Skandinavisch

Skandinavische Farben und Muster: So geht der typische Nordic-Look

Skandinavischer Wohnstil – ein Wohntrend, der sich mittlerweile mehr als etabliert hat. Aber wie schaffen es die Skandinavier, ihre Wohnungen so reduziert und gleichzeitig so einladend zu gestalten? Wir haben uns die typischen skandinavischen Farben, Materialien und Muster genauer angeschaut.

1. Das sind die typischen Skandi-Farben

So klar und reduziert er auch wirkt – Farben spielen eine große Rolle im skandinavischen Wohnstil. Die wichtigsten Grundfarben sind Weiß, Grau und Schwarz. Dazu kommen typischerweise helle, eher kühle Farbtöne und Pastellfarben wie Grün, Rosa und Gelb.

Pastelltöne auf der Skandi-Farbpalette

Ganz wichtig für die Skandi-Farbpalette: Fast alle Farben sind möglich – aber nicht alle Farben werden zusammen verwendet. Meist werden nur zwei oder drei Farben als Akzente auf größeren Flächen in Weiß, Beige oder Hellgrau eingesetzt.

Holztisch und Stuhl vor Akzentwand im Esszimmer
Esszimmerstuhl „KIKO-PLUS K22“ von bert plantagie bei OTTO

Kühle Blau- und Grüntöne sind typisch für den hohen Norden. Damit die Skandi-Wohnung trotzdem gemütlich wirkt, wird die grüne Wand in unserem Bild mit hellem Holz und einem hellen Naturteppich kombiniert.

2. Weiß gibt den Ton an

Skandi-Sideboard mit Deko und 3D-Weltkarte aus Holz

Weiße Wände, weißer Boden: Diese Optik ist typisch für skandinavische Wohnungen. Weiß als Grundfarbe macht die Räume luftiger – und wirkt wie eine Leinwand, auf der farbige Akzente noch schöner zur Geltung kommen.

Weiß-graues Schlafzimmer im skandinavischen Stil

Wem ein reines Weiß für Wände und Böden zu kühl ist, der weicht auf andere neutrale Farben aus: Helle Creme- und Grautöne eignen sich genauso gut als freundliche Grundfarbe für Holzmöbel und schwarze Accessoires.

Weiße Wandfarben und Tapeten für den Skandi-Look:

3. Helles Holz wirkt wohnlich

Wohnzimmer im Skandi-Stil mit Sideboard, Regal, Sofa

„Holz“ ist zwar kein Farbton – im Skandi-Wohnstil ist Holz aber trotzdem so etwas wie eine Grundfarbe. Insbesondere helle Holzarten wie Birke, Buche, Esche und Fichte findet man häufig als Material für Möbel, Accessoires oder für den Bodenbelag. Das Naturmaterial ist ein warmer Kontrast zu den kühlen nordischen Farben und bringt Wohnlichkeit ins Spiel.

Holzstuhl und Stehlampe in Weiß und Holz in der Ecke im Esszimmer
Flur mit schwarzem Sideboard, Dekovasen und Läufer

Der Mix aus Holzmöbeln und viel Weiß ist ein echter Skandi-Klassiker. Noch moderner wirkt es, wenn du schlichte Holzmöbel mit verschiedenen Grauschattierungen kombinierst.

Möbel und Accessoires aus hellem Holz:

4. Geometrische Muster

Wandbild und Sofa im Wohnzimmer

Blumenmuster und verspielte Ornamente sucht man im Skandi-Stil vergeblich – die Muster sind ebenso klar und geradlinig wie die Möbel. Typisch sind geometrische Formen wie Rauten, Dreiecke und Zickzackmuster, die man auf Bildern und Textilien, aber auch im Möbeldesign wiederfindet.

Schaukelstuhl, Beistelltisch und Pflanze vor Zickzacktapete
Designer-Nachttischlampe auf einem Regal im Schlafzimmer
Tischleuchte „MATTEO“ von Guido Maria Kretschmer Home&Living bei OTTO

Grundsätzlich ist der nordische Wohnstil zwar eher reduziert, geometrische Muster finden sich aber durchaus auch auf größeren Flächen, zum Beispiel auf einem Teppich oder einer Mustertapete. Der Trick dabei: Die Muster sind meist in neutralen Farben gehalten und auf den Rest der Einrichtung abgestimmt.

Textilien und Wanddeko mit geometrischem Muster:

5. Struktur statt Muster

Helles Schlafzimmer mit Holzbett, Hochflorteppich und Hängesessel

Geometrische Muster und Formen bringen Struktur in die typische skandinavische Einrichtung. Wer es lieber einfarbig mag, kann auch mit unterschiedlichen Materialien und Strukturen für Abwechslung sorgen. In unserem Bild schaffen der Hochflorteppich, die unterschiedlichen Textilien und das Geflecht des Hängesessels eine warme, wohnliche Atmosphäre.

Dekokissen mit verschiedenen Materialien und Strukturen
Ecksofa mit Dekokissen und Tischchen im Wohnzimmer
Accessoires mit abwechslungsreichen Strukturen: