​10 Dinge, die wir von Oma lernen können 

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In Sachen Nach­haltigkeit kön­nen wir einiges von unseren Großel­tern ler­nen. Du glaub­st es nicht? Wir ver­rat­en 10 Beispiele, die Oma und Opa schon richtig macht­en und die wir vergessen haben. 

Grosseltern

 

Selber kochen & backen 

Selber Backen

Tüten­sup­pen mit Palmöl und in Plas­tik ver­packt? Brot und Kuchen voller Kon­servierungsstoffe? Das gab es zu den Zeit­en von Oma und Opa nicht. Ob die täglichen Mahlzeit­en oder der Kuchen zum Geburt­stag – damals wurde alles selb­st gemacht. Auf schädliche Zusätze oder Ver­pack­ungsmüll wurde also von Grund auf verzichtet. Unsere Großel­tern wussten genau, was in ihrem Essen steckt. Übri­gens: sel­ber kochen und back­en ist nicht nur gesün­der, son­dern schmeckt auch bess­er und ist in der Regel auch gün­stiger.  

Gartenarbeit

Gartenarbeit

Unsere Großel­tern haben nicht nur selb­st gekocht und geback­en, son­dern die Zutat­en dafür nicht sel­ten selb­st ange­baut. Wer erin­nert sich nicht an den leck­eren Kuchen mit den Äpfeln aus dem eige­nen Garten oder an die aro­ma­tis­chen Tomat­en, die direkt in Omas Gewächshaus wuch­sen? Die meis­ten von uns müssen ein­fach ein biss­chen in ihren Kind­heit­serin­nerun­gen wühlen und schon find­en sie die besten, nach­haltig­sten Life­hacks. Unsere Großel­tern kan­nten alle Kniffe und Tricks für einen Natur­garten. Ob Schädlings­bekämp­fung oder Düngemittel – Chemie gab es nicht. Stattdessen wurde auf Haus­mit­tel und natür­liche Helfer geset­zt. Das Ergeb­nis? Gemüse und Obst ohne Pes­tizide. Oma und Opa sparten so Geld und ern­teten ganz unbe­wusst unbe­han­delte Bio-Lebensmittel. 

Reparieren, was kaputt geht  

Grossvaeter Repariert technisches Geraet

Während wir heutzu­tage in fein­ster Zero-Waste-Marnier in Repair Cafés gehen, gehörte der Gedanke “Repari­eren statt Wegw­er­fen” früher zum Lifestyle unser­er Großel­tern dazu. Da wurde jedes Loch und jed­er Riss in Klei­dungsstück­en genäht, Schuhe gek­lebt und solange an Toast­ern herumgeschraubt, bis sie wieder funk­tion­ierten. Die Inten­tion unser­er Großel­tern war vielle­icht eine andere, da sie sich oft­mals keine neuen Sachen leis­ten kon­nten, doch das Ergeb­nis das gle­iche: Gegen­stände zu repari­eren und so lange wie möglich zu behal­ten, schont nicht nur den eige­nen Geld­beu­tel, son­dern vor allem auch natür­liche Ressourcen und Energie­ver­brauch.  

Verpackungsfrei einkaufen

Einkaufen Auf Dem Wochenmarkt

Schon lange bevor es Unverpackt-Läden gab, sind unsere Großel­tern in den typ­is­chen „Tante-Emma-Läden“ oder auf dem Wochen­markt einkaufen gewe­sen, um „lose“ Lebens­mit­tel einzukaufen. Dafür hat­ten sie ihren Einkaufs­beu­tel immer dabei, denn Plastik- oder Papiertüten gab es noch gar nicht. Eben­so wie Min­er­al­wass­er in PET-Flaschen. Wenn du also denkst, dass ein Zero-Waste-Einkauf ein Ding der Unmöglichkeit ist, hol dir Inspi­ra­tion von Oma und Opa. 

Putzen mit Hausmitteln

Waesche Machen Mit Oma

Von Back­ofen­reiniger, Tep­pich­spray, Par­kettpflege bis hin zu Scheuer­milch und WC-Reiniger: Unsere Putzschränke sind meis­tens bis oben hin mit Reini­gungsmit­teln gefüllt. Für jedes schmutzige Prob­lem gibt es die per­fek­te Lösung. Oder viel bess­er eine chemis­che, schad­stof­fre­iche Lösung. Unsere Großel­tern kon­nten aber auch ohne diese ganzen Mit­telchen ihr Haus sauber hal­ten. Wie? Natron, Apfe­lessig, Waschso­da, Zitro­nen­säure, Salz und Co. waren Haus­mit­tel, die dabei halfen, hart­näck­ige Ver­schmutzun­gen zu ent­fer­nen. Essig beseit­igte Kalk, Soda war eine Waffe gegen Fett. Außer­dem ein guter Tipp: Gle­ich­es mit Gle­ichem bekämpfen. Blut­fleck­en in der Klei­dung hal­ten sich vor allem auf­grund des Eiweißes hart­näck­ig in der Klei­dung. Doch Oma wusste: Weicht man diese Stelle in etwas Milch ein, dann löst das Milchei­weiß den Blut­fleck. 

Nichts wegschmeißen 

Grosseltern Verwerten Alles

Es ist wahrschein­lich den Zeit­en geschuldet, aber unsere Großel­tern hat­ten defin­i­tiv ein anderes Ver­hält­nis zu Lebens­mit­teln, als wir es heutzu­tage haben. Damals gab es nicht so viel, während wir gegen­wär­tig im Über­fluss schwim­men. Ob etwas noch ess­bar ist oder nicht, über­prüften unsere Omas und Opas damals mit einem Geruchs- und/oder Geschmack­stest und ließen sich weniger vom Min­desthalt­barkeits­da­tum verun­sich­ern. Denn schließlich wis­sen wir alle: Diese Zahlen sor­gen nur für Ori­en­tierung. Abge­laufene Lebens­mit­tel sind noch lange nicht ver­dor­ben. Generell haben unsere Großel­tern weniger wegge­wor­fen: Gemüse oder beispiel­sweise Fleisch wurde kom­plett ver­w­ertet. Ver­meintliche Reste wur­den immer irgend­wie weit­er­ver­ar­beit­et. Von so viel Wertschätzung den Lebens­mit­teln gegenüber und Kreativ­ität soll­ten wir uns öfter im All­t­ag inspiri­eren lassen. Hin­ter dem typ­is­chen Satz „Iss auf Kind, son­st gibt es mor­gen schlecht­es Wet­ter“ steckt also nicht nur der großmüt­ter­liche Füt­terungstrieb, son­dern auch viel Weisheit in Sachen Nach­haltigkeit.  

 Qualität vor Quantität 

Vintage Einrichtung

Schon Oma wusste: Wer bil­lig kauft, kauft zweimal. Damals haben unsere Großel­tern lange auf Möbel­stücke ges­part. Diese waren in der Regel gut ver­ar­beit­et, lan­glebig und unab­hängig von irgendwelchen Wohn­trends. In unser­er schnel­llebi­gen Zeit tut es gut, sich an dem Weniger-ist-mehr-Stil unser­er Großeltern-Generation zu ori­en­tieren. Wenn du aber mehr Abwech­slung in den eige­nen vier Wän­den oder im Klei­der­schrank brauchst, kannst du immer noch zur nach­halti­gen Secondhand-Alternative greifen. Gebrauchte Sachen punk­ten gle­ich dop­pelt: Sie scho­nen natür­liche Ressourcen und punk­ten somit in Sachen Öko­bi­lanz und oft­mals bekommst du eine gute Qual­ität für einen kleinen Preis. 

Regional und saisonal essen  

Tipps Von Oma

Essen deine Großel­tern gerne eine Chi­asamen-Bowl oder wis­sen sie, was eine Avo­ca­do ist? Wahrschein­lich nicht. Statt Lebens­mit­tel aus Übersee lan­den bei ihnen frische Lebens­mit­tel aus der Region auf dem Teller. Wet­ten, dass deine Oma oder dein Opa genau weiß, wann welch­es Obst oder welche Gemüse reif ist? Sie haben näm­lich damals auf dem Markt eingekauft, was der Bauern ger­ade geern­tet hat­te. Das unter­stützt nicht nur den lokalen Han­del, son­dern spart jede Menge kli­maschädliche Treib­haus­gase und Energie ein, die durch weit trans­portierte Lebens­mit­tel entste­hen bzw. benötigt wer­den wür­den. 

 Einwecken und haltbar machen 

Marmeladen In Einmachglaesern

Doch unsere Großel­tern wis­sen nicht nur, welche Obst- und Gemüs­esorten ger­ade Sai­son haben, son­dern auch wie man diese halt­bar macht. Bei üppi­gen Ern­ten wurde näm­lich nichts ver­schwen­det, son­dern entwed­er richtig, kühl und trock­en gelagert oder eingekocht und eingeweckt. Von selb­st­gekocht­en Marme­laden bis saure Gurken oder Apfelkom­pott – Oma weiß genau, was mit kilo­weise Äpfeln oder Beeren und ein­er reichen Gemüseernte zu tun ist. 

Selber machen: Handarbeit

Oma Haekelt

Während DIY und Upcy­cling heute ein richtiger Trend ist, Blogs oder YouTube mit Ideen füllt, haben unsere Großel­tern schon damals viel selb­st gemacht. Sock­en oder Mützen für kalte Win­tertage wur­den gestrickt, Topflap­pen gehäkelt und das ein oder andere Möbel­stück wurde selb­st gebaut. Dadurch entwick­elt man gegenüber den Gegen­stän­den nicht nur viel mehr Wertschätzung, son­dern spart auch jede Menge Geld. Denn Dinge, die nicht bil­lig in Chi­na pro­duziert wor­den sind, son­dern aus Han­dar­beit stam­men, sind in der Regel teuer. Wer manch­es selb­st macht, kann die Kosten ein wenig min­imieren. Außer­dem: Wusstest du, dass Han­dar­beit dein­er Gesund­heit gut­tut? Durch Strick­en, Häkeln und Co. kön­nen wir abschal­ten und den Stress des All­t­ags für einen Augen­blick vergessen.  

Fazit

Fazit Grosseltern

Sicher­lich: Unsere Großel­tern haben bei ihrer Lebensweise garantiert nicht an Nach­haltigkeit gedacht. Sie waren wed­er Mit­glieder bei Green­peace, noch set­zten sie sich bei Fri­dayfor-Future-Demos für das Kli­ma ein. Und den­noch haben sie – wenn auch ganz unbe­wusst – nach­haltiger gelebt als die meis­ten Men­schen heute. Warum? Ganz ein­fach, weil sie nicht sel­ten Zeit­en des Man­gels erlebt haben. So haben sie mehr Wertschätzung gegenüber Din­gen entwick­elt, kön­nen gut haushal­ten und haben sich einige Life­hacks angeeignet, um Geld und Ressourcen zu sparen. Mit Begrif­f­en wie Zero Waste, Urban Gar­den­ing, Upcy­cling, DIY oder Super­foods kön­nen unsere Omas und Opas wahrschein­lich nicht viel anfan­gen. Gelebt haben sie diese Trends aber schon vor uns. Wer also etwas mehr Nach­haltigkeit in sein Leben brin­gen möchte, kann sich in den meis­ten Fällen ein Beispiel an der eige­nen Groß­mut­ter nehmen. 

Camping & Van Life: 10 Must-haves

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Es sind die kleinen Dinge, die das Leben ausmachen. In unserem Fall: Camping-Zubehör. Denn gerade während eines Roadtrips kommt es auf ein paar Kleinigkeiten an, die das Van-Life-Abenteuer gleich viel angenehmer machen. Aber nicht vergessen: In einem Campervan sind die Stauraummöglichkeiten immer begrenzt. Es gilt also nach wie vor die Regel "weniger ist mehr". Lass überflüssige, unnütze Gegenstände zu Hause und denk lieber an diese 10 Van Life Must-haves für deinen Campingtrip.

Diese 10 Van Life Must-haves solltest du einpacken: Tisch & Stühle Camping-Geschirr Camping-Kocher Stirnlampe Powerbank Kaffeekanne Werkzeug Schlafsack Beleuchtungsmöglichkeiten Aufbewahrungsboxen & Organizer

1. Tisch & Stühle

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Moin, ich bin Jana und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der es bald mehr Plastik im Ozean gibt als Fische. Genau diese schreckliche Prognose hat mich dazu...

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