Hier ein Pro­gramm herun­terge­laden, da ein paar Fotos abge­spe­ichert, dort einige Doku­mente abgelegt – wenn du deinen Mac häu­fig nutzt, sam­meln sich mit der Zeit ganz schön viele Dat­en auf der Fest­plat­te an. Einige davon dop­pelt, andere sog­ar völ­lig ungenutzt. Dadurch wird nicht nur jede Menge Spe­icher­platz ver­schenkt, der Mac wird auch immer langsamer. Wir zeigen dir, welche Clean­er-Apps dir beim Aufräu­men helfen.

Wie viel freien Speicherplatz habe ich noch?

Bevor du dir ein Aufräumpro­gramm herun­ter­lädst, kannst du dir erst mal einen Überblick ver­schaf­fen, wie viel Spe­icher­platz dir auf deinem Mac noch zur Ver­fü­gung ste­ht:

  1. Klicke auf das Apfel­sym­bol in der linken oberen Bild­schirmecke.
  2. Gehe auf Über diesen Mac.
  3. Öffne den Reit­er Fest­plat­ten.
  4. Hier wer­den dir alle einge­baut­en und angeschlosse­nen Fest­plat­ten mit ihrem Inhalt sowie freiem und belegtem Spe­icher­platz angezeigt.

Gründlich sauber machen mit “CleanMyMac X”

Entrüm­peln, Organ­isieren und Schützen – “Clean­My­Mac X” befre­it den Mac nicht nur von über­flüs­si­gen Dateien. Das Pro­gramm sucht auch nach ver­steck­ten Dat­en und Daten­resten, räumt in den E-Mail-Anhän­gen auf und löscht ver­al­tete Back-ups in iTunes. Außer­dem kannst du “Clean­My­Mac X” dazu nutzen, deine Apps zen­tral zu sortieren und gegebe­nen­falls zu löschen. Auch andere Pro­gramme lassen sich hier­mit leicht dein­stal­lieren.

Die Bedi­enung ist ein­fach, die Optik ansprechend. Du kannst zunächst die kosten­lose Testver­sion wählen: Sie bietet alle Funk­tio­nen, lässt dich aber nur 500 MB Dat­en löschen. Für mehr kannst du jed­erzeit zur kostenpflichti­gen Vol­lver­sion wech­seln.

So nutzt du “Clean­My­Mac X”:

  1. Lade “Clean­My­Mac X” bei Mac­Paw herunter. Ist der Down­load been­det, öffnet sich ein Dialogfen­ster. Schiebe hier per Drag-and-drop das Pro­gramm in Anwen­dun­gen, um die Instal­la­tion abzuschließen.
  2. Öffne nun das Pro­gramm. Gib dazu ein­fach Clean­My­Mac X in die Spot­light-Suche ein und wäh­le das Pro­gramm in den Suchergeb­nis­sen aus.
  3. Zu Beginn lohnt sich ein Scan. Klicke hier­für links oben auf Smart Scan und dann im großen Feld auf Scan starten.
  4. Sobald der Scan­vor­gang abgeschlossen ist, wer­den dir ver­schiedene Auf­gaben vorgeschla­gen. Diese kannst du mit einem Klick auf Aus­führen durch­führen lassen. Möcht­est du erst noch genauere Infos, was für Dat­en das Pro­gramm jew­eils löschen will, klickst du auf Details anzeigen.

5. Nach­dem das Pro­gramm bis­lang selb­st­ständig gear­beit­et hat, kannst du das Aufräu­men nun aktiv leit­en. Gehe hierzu unter Dateien auf Große und alte Dateien und lass dir anzeigen, was schon länger auf dein­er Fest­plat­te schlum­mert, ohne dass du es benutzt hast. Lösche die Dateien, die du nicht mehr brauchst.

6. Möcht­est du ungenutzte Pro­gramme loswer­den, kannst du das unter Pro­gramme über Dein­stal­la­tion tun. Hier wer­den dir zunächst alle vorhan­de­nen Pro­gramme angezeigt. Durch ein­fach­es Anklick­en lässt du sie voll­ständig löschen.

7. Empfehlenswert ist auch die Mal­ware-Ent­fer­nung, die Sicher­heit­slück­en auf­spürt und beseit­igt.

In welchen Abständen sollte das Aufräumen erfolgen?

Meist wird das Aufräu­men so lange ver­schoben, bis gar nichts mehr geht. Dabei ist es dur­chaus sin­nvoll, den Daten­müll regelmäßig zu entsor­gen. Ein guter Tur­nus bei einem täglich genutzten Rech­n­er ist alle drei Monate. Ist dein Mac sel­tener im Ein­satz, brauchst du ihn auch nicht so oft aufzuräu­men.

Festplatten entrümpeln mit “DaisyDisk”

Große Dateien, die viel Platz auf der Fest­plat­te ein­nehmen, sind ein guter Aus­gangspunkt, um mit dem Aufräu­men anz­u­fan­gen. Genau­so geht “Daisy­Disk” vor: Das Pro­gramm scan­nt die Fest­plat­te nach großen Dateien und hil­ft dir so beim Aufräu­men. Dabei kommt es mit allen möglichen Arten von exter­nen und einge­baut­en Fest­plat­ten klar.

Das Pro­gramm ist ein­fach zu bedi­enen und hat eine stil­volle Optik. Zum Aus­pro­bieren reicht die kosten­lose Ver­sion. Für den vollen Funk­tion­sum­fang kannst du die kostenpflichtige App kaufen.

So nutzt du “Daisy­Disk”: 

  1. Lade “Daisy­Disk” herunter.
  2. Öffne das Pro­gramm.
  3. Zu Beginn soll­test du einen Scan durch­führen lassen. Dazu kannst du hin­ter den einzel­nen Fest­plat­ten auf Scan­nen klick­en.
  4. Willst du lieber einzelne Ord­ner oder Pro­gramme durch­forsten lassen, klickst du auf Ord­ner Scan­nen und wählst im fol­gen­den Feld aus, welchen Ord­ner das Pro­gramm analysieren soll. Starte den Scan mit einem Klick auf Scan­nen.
  5. Nun lis­tet das Pro­gramm auf, was es gefun­den hat. Anhand ein­er Grafik kannst du nachvol­lziehen, was deine größten Spe­icher­platzfress­er sind.

6. Um etwas zu löschen, ziehst du es per Drag-and-drop auf den blauen Kreis, der unten links auf­taucht, sobald du beginnst, einen Ord­ner mit der Maus zu bewe­gen.
7. Willst du nur einen Teil eines Ord­ners löschen, klickst du ihn vorher in der Auswahl auf der recht­en Seite an. Damit gelangst du eine Ebene tiefer und kannst inner­halb des Ord­ners einzelne Dateien zum Löschen auswählen. So stellst du sich­er, dass nur das gelöscht wird, was du wirk­lich nicht mehr brauchst.
8. Hast du alles gesam­melt, was du löschen möcht­est, klickst du auf Löschen. Hier wird dir auch angezeigt, wie viel Spe­icher­platz dadurch frei gewor­den ist.

Soll ich meinen Cache leeren?

Sobald wir im Inter­net unter­wegs sind, füllt sich der Cache, der Puffer-Spe­ich­er. Das ist eine Art Kurzzeitgedächt­nis des Inter­net-Browsers. Die hier gesam­melten Infor­ma­tio­nen sor­gen dafür, dass häu­fig besuchte Seit­en schneller geladen wer­den. Auch automa­tis­ches Ein­loggen läuft über die Caches.

Das ist zwar prak­tisch, trotz­dem soll­test du den Hin­ter­grund­spe­ich­er regelmäßig leeren. Denn die vie­len gesam­melten Infor­ma­tio­nen bele­gen Spe­icher­platz auf deinem Rech­n­er. Manch­mal ver­hin­dern die gespe­icherten Dat­en auch, dass aktuelle Inhalte ein­er Web­seite geladen wer­den.

Mac aufräumen mit “CCleaner”

Mit dem “CClean­er” kön­nen Win­dows-Nutzer schon seit län­ger­er Zeit ihren Com­put­er aufräu­men. Inzwis­chen wurde das Pro­gramm auch auf den Mac aus­geweit­et. Es analysiert alle vor­ab aus­gewählten Bere­iche der Fest­plat­te und find­et unbrauch­bare und ungenutzte Dateien. Diese kannst du anschließend mit “CClean­er” löschen. Außer­dem hil­ft das Pro­gramm dabei, ungenutzte Pro­gramme zu dein­stal­lieren sowie Ver­lauf und Cook­ies der Brows­er (Safari, Fire­fox, Chrome und Opera) zu löschen.

Die Bedi­enung ist ein­fach, die Optik zweck­mäßig. Du hast außer­dem die Wahl zwis­chen der kosten­losen und der kostenpflichti­gen Ver­sion. Let­ztere bietet dir mehr Funk­tio­nen, etwa einen Sup­port und automa­tis­che Updates. Zum ein­fachen Aufräu­men reicht aber die kosten­lose Basisver­sion.

So nutzt du “CClean­er”:

  1. Lade “CClean­er” herunter.
  2. Nach­dem der Down­load been­det wurde, öffnet sich ein Dialogfen­ster. Schiebe hier das Pro­gramm in Anwen­dun­gen, um die Instal­la­tion abzuschließen.
  3. Öffne das Pro­gramm, indem du CClean­er in die Spot­light-Suche ein­gib­st und das Pro­gramm in den Suchergeb­nis­sen auswählst.
  4. Auf der linken Seite kannst du nun auswählen, was aufgeräumt wer­den soll. Set­ze hier jew­eils ein Häkchen.

5. Klicke auf Starte CClean­er, um Scan und Aufräu­men zu starten.
6. Im Pro­gramm­fen­ster von “CClean­er” wird dir angezeigt, welche Arbeitss­chritte ger­ade durchge­führt wer­den. Will das Pro­gramm auf einen Bere­ich deines Rech­n­ers zugreifen, der pass­wort­geschützt ist, wirst du zwis­chen­durch dazu aufge­fordert, dieses einzugeben.
7. Ist der Scan abgeschlossen, wird dir die genaue Daten­menge angezeigt, die ent­fer­nt wurde. Im Pro­gramm­fen­ster kannst du außer­dem sehen, welche Doku­mente, Bilder etc. im Einzel­nen gelöscht wur­den.
8. Außer­dem kannst du mit “CClean­er” auch andere Pro­gramme von deinem Com­put­er ent­fer­nen. Gehe hierzu auf Extras und klicke das entsprechende Pro­gramm an.
9. Klicke nun auf Dein­stal­lieren, bestätige den Löschvor­gang mit Ja und gib ggf. dein Pass­wort ein.

Wenn Aufräumen doch immer so einfach wäre…

Ein Klick, und der Mac sucht selb­st nach Daten­müll und unnöti­gen Pro­gram­men. Ein zweit­er Klick, und schon ist das Aufräu­men fer­tig. Ob es solche Pro­gramme irgend­wann auch mal für Schreibtisch, Küche oder Keller geben wird, wis­sen wir lei­der nicht. Was wir aber wis­sen, ist, dass es für einen unaufgeräumten und langsamen Mac eigentlich keine Ausrede mehr gibt. Denn die Clean­er-Apps sind leicht zu bedi­enen und leis­ten gute Arbeit. Und wer noch etwas mehr Zeit hat und weit­er in die Tiefe gehen möchte, kann über die automa­tis­chen Scans hin­aus noch jede Menge weit­ere Funk­tio­nen der Pro­gramme nutzen und so für noch mehr Ord­nung, Platz und Schnel­ligkeit sor­gen.

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