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O-TON mit Linda & Christian: Was soll dieses Gendersternchen?
Kund*innenfokus

O-TON mit Linda & Christian: Was soll dieses Gendersternchen?

Faire Sprache für Männer, Frauen und non-binäre Personen

05.02.2020 Autorin Elena Rasmussen Lesedauer: 2 Minuten 2 Kommentare
Kann ein Genderstern wirklich für mehr Gleichberechtigung sorgen? Linda Gondorf und Christian Grünert glauben: Ja. Als Teil einer Projektgruppe bei OTTO setzen sie sich für die Einführung einer gendergerechten bzw. genderneutralen Sprache ein

Ist geschlechtergerechte Sprache nun übertriebener Eifer oder eine längst überfällige Initiative? Im O-TON beziehen Christian Grünert (Experte für Corporate Language) und Linda Gondorf (Unternehmenskommunikation) Stellung zu einem Thema, das öffentlich kontrovers diskutiert wird:

Den OTTO O-TON Podcast gibts auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google PodcastsundDeezer.

Shownotes
01:50 – Vorstellung
03:40 – Was ist gendergerechte Sprache und was zeichnet sie aus?
04:50 – Drittes Geschlecht oder dritte Option: Was ist der Unterschied?
05:30 – Wie kann gendergerechte Sprache in Unternehmen umgesetzt werden? Was macht OTTO?
07:20 – Welche Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung?
09:30 – Binnen-I, Unterstrich, Gendersternchen: Wie kann geschlechtergerechte Sprache am besten umgesetzt werden?
13:20 – Immer wieder gibt es Kritik an gendergerechter Sprache. Wie geht ihr damit um?
15:15 – Was ist mit gendergerechtem Sprechen?
16:30 – Wird das Gendern in Unternehmen, Zeitungen und anderen Medien bald Normalität sein?
17:20 – Ist die Genderdebatte in der deutschen Sprache übertrieben?

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  • Lothar Löber

    22.02.2021

    Der Genderismus in der deutschen Sprache ist ein Unding und stößt ab! Warum? Zum einen gibt es nur zwei binäre Geschlechter!!! Zum anderen hat Gender rein gar nichts mit dem Geschlecht zu tun, zum anderen ist Gender ein Psycho-Soziales Konstrukt entstanden in der LGBT+ -Community zunächst in den USA und ist damit auch als ideologisches Konstrukt zu betrachten! Es heißt nach wie vor gemäß der Grundlage deutscher Rechtschreibung "Mitarbeiter, Kunden usw." und meint damit generisch alle Personen! Zum anderen ist, wenn diese Genderismen eingesetzt werden, dass diese dann auch grammatikalisch richtig zu erfolgen haben, nämlich "Kund*/I:_ inn */I:_ en. Alles andere ist einfach nur falsch, da es sich um ein abgeschnittenes Maskulinum handelt! Des Weiteren muss es nach den gültigen Rechtschreibregeln lauten: Kund/-inn/-en (Rechtschreibrat), alles andere ist ideologisches Machwerk, welches ich persönlich ablehne!!! Zudem wäre es grundsätzlich schön, wenn "OTTO" wieder das klassische "Sie" als formale Anrede benutzen würde! Dies zeugt von einer gewissen Distanz und damit Respekt zum Kunden! Keiner und ich sind persönliche Freunde von z.B. "OTTO", sondern Geschäftspartner.

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    • Linda Gondorf

      22.02.2021

      Hallo Herr Löber, danke für Ihre Nachricht. Erst einmal: es gibt mehr als zwei Geschlechter, es gibt auch non-binär. Wenn wir genderfaire Sprache (egal ob mit Sternchen oder erst einmal mit generischem Femininum) verwenden, zeigen wir, dass wir eine sprachliche und gesellschaftliche Veränderung wollen. Denn die deutsche Sprache und Grammatik ist nicht geschlechtsneutral (außer im Neutrum, aber wir wollen ja Personen nicht neutralisieren), es besteht eine Differenzierung zwischen Maskulinum und Femininum. Nutzen wir weiter das generische Maskulinum, treffen wir eine Entscheidung für oder gegen die Berücksichtigung von Frauen und nicht-binären Personen. Dazu wandelt sich Sprache seit Jahrtausenden (heute siezt auch keiner mehr seine Eltern) und wir befinden uns gerade auf einem Lernpfad. Wir wissen, dass es noch viel Aufklärungsarbeit braucht und dass sicherlich noch nicht alles zu Ende gedacht ist (auch der Rechtschreibrat und die Dudenredaktion setzen sich vermehrt mit dem Thema auseinander), aber wir gehen diesen Weg gerne, weil wir uns für Toleranz, Respekt und Vielfalt einsetzen. Zum Thema Sie: Das haben wir schon vor ein paar Jahren durch unseren Kulturwandel abgeschafft und freuen uns sehr, dass viele unserer Partner, Kund*innen und Mitarbeiter*innen dies sehr schätzen. Liebe Grüße