Wandgestaltung

Bilder aufhängen: Ideen für Petersburger Hängung und Schachbrettmuster

Du brauchst fürs Bilder Aufhängen noch Ideen? Dann haben wir hier das Richtige für dich, denn wir zeigen dir verschiedene Hängungen, mit denen deine Bilder ganz groß rauskommen.

Bilder richtig aufhängen nach Anordnung- so einfach geht’s.

Inhaltsverzeichnis

Bilder anordnen mit System: Petersburger Hängung und Schachbrettmuster

Wenn du mehrere Bilder an die Wand hängen willst, gibt es zum Glück ein paar bewährte Methoden, nach denen du vorgehen kannst. Wenn du ein Fan von Geometrie bist, wird dir wahrscheinlich das Schachbrettmuster gut gefallen, liebst du das geordnete Chaos, ist die Petersburger Hängung wie für dich gemacht.

Die Petersburger Hängung

Bei der Petersburger Hängung wird es eng: dicht an dicht ergeben viele einzelne Bilder nämlich ein effektvolles Gesamtbild. Das große Ganze steht hier im Vordergrund. Damit in dem Gewusel dennoch ein bisschen Ordnung herrscht, beachte folgende Dinge:

  • Wiederholung: Durch gleiche Farben, Größen oder Bilderrahmen bringst du eine unaufdringliche Linie in deine Hängung. Wenn du diese dann noch über die gesamte Wand verteilst, wird es besonders angenehm fürs Auge.
  • Kanten: Bei der Hängung sorgst du mit Kanten für dezente Ordnung. Das funktioniert zum Beispiel, wenn du immer den gleichen Abstand zwischen den Bildern einhältst oder hier und da mehrere Bilder an der Ober- oder Unterkante ausrichtest. Geh dabei aber nicht allzu streng vor, denn gerade die leichte Unordnung macht den Spaß und den Charme aus. Mische auch ruhig runde oder ovale Bilderrahmen unter.
  • Welche Wand? Das Schöne an der Petersburger Hängung ist, dass sie auf vielen unterschiedlichen Wänden funktioniert. Besonders imposant und eindrucksvoll wird es auf großen Flächen, urig-gemütlich wenn du die Hängung über Eck verteilst. Du kannst die Bilder auch bis weit nach unten anordnen oder den Bereich über den Türrahmen nutzen.
  • Schablone anlegen: Übertrage die Maße der Bilderrahmen auf Pappe und schneide sie aus. Auf dem Boden kannst du die Bilder in Ruhe anordnen und mit etwas Klebeband als Platzhalter an der Wand platzieren. Gefällt dir die Anordnung ein paar Tage später immer noch, kannst du zu Hammer und Nagel greifen.

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Hiermit erstellst du deine eigene Bildergalerie:

Bilderrahmen bei

Schachbrettmuster bzw. Rastermuster

Das Schachbrettmuster kommt streng symmetrisch daher und wirkt wie auf dem Reißbrett gezeichnet. Wer klare Linien mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Für den minimalistischen Look benötigst du mehrere Bilderrahmen in derselben Größe – wenn sie alle auch noch dieselbe Farbe haben, kommt der Effekt am besten rüber.

  • Größe: Egal ob quadratisch oder rechteckig, Hauptsache, du bringst die Rahmen in exakten Abständen zueinander an. Dabei solltest du dich an geometrischen Grundrissen orientieren und die Bilder so aufhängen, dass die Außenlinien ein Quadrat oder ein Rechteck bilden.
  • Passepartout: Das Rastermuster wird zusätzlich betont, wenn du weiße Passepartouts einsetzt, so ist auch der Bildausschnitt bei jedem Bild gleich und die Außenformen wiederholen sich erneut.
  • Farben:  Wenn du hinter den Gläsern nur wenige Farben einsetzt und die Bilder einander ähneln, erzielst du den größten Effekt.

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Die ideale Höhe für Bilder

Bestimmt kennst du das: Sobald ein Bild zu hoch hängt, wirkt das irgendwie komisch. Schließlich hat keiner Lust, sich für einen Blick aufs Bild den Nacken zu verrenken. Daher kommt es beim Bilder Aufhängen auch auf die Höhe an.

  • Bildmitte auf Augenhöhe: Museen hängen ihre Bilder mit einem Abstand von 1,5 Metern vom Boden zur Bildmitte auf. So liegt der Mittelpunkt genau im Blickfeld und auf Augenhöhe. Wenn du einzelne Bilder oder mehrere Bilder nebeneinander aufhängst, kannst du dich an dieser Angabe orientieren.
  • Bilderreihe: Wenn du mehrere Bilder mit verschieden großen Rahmen in einer Reihe aufhängen willst, kannst du sie mittig ausrichten, sprich alle Bilder liegen mit ihrer Mitte auf einer Linie (bspw. in Höhe von 1,5 Meter).
  • Kanten einbeziehen: Beim Aufhängen der Bilderrahmen kannst du bestehende Kanten und Linien mit einbeziehen. Verlängere dafür gedanklich zum Beispiel die obere Kante des Türrahmens – wenn auf dieser Linie dann die Kanten der Bilderrahmen verlaufen, wirkt es direkt harmonisch.
  • Bilder über dem Sofa: Wenn du deine Bilder über dem Sofa aufhängen willst, sollte der Abstand zwischen Sofa und der unteren Kante des Bilderrahmens nicht zu groß ausfallen, da es dann schnell unharmonisch wirkt.
  • Bilder in Treppenaufgängen: Warum nicht den Treppenaufgang in eine Galerie verwandeln? Dabei wirkt es besonders harmonisch, wenn du von jeder Stufe aus denselben Abstand zum Bilderrahmen einhältst, so dass die Bilder im unteren Bereich parallel zu den Treppenstufen verlaufen.
  • Helfende Hände: Unsicher bei der Höhe? Bitte die Familie, Freunde oder Mitbewohner, ob sie das Bild kurz an gewünschter Stelle halten können. Dann kannst du ein paar Schritte zurücktreten und dir ein Bild aus der Ferne machen.

Tipp: Bevor du loslegst, hol dir Tipps fürs Aufhängen in unserem Artikel  Bilder aufhängen, auch ohne Bohren – Tipps & Tricks. Hier erfährst du, wie du mit Magnetfarbe, Nylonfaden und Nägeln Bilder und Leinwände ganz leicht selbst aufhängst.

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Alles, was das Bilder Aufhängen erleichtert:

3, 5, 7 oder mehr Bilder: Warum ungerade Zahlen harmonisch wirken

Stell dir Folgendes vor: Vor dir siehst du zwei Wände, an der linken Wand hängen vier Bilder nebeneinander, an der rechten Wand sind es fünf Bilder. Zu welcher Wand tendierst du? Mit großer Wahrscheinlichkeit zu der mit den fünf Bildern, denn das menschliche Auge nimmt automatisch ungerade Zahlen als harmonisch wahr. Wenn du mehrere Bilder aufhängen möchtest, kannst du dir dieses Wissen ganz einfach zu Nutze machen und so für einen stimmigen Eindruck sorgen.

Bettlandschaft mit drei Bildern an der Wand
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Bilderschienen für Häufig-Wechsler: schöne Dekoideen

Du liebst Veränderung? Prima, dann passen Bilderleisten wunderbar zu dir und deinem Style. Auf den schmalen Leisten kannst du die Rahmen lässig an die Wand lehnen und mit Windlichtern, kleinen Figuren oder Vasen mit einzelnen Blümchen toll in Szene setzen.

  • Höhe: Wenn du die Leisten über dem Sofa anbringst, solltest du sie nicht zu hoch hängen, das wirkt schnell ungemütlich. Im aufrechten Sitzen sollte jedoch noch genügend Platz sein.
  • Große und kleine Rahmen: Größere Bilder kommen nach hinten, kleinere Rahmen kannst du auch einfach davor stellen, so wirkt es schön locker und ungezwungen.
  • Gewicht: Wenn du die Leisten ordentlich in der Wand verbohrt hast, halten sie einiges an Gewicht aus. Schau aber dennoch auf die Herstellerangaben, ab wann es zu schwer für die Leisten wird. Große und schwere Bilder solltest du lieber mit Nägeln oder Schrauben an der Wand sichern.

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Na, juckt es dir schon in den Fingern?

Beim Bilder Aufhängen heißt es: ausprobieren! Oft braucht es mehrere Anläufe, bis die Bilder am richtigen Platz hängen. Am besten vorher auf dem Boden hinlegen und testen, was am besten aussieht, erst dann anbringen.

Du hast Lust auf noch mehr Inspiration? Dann zeigt dir Ina Creativa tolle Tipps zum Nachmachen: Wandgestaltung: So schaffst Du deine eigene Wandgalerie

Los geht´s – viel Spaß beim Bilder Anordnen!