Clean Living: Tipps für ein gesundes Zuhause

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Gelbe Kerzen von oben fotografiert

Wer kennt es nicht: Clean eating, organic, local, handmade – in unserer digitalen Zeit scheinen wir wieder verstärkt auf alte Werte zu setzen, unser Leben zu entschleunigen und gesünder zu gestalten. Dabei legen wir großen Wert auf das, was wir essen, einkaufen, wie wir uns pflegen, in Form halten und reisen. Aber wie sieht es mit unserem Zuhause aus? Heute gibt es deswegen ein paar einfache Clean-Living-Tipps für ein gesünderes Zuhause für Euch!

Leinen reißen: weg mit dem Ballast

Es ist wohl das einfachste Mittel, um unser Zuhause besser und angenehmer zu gestalten – einfach mal den Schritt wagen, die Reißleine ziehen und radikal ausmisten. Man hört es immer und immer wieder, aber ein bewusstes Ausmisten bewirkt wirklich Wunder. Hierbei können wir uns nochmals genau überlegen, welche Stücke uns etwas bedeuten und welche wir einfach nur angehäuft haben, ohne dass wir diese wirklich brauchen. Zu guter Letzt sind diese Anhäufungen ein wahrer Staubmagnet und verstopfen nicht nur unsere Wohnung, sondern auch unsere Atemwege. Also Bahn frei für mehr Licht, Luft und die Leichtigkeit des Seins in den eigenen vier Wänden!

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© Lina Skukauske

Sauerstoffmaschine: Pflanzen rein

Grünpflanzen sind heutzutage zwar sehr trendy, aber das soll nicht der ausschlaggebende Grund für mehr Grün im Zuhause sein: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass viele Zimmerpflanzen die Luft entgiften und frischen, sauberen Sauerstoff absondern. So atmen wir gesünder, können uns besser konzentrieren, besser entspannen und schlafen. Wahre Sauerstoffmaschinen sind zum Beispiel die Aloe Vera, Farne, der Gummibaum oder das Einblatt.

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© Lina Skukauske

Naturschönheiten: natürliche Materialien

Was wird gesünder sein: ein Plastiktisch oder ein Holztisch? Eine Decke aus Kunststofffasern oder aus Leinen? Ein mit Leim verklebter Teppich oder ein gewebter Wollteppich? Dazu benötigen wir wohl kaum wissenschaftliche Analysen. Wir kennen alle den beißenden, künstlichen Geruch von neuen Wohnaccessoires aus Kunststoff. Die Devise lautet hier, einfach auf natürliche Materialien zu setzen: Bei der Wahl der Möbel und Wohnaccessoires sollten wir bewusst darauf achten, so viele natürliche Materialien wie möglich einziehen zu lassen. Holz, Baumwolle, Leinen, Kork – die Auswahl ist heutzutage riesig!

So duftend wie die Natur: natürliche Raumdüfte

Der Griff zur Spraydose mit der angeblichen Meeresfrische aus dem Supermarktregal ist wahrlich ein No-Go. Wie viel Meeresfrische steckt wohl in der Dose? Wer eine leichte Duftnote für die Wohnung möchte, kann auch hier auf Mutter Natur zurückgreifen. Ich zum Beispiel kaufe getrockneten Lavendel und stelle ihn in Vasen in der ganzen Wohnung auf – vom Schlafzimmer bis ins Bad. Der Duft ist dezent und wunderbar und vor allem absolut unbedenklich.

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© Lina Skukauske

Ebenso eignen sich natürliche Duftöle, die man beispielsweise auf ein Stück Holz geben oder in Wasser auflösen kann. In den Wintermonaten liebt jeder Kerzen. Auch hier gilt, darauf zu achten, keine billigen Kerzen aus Erdölabfallstoffen zu kaufen, die auch noch mit künstlichen Duftstoffen versetzt sind. Mein Tipp: Bienenwachskerzen! Die brennen länger, sehen hübscher aus, duften dezent nach Honig und säubern sogar die Luft. Wer hätte das gedacht!

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© Lina Skukauske

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Titelbild © Lina Skukauske