Roomstorys

Ninas Roomstory: Mut zum Neustart – und ein Esszimmer als Belohnung

Steckbrief:

Hier wohnt: Nina, 28 Jahre
Stadt: Flensburg
Quadratmeter: Esszimmer 20 m²
Wohnungstyp: Altbau
Lieblingsstück: Lederstühle

Grundriss-Skizze von Ninas Wohnung

Nina hat lange in Hamburg gelebt und gearbeitet und dann von heute auf morgen entschieden: Ich muss raus hier. Gesagt, getan: Sie hat ihre Wohnung und den Job gekündigt, ist nach Flensburg gezogen und hat sich als Grafikdesignerin selbstständig gemacht. So viel Mut muss belohnt werden. Das hat auch Nina gedacht und sich eine Altbau-Wohnung mit eigenem Esszimmer und großzügigen Flügeltüren geleistet.

„Mit dem Esszimmer wollte ich mich für meinen Mut belohnen.”

Möbel mit Charakter – Nina setzt auf Second-Hand-Stücke

Ihre Traumwohnung hat Nina in Flensburg also gefunden. Diese brachte neben den heißgeliebten Flügeltüren aber auch eine Herausforderung mit sich: „Ich bin nur mit einer Handvoll Möbel aus Hamburg gekommen. Wer schon mal eine komplette Wohnung eingerichtet hat, weiß, dass das ganz schön ins Geld gehen kann.“ Wie praktisch, dass Nina sowieso ein Faible für Second-Hand-Möbelstücke hat. Auch in dieser Hinsicht meinte es Flensburg gut mit ihr: Nina muss nur um die Ecke biegen und hat direkt eine Reihe von Trödel- und Antikläden vor der Nase. Zudem stöbert die Grafikdesignerin gerne auf Flohmärkten und in Kleinanzeigen. „So hat sich vor allem das Esszimmer eigentlich Stück für Stück selbst zusammengesetzt“, erzählt sie.

Esszimmer mit Holztisch, Holzstühlen, Lederstühlen Vintage-Sideboard und Pflanzen
Das schicke Esszimmer hat Nina hauptsächlich mit Second-Hand-Möbeln eingerichtet.
Altbau mit Flügeltüren zwischen Esszimmer und Wohnzimmer
Einer von Ninas Wohnträumen hat sich erfüllt: Das Esszimmer ist durch Flügeltüren mit dem Wohnbereich verbunden.
Holzstuhl mit Sitzfläche und Lehne aus Leder.
Der Stuhl aus Holz und Leder war ein Zufallsfund – und hat gleich vier „Geschwister“ mitgebracht.
Frau sitzt an Esstisch mit verschiedenen Stühlen
Hauptsache, es hat Charakter. Alles neu zu kaufen kommt für Nina nicht infrage.

Einrichtungstipp: Mit offenen Augen durch die Welt laufen

Ihre tollen Esszimmerstühle verdankt Nina einem Zufall: Als sie das Vintage-Sideboard bei einem alten Ehepaar abholen wollte, fiel ihr ein ungewöhnlicher Stuhl aus Holz und Leder auf. Sie fragte nach und erfuhr, dass der Stuhl zur Einrichtung des ehemaligen Schuhladens der Besitzer gehört – und dass er nicht allein ist. Das fünfteilige Set fristete seit 20 Jahren sein Dasein auf dem Dachboden des Ehepaares. Am Ende durften alle fünf Stühle zusammen mit dem Sideboard in Ninas Esszimmer einziehen. Ninas Einrichtungstipp lautet daher auch: „Einfach die Augen offenhalten. Inspiration findet man überall – ob bei Freunden, Bekannten oder bei den eigenen Großeltern.“ So entsteht ein ganz persönlicher und einzigartiger Einrichtungsstil, findet die Flensburgerin.

Sideboard aus Holz mit Pflanzen und Lederstuhl.
Eigentlich wollte Nina nur das Sideboard abholen – und hat dabei die außergewöhnlichen Lederstühle entdeckt.
Mit blauem Stoff bezogene Truhe mit Topfpflanzen
Die zierliche Truhe ist ein Erbstück der Familie. Nina dient sie als dekorativer Pflanzentisch.
Sideboard auf Holz mit Blumenstrauß und Deko
Liebevoll arrangierte Blumensträuße zählen zu Ninas Markenzeichen als Bloggerin.
Kommode mit Bildern und Pflanzen
Auch die Kommode hat Nina gebraucht gekauft – sie passt perfekt zum Stil des Sideboards.
Zeitlose Möbel fürs Esszimmer – Ninas Stil zum Nachshoppen:

Viel Liebe für Instagram und Blumen

Als Bloggerin lässt sich Nina am liebsten auf Instagram inspirieren. Ihr persönliches Vorbild ist Jules Villbrandt von herz.und.blut. Kein Wunder, teilen die beiden doch nicht nur die Leidenschaft für schönes Interior, sondern auch für Schnittblumen. „In jedem Zimmer muss ein Strauß stehen, das ist fast schon ein Markenzeichen von mir“, sagt Nina. Erlaubt ist eigentlich alles, was gefällt. Besonders wichtig sind ihr schöne Vasen. Die nutzt sie auch mal ohne Blumen als Accessoires und arrangiert sie zwischendurch immer wieder neu.

Wohnzimmer mit Sofa, Polsterhockern, Stehleuchte und Beistelltisch mit Blumenstrauß
Frische Blumen gehören für Nina in jedes Zimmer – natürlich immer mit der passenden Vase.
] Blumen-Arrangement auf weißem Tablett auf einem Esstisch
Hübsch arrangiert: Die schlichte Glaskaraffe mit Wasser wird zusammen mit dem bunten Blumenstrauß zum Dekoelement.

Du willst mehr Blumen- und Einrichtungsideen von Nina sehen? Dann schau jetzt auf ihrem Blog Ninosy vorbei.

„Kreativität braucht ein Fenster – finde ich jedenfalls.”

Schlicht, aber hell: Ninas Arbeitsecke im Esszimmer

Der Start in die Selbstständigkeit erfordert nicht nur Mut, sondern auch einen Arbeitsplatz in der Wohnung: Nina hat ihr Homeoffice ins Esszimmer integriert. Ihr war es wichtig, den Platz schlicht und pragmatisch zu halten. Eines durfte aber auf gar keinen Fall fehlen: ein Fenster. Ob für ihren Blog ninosy.com oder in ihrem Job als Grafikdesignerin – bei ihrer kreativen Arbeit hilft es Nina, den Blick zwischendurch auch mal in den blauen Himmel und über die farbigen Wände der Nachbarhäuser schweifen zu lassen.

Schwarzer Metallschreibtisch mit Memoboard und Schreibtischstuhl aus Holz in Zimmerecke
Der schlichte schwarze Schreibtisch mit dem zierlichen Stuhl integriert sich problemlos in Ninas Esszimmer.
Frau sitzt am Schreibtisch und schreibt in ein Notizheft.
Ein Sketchbook, einen Laptop und ein Fenster – viel mehr braucht Nina nicht zum Arbeiten.
Statt Pinnwand: An dem praktischen Gitter-Board finden Kunst, Andenken und auch mal Ninas Brillen ihren Platz.
Sideboard mit Bildern, Vasen und Zimmerpflanzen.
Bilder müssen ja nicht unbedingt an der Wand hängen: Ninas kleine Galerie steht auf dem langen Sideboard im Esszimmer.

Bilder ja, Bilderwand nein – die Galerie auf dem Sideboard

Als Grafikdesignerin liebt Nina Bilder und Illustrationen in der Wohnung. Die Bilderrahmen müssen bei ihr aber nicht an die Wand: Die meisten ihrer kleinen Kunstwerke hat sie einfach auf das Sideboard und die Kommoden gestellt. Praktisch, wenn man nicht in die Wände bohren möchte – und sehr schnell umzudekorieren. Das große One-Line-Drawing hat Nina selbst gemacht. Ein Trend, dessen Schlichtheit ihr besonders gut gefällt. Die beiden Stadtteil-Bilder „Barmbek“ und „St. Pauli“ dagegen hat sie aus Hamburg mitgebracht. Auch wenn sie damals ganz plötzlich weg wollte, einen kleinen Teil ihres Herzens hat sie dann doch an die Perle im Norden verloren – auch wenn es von Flensburg aus betrachtet eigentlich „die Perle im Süden“ heißen müsste.

Sideboard mit verschieden großen Bildern und Pflanzen.
Das One-Line-Drawing hat Nina selbst gemacht. Die Inspiration dafür hat sie im Internet gefunden.
Sideboard mit verschieden großen gerahmten Bildern.
Die beiden Stadtteil-Illustrationen „Barmbek“ und „St. Pauli“ erinnern Nina an ihre ehemalige Heimat Hamburg.
Gerahmte Bilder und alles für den Home-Office-Arbeitsplatz – Ninas Stil zum Nachshoppen:
Frau in Esszimmer mit Arbeitsplatz im Hintergrund.
Ihre individuelle Kombination aus Esszimmer und Arbeitsplatz will Nina nicht mehr missen.
Esszimmer mit Holztisch, verschiedenen Stühlen und Sideboard.
Ninas Esstisch soll demnächst in die Küche umziehen. In das Esszimmer kommt dann ein größeres Exemplar.