zunächst die Wandleuchten an, nach der Dusche kommt dann die Deckenleuchte hinzu und schon kann es mit der Beauty- und Styling-Routine losgehen. Im Badezimmer ist gutes Licht unverzichtbar, und damit der Raum und auch dein Spiegelbild bestens ausgeleuchtet sind, kannst du mit mehreren, gezielt platzierten Lampen für gute Licht- und Sichtverhältnisse sorgen.

Inhaltsverzeichnis

Decke, Wand und Spiegel: Der Leuchten-Mix macht’s

Eine Deckenleuchte ist in den meisten Bädern Standard und leuchtet den Raum von oben gleichmäßig aus. Damit es im Badezimmer schön hell ist, sind die Lampen oft mit mehreren Leuchtmitteln ausgestattet. Keine störenden Schatten an der Wand gibt es, wenn du zu matten Glühbirnen greifst, oder du wählst eine Deckenleuchte mit satiniertem Glas oder Kunststoff. Schaltest du die Lampe ein, wird das Licht durch die milchige Verkleidung gleichmäßig verteilt und sorgt für eine sanfte und gleichzeitig helle Beleuchtung.

Tipp: Kombiniere eine Deckenleuchte immer mit mindestens einer weiteren Lichtquelle, zum Beispiel am Spiegel. Der Grund: Eine mittig im Raum platzierte Deckenleuchte verbreitet keine schöne Lichtstimmung. Das gilt übrigens nicht nur fürs Bad.

Deckenleuchten im grauen Badezimmer

 

Deckenleuchten für dein Bad findest du hier:

 

Wandleuchten werden niedriger angebracht und bringen das Licht somit näher zu dir heran. Für eine gleichmäßige Beleuchtung kannst du zum Beispiel oberhalb des Spiegels eine Lampe montieren oder auch links und rechts an den Seiten. Eine weitere Möglichkeit sind verstellbare Spots, mit denen du das Licht gezielt dorthin lenken kannst, wo du es benötigst.

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Spiegelleuchten sorgen für die Extraportion Helligkeit. Damit dein Gesicht keine Schatten wirft, montierst du die Leuchte über, neben oder auf dem Spiegel. Du kannst auch zu einem LED-Band greifen und das Band unter dem Spiegelschrank oder an der Wand hinter dem Spiegel anbringen. So schaffst du eine indirekte Beleuchtung, die deinen Badezimmerspiegel trendy in Szene setzt.

Badezimmer Beleuchtung am Schrank Beleuchtung am Badschrank

Hier geht’s zu den schicken Spiegelleuchten:

Zum Wachwerden oder zum Wohlfühlen: Licht und seine Wirkung

Am Morgen hilft dir eine helle und kaltweiße Beleuchtung dabei, wach zu werden. Das liegt an den blauen Wellenlängen des Lichts, die auf die innere Uhr wie ein Wachmacher wirken. Wenn du ein Morgenmuffel bist und Startschwierigkeiten hast, bewirkt kaltweißes Licht wahre Wunder. Um in der Badewanne zu entspannen, ist dann wiederum indirektes und am besten warmweißes Stimmungslicht gefragt.

Bei deiner Badezimmerbeleuchtung solltest du also darauf achten, dass du verschiedene Helligkeiten miteinander kombinierst und so für unterschiedliche Situationen die passende Beleuchtung schaffst.

Eine gute Lösung ist eine Kombi aus Decken-, Wand und Spiegelleuchte, mit denen du dein Badezimmer in unterschiedlichen Helligkeiten beleuchtest. Die Farbtemperatur von Licht wird in der Einheit Kelvin angegeben. Für die Deckenbeleuchtung bietet sich neutralweißes Licht mit 3.300 bis 5.300 Kelvin an. Gemütlicher wird es mit warmweißem Licht bei etwa 2.700 Kelvin, setze es zum Beispiel bei der Wandleuchte ein. Ideal ist hier eine dimmbare Lampe, mit der du die Helligkeit stufenlos regulieren kannst. Am Spiegel ist dagegen taghelles Licht gefragt, es liegt bei 5.300 Kelvin und mehr.

dimmbare Beleuchtung rot Helligkeit verstellbare Beleuchtung

 

Sichere Sache: Das sagen die Schutzklassen aus

Damit du unbeschwert duschen, baden und dich föhnen kannst, gelten für Feuchträume wie das Badezimmer bestimmte Sicherheitsstandards. Nahe am Waschbecken können dabei andere Regeln gelten als für die Deckenlampe. Alle Lampen sollten jedoch spritzwassergeschützt sein und auch dem aufsteigenden Wasserdampf standhalten. Die Schutzklasse besteht aus den Buchstaben IP sowie zwei Ziffern. Je höher die Ziffern sind, desto höher ist auch der Schutz.

Schutzklasse IP 21: Mit einem Mindestabstand von 60 cm zu Waschbecken, Wanne und Dusche kannst du in diesem Badbereich Lampen in dieser Schutzklasse anbringen. Anfallendes Kondenswasser stellt dann kein Problem dar.

Schutzklasse IP 44: Diese Schutzklasse zählt zum Standard im Badezimmer. Die Lampen sind gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt.

Schutzklasse IP 65: Wenn du in der Duschkabine Spots einbauen möchtest, ist die höchste Schutzklasse gefragt, damit auch Wasserstrahlen den Lampen nichts anhaben können.

beiges Badezimmer mit Schrankleuchte