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Aquarien

 

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Aquarien: Tropische Unterwasserwelten für Zuhause

 

Gestalten Sie einen tropischen Lebensraum in Ihren eigenen vier Wänden. Die Haltung von Fischen und anderen wasserlebenden Tieren in Aquarien ist ein schönes Hobby für Jung und Alt. Entdecken Sie die verschiedenen Verhaltensweisen der bunten Bewohner, in ihrer paradiesischen Unterwasserwelt, ganz entspannt von Ihrem Sofa aus. Ihrer Fantasie sind bei der Einrichtung Ihres Aquariums kaum Grenzen gesetzt. Dekorieren Sie naturnah mit Steinen und Wurzeln sowie Pflanzen in verschiedensten Grüntönen und Formen, die einen tollen Kontrast zu den munteren, farbenprächtigen Fischen des Beckens bilden.

 

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Kaufberatung Aquarien

Bunte Unterwasserwelt 

Allein deutsche Haushalte beherbergen über 2,5 Millionen Aquarien mit rund 80 Millionen Fischen – was deutlich unterstreicht, dass die Aquaristik hierzulande mit Abstand zu den beliebtesten Hobbys zählt. Einer der Hauptgründe, warum die heimische Unterwasserwelt so viele fasziniert, dürfte sicherlich ihre entspannende Wirkung sein. Zugleich ist die Aquaristik aber auch ein sehr abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Hobby. Denn mit einem Aquarium holen Sie sich nicht nur einen dekorativen Einrichtungsgegenstand nach Hause, den Sie kreativ gestalten können, sondern ein eigenes kleines Ökosystem, das mitsamt seinen Bewohnern gehegt und gepflegt werden will. Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen.

 

Inhaltsverzeichnis

Süß oder salzig? Kalt oder warm? Die Auswahl des richtigen Aquariums
Form und Größe des Beckens
Der optimale Standort
Das richtige Zubehör für Aquarianer
Die Wassertemperatur
Die Aquariumsbeleuchtung
Fische und Pflanzen für Einsteiger
Wasser und Wasserqualität
Die laufenden Kosten eines Aquariums
Pflege- und Reinigungstipps
Fazit

 


Süß oder salzig? Kalt oder warm? Die Auswahl des richtigen Aquariums

Zuallererst sollten Sie sich genau überlegen, was für ein Aquarium Sie eigentlich haben möchten. Denn ob es sich um ein Meerwasser-, ein Kaltwasser- oder ein Süßwasseraquarium handelt, macht große Unterschiede in Pflege und Optik. Außerdem stellt sich die Frage, ob es sich um ein Artaquarium handeln soll, also ein Becken, in dem nur eine Fischart unter ihren ganz speziellen Lebensbedingungen gehalten wird, oder um ein Gesellschaftsaquarium, also um eines mit vielen verschiedenen Fischarten, die das gleiche Klima schätzen und sich untereinander vertragen.

Meerwasseraquaristik ist grundsätzlich sowohl im Hinblick auf die Technik und das Zubehör als auch im Hinblick auf die Pflege anspruchsvoll. Außerdem muss relativ viel Platz zur Verfügung stehen, denn unter mindestens 1 Meter Länge und 250 l Fassungsvermögen ist an ein Meerwasseraquarium nicht zu denken. Am beliebtesten sind hier schöne Korallenriffaquarien, die aber viel Kompetenz des Aquarianers fordern.

Kaltwasseraquarien sind die älteste Form der Hausfischhaltung. Auf eine Heizung wird verzichtet, teilweise ist sogar ein Kühlaggregat nötig, direkte Sonneneinstrahlung ist verboten. Im Kaltwasseraquarium werden vor allem in Mitteleuropa heimische Fischarten gehalten wie zum Beispiel der Goldfisch.

Süßwasser-Gesellschaftsaquarien sind die beliebtesten Zierfischbecken. Sie sind vergleichsweise pflegeleicht und bieten eine besonders bunte Unterwasserwelt. Für Einsteiger eignen sich solche Süßwasserbecken deshalb sehr gut.


Form und Größe des Beckens

Die meisten Aquarien sind in Standardgrößen zu haben, die zwischen 60, 80, 100 und 120 cm Länge variieren. Am häufigsten sind 80 cm große Becken mit einem Fassungsvermögen von rund 110 l. Neben diesen klassischen rechteckigen Aquarien gibt es aber auch Sonderformate wie Eckaquarien, fünf- und sechseckige Formen sowie Panoramabecken mit abgerundeten Frontscheiben. Nicht mehr zeitgemäß hingegen ist das klassische Goldfischglas, da es dem Tier zu wenig Platz und Versteckmöglichkeiten bietet.

Von Wand- und Säulenaquarien ist ebenfalls abzuraten, da hier die Wasseroberfläche im Verhältnis zum Wasservolumen zu klein ist für ein glückliches Fischleben.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Aufrechterhaltung einer hohen Wasserqualität schwieriger wird, je kleiner das Becken ist. Durch das hohe Volumen sind die Wasserwerte in größeren Aquarien stabiler – je größer also das Becken, desto leichter die Pflege. Außerdem ist es von der Größe des Aquariums abhängig, welche Fischart in welcher Anzahl gehalten werden kann. Pro Zentimeter Fischlänge sind in der Regel 1,5 bis 2 l Wasser erforderlich. Das ergibt bei 100 l Wasservolumen (klassisches rechteckiges 110 l Becken) eine Gesamtfischlänge von 55 cm, was circa 20 bis 30 Fischen entspricht.

 

Der optimale Standort

Neben Form, Größe und Einrichtung des Aquariums spielt auch der Standort eine wichtige Rolle, denn ein Aquarium kann nicht einfach irgendwo stehen. Grundsätzlich sollte es gut sichtbar in den Wohnbereich integriert werden – schließlich sollen auch Gäste an der prachtvollen Unterwasserwelt teilhaben können! Zu viel Tageslicht und direkte Sonneneinstrahlung bekommen dem sensiblen Ökosystem allerdings gar nicht gut, beides fördert die Algenbildung zu sehr und heizt das Wasser zu stark auf. Des Weiteren ist zu beachten, dass eine ausreichende Stromversorgung gewährleistet sein muss – Licht, Pumpe und Heizung wollen mit Energie versorgt werden. Über dem Aquarium muss Platz für Reinigung und Wasseraustausch sein. Noch vor der ersten Befüllung ist außerdem darauf zu achten, dass das Aquarium unbedingt genau waagerecht steht. Darüber hinaus sollte der Boden, auf den es gestellt wird, frei von Unebenheiten sein; eine Styroporplatte als Unterlage bietet sich hier an. Auf einem zu unebenen Boden können einzelne Punkte extrem belastete werden – passiert das, kann das Glas des Aquariums bersten.

Der jeweilige Unterbau des Aquariums sollte ebenfalls gut gewählt sein, er muss schließlich das nicht unerhebliche Gesamtgewicht von Wasser, Becken, Einrichtung und Technik tragen! Hier gilt als Faustformel: Beckenvolumen x 1,8 = Gesamtgewicht in Kilogramm.

 

Das richtige Zubehör für Aquarianer

Welche Technik zu welchem Aquarium passt, hängt von der Einrichtung, den Fischen und den individuellen dekorativen Vorstellungen ab. Das Aquarium soll jedoch nicht nur schön aussehen, sondern auch praktisch zu handhaben sein und vor allem seinen Bewohnern einen artgerechten Lebensraum bieten. 

Die Filteranlage

Durch den Stoffwechsel von Fischen und Pflanzen fallen im Aquarium Abfallprodukte und Schadstoffe an, die die Wasserqualität verschlechtern, daher ist die Filteranlage eine der wichtigsten Investitionen beim Kauf eines Aquariums. In der Natur sorgen Wind, Wellen und Mikroorganismen dafür, dass das Wasser immer in Bewegung bleibt – im Aquarium übernimmt diese Funktion der Filter. Eine effektive Filteranlage sorgt also für ein ausgeglichenes Ökosystem: Es reinigt und bewegt das Wasser und reichert es mit Sauerstoff an.

Worauf ist nun beim Kauf des Filters zu achten? Zuallererst ist die Wassermasse im Aquarium entscheidend für die Wahl des Filters; die Anlage muss leistungsstark genug sein, um ein bestimmtes Wasservolumen versorgen zu können. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Qualität des gewählten Filtersystems. Denn einmal installiert, muss der Filter Tag und Nacht zuverlässig und problemlos laufen – der jeweilige Filter sollte also auch nicht zu laut sein.

Außen- und Innenfilter sowie Unterbodenfilteranlagen

Die außerhalb des Aquariums befestigten Außenfilter regulieren das Ökosystem über Schläuche. Ihr wohl größter Vorteil ist, dass sie den Bewohnern, der Deko und den Pflanzen im Becken keinen Platz wegnehmen. Dafür muss allerdings unter oder neben dem Aquarium ausreichend Raum für die Anlage sein (zum Beispiel in einem sogenannten Aquariummöbel). Der Außenfilter ist unter anderem wegen seiner Schläuche nicht ganz so leicht zu reinigen, dafür bleiben Sie bei der Reinigung trocken.

Der Innenfilter führt direkt im Aquarium das Wasser durch seine Filterschichten. Das hat den Vorteil, dass um das Aquarium herum mehr Platz bleibt und auch die von einigen vielleicht als störend empfundenen Schläuche an den Außenseiten des Beckens wegfallen. Wenn der Innenfilter über eine ausreichend hohe Leistung verfügt, ist er außerdem ein guter mechanischer Strömungserzeuger. Nachteilig ist, dass der Filter bei jeder Reinigung aus dem Aquarium entfernt werden muss. Wer jedoch ein kleineres Aquarium hat, wer über wenig Raum um das Becken herum verfügt oder wer bei einem großen Aquarium zusätzlich zur Filterwirkung einen Strömungserzeuger benötigt, der sollte auf einen Innenfilter zurückgreifen.

Schließlich gibt es noch den Unterbodenfilter. Mit dieser Anlage wird der Grund des Aquariums zur Filterfläche: Eine Tauchpumpe am Boden des Beckens saugt das Wasser durch den Kies. Zu beachten ist allerdings, dass diese Anlage bei Sandboden nicht geeignet ist (Verstopfungsgefahr) und dass die Kiesschicht für diese Filterart mindestens 6 bis 7 cm hoch sein sollte. Größter Vorteil dieser Anlage ist, dass der Boden permanent mit Sauerstoff durchströmt wird und so nicht nur die Pflanzenwurzeln bestens versorgt werden, sondern der Boden auch an weniger Stellen faulen kann. Wer also ein kleineres Aquarium hat und seine Filteranlage weder im Innenraum noch außerhalb des Beckens platzraubend installieren möchte, sollte zum Unterbodenfilter greifen.

 

Die Wassertemperatur

Neben der Filteranlage ist auch die Wassertemperatur für ein rundum gut versorgtes Aquarium sehr wichtig. Verschiedene Fischarten leben in unterschiedlich warmem Wasser. Bei der Auswahl der Fische ist daher darauf zu achten, dass sich die Arten bei der gleichen Temperatur wohlfühlen. Temperaturumschwünge sind der pure Stress für die kleinen Tiere, weshalb auch in ein gutes Thermometer investiert werden sollte, das Temperaturschwankungen direkt anzeigt. Eine Heizungsanlage ist nur vonnöten, wenn das Aquarium tropischen Fischen ein Zuhause bieten soll, die sich bei Temperaturen um 25° Celsius am wohlsten fühlen.

Für Anfänger ist eine Stabheizung mit Thermostat am besten geeignet, da sie die Temperatur selbst reguliert und einfach zu installieren ist – sie ist vorzugsweise nahe der Filter- oder Pumpanlage anzubringen, sodass sie konstant umspült wird und das Wasser so gleichmäßig erwärmen kann.

Eine Außenheizung wird am Außenfilter installiert, nimmt also keinen Raum im Becken ein und heizt das Wasser beim Filtern auf.

Bodenanlagen schließlich sind eine Mischung aus Filter und Heizung, die vor allem von den Pflanzen im Becken sehr geschätzt werden.

 

Die Aquariumsbeleuchtung

Die Aquariumsbeleuchtung ist für den Betrachter, der das bunte Treiben möglichst in voller Pracht mitbekommen möchte, zwar wichtig, für die Pflanzen und ihr Wachstum ist sie allerdings essenziell, da die Fotosynthese lichtabhängig ist. Mit einer guten Beleuchtung gedeihen die Pflanzen nicht nur optimal, sie versorgen das Wasser und die Fische auch mit lebenswichtigen Nährstoffen. In der Regel sollte die Beleuchtung dem tropischen Zyklus entsprechen und also immer dieselben acht bis zehn Stunden angeschaltet sein. Da Zeitverschiebungen Fische und Pflanzen irritieren, bietet sich eine präzise Zeitschaltuhr für die Beleuchtung an. Schön sind auch Dimmanlagen, die für einen annähernd natürlichen Lichtverlauf sorgen. Für Aquarien ohne Deckel gibt es spezielle Hänge- und Aufsatzleuchten, häufiger sind jedoch Lichtanlagen mit T5-Leuchtstoffröhren, die direkt in die Aquariumsabdeckung installiert sind.

 

Fische und Pflanzen für Einsteiger

Wer soll nun eigentlich das Becken bewohnen? Hübsche Pflanzen sind optisch sehr reizvoll, darüber hinaus spenden sie Sauerstoff, bauen Schadstoffe ab, begrenzen Reviere, bieten Verstecke und sorgen für Ruhezonen. Nicht schlecht, oder? Für den Anfang bieten sich vor allem robuste Pflanzenarten an, die gut anwachsen und keine allzu hohen Ansprüche stellen. Wer gleich etwas spezialisierter vorgehen möchte, kann sich mit der richtigen Beratung ein Biotop aus kleinen Vordergrund-, üppigen Hintergrund- und Schwimmpflanzen sowie feinen Moosen aufbauen.

Und jetzt mal „Butter bei die Fische“ – beziehungsweise: Welche Fische eignen sich für Einsteiger eigentlich ganz besonders gut? Auch hier bieten sich zunächst eher robuste Arten an, die sich untereinander verstehen und die eventuell auf sie zukommenden Anfängerfehler verzeihen. Welse sind zum Beispiel eine gute Wahl, da sie im Kampf gegen Algen helfen können. Auch Guppys und die etwas kleineren Black Mollys mit ihren Schleierflossen sind schön, auffällig und relativ robust. Friedlich und hübsch sind außerdem Kardinalfische und Zebrabärblinge, die in Schwärmen von mindestens zehn Tieren gehalten werden sollten. Grundsätzlich gilt, dass Schwarmfische ohne Artgenossen eingehen, Höhlenbewohner ohne Verstecke in Stress geraten, Fische, die gern im Sand wühlen, mit einem Kiesboden unglücklich werden und dass nicht zu viele revierverteidigende Fische auf zu kleiner Fläche gehalten werden dürfen. Insofern also lieber mit einer kleinen Population ausgesuchter Fische anfangen, die dann gegebenenfalls nach und nach aufgestockt werden kann. Wie oben schon gesagt sind 1,5 bis 2 l Wasser pro Zentimeter Fischlänge eine gute Faustregel dafür, wie viele Fische Ihr Aquarium maximal bevölkern sollten.

 

Wasser und Wasserqualität

Eine gute Filteranlage, eine ausgewogene Bepflanzung inklusive richtiger Beleuchtung und eine regelmäßige Reinigung sind die wichtigsten Grundlagen für die Wasserqualität. Zusätzlich ist allerdings zu bedenken, dass unser hiesiges Leitungswasser nicht dem Wasser entspricht, in dem sich zum Beispiel Tropenfische wohlfühlen. Also muss das Wasser an die Anforderungen seiner Bewohner angepasst werden. Dafür sorgen zum Beispiel verschiedene Wasseraufbereiter, die Belastungen wie Schwermetalle und Chlor im Wasser binden. Auf den Härtegrad des Wassers ist ebenfalls zu achten – welcher Fisch welchen regionalen Härtegrad gut verträgt, kann beim Fischkauf erfragt werden.

 

Die laufenden Kosten eines Aquariums

Neben den Anschaffungskosten für ein schönes Aquarium ist langfristig natürlich auch mit gewissen Instandhaltungskosten zu rechnen. Für ein Tropenfischaquarium von 80 cm Länge und mit einem Fassungsvolumen von 112 l, mit den genannten technischen Geräten und einem wöchentlichen Wasserwechsel sowie mit einem anfängergerechten Fischbestand kommen beispielsweise folgende Kosten zusammen:

Für Beleuchtung, Außenfilter, Heizstab mit Thermostat ist – je nach Stromanbieter – mit jährlichen Stromkosten von circa 80 € zu rechnen. Für Wasseraufbereitungsmittel und Pflanzendünger sind im Jahr circa 30 € einzuplanen. Beim wöchentlichen Teilwasseraustausch werden jeweils circa 25 l Leitungswasser benötigt, was aufs Jahr gerechnet ungefähr 2 € ausmacht. Auch Fische freuen sich über einen abwechslungsreichen Speiseplan – je nach Futterart kommen Sie so auf circa 20 bis 50 € jährlich für Nahrung. Alles zusammengenommen sollten Sie bei einem 112 l Becken also mit laufenden Kosten in Höhe von rund 150 € jährlich rechnen. Allerdings: Kein Aquarium gleicht dem anderen und der Kreativität sind in der Aquaristik kaum Grenzen gesetzt – den Kosten dementsprechend auch nicht!

 

Pflege- und Reinigungstipps

Ist der richtige Standort gefunden, das Aquarium besorgt und eingerichtet und sind die Fische und Pflanzen angesiedelt, sind ein paar wichtige Pflegerituale regelmäßig durchzuführen. Um abgestorbene Pflanzenteile und andere sichtbare Abfälle sollten Sie sich immer sofort kümmern, auch kranke Fische müssen natürlich sofort in ein Quarantänebecken umgesiedelt und behandelt werden. Ein Teilwasserwechsel muss hingegen nur etwa einmal im Monat durchgeführt werden, wobei ungefähr ein Drittel des Wassers gegen entsprechend temperiertes frisches Wasser (mit den richtigen Wasseraufbereitungsmitteln versetzt) ausgetauscht wird. Dabei kann auch gleich der Boden gereinigt werden, zum Beispiel mit einem Mulchsauger.

Gelegentlich sollten die Scheiben geputzt und die Wasserqualität geprüft werden. Die Filteranlage ist eigentlich nur zu reinigen, wenn ihre Leistung merklich nachlässt – bestenfalls aber nie gleichzeitig mit einem Teilwasserwechsel. Für das Ökosystem im Becken sollte übrigens beim Austausch der Filtermasse ungefähr ein Drittel des mit Bakterien besiedelten alten Substrats im Filter bleiben. Gerade Anfänger neigen dazu, ihr Aquarium viel zu oft zu putzen, was die empfindliche Biosphäre im Becken unnötig durcheinanderbringt und alle Bewohner viel zu sehr stresst. Weniger kann hier also durchaus mehr sein – aber keine Sorge, der jeweils passende Rhythmus ist mit etwas Zeit und Aufmerksamkeit leicht zu finden.

 

Fazit

Wer sich ein Aquarium kaufen möchte, sollte sich von scheinbaren Anfangshürden nicht aufhalten lassen. Wenn Sie sich vor dem Kauf noch einmal folgende Fragen durch den Kopf gehen lassen, werden Sie lange Freude an Ihrem heimischen Riff haben:

  • Fragen Sie sich vor dem Aquarienkauf, ob Sie bereit sind, die Verantwortung für das Ökosystem und seine schwimmenden Bewohner auf unbestimmte Zeit zu übernehmen.
  • Haben Sie sich entschieden, suchen Sie den perfekten Standort für Ihr Unterwasserparadies: Es braucht einen ebenen Boden, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung sowie Elektroanschlüsse in der Nähe.
  • Fragen Sie sich, wie groß Ihr Aquarium sein soll, welche Beckenform Sie bevorzugen und ob Sie sich ein Süß-, Salz- oder Kaltwasseraquarium wünschen. Gerade für Anfänger sollte das Becken nicht zu klein sein, weil kleinere Becken mehr Aufmerksamkeit verlangen, schwerer zu reinigen sind und schneller aus dem biologischen Gleichgewicht geraten als große. Ein 80-cm-Becken mit 112 l Fassungsvolumen, schönen Pflanzen und circa 15 bis 20 robusten Fischen ist die richtige Wahl für alle, die den Einstieg in die wunderbare Welt der Aquaristik wagen wollen!
  • Stimmen Sie Becken, Zubehör, Aquarienart und Fischart aufeinander ab. Lassen Sie sich bei Unklarheiten von einem Experten beraten.

 

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