Wandgestaltung

DIY Bilderwand gestalten – 5 Tipps für eine tolle Wanddeko

Ich liebe es, wenn ich bei meiner Einrichtung flexibel bleiben kann. Genauso geht es mir mit meinen Bilderwänden. Die arrangiere ich je nach Lust und Laune um. Wenn man Bilderleisten verwendet, spart man sich lästiges Nageln und Schrauben und auf den Leisten kann ich besondere Stücke schnell und unkompliziert in Szene setzen. Auch in meinem Büro gibt es eine Bilderwand, die ich gerne für meine Projekte nutze. Sie dient mir als Inspirationswand und Moodboard.

Aber so langsam geht es in Richtung Sommerurlaub und mich packt die Lust, auch mein Büro dementsprechend umzudekorieren, um mich so auf die bevorstehenden freien Tage einzustimmen. Also habe ich mich nach passenden Bildern umgesehen. Ich suchte gezielt nach Meeres- und Himmelsmotiven in meinen Lieblingsfarben Blau und Türkis.

Bilderwand_hochkant_unfertig DIY_Bilderwand_hochkant

Links seht Ihr die Bilderwand mit den bestellten Bildern ohne zusätzliche Deko. Die Bilder sehen auf meinen Bilderleisten schon ganz gut aus, aber trotzdem fehlt noch etwas Persönlichkeit. Also kombiniere ich die Kunst mit etwas Deko und Strandfunden aus den letzten Urlauben – das seht Ihr auf dem rechten Bild. Auf der obersten Bilderleiste liegt das Holzstück eines alten Fischerbootes, welches ich an der kroatischen Adria gefunden habe. Darunter stehen eine kleine Mini Kalanchoe im Zahnputzbecher, ein kleiner Globus gegen das Fernweh und eine wunderschöne Koralle vom Flohmarkt.

Außerdem habe ich zwei Magazinseiten mit Strand-Luftaufnahmen an ein Klemmbrett geklemmt. Günstiger geht es nicht. Die unterste Bilderleiste schmücken eine Muschel und Stück Treibholz. Ein paar solcher Dekostücke reichen schon aus, um der Bilderwand eine individuelle Note zu verleihen.

DIY_Bilderwand_mit_Deko

Wenn auch Du Dir eine Wand neu gestalten möchtest, befolge einfach diese 5 Tipps:

Tipp Nr. 1: Suche Dir ein Motto unter dem Deine Bilderwand stehen soll. Bei mir ist es zum Beispiel das Leitthema „Urlaubsstimmung“.

Tipp Nr. 2: Das richtige Format für Deine Galerie ist wichtig. Es kann dafür sorgen, dass Deine Bilderwand harmonisch wirkt oder eher unausgeglichen. Die richtigen Formate können auch zwei völlig unterschiedliche Motive in einen Rahmen setzen.

Tipp Nr. 3: Setze auf Eyecatcher! Obwohl im ganzen Haus kein Tupfer Lila zu finden ist, fand ich ein kleines Bild mit seinen violetten Tönen sehr spannend und wagte diesen Farbbruch. Es wirkt sympathisch unperfekt, wenn auch mal etwas aus der Reihe springen darf.

Tipp Nr. 4: Auf einer Bilderleiste sind die Werke schnell umgestellt. Wenn Du sie aber an die Wand hängen möchtest und Dir mit ihrer Anordnung unsicher bist, schneide Dir aus Backpapier einfach die Formate der Bilder aus und klebe sie mit einem Stück Kreppband in unterschiedlichen Formationen an die Wand. So kannst Du vorab sehen, in welchem Abstand und in welcher Höhe Du die Bilder am besten hängst.

Tipp Nr. 5: Sei einfallsreich! Ob ein alter Holzrahmen, Tapetenreste oder Stoffmuster – um seiner Galerie das gewisse Etwas zu verleihen, können Bilder mit interessanten Deko-Objekten und Erinnerungsstücken kombiniert werden.

Auf meinem Pinterestboard ART & WALLS findest Du noch mehr Inspiration für Deine eigene Bilderwand.

Und hier siehst Du, wie ich andere Bilderwände im Haus gestaltet habe. Auch hier sind die unterschiedlichsten Stücke miteinander arrangiert:

DIY_Bilderwand_SmileyDIY_Bilderwand_Wohnzimmer

DIY_Bilderwand_KorbstuhlDIY_Bilderwand_Pflanzen

Und jetzt ab in den Urlaub und schöne Fundstücke für die Bilderwand sammeln!