Die 7 Chakren und ihre Bedeutung

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Die Exis­tenz der sieben Chakren war aus Sicht der Wis­senschaft lange Zeit umstrit­ten. Auch heute noch ent­bren­nen Diskus­sio­nen darü­ber, inwieweit Energiebah­nen in unserem Kör­p­er wirken. Wir erk­lären dir, was es mit den Chakren auf sich hat, welche Bedeu­tung sie für dich haben kön­nen und wie du sie aktivieren kannst, um deinen Kör­p­er ins Gle­ichgewicht zu bringen.

Die sieben Chakren aktivieren

Jed­er, der schon mal in ein­er Yogas­tunde war oder sich mit Energiezen­tren oder mit dem Hin­duis­mus auseinan­derge­set­zt hat, wird wohl schon von Chakren gehört haben. „Chakra“ ist San­skrit (Alt-Indisch) und bedeutet so viel wie „Rad“ und ist Teil der hin­duis­tis­chen Lehre. Du kannst dir die Chakren also wie kleine Energieräder in deinem Kör­p­er vorstellen – ins­ge­samt gibt es sieben Chakren, die ent­lang der Wirbel­säule an unter­schiedlichen Stellen des Kör­pers sitzen und von dort aus in ihren Energiebah­nen wirken. Die Lehre der Chakren hat im Hin­duis­mus eine wichtige Bedeu­tung, denn sie kön­nen unter- wie auch über­ak­tiv oder block­iert sein, was zu einem unaus­geglich­enen Geist führt. Genau wie auch bei der spir­ituellen Trend­sportart Yoga ist es also das Ziel, Kör­p­er und Geist und eben auch die Chakren in Bal­ance zu brin­gen – für mehr Ruhe und inneren Frieden.

Die sieben Chakren: 

Chakrenlehre: Geschichte und Hintergründe 

Arbeit mit den sieben Chakren

Ihren Ursprung haben die Chakren Über­liefer­un­gen zufolge im Hin­duis­mus. Erste Schriften zu dem The­ma fand man dort schon vor über 4.000 Jahren. Das Beson­dere: Weil die Schriften so aus­führlich sind, weiß man heutzu­tage sehr viel über die Energiezen­tren und ihre Bedeu­tung. Auch in anderen Reli­gio­nen, wie dem Bud­dhis­mus oder dem frühen Chris­ten­tum, spiel­ten Chakren schon lange vor unser­er Zeit eine Rolle. Wenn du schon mal von den sieben Chakren gehört hast, dann ver­mut­lich in Verbindung mit Yoga – denn damit ist die Chakren­lehre eng ver­ban­delt. Doch dazu später mehr.

Zuerst ein­mal stellt sich die Frage: Was sind die sieben Chakren? Erstaunlicher­weise sind sich die ver­schiede­nen Reli­gio­nen weitest­ge­hend einig, dass es ins­ge­samt sieben Haupten­ergiezen­tren im men­schlichen Kör­p­er gibt. Sie wer­den entsprechend ihrer anatomis­chen Lage beze­ich­net und haben unter­schiedliche Funk­tio­nen für Kör­p­er, Geist und Seele. Alter­na­tive Sys­teme gehen zum Teil von 12 bis 16 Chakren aus und wur­den in den let­zten Jahren immer pop­ulär­er. Um bei der Arbeit mit den Energiezen­tren nicht den Überblick zu ver­lieren, ist es jedoch sin­nvoll, sich auf die sieben Hauptchakren zu konzen­tri­eren. Diese liegen ent­lang der Wirbel­säule verteilt und reichen vom Beck­en­bo­den bis hin zum Scheit­elpunkt auf dem Kopf. Alle weit­eren wer­den als Neben­chakren beze­ich­net und sind eher unter­stützende Energiezen­tren. Die spür­bar größte Wirkung zeigt sich bei der Arbeit mit den sieben Hauptenergiezentren.

Chakre­nar­beit ist Bewusstseinsarbeit

Ganz grund­sät­zlich geht die Chakren­lehre davon aus, dass unsere Energiezen­tren der Spiegel des Bewusst­seins sind. Das heißt, sie repräsen­tieren unser inneres Befind­en. Auch mit den Orga­nen sollen sie in Verbindung ste­hen, da sich jedes Chakra einem Organ zuord­nen lässt. Sobald eine oder mehrere der sieben Chakren block­iert sind, befind­et sich der Men­sch nicht mehr im Gle­ichgewicht. Die Energie kann im Kör­p­er nicht mehr frei fließen, was sowohl kör­per­liche als auch men­tale Prob­leme verur­sachen kann. Der Blick auf die Energiezen­tren soll helfen, zu erken­nen, mit welchen Prob­le­men wir uns unter­be­wusst ger­ade befassen oder welche The­men uns beschäfti­gen. Ziel sollte es sein, die sieben Chakren möglichst offen zu hal­ten, um gesund zu bleiben.

Die sieben Chakren und ihre Bedeutung

Sieben Chakren Erklaerung

Bevor es darum geht, Meth­o­d­en zu find­en, mit denen sich die sieben Chakren öff­nen lassen, wer­fen wir einen genaueren Blick auf die sieben Hauptchakren und ihre Bedeu­tung. Vorher für dich zur Erk­lärung: Jedes Chakra hat eine eigene Farbe, die ihr Energiefeld bes­timmt. Wenn du Übun­gen für ein bes­timmtes Chakra machst, hil­ft es, sich die jew­eils far­bliche Aura vorzustellen.

ChakrenFarbeWo sitzt es?Welche Lebens­bere­iche bee­in­flusst es? 
DasWurzelchakra (Mulad­hara Chakra)RotAuf Höhe des Steißbeins, zwis­chen Anus und GeschlechtsorganUrver­trauen, Sicher­heit (materiell sowie emotional)
Sakralchakra (Svad­his­tana Chakra)OrangeCa. eine Hand­bre­it unter dem BauchnabelSex­u­al­ität, Kreativität
Solarplexus Chakra (Manipu­ra Chakra, auch bekan­nt als Sonnengeflecht)GelbEine Hand­bre­it über dem BauchnabelSelb­stver­trauen, Mut, Ausdauer
Herzchakra (Ana­ha­ta Chakra) GrünMit­tig auf Höhe des HerzensLiebe, Hingabe, Mitgefühl
Halschakra (Vishud­da Chakra)Him­mel­blauAuf Höhe des KehlkopfesKom­mu­nika­tion, Selbstausdruck
Stirn­chakra (Ajna Chakra, auch bekan­nt als das Dritte Auge)Indigob­lau bis ViolettZwis­chen den AugenErken­nt­nis, Klarheit, Öff­nung zur Seele
Kro­nen­chakra (Sahas­rara Chakra)dun­kles Vio­lett oder WeißAuf der Kro­ne des KopfesVerbindung zum Spir­ituellen und zum High­er Self, kos­mis­ches Bewusstsein

Die 7 Chakren öffnen – wie geht das? 

Die sieben Chakren oeffnen

Bei den meis­ten Men­schen sind einige, manch­mal auch alle Chakren block­iert bzw. im Ungle­ichgewicht. Das kann viele Gründe haben, wie zum Beispiel Stress bei der Arbeit, Prob­leme in zwis­chen­men­schlichen Beziehun­gen, Äng­ste oder andere starke Emo­tio­nen. Wir fühlen uns dann oft kribbe­lig, trau­rig, gereizt oder ein­fach unwohl und wis­sen nicht, woran das liegt. Meist sind die Block­aden der Energiezen­tren auf neg­a­tive Erfahrun­gen oder Emo­tio­nen zurück­zuführen, die nicht unbe­d­ingt von uns selb­st aus­ge­hen müssen. Auch die Neg­a­tiv­ität ander­er kann sich schlecht auf die eige­nen sieben Chakren auswirken und krank machen. So kann zum Beispiel ver­let­ztes Ver­trauen dazu führen, dass die Herzchakra block­iert ist – sie ver­ar­beit­et schließlich unsere Erfahrun­gen mit der Liebe. Die Folge kön­nen zum Beispiel Mis­strauen in andere Men­schen oder die Unfähigkeit, Liebe zu geben, sein. Um neg­a­tive seel­is­che oder kör­per­liche Fol­gen zu ver­hin­dern, kann es helfen, sich näher mit den eige­nen Chakren zu beschäfti­gen und sie zu aktivieren.

Es gibt ver­schiedene Möglichkeit­en, mit denen du deine sieben Chakren öff­nen kannst, zum Beispiel mit einem Heil­er oder speziellen Kursen, aber auch durch Yoga im All­t­ag, Med­i­ta­tion, Klangschalen und Düfte. Welche Meth­ode am besten hil­ft, unter­schei­det sich indi­vidu­ell. Meist lassen sich ver­schiedene Ansätze gut kom­binieren. Um über­haupt eine Wirkung zu spüren, ist es wichtig, zuerst ein­mal ein Bewusst­sein für die sieben Chakren zu entwick­eln. Nur so kannst du mit ihnen arbeit­en und sie gesund­hal­ten. Gelingt dir das, kön­nen deine Energiezen­tren dir als eine Art Land­karte dienen, indem sie dir aufzeigen, welche The­men in deinem Leben ger­ade Aufmerk­samkeit brauchen. Dein Ziel sollte es dann sein, die Ursache für die jew­eilige Block­ade zu ermit­teln und dafür zu sor­gen, dass sie sich nicht auf Dauer festigt.

Chakren öff­nen – Übun­gen für zuhause

Eine rel­a­tiv ein­fache Möglichkeit, um deine sieben Chakren zu aktivieren, ist Yoga. Es ist kein Wun­der, dass Gelassen­heit und Ruhe die ersten Wirkun­gen sind, die Yoga-Praktizierende schon nach kurz­er Zeit spüren. Ein Beispiel ist die Yoga-Übung Brücke, bei der der Beck­en­bo­den gestärkt wird. Durch das Anspan­nen der Muskeln im Beck­en­bo­den­bere­ich und die Konzen­tra­tion darauf bzw. das Bewusst­sein, das dieser Muskel­gruppe geschenkt wird, wird Energie in das zweite und dritte Chakra gesendet. So wer­den diese aktiviert. Für jedes Chakra gibt es die passende Übung, die du auch ganz ein­fach zu Hause auf ein­er Yoga-Matte aus­pro­bieren kannst. Zum Beispiel mit einem YouTube-Video:

Durch spezielle Chakra-Übungen wird nicht nur der Kör­p­er, son­dern auch der Geist har­mon­isiert. Lenkst du deine Gedanken regelmäßig auf deine sieben Chakren, kön­nen sich neg­a­tive Gedanken und Ver­hal­tensweisen mit der Zeit auflösen, eben­so seel­is­che Äng­ste oder innere Unruhe. Auch schädliche Ange­wohn­heit­en, wie zum Beispiel rauchen, sollen sich durch die Arbeit mit den Energiezen­tren über­winden lassen. Eine andere Möglichkeit, wie du deine sieben Chakren öff­nen kannst, ist, sich an den Urzu­s­tand zu erin­nern. Wie habe ich mich früher gefühlt? Meist sind wir schon so an verspan­nte Zustände gewöh­nt, dass wir diese gar nicht mehr wahrnehmen. Allein das Reflek­tieren und Erin­nern an den früheren Zus­tand kann einen Selb­s­theilungsvor­gang anstoßen und unser­er Gesund­heit guttun.

Fünf Tipps, wie du deine sieben Chakren öff­nen kannst:

  1. Her­aus­find­en, in welchen Chakren derzeit deine Block­aden liegen (Selb­st­analyse, z. B. durch Meditation)
  2. Beobach­tung dein­er Chakra-Themen im All­t­ag (Selb­st­beobach­tung von Gedanken und Gefühlen in ver­schiede­nen Situationen)
  3. Beziehung zu den Energiezen­tren auf­bauen (z. B. durch Chakra-Meditation und -Energiearbeit)
  4. Unter­stützung der Heilung auf kör­per­lich­er Ebene (z. B. durch Yoga, Mas­sagen, Atemtherapie)
  5. Unter­stützung auf der Schwingungsebene (z. B. durch Klangschalen, Düfte, Farben)

Der Chakra-Test

Die sieben Chakren oeffnen durch Yoga

Ein spielerisch­er Ein­stieg, um einen Zugang zu deinen sieben Chakren zu bekom­men, ist ein ein­fach­er Test, bei dem du Fra­gen zu dein­er Per­sön­lichkeit beant­wortest und in ein­er anschließen­den Auswer­tung eine Über­sicht bekommst, welche Chakren bei dir beson­ders block­iert sind oder welche vielle­icht sog­ar über­ak­tiv sind.

Im Inter­net gibt es ver­schiedene, kosten­lose Chakra-Tests, die meist zwis­chen 50 und 100 Fra­gen umfassen und nicht länger als zehn Minuten dauern. Einige Tests gliedern die Fra­gen anhand der sieben Chakren, andere haben einen zusam­men­hän­gen­den Fra­genkat­a­log, bei welchem nicht gle­ich ersichtlich wird, welche Fra­gen sich auf welch­es Chakra beziehen. Egal für welchen Test du dich entschei­dest, ver­suche alle Fra­gen so ehrlich wie möglich zu beant­worten. Beginnst du mit der Beant­wor­tung, wirst du schnell merken, dass es vor allem darum geht, das eigene Denken und Fühlen zu reflek­tieren. „Hast du ein gut entwick­eltes Selb­st­be­wusst­sein?“ oder „Arbeitest du daran, dass deine Beziehun­gen har­monisch sind?“ – das sind typ­is­che Fra­gen eines Chakra-Tests, die dir bere­its während des Beant­wortens einige span­nende Erken­nt­nisse über dich selb­st liefern werden.

Hast du den Chakra-Test been­det, gelangst du zu dein­er indi­vidu­ellen Auswer­tung. Hier bekommst du eine aus­führliche Analyse zum Zus­tand dein­er sieben Chakren. Du erfährst, welche dein­er Energiezen­tren bere­its geöffnet sind, welche vielle­icht sog­ar über­ak­tiv sind und an welchen du arbeit­en soll­test, weil sie unter­ak­tiv bzw. block­iert sind. Bist du zum Beispiel extrem schüchtern oder neigst zu stark­er Aggres­siv­ität und Ego­is­mus, so wird sich das in deinen Testergeb­nis­sen wider­spiegeln. Der Chakra-Test macht sicht­bar, welche Eigen­schaften bei dir derzeit beson­ders aus­geprägt sind und an welchen du gezielt arbeit­en soll­test, weil sie zu schwach oder aber zu stark vorhan­den sind. Um deinen Kör­p­er in ein Gle­ichgewicht zu brin­gen, soll­test du die Ergeb­nisse bei der Arbeit mit den sieben Chakren berücksichtigen.

Fazit: Inneres Gleichgewicht durch die sieben Chakren

Die sieben Chakren aktivieren

Die sieben Chakren öff­nen und frei hal­ten – das ist das Ziel der Chakre­nar­beit, gle­ichzeit­ig aber auch eine große Her­aus­forderung. Wer sich mit den Chakren beschäftigt, set­zt sich automa­tisch mit den eige­nen Gefühlen und Emo­tio­nen auseinan­der. Das kann helfen, den eige­nen Kör­p­er auf Dauer gesund zu hal­ten. Prüf­st du regelmäßig den Zus­tand dein­er Energiezen­tren und wirkst mit geziel­ten Übun­gen auf Wurzelchakra, Herzchakra und Co. ein, schulst du die Wahrnehmung für dich selb­st und unter­stützt Kör­p­er, Geist und Seele dabei, ins Gle­ichgewicht zu kommen.

Bewusst, genügsam, inspirierend: Zitate zum Nachdenken

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Es gab eine Zeit, da habe ich sie verschlungen: Zitate zum Nachdenken und Lebensweisheiten. Jede Postkarte wurde gesammelt, jedes Kalenderblatt aufgehoben, sobald sich ein Sprüchlein auf der Vorderseite fand, welches mich inspirierte. Mittlerweile gibt es so viele, dass ich fast den Überblick verliere. Deshalb sammele ich sie hier, meine Lieblingszitate und schönsten Sprüche zum Nachdenken und Glücklichsein rund ums Leben und die Natur, die man einfach auf sich wirken lassen sollte.

„Sparsamkeit ist eine gute Einnahme.”
Cicero
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Hej, ich bin Jasmin, frische Hamburgerin und Foodie aus Leidenschaft. Ich liebe es neue vegane und nachhaltige Cafés und Restaurants in Hamburg zu entdecken. Für re:BLOG begebe ich mich außerdem...

Zum Autor

Mittwoch, 7. Februar 2018, 22:03 Uhr

Vie­len Dank für diesen wun­der­vollen und infor­ma­tiv­en Artikel! Wenn man sich darauf ein­lässt, ist es tat­säch­lich so ein­fach, die Energiewirbel in unser­er Aura wahrzunehmen und zu stärken. 

Für Men­schen, die sich mit diesem Gedanken schw­er tun und die Chakren­lehre zunächst in den Bere­ich ein­er neb­ulösen Eso­terik einord­nen möcht­en, ist es vielle­icht noch inter­es­sant zu wis­sen, dass sich die sieben Chakren den Haupt­drüsen unseres endokri­nen (= Hormon-) Sys­tems zuord­nen lassen. 🙂

Liebe Grüße
Astrid