Hamburger Pureness: Gradlinigkeit auf drei Ebenen

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Puristisches Hamburger Apartment

Mit der vorletzten Folge unserer Roombeez-Geburtstagsaktion laufen wir in unseren Heimathafen Hamburg ein: Steffi und Moni von Decorize nehmen uns mit in die weitläufigen Gemächer eines Minimalisten. Sie haben mit der Olympus PEN Systemkamera festgehalten, wie edles, puristisches Wohnen auf mehreren Ebenen funktioniert – beeindruckend! Am 2. April startet übrigens das große Voting unserer Aktion, bei der Ihr aus den zwölf Reportagen der beteiligten Wohnblogger Euren Favoriten wählen könnt – jeden Tag aufs Neue.

Unter allen Voting-Teilnehmern verlosen wir fünf OTTO-Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 50 Euro.

Hier aber erst einmal die Reportage unserer Raumtouristinnen Steffi und Moni:

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Wir entführen Euch heute nach Hamburg-Eppendorf, in die Wohnung eines Freundes, der auch Steffis Trauzeuge ist. Sie kennen sich seit über 20 Jahren und haben unzählige Urlaube, Partys und wichtige Momente des Lebens zusammen erlebt. Ein begeisterungsfähiger Mensch, mit dem man sehr viel Spaß haben kann, der immer da ist, wenn man ihn braucht und nicht lange redet sondern handelt, hilft und unterstützt – ohne Tamtam.

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Wohnen mit WOW-Effekt

Auch in seiner Wohnung sucht man vergeblich nach Schnörkeln oder Überflüssigem, nach Schnickschnack, Tinnef oder bunten Farbkombinationen. Vielmehr findet man ganz viele klare Linien, puristische geometrische Formen und Kontraste und wenig Wände. Es dominieren die Farben Weiß und Grau, und es verschmelzen Materialien wie Beton, Chrom und Holz.

Von außen erkennt man nicht, was einen drinnen erwartet. Und so kommen wir durch die Wohnungstür des im Innenhof liegenden Hauses und stehen fast direkt im großen Wohnzimmer, das sich über zwei Etagen ausbreitet. Wir staunen nicht schlecht: WOW! Die offene Bauweise bietet so viel Bewegungsfreiheit und die hohen Decken sowie die zahlreichen Fenster sorgen für urbanen Loft-Charme. Der warme Holzton des hellen Eichenparketts nimmt der Atmosphäre die Kühle, ohne den puristischen Charakter zu stören.

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Dezent und funktional

Wenn wir’s nicht schon vorher gewusst hätten, spätestens jetzt hätten wir’s gemerkt: hier wohnt ein Purist. Frei nach der Maxime „Weniger ist mehr“ ist die Einrichtung auf das Wesentliche reduziert und signalisiert den Wunsch nach viel Freiraum. Hinter der puristischen Ausstattung verbirgt sich große Raffinesse, denn das Weglassen legt den Blick frei auf die Dinge, die da sind: drei Sessel sowie ein Sideboard und ein Tisch aus Beton auf der unteren Ebene des Wohnzimmers, und zwei Sofas und ein großer Flatscreen auf der oberen – verbunden durch sieben Stufen aus weiß durchgefärbtem Beton, die neben dem Kaminfenster enden.

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Ohnehin ist hier fast alles weiß – was uns als Mamis von insgesamt drei mehr oder weniger kleinen Kindern fast hysterisch werden lässt (und prompt landen schwarze Schlieren von den Socken des Kleinsten an der Wand). Solange hier noch keine Kinder krabbeln, erzählt uns der 40-Jährige, verzichte er auf ein Geländer zwischen den beiden Ebenen.

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Minimalistisches Konzept statt Eier, Mehl und Milch

Die Wohnung hat der gebürtige Hamburger vor eineinhalb Jahren gekauft und seitdem stetig umgebaut. Früher sah es hier nämlich ganz anders aus! Da wurde gerührt und geknetet, garniert und gefüllt, denn in der jetzigen 140-Quadratmeter-Wohnung war einst eine Bäckerei untergebracht. Vom Brötchenbacken ist nur noch der Schornstein übrig geblieben, der jetzt dem Kamin zu ordentlich Zug verhilft.

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Die Küche war das erste Umbau-Projekt nach dem Einzug – und auch hier ist Zurückhaltung angesagt. Die Küchenfronten haben keine Griffe, alle Wände und Decken sind weiß, die Arbeitsflächen aus schwarzem Granit. Extravagantes Highlight ist die Kaffeemaschine: eine italienische Espresso-Maschine mit Handhebel-Technik in wunderschönem Chrom-Gehäuse.

Ein weiterer Hingucker in diesem Minimal-Ensemble ist der graue Sessel rechts mit seinen ausladenden Stoffpolstern und dem Untergestell aus Stahl. Sehr gemütlich – und schwer wieder rauszukommen!

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Von der Küche geht’s auf die große Dachterrasse. Hier oben kann man den Sommer kaum erwarten, wenn die Polster auf den Lounge-Möbeln platziert werden, der Grill aufgestellt und einem ein kühler Drink in die Hand gedrückt wird. Hoher Bambus und satiniertes Glas schützen vor den Blicken der Nachbarn, sodass gechillten Stunden nichts im Wege steht.

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Schlafen à la Zen

Als nächstes, so erzählt man uns, wird das Schlafzimmer umgebaut. Es liegt auf der dritten Ebene der Wohnung, die vom oberen Wohnzimmer aus über eine Treppe erreicht wird. Hier sollen Bad, Schrank und Schlafzimmer in einen Raum und nach asiatischem Vorbild mit frei im Raum stehender Dusche vereint werden. Die Inspirationen hat sich der Hobbysegler von seinen vielen Reisen nach Asien mitgebracht – und die Wohnzeitschriften gleich dazu.

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Wir sind total gespannt auf das Ergebnis und komplett überzeugt, dass auch dieses Projekt einmalig gelingt und zur Schlichtheit, Transparenz und Luftigkeit beiträgt, die diese Wohnung ausmacht. Vielen Dank, dass wir hereinkommen durften!

Mehr Eindrücke aus dem Domizil des segelnden Puristen in unserer Galerie:

Leider endet schon morgen die Odyssee unserer Raumtouristen: Bloggerin Lina Mallon entführt uns nach Magdeburg und zeigt uns eine Behausung, in der liebevoll arrangierte Details dominieren.

Und ab dem 2. April seid Ihr dann am Drücker: Votet für Euren Lieblings-Wohnblogger und seine Reportage!